Beiträge von mstein

    Diese Finanzwelt: Vom ersten Post zu den Verträgen am Mittwoch bis jetzt ist schon "rum eiern" ^^

    Ich habe ja erstmal Eure Fragen beantwortet und muss mein Vorgehen auch abstimmen. Die Antwort der Helvetia steht auch noch aus. Darum mache ich Euch transparent, dass ich bei diesem Baustein noch nicht gehandelt habe. Im Gegensatz zum Depot Verkauf - da sind die ersten Auszahlungen bereits im neuen Depot.

    Aktueller Gedanke: Meinen Vertrag kündigen und ebenfalls in das neue Depot verlagern. Beim Vertrag meiner Frau eiere ich aufgrund des Abschlussjahres tatsächlich noch rum: Kündigen, Beitragsfreistellung / Umschichten in Aktienfonds.

    Beispiel: Ich plant heute schon zur Rente hin eine der Immobilen zu verkaufen.

    Das hast Du vermutlich falsch gelesen: Wenn die Mieter in 5-7 Jahren in Rente gehen, ziehen sie aus (s. #42); wenn wir dann verkaufen, wären wir erst Anfang 50.

    Mein Vorschlag: wenn sich eure Gedanken weiter entwickelt haben und ihr den nächsten Schritt gehen wollt, dann wieder hier einsteigen. DANKE

    Klar - gebe ich hier durch.

    Und dass ich dankbar für Eure Zeit und Erfahrungen bin, kam hoffentlich durch. Falls nicht: Vielen lieben Dank für die Unterstützung! <3

    Sorry, aber was erwartest Du da für eine Antwort!? :/

    Im Grunde eine solche, die Du gerade gegeben hast - vielen Dank dafür. Ich denke es ist ersichtlich, dass wir hier Versäumnisse haben, die wir versuchen aufzuholen. Teil 1 (Depot bei der FFB) ist erledigt, Teil 2 (Rentenversicherungen) in Arbeit, Teil 3 (ruhender Riester) folgt nächstes Jahr, Teil 4 (Immobilie) hat noch Zeit.

    Die Bestätigung meiner (späten) Analyse hilft mir schon sehr und gegebenenfalls auch anderen, die still mitlesen.

    Warum sind dann überhaupt defensive Mischfonds oder gar Anleihefonds im Versicherungsmantel?

    Der wurde von einer Expertin zusammengestellt - scheint nicht hier im Forum zu sein oder eine gegenläufige Strategie zu unseren Ungunsten zu haben.

    Und das bedeutet: Aktienquote hoch!

    Aus meiner Sicht kann aus rein finanzieller Sicht die Empfehlung nur lauten: Raus mit Applaus.

    Also nicht im Versicherungsmantel umschichten, sondern aus beiden Verträgen raus. Bin aktuell gedanklich noch dabei den 2009er Vertrag beizubehalten.

    Ab 2027 wird es das neue Altersvorsorgedepot geben

    Besten Dank für den Hinweis. Habe ich auf dem Schirm...

    Diese Bemerkung kann ich nicht ganz nachvollziehen oder weiss nicht, was du damit konkret meinst. Was hat der Brexit mit Umschichtung zu tun? Warum dann nicht auch am Liberation Day ?

    Wollte sagen, dass sie grundsätzlich umschichten können, aber das nicht aus Garantien machen. Hier die damalige Begründung:

    "Aufgrund des Austritts Großbritanniens aus der EU und der damit verbundenen rechtlichen und steuerlichen Unsicherheit dieser Fonds, haben wir beschlossen, bestehende und zukünftige Investitionen in entsprechende EU-konforme Luxemburger Fonds zu überführen."

    Das würde ich zumindest anders machen. Bei jeder Dynamisierung fallen auf den Erhöhungsbetrag erneut die Abschlusskosten an. Wann kommt die nächste Dynamisierung? Normalerweise muss du 3x hintereinander widerrufen, bis erstmal keine Dyn. mehr kommt

    Wenn ich mich entscheide einen Vertrag zu kündigen, muss ich jetzt nicht die Dynamisierung stoppen. Werde alle Änderungen dann in einem Abwasch anstoßen... Grundsätzlich verstanden und werde ich auch umsetzen - Danke!

