Beiträge von Buchhalter Hamburg

    Du wirst doch so einen Zufallstreffer, den du theoretisch am 09. März hättest landen können, nicht mit einer ganz anderen Strategie vergleichen wollen.

    Glückwunsch….aber da kann man/frau* immer einen Wert finden.

    Welche andere Strategie denn genau?

    STRC ist doch auch genau eine Aktie oder wo ist für Dich der Unterschied.

    Und den Vergleich habe ich gezogen, weil es ein ähnlicher Zeitraum war wie mit STRC hier .

    Und weil die Allianz ihre Dividende und auch Aktienrückkäufe mit Gewinnen und nicht durch den Verkauf von Assets oder Aktien bezahlt. ;)

    Marktbreite ETFs haben sich auch besser entwickelt als STRC.

    Wenn der Preis wieder Richtung 100 USD geht, wird es besser. Gleichzeitg ist es halt Ironie, wenn es zu gut wird, wird die Dividende reduziert. Und mein Eindruck ist, das Strategy aktuell den Kurs eher durch Rückkäufe auf 100 bringt als die Dividende anzupassen. Strategy also sogar profitiert wenn der Kurs unter 100 ist.

    Ist halt wie bei BTC auch, Srategy beeinflusst als Käufer/Verkäufer den Wert des BTC der die Grundlage ihres eigenen Wertes ist.

    Könnten Sie theoretisch bei STRC halt auch machen. Zurückkaufen unter 100 bis wieder bei 100 und dann wieder verkaufen mit dem Versprechen das sie ja gezeigt haben, das sie Kurs stützen :D


    Bleibt für mich als Beobachter weiterhin spannend.

    Für Aufmerksamkeit sorgte außerdem, dass Strategy erneut Bitcoin verkauft hat. In der letzten Juliwoche wurden 1.638 BTC für rund 104,7 Mio. US-Dollar veräußert. Davon flossen 52,4 Mio. US-Dollar in die STRC-Dividende und 52,3 Mio. US-Dollar in weitere STRC-Rückkäufe. Parallel wurden MSTR-Aktien für 290,6 Mio. US-Dollar ausgegeben. Der größte Teil davon wurde genutzt, um die Cash-Reserve weiter auszubauen. Strategy hält aktuell noch 842.138 Bitcoin.

    Es werden also weiterhin die MSTR Aktonäre gemolken. Bitcoins verkauft und weiter Aktien ausgegebe. Mal gucken ob da nicht auch irgendwer klagt.

    Wenn man bedenkt das Allein Dein großer Nachkauf im Juni für 78€ bei 258€ im Plus steht, wäre es ohne den also negativ. Auch so nicht besonders berauschend für das Risiko und Volatilität.

    Selbst der Dax ist seit Anfang März von 24.000 auf 26.000 Punkte gestiegen.

    Ich habe im März langweilige Allianzaktien im Dip für 340€ gekauft und hatte seitdem 30% Kursgewinn und 5% Dividende (die muss ich allerdings versteuern).

    Aktueller Stand nach fünf Monaten:

    • Eigene Einzahlungen: 20.010,50 €
    • Erhaltene Dividenden: 587,97 € netto
    • Sparplaninvestitionen: 670,00 €
    • Gesamte Kaufbeträge: 20.680,50 €
    • Gesamtbestand: 252,187223 STRC
    • Durchschnittlicher Kaufkurs: ca. 82,00 €
    • Aktueller Kurs: ca. 80,00 €
    • Depotwert: 20.174,98 €
    • Gesamtergebnis auf Eigenkapital: +164,48 €
    • Rendite auf Eigenkapital: +0,82 %

    (Regel Nr. 1: Investiere nur in Dinge, die du verstehst). Und genau diesem Kapitalrahmen haben die MSTR-Aktionäre letztlich zugestimmt. Ich verstehe daher die Aufregung nicht.

    100% Zustimmung. Ignoriert aber zahlreiche meiner Argumente.

    Wer MSTR gekauft hat vor STRC hat ein Unternehmen gekauft, das immer wieder betont hat nur zu verkaufen wenn die BTCs mehr wert sind als das Unternehmen und das Aktien ausgibt um damit mehr BTC zu kaufen.. STRC gab es damals nicht und auch bei Einführung von STRC war nicht von dem Szenario, was wir jetzt sehen die Rede. Das BTC verkauft und neu Aktien ausgegeben werden um damit Dividenden zu bezahlen bzw. Liquidität aufzubauen.

