Beiträge von st55

    Nicht, dass ich die Postbank verteidigen will, aber die nicht gewünschte Kommunikation lässt sich mit 2 Klicks in der App abstellen. Bei mir ist der Haken, das war ja die TE Frage, dass sich das Tagesgeldkonto aus der App heraus nicht anlegen lässt. Permanent Fehlermeldung (soviel zum Thema IT). Ansonsten bin ich zufriedener Postbank Kunde, Girokonto inkl. Kreditkarte kostenlos, was will man mehr?

    Unabhängig vom Inhalt, willst Du nicht vielleicht nochmal über den Ton nachdenken, in dem Du schreibst?

    koho Jemand fragt um Rat und bekommt zur Antwort, er/sie soll sich nicht so anstellen, das kann man in der Tat "unglücklich" finden, oder was soll Dein entsprechendes Smiley mir sagen? Ich für mir meinen Teil finde das reichlich daneben.

    Nun mach doch keine Doktorarbeit aus ein Prozent Rendite mehr oder weniger. Es geht nur um Geld und wo am Ende die Knete herkommt, ist doch wumpe, da steht kein Etikett dran. Ich verstehe das nicht, als ob du als Kind beim geschenkten Fuffi von der Tante so ein Trara gemacht hättest oder bei der Auswahl deines Jobs. Da hast du auch genommen, was kam. Werf mit nem Darts auf eine ETF Liste an der Wand, fertig.

    Es kommt nicht auf den Anfang an, sondern aufs Durchziehen. Relevant ist nach fünf oder zehn Jahren.

    Unabhängig vom Inhalt, willst Du nicht vielleicht nochmal über den Ton nachdenken, in dem Du schreibst?

    Der Begriff Schwellenländer suggeriert vielleicht etwas Falsches. Ich würde sie jedenfalls nicht weglassen. Auch würde ich neben der Einmalanlage zu einem Sparplan raten. Mögliches Kriterien für Deine Entscheidung wären noch die Kosten (TER) und der Anbieter.

    OT Das sog. Durchschnittseinkommen (wobei Median wegen der Robustheit gegenüber Ausreißern statistisch in der Tat die bessere Kennzahl als das arithmetische Mittel ist) bezieht sich halt lediglich auf Erwerbseinkommen. Zudem werden sehr hohe Erwerbseinkommen (ich sage jetzt mal Top-Manager als Beispiel) gar nicht berücksichtigt, (weil ab einer bestimmten Höhe keine Auskunftspflicht für die staatliche Statistik besteht, wobei ich nicht mehr weiß, wo da die Grenze ist - das Studium ist einfach zu lange her). Ist daher meines Erachtens allenfalls innerhalb der Gruppe der abhängig Beschäftigten mit niedrigen bis hohen Einkommen ein guter Vergleichsindikator (ob jetzt Zufriedenheit oder gar Glück Parameter sind, die man hiermit in Beziehung setzen kann, ist nochmal eine andere Frage).

    Die "knapp 2000" sind nicht der Gewinn, sondern der Wert der Position (beim Öko Fonds 13,850 x Kurs 134,875), da fallen kaum Steuern an. Sparplan stoppen und am Montag verkaufen, wäre mein erster Schritt. Beim Down Jones ETF den Sparplan stoppen, der zweite. Den Rest, also ob man den MSCI liegen lässt, weiterführt oder man wechselt, welchen nachhaltigen ETF man wählt (das scheint für die TE gesetzt), kann man ganz in Ruhe entscheiden (da sind ja zudem noch Fragen zu Tagesgeld und Depot).

    Meiner Erfahrung nach gibt es in Deutschland schon eine sehr realitätsfremde Denke zum Thema Kapitalanlage. Der Immobilie und der Sichteinlage wird ein sehr hohes Maß an Vertrauen geschenkt, obwohl die Zahlen durch die Bank (no pun intended) eine Katastrophe sind. Dem Unternehmertum bzw. dem Investment in Eigenkapital (z.B. Aktien) steht man immer noch sehr skeptisch gegenüber. Das zeigt sich an einer sehr geringen Aktienbesitzquote. Die Zeche für diese kognitive Verzerrung werden die Bürger dieses Landes bald zahlen.

    Es gibt diesbezüglich durchaus andere Denkweisen. In den USA sowieso, aber auch in Europa.

    Wie erklärst Du dann, dass bspw. die Quote an Immobilienbesitzern in den USA höher ist, als in Deutschland?

    Ich übersetz das mal: Wenn mein Investment gut läuft, freue ich mich. Wenn es schlecht läuft, ist es auch egal, weil irgendwann bin ich ohnehin tot und kann nix mehr damit anfangen. So kann man schon denken. Ist bestimmt ziemlich beruhigend (Ignorance is a bliss).

    Mit der Denke kann man sich allerdings auch jede Diskussion sparen und dieses Forum schließen, oder? Von 100% auf dem Sparbuch über 100% im Garten verbuddeln bis zu 100% als Fremdkapital ans örtliche Bordell . . .Ist ja ohnehin alles egal. ;)

    Ich finde es auf jeden Fall bemerkenswert wie unterschiedlich in diesem Land Assets behandelt werden und wie unterschiedlich auf Entwicklungen reagiert wird.

    Es ist vielleicht eine dumme Nachfrage, aber was hat das mit "diesem Land" zu tun? Wie sieht denn im internationaler die Behandlung von Assets empirisch aus?

    Ich lese heraus, daß Ihr Aktien in der Hauptsache wegen deren Kurs Potential habt. Bei einer Dividenden Strategie würde ich es eher bereuen, wenn ich versäume, nachzukaufen, sobald der Kurs fällt. Das kann man versuchen, über Preisalarme in der Watchlist zu erreichen, wenn der Depot Anbieter diese Funktion zur Verfügung stellt. Eigentlich müsste das auch für steigende Kurse möglich sein.

    Ich finde auch, dass manchmal vergessen wird, dass neben dem Solidaritäts- bei uns eben auch das Subsidiaritätsprinzip gilt. Alle, die sofort nach staatlichen Lösungen verlangen (s. Mietendeckel oder "Tankrabatt", wobei man diese natürlich auch aus anderen Gründen hinterfragen kann), sind einfach auf dem Holzweg.