    Gruselkabinett der aktiven Fonds.

    ;(

    12345 Vielen Dank für das Teilen Deines Vorgehens!

    Das musst Du nicht großartig durchrechnen. Wenn Du beim Immobiliendarlehen einen Zinssatz von - zum Beispiel - 1% p.a. hast (Du meintest ja eher drunter) muss eine alternative Geldanlage vor Steuern nur 1,36% p.a. an Rendite erwirtschaften, um günstiger zu sein als das Immobiliendarlehen. Das schafft aktuell sogar Tages- oder Festgeld.

    Okay, falsch ausgedrückt: Rechnen = Zinssätze und Restlaufzeiten aller Darlehen durchgehen. Die Zinssätze liegen zwischen 0,75% und 2,95%.

    Habt ihr darüber nachgedacht, ob ihr das zweite Haus wirklich behalten wollt? Vermietete Einfamilienhäuser sind selten eine gute Kapitalanlage.

    Definitiv - das war auch so gar nicht geplant. Viel schlimmer: Wir vermieten das geringer belastete Haus.

    Die gute Nachricht: Unser Mieter sind großartig und halten Haus und Garten absolut in Schuss. War gestern erst auf ein Kaltgetränk dort. In 5-7 Jahren möchten sie in Rente gehen und noch mal umziehen. Dann steht je nach Markt der Verkauf an...

    Wie hoch ist denn überhaupt die Kostenquote Eurer Verträge?

    1. Laufende Kosten in der Ansparphase (pro Jahr):

    • Guthabenbezogene Kosten (brutto): 1,44 % pro Jahr auf das gesamte Vertragsguthaben.
    • Guthabenbezogene Kosten (netto): Durch die derzeitige, aber nicht garantierte Überschussbeteiligung reduzieren sich diese Kosten aktuell auf 0,72 % pro Jahr.
    • Fixe Verwaltungskosten: 36,00 € pauschal pro Jahr.
    • Kosten der gewählten Fonds (TER): Datenblätter sind oben verlinkt, grob: 2x 1,3%, 5x 1,8-1,9%

    2. Kosten in der Rentenphase (falls verrentet wird):

    • Rentenbezogene Kosten: 1,50 % auf jede ausgezahlte Jahresrente (das gilt sowohl für die garantierte Rente als auch für den Rentenanteil aus der Überschussbeteiligung).

    Habt Ihr schon mal eine für Euren Tarif verfügbare Fondsliste bei der Versicherung angefordert?

    Siehe Post drüber, ist online verfügbar (Alttarif > Clevesto Favorite vor 2017), muss ich noch durch (239 Einträge).

    Gibt es in der Liste auch Aktien-ETF in die Ihr investieren könntet?

    Soweit ich es sehe keine passiven; TER < 1,8% ist eher selten

    Welche Rentenfaktoren haben Eure Verträge?
    Sind die Rentenfaktoren fest garantiert oder kann der Rentenfaktor auch gesenkt werden?

    Ich habe die Daten zum Rentenfaktor aus meinen Unterlagen herausgesucht. Zum 01.02.2048 (mit dann 66 Jahren):

    • Aktueller (unverbindlicher) Rentenfaktor: 28,43 € je 10.000 € Guthaben.
    • Garantierter Rentenfaktor: 22,47 € je 10.000 € Guthaben.
    • Treuhänderklausel / Garantie: Der aktuelle Faktor ist explizit nicht garantiert. Die Helvetia schreibt im Kleingedruckten, dass er aufgrund der statistischen Lebenserwartung noch sinken kann. Fest zugesagt ist nur der garantierte Mindestfaktor von 22,47 €.

    Hier sind auch die Zahlen für den älteren Vertrag meiner Frau. Geplanter Rentenbeginn ist der 01.09.2047 (sie wäre dann 65 Jahre alt):

    • Aktueller (unverbindlicher) Rentenfaktor: 26,88 € je 10.000 € Guthaben.
    • Garantierter Rentenfaktor: 22,63 € je 10.000 € Guthaben.
    • Treuhänderklausel / Garantie: Auch hier das identische Bild wie bei meinem 2012er Vertrag. Der aktuelle Faktor ist nicht fix, die Helvetia hat sich das Recht vorbehalten, ihn bei steigender Lebenserwartung bis zum Renteneintritt auf das garantierte Minimum von 22,63 € abzusenken.