    STRC wurde als sichere Anlage mit hoher Dividende verkauft, deren Wert konstant bei 100 gehalten wird. Klingt auch in Deinem ersten Posting hier. Massive Probleme siehst du wenn der BTC gegen 0 geht. Aber selbst jetzt steht STRC in Minus, auch wenn die Dividende erhöht wurde.

    Auch das Indexanbieter MSTR nicht ausschließen bedeutet für mich das vermutliche viele Anleger indirekt nicht in BTC sind, die das gar nicht wollen. Und nicht wie bei Tesla, wo ein Unternehmen ein Teil des Cash in BTC hält, aber nur 0,2% am Unternehmenswert ausmacht. Sondern ein Unternehmen dessen Wert eigentlich nur in den BTC besteht. Ob das geplant war das sowohl MSTR im MSCI World und Nasdaq bzw. STRC in preferred share ETFs aufgenommen wird, weiß ich nicht.

    Anteils MSTR wie erwähnt überschaubar, dennoch sollte es nicht sein.

    STRC Anteil in den ETFs sehr hoch und ich behaupte, die wenigsten erwarten solch ein Kontrukt als "preferred share".


    Also ja, sowohl MSTR als auch STRC sind aktuell transparenz und jeder kann selbst entscheiden ob er investiert. Gleichzeitig ist mMn einiges eingetreten, das vorher so nicht absehbar oder kummuniziert wurde.

    Vorausgesetzt, es werden keine neuen BTC gekauft. Was aktuell der Fall ist, allerdings am schwachen BTC-Kurs liegt, da wir uns in einem Bärenmarkt befinden. Umgekehrt profitieren die MSTR-Halter verhältnismäßig stark (gehebelt), wenn der BTC-Kurs steigt (Bullenmarkt). That's Part of the Game.

    Naja, was Strategy rechnerischfür die letzten paar netto BTC pro Stück bezahlt wurde hatten wir schon.;)


    Und Du selbst schreibst doch was Strategy gerade macht und vor hat.

    Man hat neue Aktien ausgegeben um die Cashreserve zu erhöhen (für Dividenden) und will STRC zurückkaufen.

    Aktuell wirkt der Hebel von STRC gegen Strategy, weil er halt Geld kostet ohne das der Bitcoin steigt. je Bitcoin zahlt man aktuell über 2.000 USD p.a. (1.759 Mio USD) nur an Dividende. (plus adminstrative Kosten, die ich aber nirgends finde und vermutlich in Relation auch nicht so wichtig)


    Und bei mNAV von knapp über 1 (aktuell 1,06) würde selbst bei voller Investition nach Transaktionskosten (Ausgabe von Aktien kostet ja auch) der Wert nicht so einfach zu halten sein.

    ich meine es waren mal 1,2 oder gar 1,3 oder?

    Da Du meiner Erinnerung nach kein MSTR hat, kann es Dir egal sein. Aber die werden halt gerade gemolken um STRC die Dividende zu bezahlen bzw. zurückzukaufen um so deren Verluste zu verringern, während MSTR Investoren vermutlich tief im Minus sind.

    Seit Juli hat man insgesamt 3,5% mehr Aktiens ausgegeben und keine Bitcoins gekauft, sogar 2.225 BTC verkauft. Macht minus 3,64% Bitcoin/share.

    https://www.strategy.com/shares

    https://www.strategy.com/ledger

    Da sieht man auch das über die Hälfte der Aktien ab Dez 2024 ausgegeben wurden. Damals stand MSTR über 300 USD, Ende 25 immerhin noch bei 150 USD aktuell bei 98USD. Und mir geht es wie gesagt weniger um die Grundidee der Bitcoinspekulation im Aktienmantel bei MSTR, ich befürchte aber zum einen das nicht alle wirklich verstehen was sie da wirklich kaufen. Und MSTR dürfte mMn in keinen breiten Index, weil es halt kein Wirtschaftsunternehmen sondern Bitcoinspekulant ist. Und die Aktionäre jetzt als zinsfreie Finanzierung genommen werden.

    Sorry, vermutlich hast Du das irgendwo schon einmal erläutert:

    Was ist hier der Unterschied zu einem anderen Schneeballsystem, das Neuanleger-Gelder an Altanleger weiterreicht?

