Beiträge von Sparplan

    Vielen Dank für die vielen Antworten! Tolles Forum!

    Der Gedanke, erstmal einen Euro zu überweisen hatte ich auch schon und finde ihn sehr pragmatisch, britty. Noch besser wäre natürlich, wenn das mit den (leeren) Umsätzen auch klappt, wie Hornie sagt.

    Micha-1 Ich kann auch bestätigen, dass man bei der BoS und anderen keine Vertragsunterlagen bekommt, weder per E-Mail noch in der Postbox. Es gibt nur eine E-Mail mit Einlogdaten (mit 2FA über Handy).

    Ich würde jetzt auch nicht deshalb verkaufen, weil ich 0,2% auch nicht so übertrieben finde, aber wenn man neu anfängt, ein Juniordepot eh rollen oder sein eigenes umschichten will oder neue ETFs fürs Altersvorsorgedepot sucht oder den Sparplan ab jetzt umleiten kann oder oder oder, dann können diese jüngeren Versionen (jetzt nicht unbedingt nur beim stoxx Europe 600) ja durchaus attraktiv sein. Insgesamt ist der Preiskampf ja zu begrüßen, auch wenn ich natürlich ebenfalls lieber eine niedrigere TER auf meine bestehenden ETFs hätte.

    Liebes Forum,

    eine Person aus meinem Umfeld, die neuen Konten immer skeptisch gegenüber stand, hat sich nun doch endlich zu einem neuen Tagesgeldkonto bei der BoS durchringen können und ist nun aber besorgt, weil es da keinerlei Vertragsunterlagen mit IBAN usw. gibt, abseits einer E-Mail mit Login-Daten. Die Person möchte nun nichts dorthin überweisen, weil sie ja im Zweifel nicht beweisen könne, dass sie überhaupt ein Konto bei dieser Bank besitze. Der gemeine Deutsche wünscht sich vielleicht einfach was schwarz auf weiß zum Abheften. Ich selbst habe für meine Tagesgeldkonten auch oft nicht mehr bekommen als das und das war auch kein großes Problem für mich. Aber wie diese Sorge entkräften? Habt Ihr da Vorschläge? Gibt es zum Beispiel irgendwo eine Kontenbestätigung oder so, die man runterladen könnte?

    Dankeschön!

    Ich habe in meinem Umfeld jemanden, der sehr jung sogar arbeitsunfähig geworden ist, nicht nur berufsunfähig. Jung, sportlich, gesund. So etwas kann einen unverschuldet und unerwartet treffen. Diese Person hatte keine BU und das wäre definitiv besser gewesen, denn die Erwerbsminderungsrente ist ein Witz, gerade wenn man in jungen Jahren, wie es oft ist, eher niedrigere Beiträge in die Rentenversicherung gezahlt hat, denn die AU errechnet sich wohl aus den durchschnittlichen Beiträgen, die man so bezahlt hat. Sozialleistungen sind ja schön und gut, aber wenn Vermögen da ist oder in der eigenen Bedarfsgemeinschaft noch jemand Geld verdient, bekommt man die auch erstmal nicht.

    Ich jedenfalls bin froh, dass meine Eltern mich vor dem Studium zu einer BU genötigt haben, deren Beiträge sie in den ersten Jahren auch übernommen haben. Nein, ich habe sie bisher nicht gebraucht und hoffe auch, dass es so bleibt. Aber Versicherungen hat man ja auch nicht, um sie zu brauchen, sondern falls man sie braucht. Leider habe ich keine Erfahrung, ob und wie oft die zahlen. Es wird aber schon empfohlen, sich schon beim Antrag Hilfe zu holen.

    Und noch kurz hierzu:

    Gerade für Ärzte und medizinisches Personal interessant — die sehen ja täglich, was schwere Krankheiten bedeuten. Viele von denen setzen auf DD statt BU, weil sie wissen: Bei einer schweren Diagnose zählt jeder Tag.

    {Link wegen Werbeverdacht durch Mod entfernt}

    Stimme Tomarcy zu: Klingt nach Werbung. "Viele" kann ja sein, aber Ärzte in meinem Umfeld haben eine BU. Denn sie verdienen eher viel und haben mehr Lebensstil abzusichern als Grundsicherung und der Beruf erfordert ja schon auch einiges an körperlichen und geistigen Kapazitäten.

    Wenn man beim Zinshopping wirklich optimieren will, muss man wohl kündigen und ein halbes/ganzes Jahr (je nach Bank) warten, um wieder einen Aktionszins bekommen zu können. Kenne auch jemanden, der das so macht. Ich mache das bisher nicht. Wenn man eine Bank erwischt, die auch öfter mal Neugeldaktionen anbietet (zum Beispiel Bank of Scotland), dann kann man auch durch strategisches Umherschieben von Geld zwischen zwei oder mehr Banken öfter mal einen guten Zins erwischen oder mit halbwegs attraktivem kurzlaufendem Festgeld überbrücken (auch BoS oder Raisin zum Beispiel). Als dauerhaftes Hobby ist das natürlich aber beides irgendwie mühsam und es muss jeder überlegen, ob es einem das wert ist. Wenn es einem ein Spaß macht, ist da aber nichts gegen zu sagen, solange man den Überblick behält. Aktuell gibt es ja zum Beispiel auch das nette Angebot von CHASE, bei dem man erst 4 % und dann aber ohne weitere Arbeit immer noch 2 % bekommt - oder andere Finanztip-Empfehlungen für dauerhaft guten Zins, wenn man des Zinshoppings müde wird.

    Gerade wenn man aber mit zig Konten hantiert, ist altersunabhängig übrigens in meinen Augen eine gut abgelegte, aktuelle und einer Vertrauensperson zugängliche Liste mit Banken/IBANS sinnvoll, damit im Ernstfall (länger ernsthaft krank, Tod - kann immer passieren) auch jemand anderes überhaupt weiß, welche Konten es gibt. Sonst bleibt das Geld im Zweifel bei den Banken. Kann man auch mit seinen übrigen Vorsorgedokumenten aufheben, falls vorhanden. Es sollte natürlich jemand wissen, wo das liegt. Aber das nur am Rande, wenn man öfter Konten wechselt oder einfach mehrere hat...

    Ich fand diesen Beitrag hier sehr hilfreich und bevor ich einen neuen aufmache, frage ich einfach hier.

    Haltet Ihr es bei einem irgendwann größeren Juniordepot für sinnvoller, möglichst früh oder eher spät mit dem "Rollen" anzufangen? Was muss man dabei (neben den Freibeträgen der Krankenkassen und der NV-Bescheinigung) beachten? Spricht also etwas dagegen, am Ende eines Jahres einfach jeweils noch entsprechend Gewinne mitzunehmen (dann natürlich gleich wieder investieren)? Gebühren sollten ja unterm Strich nicht soooo stark ins Gewicht fallen, wenn man das Depot bei einer Finanztip-Empfehlung hat?

    Dankeschön!