Gerade wenn ihm klar wird, dass Du die Geschäftsbeziehung zu Deinen Eltern nicht hintertreiben willst, wird er vermutlich kooperativ werden
Hier ist die Krux an der Sache, dass meine Eltern auch in der MLP-Depotstruktur mit meiner Meinung nach horrenden Kosten stecken. Diese Kosten waren für mich nämlich der Ausgangspunkt, mich mit dem Themen Finanzen selbst zu beschäftigen. Da wir in der Familie recht offen über Finanzen sprechen, haben sie auch mitbekommen dass und warum ich dem Berater tschüss sagen möchte. Daher würde ich nicht ausschließen, dass das auch für sie der Ausgangspunkt sein könnte, seine Tätigkeiten zu hinterfragen und am Ende vielleich sogar auch zu kündigen. Darauf werde ich gegenüber dem Berater aber nur so lange (einigermaßen) Rücksicht drauf nehmen, wie meine Eltern noch mit ihm zu tun haben.
Wenn Du das Risiko selbst tragen kannst, dann leg das Geld in ETFs an. Das ist ein Prinzip was fast bei jeder Versicherung gilt. Einen großen Haftpflichtschaden kann man in aller Regel nicht selbst tragen, eine Berufsunfähigkeit kann Dir die Existenzgrundlage entziehen. Das sind wirklich wichtige Versicherungen. Auch eine Brandschutzversicherung beim Eigenheim halte ich für unverzichtbar.
Ich hatte meine vorhandene Haftpflichtversicherung in der Eingangsauflistung nicht erwähnt, da sie so günstig ist, dass ich die Analyse und ggf. Anbieterwechsel als allerletztes tun werde, nachdem alle anderen Themen abgefrühstückt sind.
Da ich zur Miete wohne, ist die Brandschutzversicherung keine Überlegung und für die Hausratsversicherung habe ich für mich festgestellt, dass ich das Risiko für sehr tragbar halte, weshalb ich diese perspektivisch kündigen werde.