    Du schreibst doch selber das es vermutlich schon mal geschrieben wurde und warum guckst du dann nicht?

    Es ist kein Schneeballsystem, es ist Spekulation auf den Bitcoin. Halte ich auch für fragwürdig, aber da ist an sich transparent.


    Und MSTR und STRC sind unterschiedliche Anleger. MSTR Aktionäre bekommen keinen Geld, egal ob neu oder alt. Sie wollen an der Spekulation teilnehmen und kaufen deswegen Aktien. Geht die Spekulation auf steigt der Aktienkurs.

    Strc sind Mezzanine Kapitalgeber und bekommen eine variable Verzinsung. Das ganze wurde in einem Aktienmantel gepackt und dann heißt Dividende.


    Und wurde als "Vorzugsaktie" verkauft, was es mMn nicht ist. Weil halt kein verzicht auf Stimmrecht und dafür leicht erhöhte Dividende (aus Gewinnen). Sondern Divididen aus eingesammelten Geld oder verkauften Bitcoins.

    Und weil es offiziele als "Vorzugsaktie" gilt und sehr hohe Dividenden und das sogar 2x im Monat zahlt ist es halt für die in den USA beliebten Vorzugsaktien etfs praktisch.

    Für mich halt fragwürdig, ich hätte mir gewünscht das es weder MSTR noch STRC in irgendwelche ETFs abseits von Crypto/Bitcoin ETFs landen. Ich werden die ca. 0,3% im Nasdaq oder 0,04% im MSCI Wordl verkraften, ärgert mich aber.

    Und bei den genannten Vorzugsaktien ETFS wo STRC zu den größten Positionen gehört, halte ich das Risikoprofil viel zu hoch.


    Gerade MSTR im Msci wordl und Nasdaq hilft halt weiterhin Aktien zu verkaufen ohne das es dafür aktives Interesse braucht. 1,5% mehr Aktien bedeutet für alte Eigentümer das auch ihr Anteil an den Bitcoins um rund 1,5% fällt

    Du hältst es also nicht für eins oder erkennst du dies nur nicht?

    ist es mMn aber auch nicht. Für mich eine Wette/Spekulation auf den Bitcoin und das teilweise gehebelt. Vergleichbares Geschäftsmodell aus meiner Sicht wenn man unbebaute Grundstücke oder leer stehende Immobilien hält und auf Wertsteigerung setzt. Kein wirklichen Cashflow und Hoffnung das die Wertsteigerung höher ist als die Kosten. Der Fremdkapitalhebel ist bei Strategy sogar relativ überschaubar zu vielen Immobiliendeals, da viel EK durch Ausgabe von Aktien. Der Ansatz mit STRC mehr Hebel reinzubringen fällt ihnen durch die flexible Dividende etwas auf die Füße. (vielleicht etwas vergleichbar mit flexiblen Immobilienzinsen die sich bspw. am Leitzins orientieren). Großer Vorteil von Strategy ist das sie immer noch Leute finden, die die Stammaktie kaufen.


    Ähhhm.... Ich verstehe das so, dass das Unternehmen jetzt von interessieren Leuten durch die Ausgabe von neuen Aktien Kapital einsammelt hat, um dieses Kapital einer Liquiditätsreserve im Unternehmen zuzuführen, damit man an seine jetzigen und neuen Aktionäre eine monatliche Dividende auszuzahlen kann.
    Durch die Ausgabe neuer Anteilscheine erhöht sich ja auch die Anzahl der gewinnberechtigten Aktien und somit auch die "Verpflichtung" eine Dividende zu zahlen.

    Verstehe ich das so richtig?

    Klingt im ersten Moment so, weil von Aktien - ergo Aktionären die Rede ist.

    Der eigentliche Stammaktionär (MSTR) bekommt aber keine Dividende. Der profitiert von der Entwicklung des Unternehemswert, der primär vom Wert der gehaltenen Bitcoins je Aktie abhängt.Die neu ausgegeben Stammaktien verwässern diesen Wert, da damit nicht wie in der Vergangenheit BTC gekauft werden, sondern Cash aufgebaut wird bzw. Dividende an die Inhaber der Vorzugsaktien. (früher wurde ein Aufpreis gezahlt, es konnten also mehr Bitcoins gekauft werden von den Einnahmen) Auch wenn Bitcoins verkauft werden um damit Cash zu generien sinkt der Wert. Ich würde erwarten das die meisten Aktionäre deutliche Verluste haben, da der Kurs im Hype mehr als das 4 fache wert war und da auch viele Aktien ausgegeben wurden. Hype gab es mMn vor allem weil durch Bitcoin Treasury Modell insitutionelle Investoren indirekt in Bitcoin investieren konnten. Meiner Meiung eh absurd, das der Wert eines Unternehmen primär davon abhängt wie der Wert ihrer Assets ist und den Wert durch eigene Käufe und Verkäufe beeinflussen kann.


