Beiträge von fredo47

    Wo genau liegt aktuell dein Schmerz bei der aktuellen Kasse?

    Sie (hkk) bietet digitale Kommunikation (Nachrichtenempfang u.a.) nur über ihre Service-App an.

    Ich arbeite viel lieber am Desktop als am Smartphone.
    Andere Kassen bieten für den Nachrichtenempfang auch ein Webportal.

    Hallo, ich bin mit meiner aktuellen Kasse nicht mehr ganz zufrieden.
    Hab mich mal umgesehen und bin auf die BKK firmus gestoßen, v.a. weil ich auch gerne PZR (professionelle Zahnreinigung) nutze.

    Wenn ich es dort richtig lese, ist pro Jahr eine PZR bei dentnet-Partnerärzten kostenlos.
    "Darüber hinaus" bekommt man "zusätzlich" eine PZR im Jahr bei einem beliebigen Arzt mit 100 Euro bezuschusst.

    Verstehe ich das richtig, dass man also, wenn man eh beim dentnet ist, zwei PZR im Jahr kostenlos bekommt (unter der Annahme, dass man für die zweite 100 Euro ausgelegt und von BKK firmus erstattet bekommen hat)?

    Kann das jemand bestätigen, der es so schon genutzt hat?
    Oder geht nur das eine *oder* das andere?

    Ich hab bestimmt schon an die oder mehr als 10 Überträge gemacht.
    Die Dauer war bei mir von wenigen Tagen bis 2-3 Wochen.

    Bei den ersten hab ich darauf geachtet, dass in so einer "Übergangsfrist" auf keinen Fall dere Ex-Tag oder ggf. auch nicht der Auszahlungstag von Dividenden/Ausschüttungen liegt. Aber irgendwann war mir das zu kompliziert, v.a. beim Übertrag von mehreren US-Aktien, welche jeweils quartalsweise ausschütte...

    Ich tracke meine Ausschüttungen mit Portfolio Performance depotübergreifend. Und bisher sind mir noch keine verlorengegangen.

    Aktiensplits hatte ich während Übertrags-/Übergangsphasen aber noch keine.
    Aber auch bei Splits gibt es doch einen Stichtag, und auch die eigentliche Umbuchung bei den Übertragen ist letztlich an einem exakten Tag (Ein- und Ausbuchung).
    Wenn die natürlich genau aufeinanderfallen, weiß ich auch nicht, wie das ausgehen würde.

    Einfach zusammengefasst:

    • Du bekommst Geld vom Staat "geschenkt".
    • Vorteil: Dieses "Geschenk", deine Einzahlungen und die Erträge musst du erst in der Rentenphase versteuern. Es lohnt sich also umso mehr, je weniger du in der Rentenphase gegenüber "heute" verdienst/ Einnahmen hast.
    • Nachteil/ Bedingung für die Geschenke und Vorteile (s.o.) ist, dass du es erst in der Rentenphase nutzen kannst, nicht vorher.
    • Das AVD startet zwar am 01.01.2027, aber du hast noch bis 31.12.2027 Zeit, dich zu entscheiden, weil erst am Jahresende nachgeschaut wird, wie viel du eingezahlt hast und wieviel an "Geschenk" du bekommst.

    Ich kenne es auch von allen Banken, wo ich bisher war, dass man da bei Vertragsabschluss mehrere Dokumente (PDF-Download) bekommen hat, teils zusätzlich per Mail, teil zusätzlich dann abrufbar in der Online-Postbox.

    Musste man nicht bei Vertragsabschluss anklicken, dass man die Vertragsunterlagen zur Kenntnis genommen hat?

    Ich hätte auch erwartet, dass sie verpflichtet sind, den Kunden bestimmte Unterlagen zur Verfügung zu stellen (AGB, Widerrufsrecht, Infoblatt zur Einlagensicherung, usw).

    Also bevor ich irgendwo hin (auf mein vermeintliches neues eigenes Konto) Geld überweise, würde ich versuchen mich einzuloggen (selbst eingetippte Bank-URL), und dort die meine neue IBAN gegenchecken mit der aus der erhaltenen Mail, dass es wirklich meine ist.

    Mir wurde erklärt, dass die Abgeltungssteuer immer von der verwahrenden Stelle abgeführt wird. Ich weiß aber gar nicht, wer die Aktien eigentlich verwahrt.

    Na dein Broker, also Flatex-Degiro.
    Die Stelle, von der du z.B. Depotauszüge und Wertpapierabrechnungen bekommst.

