Stromzähler
Credit: fotojog/iStock.com

Abschlagszahlungen für Strom haben ihr Gutes. Auf der Jahresabrechnung ist statt einer hohen Forderung ein kleinerer Betrag ausgewiesen – oder sogar eine Gutschrift. Dass manch Anbieter viel zu hohe Vorauszahlungen fordert, beschrieb Finanztip am Beispiel der MDR-Moderatorin Stephanie Stumph. Unsere Leser machten ähnliche Erfahrungen:

Einen neuen Vertrag schloss Kurt K. Sein Abschlag: 100 Euro im Monat. Eine Woche nach Lieferbeginn erhöhte der Versorger BEV auf 249 Euro im Monat. Begründung: Der Verbrauch war höher als angegeben gewesen. Allerdings nur um 9 Kilowattstunden. Wieso ein Mehrverbrauch im Wert von 2,20 Euro einen zusätzlichen Abschlag von fast 1.800 Euro begründet, bleibt das Geheimnis der BEV.

Frank K. hatte nach einem Jahr weniger Heizstrom verbraucht als angenommen und erhielt Geld aus der Vorauszahlung zurück. Der Versorger Vattenfall forderte dennoch fürs nächste Jahr einen 55 Euro höheren Monatsabschlag. Begründung: Der nächste Winter könnte kälter werden.

Beide Kunden wehrten sich erfolgreich. Kassiert auch Ihr Versorger überhöhte Abschläge, so nutzen Sie unser Musterschreiben. Denn dessen Höhe muss sich nach dem Vorjahresverbrauch richten, so sieht es das Gesetz vor.

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