    Jetzt kann man höchstens noch prüfen, ob es die Möglichkeit gibt in einen ETF oder günstige Fonds (ja auch die gibt es ;)) wechseln zu können.

    Da würde ich mich über Eure Einschätzung der 239 Investments sehr freuen.:*

    Aber es steht und fällt fast Alles mit den Kosten. Kosten von 1% und mehr sind bei solchen Verträgen leider üblich. Wen dann dazu noch hohe Fondskosten kommen sollte man lieber einen Schlussstrich ziehen.

    Und bei der Überlegung bin ich gerade. Von 2012 - 2022 haben die Kosten die Rendite gefressen. Hier aber einmal die letzten drei Jahre vom 2012er Vertrag:

    JahrEingezahltWertRenditeÄnderung Vorjahr
    2023635,16 € 13.447,99 € 5,88%711,00 €
    20241.004,00 € 15.145,13 € 5,15%693,14 €
    20251.069,16 € 17.182,81 € 6,39%968,52 €

    Du kannst ja auch mal hier schauen um mal einen Eindruck zu bekommen, wo überall Kosten versteckt sind.
    https://tappeconsulting.de/helvetia-cleve…-stand-12-2021/

    Super, vielen Dank!

    Vielen Dank für Euer Feedback und Eure Fragen. Ich versuche mal auf alles entsprechend einzugehen:

    Du sprichst von Privileg.

    Ich hätte es mit einem Zwinker Smiley versehen sollen ;)

    1. Auf jeden Fall JETZT schon mal bei beiden Verträgen die Dynamisierung rausnehmen (falls eingebaut und noch laufend)

    Ist gemerkt, aber mache ich vom grundsätzlichen Vorgehen abhängig. Die Sparraten und Dynamik lässt sich tatsächlich jederzeit anpassen.

    2. Auch Anbieter von Altverträgen müssen die jährlichen Kosten der Produkte offenlegen -> in der Jahresabrechnung nachschauen, da müsste ein %-Wert oder Zahl stehen. Ansonsten beim Anbieter anfordern.

    In der Jahresinformation sind die Kosten tatsächlich nicht aufgeführt. Ich habe noch einen Brief von 2012(!) gefunden, wo meine Anfrage zu einem Online Portal abgelehnt wurde und das dies auch nicht in Planung sein.
    Ich habe eine Mail mit der Bitte um Aufstellung der Effektiven Kostenquote, tatsächlich entnommen Verwaltungskosten und Fondskosten sowie Rückvergütung erfasst (okay, mit GPT generiert). Rückmeldung ausstehend.

    3. Parallel beim Anbieter anfragen: aktuelle Fonds-Palette (Kosten Umschichten ?)

    Die ist tatsächlich Online verfügbar. Alttarif > CleVesto Favorites vor 10/2017. Es stehen 239 Investments zur Auswahl - muss ich drüberschauen. Hier der Auszug unserer aktuellen Zusammenstellung:

    NameNachhaltigISINScope RatingESG-EinstufungESG RatingWährungKategorieWertentwicklung 3 Jahre p.a.Wertentwicklung 5 Jahre p.a.
    DJE - Dividende & Substanz P (EUR)JaLU0159550150(D)Art. 83,1EURAktienfonds12,48 %7,31 %
    M&G (Lux) Global Themes Fund EUR A AccJaLU1670628491(C)Art. 81,5EURAktienfonds9,72 %7,68 %
    Carmignac Patrimoine A EUR AccJaFR0010135103(D)Art. 83,7EURMischfonds/Multi-Asset-Fonds8,32 %2,38 %
    Ethna-AKTIV (A)JaLU0136412771(B)Art. 82,4EURMischfonds/Multi-Asset-Fonds8,37 %5,10 %
    Franklin Global Fundamental Strategies Fund A acc EUR LU0316494805(D)Art. 61,2EURMischfonds/Multi-Asset-Fonds9,71 %5,58 %
    M&G (Lux) Optimal Income Fund EUR A accJaLU1670724373(E)Art. 81,5EURMischfonds/Multi-Asset-Fonds3,46 %-0,13 %
    Templeton Global Total Return Fund A (acc) EURJaLU0260870661(B)Art. 81,2EURRenten-/Geldmarktfonds3,68 %1,01 %

    4. Sind Garantien eingebaut, konkret, wird irgendwann umgeschichtet, um die Garantie sicherzustellen?

    Nein; beim Brexit wurde allerdings umgeschichtet.