    Wenn du dort z.B. einen Freistellungsauftrag einrichten kannst, dann ist es ein inländischer Broker. Wenn nicht, dann höchstwahrscheinlich ein ausländischer.

    Zumeist wird vernüftigerweise empfohlen, seine Papiere bei einem deutschen Broker zu halten.
    Ausländische Broker mögen günstiger sein, aber man hat dann eben genau diese Schwierigkeiten und Sonderfälle mit der Besteuerung, um die man sich dann selber kümmern muss.

    Die genannten Renditen von 4,3% bzw. 2,6% sind pro Jahr (p.a.) oder gesamt über die 25 Jahre?
    Der Ausgangstext hört sich nach letzterem an, aber das wäre wirklich sehr wenig.

    Wurden die Depots komplett vor 25 Jahren angeschafft oder nach und nach angespart?
    Wenn ersteres, dann sind alle Titel (außer dem Mischfonds) steuerfreie Altbestände.
    Dann würde ich nicht lang überlegen, sondern alles in entsprechende passive ETF (wie oben genannt) überführen.

    Wenn du dich gerne mit Einzeltiteln beschäftigst und mit "deinen" Firmen mitfieberst, dann bleib bei Einzelaktien. Du solltest aber schon einige verschiedene haben, zwecks Diversifizierung. Also auch internationale. Ich würde sagen, grob mindestens 20 verschiedene, branchenübergreifend.

    Wenn dir aber das tägliche Marktgeschehen egal ist und du dich auch nicht mit Einzeltiteln auseinandersetzen willst, bzw. dir das zu viel ist/ geworden ist, und du einfach nur die Marktrendite mitnehmen willst, dann wechsel auf einen (All-) Welt ETF.

    Oder ist es überhaupt sinnvoll wegen ner Hand voll euro in Dänemark sich das Geld zurück zu holen? Wie auch immer das gehen sollte.

    Es geht relativ einfach. Ich hab das schon ein paar Mal gemacht. Man kann es für die vergangenen fünf Jahre in einem Antrag machen:
    Du besorgst dir eine Wohnsitz/Ansässigkeitsbescheinigung von deinem Finanzamt (ggf. online via Elster beantragen, dann schicken sie es einem zu). Dieses dann einscannen und zusammen mit den Dividendenabrechnungen und ggf. Depotauszügen auf dem Portal der dänischen Steuerbehörde skat.dk hochladen.

    Dann kann es mehrere Jahre dauern, bis man den Bescheid und die Erstattung bekommt (in DKK, evtl. berechnet deine Bank dafür Gebühr), es gibt aber Zinsen.

    https://skat.dk/de-de/unterneh…euer-beantragen

    Zu dem Thema gibt es einige interessante Videos auf dem YT-Kanal "Optionswelten".

    Wenn ich es richtig gesehen habe, dann sind die Videos mit den gelb umrahmten Thumbnails zu Themen, die sich nicht mit Optionen befassen, sondern eher allgemeine Themen und oft auch Fragen a la "Wie viel Geld reicht für die Rente" usw.

    Man könnte auch die 4% SWR ("safe withdrawal rate") hernehmen. Der Studie nach ist die Chance gut, dass man 30 Jahre lang nicht pleite geht, wenn man jährlich 4% des Anfangskapitals entnimmt.

    Demnach bräuchtest du das 25-fache deines Jahresbedarfs als Kapital. (Beachte: Jahresbedarf ungleich Jahresnetto).

    Je nach geänderten Einflussgrößen kann die "safe withdrawal rate" auch andere Werte als 4% annehmen ;)

    Für vor 2009 gekaufte Aktien galt die Spekulationsfrist von einem Jahr.
    Alle damals gekauften Titel sind inzwischen steuerfrei. Das bezieht sich auf Gewinne, aber auch auf Verluste.

    Bei der Telekom gibt es die Besonderheit, dass die Dividende aus dem "steuerlichen Einlagenkonto" ausgeschüttet wird. Das hat zur Folge, dass die Dividende selbst steuerfrei ausgeschüttet wird, aber im Gegenzug den Einstandspreis entsprechend senkt.

    Letztes Jahr (2025) hatte die ING zum Weltspartag eine Aktion ausgerufen:
    Man konnte einen Sparplan auf sein Extrakonto einrichten (monatlich mindestens 100 Euro), und sollte nach sechs Ausführungen dann eine Prämie erhalten.

    Hat das jemand von euch gemacht und je eine Prämie bekommen?