Mieterprotest
Bild: IMAGO / Müller-Stauffenberg

Fehler in der Nebenkostenabrechnung, Mängel in der Wohnung, eine saftige Mieterhöhung – zwischen Mieterin und Vermieterin gibt es viel Anlass zum Streit. Das kann bis vors Gericht gehen. Doch Du brauchst nicht unbedingt eine Rechtsschutzversicherung, es gibt gute Alternativen.

Der erste Anlaufpunkt sind Mietervereine. Als Mieter kannst Du Dich dort meist direkt nach Beitritt von Fachleuten beraten lassen. Je nach Wohnort kostet die Mitgliedschaft bis zu 100 Euro im Jahr.

Mietervereine unterstützen auch vor Gericht. Bei einigen ist der Rechtsschutz in der regulären Mitgliedschaft enthalten, bei anderen musst Du ihn gegen eine kleine Zusatzgebühr vereinbaren. Wie bei jeder Rechtsschutzversicherung musst Du allerdings drei Monate warten, bevor Du sie für Prozesse in Anspruch nehmen darfst.

Bei bestimmten Problemen helfen auch sogenannte Rechtsdienstleister: Bei zu hoher Miete eignet sich conny.legal* (früher: wenigermiete°de). Das Unternehmen kümmert sich darum, dass Dein Vermieter die Mietpreisbremse einhält – bei guten Aussichten auch bis zum Prozess. Für die Hilfe zahlen musst Du nur bei Erfolg, nämlich die Ersparnis von fünf Monatsmieten.

Bei einer falschen Nebenkostenabrechnung kannst Du Dich an Mineko wenden oder einen Anwalt über Yourxpert* konsultieren. Der kostenlose Heizcheck von CO2online hilft, überzogenen Heizkosten auf die Spur zu kommen.

Eine Rechtsschutzversicherung für Mietrecht lohnt dagegen nur, falls Du Dich auch in anderen Bereichen absichern möchtest: Denn es gibt sie nur zusammen mit einem Privatrechtsschutz.

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Henriette Neubert
Autor

Stand:

Henriette Neubert schreibt als Redakteurin bei Finanztip über Sachversicherungsthemen, wie Haftpflicht, Wohngebäude, Hausrat und Rechtsschutz.

1 Kommentar

  1. Eine intelligente Konstruktion des Suchbaums ist unverzichtbar; die alte Gestaltung war schon optimal. Jetzt alles zu ändern, aus Prinzip, das bringt keinen Zuwachs an Plausibilität.
    Das neue Logo ist unschön und auch grafisch dilettantisch: wieso muss da ein Teil der Hauptzeile ausgegraut werden?
    Eine serifenlose Schrift und ein Schriftschnitt, der den Inhalt nicht vernebelt, ist die richtige Wahl.
    Ich sehe in den gestalterischen Neuerungen keinerlei Fortschritt.
    M.B.

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