Beiträge von michael_d

    Ich habe angefangen mit einem Depot, bei der Bank, bei der ich auch das Girokonto hatte. So bin ich gefahren, bis mein Depot eine mittlere sechsstellige Größe erreicht hat. Dann habe ich bei einer zweiten Bank ein Giro und ein Depot eröffnet.

    Hintergedanke ist einfach, dass ich nicht den Zugriff auf mein gesamtes Vermögen verlieren will, wenn meine Bank Probleme bekommt.

    Beide Konten/Depots sind bei Direktbanken.

    Nehmen wir an, du verkaufst eine Aktie für 1500 Euro.

    Im Fall 1 ist der Einstandskurs 250 Euro, du musst also 1250 Euro Gewinn versteuern (ca 310 Euro Steuer), bekommst also 1190 Euro Verkaufserlös.

    Im Fall 2 ist der Einstandskurs 500 Euro, du musst 1000 Euro Gewinn versteuern (ca 250 Euro Steuer), bekommst also 1250 Euro Verkaufserlös.

    Falls 2 (höherer Einstandskurs) ist doch besser für dich. Warum also die Sorge? Oder ist deine Sorge dass du Ärger mit dem Finanzamt bekommst? Diese ist unbegründet. Wenn die Bank die Steuer falsch abführt ist das erstmal ein Problem der Bank

    Was meldet die Bank dem Finanzamt?

    Habe ich doch geschrieben: Höhe der Kapitalerträge, abgeführte Steuer etc. Alles, was auch auf der Steuerbescheinigung der Bank steht.

    Davon gehe ich zumindest aus, da ich gerade erst meine Steuererklärung gemacht habe, und Elster alle diese Daten automatisch ausgefüllt hat. Wenn Elster die Daten hat, dann auch das Finanzamt. Und die werden es von der Bank haben.

    Kinder längst aus dem Haus. Sie sagte, es lohne sich für sie nicht, weil ihr Mann sonst mehr Steuern zahlen müsse. Sie kümmere sich lieber um den Garten.

    Das ist aber schon wieder kein Problem des Ehegattensplittings, sondern ein Bildungsproblem.

    Denn der Mann muss nicht mehr Steuern bezahlen, weil seine Frau 50% statt 30% arbeitet. Das Ehepaar muss mehr Steuern bezahlen, weil der Mann eine besser bezahlte Stelle angenommen hat.

    Und die Frau hat offensichtlich gar nicht so viel Lust zu arbeiten und nutzt daher das gestiegene Gehalt des Mannes, um ihre Arbeitszeit entsprechend zu reduzieren.

    Das sehe ich auch so. Offenbar gibt es hier viele, die sich sklavisch an eine Entscheidung aus der bleiernen Adenauerzeit gebunden fühlen und gar nicht mehr über den Tellerrand hinausschauen können

    Ich würde nicht sagen, dass ich nicht über den Tellerrand hinausschauen möchte. Ich bin Befürworter des Ehegattensplittings, bin aber durchaus für Veränderungen offen. Sei es ein Splitting, das Kinder mehr berücksichtig, oder was auch immer.

    Aber der Vorschlag von Lars Klingbeil war eine Abschaffung des Splitting. Er hat nichts von Reform gesagt. Und eine reine Abschaffung, ist nun mal eine plumpe Steuererhöhung für Millionen Menschen und da bin ich dagegen.

    Im Extremfall wird es für den geringer verdienenden Partner (oft die Frau) sogar unattraktiver, die Stunden zu erhöhen, weil der zusätzliche Verdienst höher besteuert wird.

    Das hat doch nichts mit dem geringer verdienenden zu tun. Es ist vollkommen egal, wer von beiden Ehepartner sein Gehalt (durch mehr Stunden, oder besseren Stundenlohn, oder was auch immer) erhöht. Das zusätzliche Gehalt kommt in den gemeinsamen Topf und wird dort verteuert, Von wem es reinkommt ist doch egal.

    Es geht vor allem darum, zu "begründen", dass der, der den Vorteil hat, ihn behalten soll. Und das sind meist nicht die Frauen.