    5. Erst dann kannst du überschlagsmässig für dich/euch entscheiden, ob und wie weiter.

    ...dazu beantworte ich erstmal die weiteren Fragen

    Okies, dann fasse ich mal zusammen:

    Hier nun die zweite Großbaustelle unserer Altersvorsorge: Es geht um zwei fondsgebundene Rentenversicherungen von mir und meiner Frau bei der Helvetia (Tarif: Clevesto Favorites).

    Die Eckdaten der beiden Verträge (Stand Ende 2025 - es gibt nur eine Jahresauskunft, keinen Login - hallo 2026):

    1. Vertrag meiner Frau (Abschluss 2009 – vor der 2012er Steuerreform):
      • Eingezahlt: 21.000 € | Aktueller Wert: 32.600 €
      • Status: Läuft solide, fällt unter das alte Halbeinkünfteverfahren (Steuerprivileg bei Einmalauuszahlung).
    2. Mein Vertrag (Abschluss 2012):
      • Eingezahlt: 15.000 € | Aktueller Wert: 17.200 €
      • Status: Performance mit knapp über 1 % p.a. extrem schwach.

    Die Fondsauswahl (in beiden Verträgen identisch)

    Die Vermittlerin hat in beiden Policen exakt dieselbe Mischung aus klassischen, aktiv gemanagten Misch- und Rentenfonds hinterlegt. Die Aufteilung ist gleichmäßig gestreut:

    • LU0159550150 – DJE - Dividende & Substanz (Aktienfonds, TER ~1,67 %)
    • LU0136412771 – Ethna-AKTIV (Mischfonds, TER ~1,85 %)
    • FR0010135103 – Carmignac Patrimoine (Mischfonds, TER ~1,50 %)
    • LU0260870661 – Templeton Global Total Return Fund (Rentenfonds)
    • LU0316494805 – Franklin Global Fundamental Strategies Fund (Mischfonds)
    • LU1670724373 – M&G (Lux) Optimal Income Fund (Rentenfonds)
    • LU1670628491 – M&G (Lux) Global Themes Fund (Aktienfonds, TER ~1,75 %)

    (Laien) Analyse & das Problem

    Vor allem die defensiven Mischfonds (Carmignac Patrimoine, Ethna) und die Rentenfonds haben in der Nullzinsphase der letzten Dekade jegliche Performance komplett vermissen lassen und die Verträge massiv ausgebremst. Zusammen mit den Versicherungsmantel-Kosten bleibt bei mir nach Kosten schlicht nichts hängen.

    Mein vorgeschlagener Schlachtplan zur Diskussion:

    Plan für den Vertrag meiner Frau (2009):

    Wegen des Steuerprivilegs (Halbeinkünfteverfahren) wollen wir den Vertrag definitiv behalten und weiter besparen.

    • Maßnahme: Wir wollen das Guthaben und die Sparrate innerhalb der Versicherung radikal umschichten (Fondsswitch). Ziel ist es, die teuren aktiven Fonds komplett rauszuschmeißen und zu 100 % in kostengünstige ETFs zu wechseln, sofern die Helvetia diese in dem alten Tarif anbietet.

    Plan für meinen Vertrag (2012):

    Hier bin ich extrem unschlüssig. Das Steuerprivileg ist hier nicht so stark gewichtet wie beim 2009er Vertrag, und die Performance ist unterirdisch.