    Die STRC Inhaben sind aus meiner Sicht sind nicht wirklich am Unternehmen beteiligt ( Aus meiner Sicht Mezzanine Kapital im Aktienmantel.), sie geben Geld und bekommen Dividende.Ironischer Weise je mehr, desto schlechter es um das Unternehmen steht. Würde sich der Bitcoin morgen verdoppelt, würde ich den Kurs bei STRC über 100 sehen und die Dividende könnte von Strategy gekürzt werden. Auch hier dürften viele Investoren Verluste gemacht haben, allerdings nur 15% vom Nominalwert, dem stehen zumindest einiges an Dividenden gegenüber.

    Als Außenstehender eine spannende Interessenslage. Die Stammaktionäre haben sehr hohe Kursverluste und müssen aktuell mit ansehen, wie ihre Aktien verwässert wird um die Dividende der anderen zu bezahlen, deren Verlustet überschaubar sind.

    Die Dividende bei STRC ist wenn ich das richtig verstehe nicht ganrantiert. Könnte also ausgesetzt werden. Ich glaube das aber die Drohkulisse der STRC Investoren größer ist. Die Investition wurde als "sicher" verkauft und auch so von der SEC bestätigt. (was eigentlich absurd ist). Es werden Klagen vorbereitet und das man zuletzt die Dividende nicht so stark erhöht hat, das man wieder auf 100 USD kommt, ist meiner Meinung ein gutes Argument dafür das die Versprechen nicht eingehalten werden. Es wurde oft erwähnt das da große Family Offices involviert sind, die sich dann vermutlich auch gute Anwälte leisten könnten.

    Als Stammaktionär muss man meiner Meinung damit leben, das aktuell Wert vernichtet wird.Durch unterschiedliche Stimmrechte glaub ich auch schwierig eine Mehrheit zu bekommen, das man die Dividende aussetzt. Wenn ich mit der juristische Drohkulisse bei STRc richtig ziehe ist aus Sicht des Mangements auch richtig weiter fleißig Geld zu zahlen.

    Insgesamt ein wenig die Situation wie bei den KG-Schiffen vor ein paar Jahren. Da musste auch Geld nachgeschossen werden, damit das Bank bezahlt werden kann und das Schiff nicht zwangversteigert. Da die Charteraten damals oft schon unterhalb der operativen Kosten lagen, gab es dort auch keinen Cashflow (Im Idealfall erwirtschaft das Schiff die operativen Kosten, die Kosten für das Management, die Bankrate und einen Gewinn). Nur das hier keiner direkt nachschießen muss, sondern Strategy einfach Aktien an die ausgibt die Interesse haben. (und meiner Meinung nach auch nicht verstehen, das Strategy mit dem Geld Dividenden der anderen und die laufenden Kosten deckt). Und natürlich wenn der Bitcoin auf Rekordhöhe steigt, ist bei MSTR auch eine Kursverfielfachung möglich.

    Du vergisst bei deiner Rechnung aber, dass Strategy von den knapp 18 Mio. USD nicht nur den BTC-Bestand um 37 BTC ausgebaut hat, sondern auch Dividenden gezahlt und die Cash-Reserve vergrößert hat.

    Ich weiß nicht ob Du selber wirklich nicht rechnen kannst. In der BTC Purchase Liste gibt es keine Dividende. Es gibt Anzahl BTC, Stückpreis und Kaufpreis (in $M). Von Juni bis jetzt wurden wie du selber sagst 37 BTC netto gekauft und bei Kaufpreis ergeben sich 236 Mio für Käufe und minus 218 Mio durch Verkäufe = 18 Mio. Für die netto 37 BTCs wurde also netto 18 Mio ausgegeben was rund 480k/BTC sind. Und das ist keine Spekulation, das ist die Tabelle von Strategy.