    Der Punkt ist, dass keiner einen Vorteil hat. Das Einkommen der Eheleute wird in einen Topf geworfen und dieser Topf wird versteuert. Wer von den beiden wie viel in den Topf einzahlt, ist egal. Es wird also keiner bevorteilt oder benachteiligt.

    Besonders ärgerlich finde ich die E-Mail von Raisin „Es wurden Gelder auf Ihr Referenzkonto überwiesen“. Das war am 02.04.26 um 15:20 Uhr.

    Angekommen ist das Geld aber erst am 07.04.26 morgens

    Das mag ärgerlich sein, ist aber meiner Meinung nach der Tatsache geschuldet, dass der 3.4. und 6.4 Feiertage sind und dazwischen noch ein Wochenende liegt.

    Eine SEPA Überweisung muss innerhalb eines Bankarbeitstags zugestellt werden. Das ist in deinem Fall passiert.

    Ich behaupte, das hat nichts mit Raisin zu tun, sondern es wäre bei den meisten anderen Banken genauso passiert

    Während die kinderlose DAX-CEO-Gattin, die einfach keine Lust auf arbeiten hat und lieber mit den Freundinnen den ganzen Tag Aperol Spritz im Szenelokal trinkt, ihren Freibetrag schön auf den Mann weiterreicht.

    Klar, die einzigen, die vom Ehegattensplitting profitieren sind die ~200 DAX Vorstände :rolleyes:

    Eine ersatzlose Abschaffung des Splittings wäre ganz einfach eine Steuererhöhung für Millionen von Ehepaaren.

    Und ganz ehrlich: Dem DAX Vorstand wäre eine Abschaffung des Splittings ganz sicher total egal. Denn mit einem hohen 6-stelligen oder gar 7-stelligen Jahresgehalt sind 10.000 Euro mehr Einkommensteuer schlicht egal.

    Erträge aus Krypto Gewinnen haben mit Kapitalvermögen nichts zu tun, sondern diese Erträge fallen unter die Kategorie "Spekulationserträge".
    Dafür gibt es keine NV Bescheinigung - diese Erträge sind immer voll steuerpflichtig, wenn deren Höhe einen Betrag von € 1.000 übersteigt. Hier gibt es keinen Freibetrag, sondern es ist nur eine Freigrenze.

    Ist das so? Meinem Steuervetständnis nach hat jeder Bürger den Grundfreibetrag (ca 12000 Euro) und der sollte auch Kryptogewinne abdecken.

    Meine Eltern hatten einen Käfer, mit 2 Kindern.

    Heute muss es gleich ein Kombi sein, sobald das erste Kind da ist.

    Früher war halt doch nicht alles besser ;)

    Warum sollte man sich in der heutigen Zeit mit 4 Personen in ein Mini Auto quetschen, das bei einem Unfall wie ein Karton zusammenklappt? Die Technik hat sich weiterentwickelt und allein die Crash-Elemente (jetzt sind wir endlich wieder beim Thema des Threads) machen Autos deutlich größer als sie es früher waren.

    Die Herren Tenhagen und Sulilatu werden hier ziemlich sicher nicht antworten.

    Klar doch, Saidi ist im Forum auch dabei

    Das ist mir bewusst. Ich habe auch nicht geschrieben, dass die das nicht lesen werden, sondern, dass sie "ziemlich sicher" nicht antworten werden. Und zumindest bis jetzt ist meine Vermutung auch korrekt, da keiner der beiden geantwortet hat

    Die Lohnsteuerklassen als Vorauszahlung auf die Einkommensteuer haben erstmal nichts mit dem Ehegattensplitting, das auf der Möglichkeit der Zusammenveranlagung beruht zu tun. Das sind zwei verschiedene paar Schuhe.

    Das ist meiner Meinung nach Teil des Problems. Ein Großteil der Leute kennt nicht mal den Unterschied zwischen den Steuerklassen und dem Ehegattensplitting. Aber auf Basis dieser Unwissenheit wird dann diskutiert.