    • Option A: Analog zu meiner Frau verfahren: Vollständig in ETFs umschichten (falls verfügbar), um die Fondskosten zu senken, und den Versicherungsmantel zähneknirschend weiterlaufen lassen.
    • Option B: Den Vertrag komplett kündigen, den Rückkaufswert (ca. 17.200 €) steuerlich realisieren und das Geld direkt als Einmalanlage in mein neues, selbstverwaltetes Depot stecken. Die Sparrate wandert ebenfalls in den privaten ETF-Sparplan.

    Meine Fragen Euch:

    1. Fonds-Einschätzung: Sieht jemand in dieser Zusammenstellung irgendeinen Grund, auch nur einen dieser Fonds zu behalten, oder liege ich mit dem Plan "Alles raus" komplett richtig?
    2. Umschichtung bei Helvetia: Hat jemand Erfahrung mit dem Tarif Clevesto Favorites aus diesen Jahrgängen? Bietet die Helvetia hier standardmäßig eine gute ETF-Auswahl für einen kostenlosen Wechsel an?
    3. Kündigung vs. Weiterführung (Vertrag 2012): Würdet ihr bei dem 2012er Vertrag bei der mageren Historie den "harten Schnitt" (Kündigung und Umschichtung in Eigenregie) wählen, oder lohnt es sich steuerlich, den Mantel zu behalten und auf ETFs umzustellen?

    Danke Euch und viele Grüße,
    Martin

    Die DKB bietet auch einen Broker mit vernünftigen Konditionen an. Bin mit meinem Depot bei der DKB und bin absolut zufrieden.
    Als kostenloser ETF bei der DKB würde sich der SPDR MSCI ACWI IMI (ISIN: IE00B3YLTY66) anbieten. Der ETF kann bei der DKB aktuell kostenlos bespart werden.

    Noch mal zurück zum Ursprungsthema: Habe mich tatsächlich für die DKB entschieden und bespare ab Juni kostenlos den obigen ETF - danke für den Tipp. Die Einmalzahlung nehme ich auch dort vor, sobald die Verkauf bei der FFB durch ist.


    Die Vermittlerin habe ich sachlich nüchtern informiert und bin auch gar nicht in eine Diskussion eingestiegen. Persönliche strategische Entscheidung. Sie hat vorgeschlagen, dass ich das Depot bei der FFB auch weiternutzen kann und sie sich rauszieht.

    Ich würde auch noch mal die oben genannten Vorsorge Produkte bei der Helvetia mit euch teilen. Hier im Thread oder soll ich einen eigenen öffnen?

    Ja, weil Du Fonds i.d.R. immer kostenlos an die jeweilige Fondsgesellschaft zurück geben kannst (keine Transaktionskosten).
    Dafür bekommst Du den genauen Verkaufserlös auch erst ein paar Tage später mitgeteilt als bei einem Direktverkauf an einer Börse bei dem Du dann den Erlös quasi direkt nach Ausführung der Transaktion angezeigt bekommst.

    Prinzip verstanden. Danke! Jetzt muss ich das heute Abend bei der FFB finden. Eventuell geht das nur per Formular...

    Es nutzt nix sich über verschüttete Milch große Gedanken zu machen. Deine Rendite ist weg bzw. die hat sich jemand Anderes einverleibt.
    Ob eine Sondertilgung Sinn ergibt hängt vom konkreten Immobiliendarlehen ab. Soll ja Glückliche Menschen geben, die einen Zins unter 1% habe. Da würde ich einen Teufel tun und Sondertilgen.

    Habe ich zum Teil tatsächlich auch, aber auch höhere Raten. Ob sich die Sondertilgung für uns lohnt, muss ich noch durchrechnen...

    Solide Sparrate!
    Und der Vanguard A2PKXG reicht allein vollkommen aus. Bespar den erstmal ein paar Jahre. Dann lässt i.d.R. auch der Gestaltungsdrang nach. ;)

    Naja, etwas mehr Gestaltungsdrang hätte mir gut getan. :S Möglichst einfach finde ich aber gut. Auch dir vielen Dank für die Ratschläge!

    Welche Banken nutzt ihr denn sonst so? Bei der comdirect kosten die Sparpläne 1,5% Gebühren, das muss auch nicht unbedingt sein. Der nachhaltige ETF von oben ist da zurzeit kostenlos besparbar, aber das wird vermutlich nicht so bleiben, weil die "Special"-ETFs immer mal wechseln.

