Beiträge von st55

    Um die Fragen konkret aufzugreifen, ja, 4-stellig direkt investieren und nicht gestückelt, dass der SPDR eingestellt wird, liegt außerhalb meiner Vorstellungskraft, Tagesgeldhopping wegen befristeten Mehrzinsen, das machen manche, mir ist das zu viel Aufwand für zu wenig Ertrag. Wenn Du den Notgroschen voll hast, dann kannst Du später überlegen, ob Du einen Geldmarktfonds/ETF, der den aktuellen (Euro Short-Term Rate) Zins abbildet, nutzen willst (kann man ja auch als Sparplan machen), um Liquidität zu parken, schau Dir einfach bei Finanztip die entsprechenden Artikel dazu an, um zu einer Meinung zu kommen.

    Es wurde im Grunde schon alles gesagt. Der SPDR ist eine sehr gute Wahl. Ich würde alles, was nicht im Notgroschen ist, investieren und einen Sparplan darauf einrichten. Das würde ich erstmal laufen lassen, und mich gründlich einlesen und informieren, bevor ich etwas anderes hinzunehme, wenn überhaupt. Ab dem nächsten Jahr, es geht ja um die Altersvorsorge, würde ich ein AV Depot dazunehmen, da kann es dann ja ein anderer ETF sein.

    Tut mir leid, aber das mit dem Stammhirn ist eine ziemlich verwegene Alltagstheorie. Die Hirnnerven, die dort ihren Ursprung haben, bilden das autonome Nervensytem. Dort sitzen rudimentäre Funktionen wie Atmung Verdauung etc, da wird gar nichts entschieden, und mit Irrationalität hat das auch nichts zu tun.

    Ich wollte eigentlich nicht in diese Richtung mit der Diskussion und es nützt auch niemandem, wenn ich jetzt einzelne Modelle aufzählen würde, weil die auf eigenen Servern laufen. Das ist ohnehin Arbeitskontext und daher nicht kommunizierbar.

    Aber für private Sachen ist die aktuelle Version von Mistral Vibe Work schon ziemlich agentisch. Was die autonome Websuche anbelangt, darum ging es ja hier, so wird diese nach dem internen Durchlauf eingesetzt, wenn bspw. aktuelle Informationen (hier Aktienkurse o.ä.) benötigt werden. Das muss man nicht extra prompten. Deep Research geht auch.

    Ansonsten unterstütze ich alles, was sam51 geschrieben hat über das manchmal fehlende Verständnis, was KI eigentlich ist und macht.

    Wir müssen das nicht weiter diskutieren, aber zumindest bei den Modellen, die ich nutze, verhält es sich anders. In der Tat ist das nicht so etwas wie die zuletzt angesprochene "Google KI".

    Unabhängig von dem Modell, das man nutzt, würde ich halt anders promten. Das hat nichts damit zu tun, ob man KI "traut" oder nicht, aber für das Gegenüberstellen von Vor- und Nachteilen von möglichen Entscheidungen, braucht ein Spachmodell andere Vorgaben, sonst erhält man solche Texte.

    Im §551 BGB steht nur, dass die Anlage vom Vermögen des Vermieters getrennt erfolgen muss. Ein Girokonto ist ein Zahlungsverkehrskonto. Warum soll ich die Kaution nicht über das Girokonto auf ein Anlagekonto leiten dürfen?

    Weil in Abs 3 im ersten Satz steht, dass der Vermieter die Geldsumme ... zu dem für Sparanlagen mit dreimonatigen Kündigungsfrist üblichen Zinssatz anzulegen hat. Das steht zwar nichts davon, dass man das Geld nicht irgendwo zwischenparken darf, aber im vorliegenden Fall gings doch darum, dass das Geld dauerhaft auf dem Girokonto liegt und die Bank das bereinigt haben will. Und eine Girokonto entspricht nunmal nicht dem Gesetz. Wenn man dann noch Satz 3 hinzu nimmt, wird es noch eindeutiger, weil hier ja gesagt wird, dass selbst wenn man eine andere Art der Anlage vereinbart, die Anlage in jedem Fall getrennt vom Vermögen des Vermieters zu erfolgen hat. Jetzt kann man zwar spitzfindig werden und sagen, ja gut, mein Vermögen liegt ja nicht auf dem Girokonto, aber ich glaube kaum, dass man damit durchkommt, wenn man zivilrechtlich belangt wird.

    Das ist doch alles im BGB geregelt, Kaution muss verzinst und getrennt angelegt werden, das Geld inkl. Zinsen gehört dem Mieter. Daher hat das auf dem Girokonto des Vermieters schlicht nichts zu suchen. Wenn der Bank das auffällt, muss sie das abmahnen, und wenn die AGBs das regeln, kann sie auch kündigen.

    Die Frage ist halt, investieren in was? Bei der Aufgabenstellung würde ich zunächst den Sparplanrechner nutzen, den gewünschten Endbetrag je Enkel mit der unterschiedlichen Dauer der Anlage eingeben, und daraus differenziert nach Renditen die Sparraten ausrechnen lassen. Je mehr Rendite ich annehme, um so größer ist aber das Risiko des Verlustes abhängig von der Anlagedauer, daher würde ich bei den älteren Enkeln eine niedrigere Rendite ansetzen. Denn wenn es schlecht läuft, haben die nicht genug, um den Führerschein zu bezahlen. Bei den jüngeren ist lange Anlagedauer zudem theoretisch ein Vorteil wegen Zinseszinseffekten. Die Wahl der Anlageklasse richtet sich dann daran aus, wie sicher ich zum Zeitpunkt x das Geld brauche. Für die älteste kommt da eigentlich nur Festgeld oder Tagesgeld in Frage.