Beiträge von Saidi
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Mit langfristig war gemeint: ein Modell, das auf eine langfristige Anlage ausgerichtet ist.
Die Schwankungen beziehen sich auf die Schwankungen am Anleihen-, nicht am Aktienmarkt. Die Schwankungen hier waren definitiv außergewöhnlich - aber hätten natürlich trotzdem einkalkuliert sein müssen.
Die AGB lassen die Umschichtung definitiv zu. Dort ist das Anlagemodell nicht festgelegt.
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nur ein paar Stichpunkte zu Euch allen:
- Wenn Ihr Nettorenditen für Riester ausrechnet, müsst Ihr mitrechnen, wie lange im Alter die Rente gezahlt werden muss, damit man in den positiven Bereich kommt (Todeszeitpunkt). Das haben wir gemacht im Ratgeber.
- Das Aufsichtsrecht beinhaltet auch, wieviel Kapital die Bank als Sicherheit hinterlegen muss und ob das ggf. die Bank selbst in Schwierigkeiten bringen kann.
- Doch, auch nach 8 Wochen kann es bei einem so langfristigen Modell noch unklar sein, wie es weiter geht. Besonders wenn klar ist, dass das alte Modell (das es sehr wohl gab!) nicht mehr funktioniert und ein neues her muss
- Täuschung verstehe ich als bewusste Täuschung. War das die Absicht von Fairr/Sutor? Nein. War das Modell "falsch" weil es solche Schwankungen bei den Anleihen (nicht den Aktien!) wie bei Corona nicht vorhergesehen hat? Ja. -
Von meiner Seite:
Ich bin zwar eigentlich der Meinung, dass wir (auch ich) das schon mehrfach gesagt haben:
Es geht ja jetzt hauptsächlich um die Frage, ob wir (nochmal: bin privat auch betroffen) unsere Fairr-Riester behalten oder zu einem anderen Anbieter wechseln sollen. Dazu sind meine Kollegen laufend in Kommunikation mit Fairr und versuchen zu einer Einschätzung zu kommen.
Riester sind langfristige Verträge, und deshalb machen wir da keine schnelle Einschätzung.
Die Frage ist darüber hinaus ja auch, wie es um die Alternativen steht, zu denen wir wechseln könnten.Bleibt also nur: Geduld und abwarten.
Nochmal: Wahnsinnig viel ist bisher nicht passiert, außer dass wir den Kursaufschwung der letzten Wochen verpasst haben. Gleichzeitig aber abgesichert sind gegen einen möglichen weiteren Corona-Einbruch.Aber es geht nicht um kurzfristige Markteinschätzungen, sondern wie das Fairr-Modell langfristig aussehen wird.
Getäuscht im Sinne von bewusst getäuscht sehen wir uns von Fairr übrigens nicht. Deren Modell hat im Corona-Crash leider nicht funktioniert.
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Danke!
Ich stell das mal zur Abstimmung in die Youtube-Community - leider ist meine Vermutung, dass solche Vorsorgethemen auf kein großes Interesse stoßen... mal sehen -
Ich werde Morgen ein Termin beim Anwalt machen und dann mal klären lassen ob Fairr/Sutor korrekt und laut Vertragsunterlagen/Bedingungen korrekt gehandelt hat, zum Glück gibt es bei mir in der nähe eine Fachanwältin für Bankenrecht....Wenn ich näheres weiß dann melde ich mich hier wieder. Egal wie das Ergebnis ist...
Meine Rechtsschutz Versicherung bezahlt das, das habe ich schon geklärt...
Ich will Dich nicht aufhalten, aber nur zur Info:
Nach unserer Einschätzung handelt Fairr leider im Rahmen dessen, was die AGBs erlauben. (Ohne deren Handeln verteidigen zu wollen!)Eine Rechtseinschätzung kann natürlich nie schaden...
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Nur kurz:
- Beitragsfrei würde ich tendentiell nicht stellen, denn wenn Du eine hohe Förderquote hast (nur dann macht Riester ja Sinn), gibst Du ja Zulagen her. Alternative könnte höchstens sein, dass Du am Jahresende eine Einmalzahlung leistest. Ob und zu welchen Kursen die dann in Fonds landet, kann derzeit keiner sagen.
- Ja, wenn wir einen Wechsel empfehlen würden, dann natürlich nur zu "übertragungswilligen" Anbietern.
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Wenn Du mich damit ansprechen wolltest: Ich habe nie behauptet, dass Finanztip provisionsgesteuert seine Affiliate-Partner auswählt. Ich habe aber behauptet, dass Finanztip Werbung macht und gleichzeitig mitgeteilt, dass ich das nicht wirklich schlimm finde, sondern Euren Umgang (=Leugnung) damit kritisiere.