    Dividende, Gehälter und andere Kosten kommen noch dazu. (>100 Mio allein an Dividende), stehen mMn aber nicht direkten Zusammenhang mit den 37 BTCs.

    Ja, das ist richtig. Man hat teurer gekauft als verkauft. 478k USD pro BTC kommt mir trotzdem etwas viel vor ;)

    Nimm die Tabelle von Strategy und addiere die Kaufkosten und ziehen die Einnahmen durch Verkäufe ab. da bleiben 17,7 Mio für die 37 BTC über (ich haben den Kaufpreis/BTC mit der Zahl der BTC multipliziert und nicht den gerundeten Millionenbetrag genommen, da wären es sogar 18 Mio).Macht 478,5k USD/BTC

    Wird also etwas dauern bis die 37 BTC im Wert steigen.

    Kannst natürlich auch sagen das die ca. 63k gekostet haben und man durchs handeln knapp 15,4 Mio USd verloren hat.

    Ist ja kein Problem man hat ja wieder 5.000 Stammaktien für über 400 Mio verkauft

    Unterm Strich war Strategy aber im Juni trotzdem Netto-Einkäufer. Sie halten aktuell mehr BTC als noch im Juni, und darum geht es eigentlich.

    Mit den Verkäufen von Montag sind es netto 37 seit Anfang Juni

    Spannend wird es wenn man die Kosten dafür ausrechnet, da bis auf die verkauften 32 zu Beginn die Verkaufspreise unter den Kaufpreisen liegen.

    Die netto 37 Bitcoins haben netto 17,7 Mio USD gekostet -> 478k USD pro BTC.

    Quelle ist Strategy selber: https://www.strategy.com/purchases

    Zu deiner eigentlichen Frage: Aus Sicht eines MSTR-Aktionärs ist Verwässerung nicht automatisch etwas Schlechtes. Entscheidend ist, ob Strategy mit dem eingesammelten Kapital mehr Bitcoin pro Aktie schafft. Genau das ist dem Unternehmen in der Vergangenheit gelungen. Solange die Anzahl der Bitcoin je Aktie trotz neuer Aktien steigt, profitieren die Aktionäre am Ende davon. Deshalb wurde die Kapitalaufnahme bislang auch überwiegend positiv aufgenommen.

    in guten Zeiten ja, aber aktuell wurden im Juni halt neue Aktien ausgeben um die Liquiditätsreserve aufzubauen. Und zusätzlich wurden Ende Juni 1.363 BTC und gestern nochmal 2.225 BTC verkauft. Klar nicht viel, aber der Bitcoin pro Aktie verschlechtert sich halt durch beides.

    Ich verstehe die Frage nicht.🤔

    Strategy muss das Geld doch auch einsammeln bevor sie damit Btc kaufen können. Und wann begannen die größeren Finanzierungs- und Kaufrunden? Richtig, als der Preis schon höher lag. Wenn der Preis gleichmäßig ansteigen würde, würden die Einkaufspreise jetzt auch günstig wirken. Da er das nicht tut, wirkts eben auch nicht so.

    Eigentlich ganz einfach.🤷‍♂️

    Läuft Btc lange seitwärts oder sinkt, ist Saylor unter Druck, steigt er wie angenommen ist er der König.👑

    Wissen wir iwann.😎

    Sehe ich ähnlich. Ob Saylor unter Druck steht ist mir persönlich relativ egal, ich fürchte nur das dann viele Anleger Geld verlieren.

    Verstehe auch die Logik von 21, Bitcoin steigt langfristig also aktuell egal. Ähnlich wie auch mit Aktien (Etfs), wenn ich davon ausgehe das Aktien in 10-20 Jahren deutlich mehr wert sind als heute stört mich der Dip weil Trump mal wieder Zölle verhängt oder krieg führt nicht.

    Bei Tesla steht die bewertung auch jenseits von Gut und Böse. Für Kritiker absurd, für Befürworter halt zu niedrig wegen autonomen Fahren. Und auch Tesla hat am Hype viele Aktien ausgegeben.

    Tesla hat allerdings einen ordentlichen Cashflow und inzwischen der Kurs auch wieder sehr hoch.

    Ich würde Bitcoin, MSTR oder STRC auch nicht anfassen wollen. Eigentlich egal was 21 sagt und umgedreht ja auch so. 21 glaubt das Strategy damit Erfolg hat, weil der Bitcoin auf lange Sicht immer wertvoller wird. Je nachdem wann er eingestiegen ist er halt vielleicht auch in Plus.

