Beiträge von FinanzSeb

    FinanzSeb
    Es wäre interessant zu erfahren in welchen Fonds denn bisher investiert wird. Ist das ein öffentlicher Fonds oder ein interner Fonds der Versicherung?


    bis 2015
    1/3 DWS FlexPension 2023 und 2/3 DWS FlexPension II 2029

    dann shift des gesamten Kapitals in DWS Vermögensmandat-Balance LD DWS0NL
    und switch der folgenden Beiträge in DWS Vermögensmandat-Dynamik LD DWS0NM

    Vielen Dank für Eure vielfältigen Antworten!

    Leider habe ich noch nicht die richtigen Einstellungen gefunden, um bei neuen Anmerkungen im Forum informiert zu werden.

    Ja, sehr viel Lehrgeld, aber zumindest habe nicht nur ich davon profitiert. Auch mein Sohn profitiert hoffentlich davon. Ich versuche ihm nun deutlich mehr Finanzbildung zukommen zu lassen, als ich sie damals selber bekommen habe. Ein Stück weit sehe ich auch die allgemeinbildenden Schulen in der Pflicht ... aber dies Thema möchte ich jetzt hier gar nicht aufmachen. Die Schulen haben auch so genug andere Probleme.

    Ja, Schritte sind eingeleitet, leider braucht die VZ HH sehr lange (laut Eingangsbestätigung 3-4 Monate) ... aber genau genommen kommt es da jetzt auch nicht mehr drauf an.

    Die Fondsliste ist bei der Gesellschaft angefordert, laut eigener Internetsuche bin ich aber nicht sehr optimistisch. Gemini hat mir ausgerechnet, dass die laufenden Kosten (TER + Gebühren) max. 0,97% sein dürfen, um nach den nächsten 20 Jahren nicht schlechter als der Vang FTSE All World zu sein (vorausgesetzt beide Produkte haben die exakt gleiche Performance). Ansonsten fressen die Gebühren meinen Steuervorteil auf. Das muss ich aber selber nochmal nachrechnen, falls ich potentielle Kandidaten in der Fondsliste finden sollte.

    Garantiert sind leider genau 0€. Am besten wähle ich einfach die monatliche Rentenzahlung und werde 150 Jahre alt.

    Grüße Sebastian

    Vielen Dank für den Zuspruch!

    Ich habe den Vertrag bereits 2025 auf den Mindestbeitrag von 25€ monatlich reduziert.

    Aktuell liegt er gerade in der Verbraucherzentrale HH zur Prüfung.

    Alternativ prüfe ich, ob es bei der Gesellschaft attraktivere Produkte (ähnlich Welt-ETF) gibt, in die das bestehende Guthaben (zu welchen Kosten) geshiftet werden könnte. Dann gilt es den späteren Steuervorteil und die Gebühren mit spitzer Feder gegen einen Welt-ETF im eigenen Depot gegen zurechnen. ...so zumindest mein Plan.

    Zum Glück sind die beiden Rentenversicherungen nicht meine einzige Altersvorsorge.

    Hallo liebes Forum,

    ich bin noch ziemlich neu in der Finanztip-Bubble und habe die letzten Jahre genutzt, meine Finanzen grundlegend neu zu sortieren.

    Über mein erstes Sorgenkind (BU + RV) habe ich an anderer Stelle schon im Forum berichtet.


    Hier würde mich nun Eure Meinung zu meinem zweiten Sorgenkind interessieren:

    - Fondsgebundene Rentenversicherung

    - Versicherungsbeginn 2004 / Rentenbeginn 2044

    - monatlicher Beitrag initial 100€ + 6% Dynamik (Dynamik immer angenommen), 2025 monatlich 320€

    - Summe der Beiträge bis 2025: 48.000€ !

    - Rückkaufwert 2025: 47.000€ !

    - Prognose 2025 für 2044 (bei Fortsetzung der Dynamik): monatliche Rente 725 bis 1720€ bzw. alternativ 178.000 bis 425.000€ Kapitalabfindung (davon 0€ garantiert).

    Dass eine RV nicht gut ist, habe ich schon gewußt, aber dass sie so schlecht ist, war mir erst nach dem genauen Nachrechnen klar. 2025 war dann auch das erste Jahr, in dem sich der Rückkaufwert nahezu der Beitragssumme angenähert hat. In den Jahren vorher lag die Versicherung jeweils mehrere tausend Euro im Minus. Auf jedem Giro-Konto wäre das Geld besser aufgehoben gewesen, auf dem Tagesgeldkonto sowieso und ans eigene Depot möchte ich da gar nicht denken (2004 wusste ich allerdings gar nicht, was ein Depot ist).

    In den mir noch vorliegenden Verkaufsunterlagen von 2004 wurde mit einer "erwarteten Kapitalauszahlung" für 2044 von 475.958€ bzw. alternativ einer "voraussichtlichen monatlichen Rente" von 2.376€ geworben. Natürlich wurden diese Ausichten jedes Jahr in der jährlichen Leistungsübersicht Stück für Stück nach unten korrigiert.

    Verkauft hat mir die Versicherung übrigens der Vater eines guten Schulfreundes.


    Lange Rede kurzer Sinn:
    Wie bewertet Ihr das nach der 20-jährigen Ansparphase? Ist das nur Pech und ein hohes Maß an eigener Dummheit oder steckt da mehr dahinter? Hätte ich nach 20 Jahren nur eine schmale Rendite, würde ich es als Dummheit verbuchen, aber nach 20 Jahren gerade so bei +/- null zu sein, fühlt sich für mich persönlich wie Betrug an.
    ...oder ist es üblich, dass derlei Verträge erst in der zweiten Hälfte (im Rahmen ihrer Möglichkeiten) Fahrt aufnehmen?!