Mein Artikel hierzu (immerhin auf Platz 2 der Google-Suche gleich hinter Wikipedia, wenn man nach "Finanztip Kritik" sucht) wurde später vom Oberlandesgericht Dresden bestätigt. Es wurde Euch untersagt zu behaupten, dass Ihr werbefrei seid. Gerichtlich bestätigt wurde, dass Ihr gegen ein wichtiges Gesetz verstoßen habt: Das Gesetzt gegen unlauteren Wettbewerb (UWG).
Diese Aussage ist nicht richtig. Korrekt ist, dass das Urteil des OLG Dresden nicht rechtskräftig ist und eine Beschwerde beim BGH läuft.Weil sich niemand bei Finanztip eine Platzierung kaufen kann und wir schlechte Angebote bewusst nicht verlinken, sind wir überzeugt, dass Finanztip keinesfalls eine Werbeplattform darstellt.
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Hallo @Saidi, Du hast in Deinem letzten Beitrag einen kleinen Vertipper. "Noch ist viel passiert." Der Satz lädt wunderbar zum Philosophieren ein, aber wahrscheinlich ist Dir nur das "nicht" entglitten.
Danke für den Hinweis! Habe das nicht eingefügt
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Ich möchte an dieser Stelle nur der Behauptung entgegentreten, dass die Fairr-Empfehlung oder irgendeine Empfehlung von Finanztip in irgendeiner Form aufgrund von Affiliate-Verlinkungen oder Provisionszahlungen zustande gekommen sei.
Wir legen äußersten Wert darauf, dass alle Empfehlungen völlig unabhängig durch unsere Redaktion zustandekommen. Erst nach dem eine Empfehlung zur Veröffentlichung festgelegt worden ist, erhält unser Team Monetarisierung darüber überhaupt die Information und kann sich um einen evtl. Affiliate Link bemühen.
Anschaulich am Beispiel:
- Wir empfehlen (weiterhin) Riester-Fondssparpläne wie DWS Toprente (über Vermittler), Deka Zukunftsplan Classic oder UniProfiRente Select, obwohl wir hier keine Vergütung erhalten.
- Wir haben Fairr Riester als Empfehlung rausgenommen, obwohl wir hier bisher eine Vergütung erhalten haben.Für Fairr BESTANDSKUNDEN (zu denen ich selbst zähle):
Noch ist nicht viel passiert. Das Geld liegt auf dem Konto. Die Beitragsgarantie gilt weiterhin. Sollte Corona nochmal auf den Markt durchschlagen, bewahrt der Move uns sogar erstmal vor weiteren Verlusten.
Unsere Empfehlung für Bestandskunden ist erstmal, die Füße stillzuhalten und nicht zu kündigen.
Wir bleiben an der Sache dran und beobachten, wie die Chancen stehen, dass und wann Fairr bzw. Sutor wieder reinvestiert. Falls es eine sinnvolle Empfehlung ist, den Fairr-Riester zu einem anderen Anbieter zu übertragen, teilen wir Euch das selbstverständlich mit.Wir werden unseren Blogbeitrag dann aktualisieren und über unseren Newsletter informieren.
https://www.finanztip.de/blog/fairr-riester-verkauft-etfs/ -
Hi Leute,
wir sind dran, bin persönlich beteiligt. Selbstredend haben wir auch keine Info zu dieser Aktion bekommen.
Wir halten Euch auf dem Laufenden und arbeiten natürlich an einem Vorschlag, was Ihr machen solltet.
Aber auch hier gilt wie bei praktisch allem in der Corona-Krise: keine Panik und keine vorschnellen Entscheidungen! -
Noch ne Anmerkung, weil Du Mischfonds nennst:
Sind aus unserer Sicht in aller Regel zu teuer. Wir empfehlen sich selbst eine Mischung zusammenzubauen aus Tages/Festgeld (sicher) und Aktien-ETFs (langfristig) selbst zusammenzubauen.Mischfonds kosten gerne >1,5% p.a., Finanztip-Geldanlage aus Tages/Festgeld/ETF <0,3% p.a.
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Ein Video-Beitrag von mir:
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Danke!
Ist tatsächlich schon im Kasten, aber da kommen noch einige vorher. Musst Dich also noch einige Wochen gedulden. Einstweilen:
https://www.finanztip.de/geldanlage/rebalancing/ -
Niemand weiß, wie es weitergeht. Aber 5 Jahre sind eigentlich ein zu kurzer Zeithorizont. Wir empfehlen 15 Jahre mind.
Die längste Verlustphase im MSCIW waren 13 Jahre! -
Habe gerade den Artikel im Finanztip-Newsletter gelesen, und da wurde auch zu diesem Forumsthema hier her verlinkt.
Was ich nicht verstehe: Warum wurde die ING von der Broker/Depot-Empfehlungsliste gestrichen?