    Darauf hatte ich noch nicht geantwortet:

    • Jeweils comdirect
    • DKB als Gemeinschafts- & Vermieterkonto, sowie Kinderkonten
    • Deutsche Bank

    Die 1,5% sind mir auch aufgefallen insbesondere, wenn ich einen größeren Einmalbetrag einsetze.

    @Finanzinvestor  Saarlaender Wie geschrieben hatte ich den Sparplan noch nicht zu Ende gedacht - war halt Nummer 3 auf dem Masterplan :-p Werde mich aber auf einen festlegen und Vanguard war bisher mein Favorit. Danke Euch für den Anstoß!

    Vielen Dank für die schnellen Rückmeldungen und das herzliche Willkommen!

    Ihr bestätigt das Offensichtliche - habe es einfach nebenher laufen lassen und mich tatsächlich nicht gekümmert. Ich hangle mich mal durch den Plan von Finanzschlumpf , der Dank geht natürlich an all Eure Rückmeldungen. Dann mal los:

    Folgender Masterplan:

    1. Eröffnung eines Depots, bspw. bei CD

    2. Sparpläne bei FFB stoppen

    3. Sparpläne beim neuen Broker starten (das sollte natürlich eingebettet sein in eine sinnvolle Vermögensstruktur, vermutlich laufen auch noch Kredite i.R. der Immo Projekte)

    4. Verkauf aller Fonds bei FFB. Vielleicht kommen da noch geringe Transaktionskosten auf dich zu, und klar, die KaErtSt, vielleicht hast du/habt ihr noch was übrig von den 2k FSA.

    monstermania hatte noch Rückgabe statt Verkauf vorgeschlagen; muss ich mich schlau machen, würde das aber noch heute anstoßen.

    5. 25k ist eine schöne Summe. Aber eben auch nicht 100, 500k oder gar 1 Mio. Insofern würde ich sofort alles investieren. Keiner kennt das nächste ATH.

    Frage: wie hoch ist der monatliche Sparbetrag?

    In unserem Gesamtportfolio mit den beiden Immobilien ist es natürlich recht gering; die entgangene Rendite ist natürlich bitter, aber wie oben gesagt: Mund abwischen, neustarten.

    Vielleicht nutze ich einen Teil für eine Sondertilgung, aber danke für die grundsätzliche Richtung, bei der Summe alles zu investieren.

    Sparbetrag aktuell 450€, würde ich beibehalten und mit 5% Dynamik versehen.

    6. Wegen des ETF: 1 ETF Lösung auf einen ACWI oder All World Index mit geringer TER.

    Viel Erfolg, Finanzschlumpf

    Habe jetzt einen Sparplan ab Anfang Juni wie folgt eingerichtet (war ja schon Punkt 3 auf der Liste :-)):

    • Vanguard A2PKXG 175€
    • iShares Core A0RPWH 175€
    • Amundi A3DH0C 100€

    Können wir gerne hier schon diskutieren; muss mich aber tatsächlich noch etwas schlau machen.

    Hallo zusammen,

    ich bin 44 Jahre alt und möchte unsere (verh., 2 Kinder) Altersvorsorge strategisch aufräumen und kosteneffizienter gestalten. Bisher ist unsere Aufstellung sehr immobilienlastig, weshalb ich nun den liquiden Teil sauber aufstellen möchte.

    Unsere aktuelle Gesamtsituation zur Altersvorsorge:

    • Immobilien: 1 selbstbewohntes Einfamilienhaus sowie 1 vermietetes Einfamilienhaus als Kapitalanlage
    • Aktien/Fonds: Bisher nur das unten beschriebene FFB-Depot, welches durch einen Verwalter betrieben wird
    • Versicherungen: 2x fondsbasierte Rentenversicherung bei der Helvetia, stillgelegter Riestervertrag
    • AG Altersvorsorge: Vom vorherigen AG angespart

    Das Problem: Mein FFB-Depot

    Ich habe 2014 über eine Vermittlerin ein Depot bei der FFB eröffnet und leider etwas vernachlässigt. Das aktuelle Volumen liegt bei ca. 25.800€.