    Habe ich mich über lange Jahre besonders dumm angestellt oder finden sich vergleichbare Zahlen häufiger?


    Vielen Dank für Eure Gedanken zum Thema!

    Grüße Seb

    Vielen Dank für Eure Antworten!

    Hallo.

    Der Punkt mit der Absicherung des Erwerbseinkommen sollte bedacht werden. (Muss ja kein Kombi-Produkt sein.)

    Die Variante mit Ruhendstellen klingt für mich am interessantesten.

    -> Eine Berufsunfähigkeitsversicherung halte ich auch weiterhin für sinnvoll. Aktuell werden mir neue Angebote erstellt. Da ich gesund bin, gehe ich von guten Konditionen aus, kann das allerdings erst bewerten, wenn mir die Angebote vorliegen. Vorher werde ich keine Veränderungen an dem bestehenden Vertrag vornehmen.


    Wie hoch ist der aktuelle Rückkaufswert im Verhältnis zu den eingezahlten Beiträgen? Bei 2004 unbedingt Widerrufsjoker prüfen!

    -> Der Rückkaufswert liegt aktuell bei 25.800€ abzgl. möglicherweise anfallender Kapitalertrags-/Steuern (?!) bei Kündigung. Da es sich um ein Kombiprodukt aus BU und RV handelt, kann ich die Aufteilung der Beiträge rückwirkend nicht selber nachvollziehen. Wenn die Dynamik über die Jahre linear gleichmäßig auf beide Bausteine aufgeteilt wurde, habe ich für die RV knapp über 28.000€ gezahlt (wobei die Gebühren/Produktkosten davon ja auch etwas verbrannt haben dürften).


    Was meint Ihr denn mit "Widerrufsjoker"?
    Meine Interntsuche hat ein unbefristetes Widerrufsrecht bei fehlender/unzureichender Belehrung bei Renten-/Lebensversicherungen ergeben. Wäre evtl. interessant, insbesondere wenn soetwas auch für die BU-Komponente zählen würde, denn da sind meine Beiträge und der Versicherungsschutz durch die Dynamik in den letzten Jahren vollkommen vor die Wand gefahren. Habe das aber leider zu spät bemerkt und mit dem Versicherer hatte ich seit Abschluss 2004 nie wieder Kontakt. Innerlich habe ich da schon eine ordentliche Summe als Lehrgeld verbucht.
    Kennt Ihr gute Quellen, wo ich dazu mehr nachlesen kann?


    Grüße und ein schönes Wochenende!

    Seb

    Hallo liebes Forum,

    seit kurzer Zeit bin ich in der Finanztip-Bubble und lese interessiert mit.

    Heute möchte ich die Chance nutzen und selber einen Sachverhalt zur Diskussion stellen. Vermutlich ist die Antwort nicht sehr schwer, ich möchte jedoch sicher gehen, nichts zu übersehen. Leider ist in meinen jüngeren Jahren die Finanzbildung etwas kurz gekommen, so dass ich mich selber erst seit ein paar Jahren damit ernsthaft beschäftige. Zumindest weiß ich jetzt, dass es falsch ist, dieses Thema seinem Banker, Versicherungsmakler und Vermögensberater zu überlassen. Ich habe allerdings noch eine Versicherung, an die ich mich bisher nicht ran getraut habe, dies aufgrund beruflicher Veränderungen jetzt aber endlich angehen möchte.

    Hier zur Frage:

    Ich habe seit 2004 eine Berufsunfähigkeitsversicherung mit gekoppelter Rentenversicherung. Von der BU werde ich mich aus verschiedenen Gründen trennen. Jetzt ist die Frage, was mit dem Kapital in der Rentenversicherung passieren soll.

    - Vertragsabschluss 2004 / planmäßiges Vertragsende 2045
    - aktuell: monatlich 260€ Beiträge alleine in die RV (mit Dynamik-Option) / Rückkaufswert heute gut 25.000€
    - feste Verzinsung mit lediglich 2,75%, aber garantiert
    - bei Fortführung mit aktuellem Beitrag (260€) ab 2045 monatlich 510€ Rente oder 115.000€ Kapitalabfindung (steuerfrei, da Vertrag von 2004)


    ...ich sehe nun folgende Optionen:

    1. So laufen lassen (mit oder ohne Dynamik), da die Vorteile der steuerfreien Auszahlung überwiegen. Außerdem hätte ich so einen weiteren Baustein in meiner Altersvorsorge, der vermutlich noch risikoärmer als ein Welt-ETF ist (bei allerdings lediglich 2,75%, was im besten Fall einem Inflationsausgleich entspricht).

    2. Beitragsfrei stellen und warten was bis 2045 bei 2,75% Zinsen aus den bisher vorhandenen 25.000€ wird und diese dann steuerfrei genießen (voraussichtlich 113€ Rente monatlich bzw. knapp 27.000€ Kapitalabfindung laut aktueller Leistungsübersicht).

    3. Sofort kündigen und die frei werdenden 25.000€ zu meinen Welt-ETF ins Depot stecken bzw. ab 2027 anteilig in das neue AV-Depot fließen lassen, welches ich sowieso ergänzend nutzen möchte. Unterliegen im Falle einer sofortigen Kündigung die bisherigen Kapitalerträge eigentlich nachträglich der Kapitalertragssteuer?

    4. ...ganz andere Optionen, die ich bisher nicht bedacht habe?!


    Ich hoffe, ich habe Euch alle notwendigen Informationen dargelegt und freue mich auf Eure Meinungen.

    Vielen Dank und beste Grüße

    Seb