Als Grund wurde genannt, dass die ING beim Girokonto Kontoführungsgebühren einführt. Aber was hat das Girokonto mit dem Depot zu tun?
Immerhin kann man bei der ING ein Depot haben, ohne gleichzeitig ein Girokonto dort haben zu müssen. Das Verrechnungskonto ist dann einfach das Extrakonto (Tagesgeldkonto), welches weiterhin gebührenfrei ist.
Die Gebühreneinführung beim Girokonto ist für das Depot irrelevant, meiner Meinung nach.Wir haben zwei Arten von Depotempfehlungen:
- Direktbanken, bei denen wir Girokonto, Kreditkarte und Depot im Bundle empfehlen. Für Leute, die alles unter einem Dach haben wollen. Wenn eines von dreien (in dem Fall das Girokonto) nicht mehr passt, fliegt die Empfehlung raus.
- Broker mit günstigen Depots (Smartbroker, Onvista, Trade Republic).
Das Depot von der ING ist schon ok. Kein Grund zu wechseln. Aber wieso sollten wir das Depot jemanden empfehlen im Vergleich zu den Brokern?
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Genauso sehen wir das. Und dem fallenden Messer von Tobias kann ich auch nur zustimmen.
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Na klar gibts wie gewohnt auch den Text dazu inkl. detaillierter Beschreibung wie wir zu unseren Empfehlungen gekommen sind
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<p>
</p>Wann wird es dann veröffentlicht? Noch heute?
Das Video verzögert sich leider auf Anfang nächster Woche. Wir sind Do und Fr auf einer Veranstaltung... -
@Anika S. und @Saidi an der Stelle vielleicht auch meinerseits noch eine kleine Bitte: Wäre es möglich, dass ihr in dem Depotvergleich zumindest ansatzweise auch auf Gratisbroker und JustTrade kurz eingeht? Diese bieten zwar (noch) keine Sparpläne an, sind aber, wenn man TradeRepublic aufgrund App-only ausschließen muss die einzigen günstig/gratis Alternativen. Allerdings wüsste ich gerne, wie sehr der Sicherheitsaspekt leidet (da keine eigene Banklizenz, sondern nur gebundener Vermittler) und wie sich die Auswahl nur eines/weniger Handelsplätze auf den Spread auswirkt (auch bei TR relevant). Möglicherweise wäre dann doch DKB etc. die bessere Variante. Dazu würde mich aber eure fundierte Einschätzung interessieren.
PS: bei beiden genannten Anbietern stehen Sparpläne ganz oben auf der Agenda, sollten also spätestens im Laufe des Jahres auch kommen. So lange kann man ja Dauerauftrag+manuelle Anlage machen (da gratis). Erst mal wo anders hin und dann zu Gratisbroker/JustTrade wechseln, sobald Sparpläne verfügbar sind, ist leider mangels Möglichkeit zum Depotübertrag dorthin keine Option.
Danke für diese Anregungen, von denen wir nach meiner Kenntnis die meisten bereits im Begriff umzusetzen, und die einigen Mitlesern zeigen sollten, in welcher Detailtiefe wir uns das Thema anschauen.Es ist für mich nicht überzeugend, was Anika S. über die Langsamkeit von Finanztip -bezogen auf meine Einwände- schrieb, denn andere Markttester wie z. B. biallo und Extra-Magazin haben es zwischenzeitlich ja auch schon geschafft, sich ein Bild vom Smartbroker zu machen, der bereits seit Mitte Dezember 2019 existiert. Mein Fazit: Finanztip ist wirklich in dieser Sache zu langsam und dient damit nicht den Anlegern, die eine gute Alternative zu Flatex finden müssen und unter Zeitdruck stehen. Diese Kritik muss sich Finanztip schon gefallen lassen.
Ich habe bei Smartbroker ein Konto eröffnet und bin sehr zufrieden, welche Vielfalt mir darin zu günstigsten Konditionen angeboten wird. z.B. ist zum Smartbroker auch ein umfassender Depotübertrag möglich, was andere Broker wie Trade Republic, JustTrade und Gratisbroker nicht bieten.
Deine Anspruchshaltung darfst du gerne äußern, aber ich bin in keiner Weise bereit, sie für gerechtfertigt zu halten.
Finanztip ist ein gemeinnütziges Unternehmen mit demzufolge begrenzten Personalressourcen. Gleichzeitig stellen wir grundsätzlich hohe Qualitätsansprüche, und an so etwas zentrales wie das Wertpapierdepot besonders.
Wir wollen hier keine oberflächlich recherchierte Empfehlung abgeben.Insofern: Wenn Dir unsere Geschwindigkeit nicht passt, kannst Du Dich ja gerne nach den Empfehlungen der anderen genannten Quellen richten und aufhören, Dich hier zu beschweren.
Ja, so etwas ärgert mich.
PS: Auch schöne Grüße von @Sara.