    Als MSTR-Aktionär möchte ich ausdrücklich kein Markettiming. Ich möchte nicht, dass Michael Saylor versucht, Hochs und Tiefs vorherzusagen (das machen die meisten Anleger und scheitern regelmäßig daran).

    ...

    Und warum Strategy aktuell überhaupt Bitcoin verkauft, wurde hier eigentlich schon mehrfach erklärt. Aus unternehmerischer Sicht macht es derzeit mehr Sinn, die Cash-Reserve wieder aufzubauen, Dividenden zu finanzieren und gleichzeitig eine weitere Verwässerung der MSTR-Aktionäre zu vermeiden.

    Du bist also auch MSTR Aktionär? Wollte ich schon länger mal wissen.

    Siehst du keinen Interessenkonflikt zwischen MSTR Aktionären, die teilweise vermutlich deutlich im Minus sind und deren Aktie verwässert wird, damit die STRC Aktionäre einerseits ihre Verluste minimieren und anderseits ihre Dividende bekommen?

    Wenn ich als MSTR Aktionär -50% im Depot haben und dann werden Aktien ausgegeben um Cash für Dividenden zu haben statt Bitcoin zu kaufen und damit die "nur" -25% Verlust der STRC Anleger reduziert werden würde mich das ankotzen.

    Das trifft auf Strategy aber aktuell nicht zu. Es wurde bisher keine Dividende aus der BTC-Subastanz ausgeschüttet (es kann aber dazu kommen). Zudem würde dies aber auch kein Problem darstellen, solange der Anteil an BTC pro Share kontinuierlich gesteigert wird, was bis jetzt der Fall war.

    Woher kommt denn deiner Meinung nach die Dividende wenn nicht aus der Substanz?

    Das Geld was aktuell ausgeschüttet wird ist doch nicht erwirtschaftet sondern wurde eigesammelt (MSTR oder STRC) und nicht investiert.

    Bisher wurden dafür kein BTC verkauft, das stimmt. Aber das Geld was ausgeschüttet wird wurde nicht erwirtschaftet.

    Die Logik mit BTC pro Share verstehe ich nicht. Klar ist das laut Strategy relevant, erklärt aber auch nicht wie man die Dividende erwirtschaft außer halt durch die Ausgabe weiterer Aktien bei MSTR oder STRC.


    Wenn man an STRC glaubt ist ja jetzt die beste Zeit, weil es gibt sehr viel Rendite und Kurspotential. Ob selbst wenn der Kurs steigt das Treasury modell noch viel Geld anzieht wird sich zeigen.


    Auch was aus den Klagen wird. Mit der zaghaften Erhöhung war klar das STRC halt nicht wieder auf 100 gebracht wird, also nicht die versprochen sichere Anlage ist. Denke das werden einige Investoren nicht gut finden.

    Aktuell würde es Strategy ~30.000 BTC pro Jahr kosten, wenn man die Dividende für STRC vollständig aus dem BTC-Bestand zahlen müsste (Cash-Reserve und Stammaktien-Verwässerung noch nicht mal berücksichtigt). Wohlgemerkt zum aktuellen BTC-Kurs von rund 50 % unter dem ATH. Zur Einordnung: Strategy sitzt aktuell auf rund 850.000 BTC. Rein rechnerisch könnte das Unternehmen die Dividende also fast 30 Jahre lang allein aus dem Bitcoin-Bestand finanzieren. Zudem hat Strategy allein in diesem Jahr bereits rund 130.000 BTC akkumuliert. Selbst wenn bis zum Jahresende weitere Bitcoin verkauft würden, stünde unter dem Strich immer noch ein Nettozuwachs von deutlich über 100.000 BTC in der Bilanz.

    Strategy hat 2026 rund 175k Bitcoins für 13,7 Milliarden gekauft. Durchschnittlicher Preis 78k.

    verkaufen sie davon 30k um Div zu zahlen bleiben 145k Bitcoins im Wert von 8,7 Milliarden dafür haben sie allein bisher knapp 12 Milliarden eingesammelt.

    Ich finde die Vorstellung das Strategy jahrzehntelang Bitcoins verkauft um die freiwillige sehr hohe Dividende zu zahlen schon sehr naiv. Klar Saylor und friends dürften die Mehrheit der Stimmrechte haben, aber dennoch halte ich es für realistischer die Dividende zu kürzen oder gar auszusetzen als ewig die Substanz abzubauen bis nichts mehr da ist.

