Beiträge von st55

    Tradersplace bietet das seit kurzem auch an. Aber was spricht eigentlich gegen eine klassische Bank für ein Gemeinschaftsdepot? Im "Ernstfall" haben zumindest wir da einen persönlichen Ansprechpartner. Kontakt per Telefon, Email oder Termin vor Ort war bisher nie ein Problem.

    Prognosen haben nichts mit Hellseherei zu tun, sondern mit Wahrscheinlichkeitsrechnung. Vergleiche es einfach mit Wettermodellen und deren Vorhersagen, sie werden faktisch immer besser. Deine Skepsis kann ich zwar nachvollziehen, aber mit den entsprechenden Vorgaben und Kontextinformationen liefern Sprachmodelle ganz ordentliche Szenarien. Wenn man KI aber "nur" etwas fragt, dann kann man sich das abseits vom Unterhaltungswert in der Tat sparen.

    Was Ihr mit "KI" meint, sind vermutlich Sprachmodelle, die wissen sowieso nichts, sondern produzieren Text nach Wahrscheinlichkeiten. Insofern würde ich "die" KI nie etwas fragen, sondern mit entsprechenden Promts Aufträge erteilen. Den so produzierten Text sollte man dann selbstverständlich evaluieren, so plausibel er auch scheint.

    Nein, Ende Oktober kommt der noch nicht, musst bis ca. 12./13. November warten, dann kommt ein gewaltiger Börsencrash. Kann dir leider meine Quelle nicht verraten, sonst müsste ich dir sehr weh tun.

    Ich tippe ja auf den 11.11., ab da spielen doch bekanntlich alle verrückt, warum nicht auch die Börse? Ab Aschermittwoch geht's dann wieder aufwärts?

    Ich will vielleicht prophylaktisch noch ergänzen, dass es natürlich auch pathologische Verhaltensstörungen gibt, die behandlungsbedürftig sind, die habe ich aber oben nicht gemeint. Es ging mir eher darum, dass Schlue und Lehrkräfte nicht für alles verantwortlich gemacht werden können, was außerhalb der paar Stunden, die Kinder in der Schule verbringen, nicht gut läuft.

    Ich würde ja sagen, wenn Kinder ihr Verhalten nicht regulieren können, dann liegt das nicht an den Lehrkräften, sondern an den Defiziten bei der elterlichen Erziehung. Dass Schulen bessere Lernbedingungen schaffen sollten, um heterogene (ich würde nicht von "schwachen" oder "starken" Kindern sprechen) Klassen besser beim Lernen fördern zu können, ist keine Frage, dafür braucht es geeignete Räumlichkeiten und qualifiziertes Personal.

    Es ist etwas naiv zu glauben, dass thesaurierende Aktien-ETFs kontinuierlich jeden Tag steigen.
    Wenn du in einen Geldmarkt-ETF investierst, solltest das Anfang Januar tun.

    Ich vergaß, zu erwähnen, dass das wegen nur noch max. 4 Jahren bis zum Renteneintritt der Person, um die es geht, genau der Plan ist. Dass Kurse kontinuierlich steigen, war selbstverständlich nicht meine Annahme, daher keine Sorge (hinsichtlich möglicher Naivität).

    Vielfach wird ja geschrieben, dass man noch bis Ende 2027 abwarten könne mit der Einzahlung ins AVD, um noch die Förderung zu erhalten, es also keine Eile hat mit der Entscheidung für einen Anbieter. Aber eigentlich ist es doch ratsam möglichst früh die 1.800 einzuzahlen, wenn man einen thesaurierenden ETF wählt, und daher angezeigt, das Ganze gleich zu Jahresbeginn zu entscheiden, oder sehe ich das falsch?

    Finanztip will das wohl so. Bringt Klicks und Reichweite. Anders kann man es sich nicht erklären weshalb die Moderation in diesem Forum so unterirdisch schlecht bzw. faktisch nicht existent ist. Jedes poplige Autoforum wird besser moderiert. Übrigens auch ehrenamtlich. Sobald man allerdings inhaltliche Verfehlungen und Themenfremdes sanktioniert, sinkt der Traffic gewaltig. Ein Dilemma.

    Wie wärs damit: Dann melde Dich doch einfach als zusätzlicher ehrenamtlicher Moderator und mach es besser.

    Das meinte ich ja mit den üblichen Mechanismen am Finanzmarkt, und ursprünglich floß das Geld eben nicht von oder zu Bitcoin, sondern von oder zu Aktien. Ich dachte, mit Bitcoin als "Währung" verhielten es sich anders. Nach dem, was Ihr schreibt, ist Bitcoin demnach im Grunde nichts anderes, als ein noch etwas risikoreicheres und volatileres Investment, als Aktien es ohnehin schon sind. Hm, das hatte ich dann wohl fehlgedeutet.

    12k auf dem Girokonto, wie @St. Irving ich wüsste auch nicht was ich damit anstellen sollte, aber gut, vielleicht verliere ich mal nen Auspuff in der 30er Zone, wenn ich über nen Hubbel brettere. Liquidität kostet die Inflation, mir soll es recht sein.

    Aber schon in der Lehre 1987 hatte ich mir nen Notgroschen von 1000,-DM (511,-€) auf dem Girokonto angespart, das war damals verdammt viel Geld. Ich dachte mir einfach als junger Bub, was man hat, hat man und bis heute bin ich noch nie in den Dispo gelaufen, es lief immer rund. Macht schon Sinn so ein "Freiheitspuffer". Und zur Not könnte ich auch schnell mehrere 100k liquidieren, für was auch immer.

    Ich denke, die Empfehlung zum Notgroschen richtet sich eher an Leute, die nicht Huntertausende angelegt haben, sondern gerade erst damit beginnen, zu sparen. Da halte ich es durchaus für sinnvoll, dass man zunächst mal einen Puffer anspart, um nicht im Zweifelsfall gleich wieder Anteile verkaufen zu müssen.

    Nicht, dass es für mich eine größere Bedeutung hätte (bin lediglich mit geringen Mengen in einem Bitcoin ETN engagiert), aber ich habe heute in den Nachrichten gelesen (da wurde über die Abstimmung im US Senat zum Gesetz zur Regierung von Kryptowährungen berichtet), dass Bitcoin ähnlich wie Aktien zunehmend oder sogar besonders stark von Zinsänderungen tangiert sei. Ist das so, und war es nicht eigentlich so gedacht, dass Bitcoin unabhängig ist von den üblichen Mechanismen im Finanzmarkt?