    Wenn ich mir die historische Entwicklung anschaue, blutet mir nachträglich das Herz: Zwischen Anfang 2014 und Ende 2025 habe ich insgesamt 18.750 € eingezahlt – der Stand Ende 2025 lag bei gerade einmal 22.730 €. Das entspricht einer Rendite von mageren 2,5 % bis 3 % p.a.

    Der Grund dafür ist mir inzwischen klar – die extreme Kostenstruktur:

    • Laufende Fondskosten (TER): ca. 1,65 % im Schnitt.
    • Serviceentgelt der Vermittlerin: 1,34 % zzgl. MwSt. (also ca. 1,60 % effektiv), das direkt über das Depot abgerechnet wird.
    • Gesamtbelastung somit bei ca. 3,25 % pro Jahr.

    Hier ist die Übersicht der Fonds, die aktuell im Depot liegen und bespart werden:

    Fondsname / GesellschaftWKN / ISINAktueller Wert (€)Laufende Kosten (TER)Anteil im Depot (%)
    ACATIS Aktien Global Fonds A978174 / DE00097817403.800 €1,5%14,9%
    All Stars 10x10 RA3C91Q / DE000A3C91Q52.500 €1,9%9,8%
    BlackRock Global Funds - Glob...987142 / LU00724624262.500 €1,8%10,0%
    Pictet - Short-Term Money Mar...675164 / LU01284941911.150 €0,25%5,0%
    JPM Global Select Equity A (a...157151 / LU01571785822.500 €1,7%10,1%
    DJE - Dividende & Substanz P ...164325 / LU01595501502.600 €1,9%10,7%
    Schroder ISF Global Sustainab...A1C8YU / LU05572906983.900 €1,6%9,8%
    Fidelity Funds - Global Techn...A14RGB / LU12138360802.750 €1,9%10,1%
    BSF - BlackRock Emerging Mark...A14Z3V / LU12899700861.300 €1,9%4,5%
    M&G (Lux) Global Themes Fund ...A2PER8 / LU16706284912.600 €2%15,1%
    Gesamt 25.600 €~ 1,65 % (Schnitt)100 %

    Mein Ziel:

    Ich möchte die Reißleine ziehen, die teure Vermittlergebühr loswerden und das Geld komplett zu einer Direktbank (ich dachte an die comdirect) umziehen, um es dort in einen günstigen Welt-ETF (z. B. Vanguard A2PKXG, iShares Core A0RPWH, Amundi A3DH0C) zu stecken. Die monatliche Sparrate soll dort ebenfalls als ETF-Sparplan weiterlaufen.

    Kündigungsfristen oder separate Verträge mit der Vermittlerin gibt es nicht; sie ist lediglich als Betreuerin im FFB-Depot hinterlegt.

    Meine Fragen an euch:

    1. Verkauf bei FFB vs. Depotübertrag: Was ist steuerlich und pragmatisch der geschickteste Weg? Sollte ich alle Fonds direkt bei der FFB liquidieren, die Sparpläne stoppen und das reine Cash-Guthaben per Depotwechselservice (Gesamtübertrag inkl. Schließung des FFB-Depots) zur comdirect holen? Oder die Fonds 1:1 übertragen und erst bei der comdirect verkaufen? (Stichwort: Sperrung während des Übertrags, Bruchstücke).
    2. Steuerliche Fallstricke: Da die Fonds alle nach 2009 gekauft wurden, fällt beim Verkauf Abgeltungsteuer auf die Gewinne an. Gibt es hierbei (außer dem Nutzen des Freistellungsauftrags) etwas zu beachten, wenn ich alles auf einmal auflöse?
    3. Umschichtung: Macht es Sinn, das Geld bei der comdirect sofort als Einmalanlage in den ETF zu stecken, oder sollte man das bei 25.000 € psychologisch lieber über ein paar Monate strecken (Tranchen), da der Markt recht hoch steht?
    4. Ziel ETFs: Die Diskussion kann ich auch gerne auslagern

    Ich freue mich auf eure Einschätzungen und Tipps zum geschicktesten Vorgehen!

    Viele Grüße,
    Martin