    Wer davon ausgeht, dass BTC langfristig weiter adoptiert und an Bedeutung gewinnt, was die Grundvoraussetzung sein sollte, wenn man in STRC anlegt, dann kann man sich das die aktuellen Entwicklungen noch ganz entspannt anschauen.


    Das wäre aber ein schlechtes Signal und würde einer Kapitulation von STRC gleichkommen. – Es ist sogar das Gegenteil der Fall, der Geschäftsführer von Strategy hat bekanntgegeben, dass er für 1 Mio. USD STRC gekauft hat und diese so lange halten wird, bis der Kurs wieder 100 USD erreicht hat.

    Was mehr Sinn ergeben würde, wenn Strategy die Stammaktien (MSTR) zurückkaufen würden, um das mNAV wieder über 1,22 zu bekommen.

    Mit GF meinst Du Saylor oder? Der allein in Bitcoins ein Vermögen von einer guten Milliarde hat, sein Anteil an Strategy ist vermutlich auch mehre Milliarden wert. 1 Mio sind also <0,1% seines Vermögens.

    gibt es dazu eine Quelle? Was meint er mit "warten" - entweder wird kurzfristig die Div erhöht um wieder auf 100 zu kommen (spannend ob das ein Interessenkonflikt wäre) oder nicht. Wenn er wirklich "warten" muss bedeutet es mMN das die Dividende nicht angehoben wird, sondern man auf Erholung des Bitcoins setzt.

    Rechnerisch sind wir ja inzwischen bei 15% Divdende, was 30% mehr ist. Und wenn es vorher 14 Monate Reserve waren wäre es danach weniger als 11.

    Wenn man wirklich große Menge BTC verkauft, wer soll die denn kaufen? Fonds verlieren an Kapital, Strategy selbst dürfte in 2026 einer der größten Käufer gewesen sein. Und verkaufen für Div bedeutet das BTC pro MSTR sinkt.

    Aktuell dreht das Flywheel halt komplett gegen Strategy.

    Sie haben große Buchverluste und anders als beim ersten Bärenmarkt hohe Zahlungsverpflichtungen.

    Und wenn sich die Verluste häufen, kommen auch manchmal Anwälte

    business wire


    Grundkostrukt von STRC finde ich sogar cool, also das man die Div anpasst, um Nominal keine Verluste zu haben. Nur erwirtschaftet das Unternehmen nicht ansatzweise genug Cash für seine Verpflichtungen im Gegenteil das Geshcäftsmodell erfordert ja explizit Kapital von Außen. Dazu kommt mMn das fehlende Potential für Kurssteigerung. Wenn es gut läuft, werden weitere Aktien ausgegeben bzw. sinkt die Dividende.

    Da bleib ich lieber bei klassische Dividendentitel. Da sind mit der Zeit auch >10% Div möglich und die Kurssteigerung gibt es oben drauf. :)

    Da irrst Du meiner Meinung nach.

    Tatsächlich haben wir vor dem Hauskauf Anfang der 90er Vermögenssteuer zahlen müssen. Das war meiner Erinnerung nach ein niedriger 6stelliger DM Betrag.

    Und was die Erbschaftssteuer angeht, sind die Freibeträge lediglich bei Kindern und Ehepartnern hoch. Wer an Geschwister oder Neffen vererbt, ist schon kräftig betroffen. Freibeträge liegen bei 20k.

    Vermögenssteuer war 1% pro Jahr jenseits von 120k DM.

    Wenn du da 6 stellig bezahlt hast, Glückwunsch Geldsorgen war damals dann wohl kein Thema.


    Ja, die Freibeträge beim Erben sind sehr unterschiedlich.

    Darum wäre ja ein Lebensfreibetrag bei Erbschaftssteuer fairer. 1 Mio pro Person, egal von wem.

    Das dürfte für die meisten reichen.

    Und das kräftig "betroffen" beudetet jenseits der 20k 30%.

    Also nur etwas mehr als die Kapertragssteuer, die ab 1.000€ greift.

    Und 30% reiner Steuersatz greift bei zvE von ca. 70k. Mit Sozialabgaben sogar noch früher.

    Erben wird ja nicht nur bei der Steuer bevorzugt, keine Sozialabgaben und kein Zugewinnausgleich.