Beiträge von madize

    Nicht umsonst heißt es in dem Song:

    "Diamonds are the ..... best friends"

    Wegen Zensur des Forums fehlt ein Wort!!!


    Aber ja, Gold, ob jetzt in physischer Form oder als Papier mit Auslieferungsanspruch kann im Hinblick auf negative Korrelation mit anderen Anlageformen durchaus sinnvoll sein...

    Angenommen, ich würde eine Abfindung verhandeln müssen. Wie könnte man hier realistisch rechnen? Dazu müsste man wahrscheinlich wissen, wie teuer eine reguläre Kündigung den AG kommen würde. Das ist schwierig.

    Im für den AG schlimmsten Fall ist seine Kündigung unwirksam und er muss Dich noch die letzten 2.5 Jahre beschäftigen. Das würde ihn dann mindestens 150 k€ kosten (plus der Gerichts- und Anwaltskosten).


    Wenn Du nun stattdessen für jedes Beschäftigungsjahr ein Monatsgehalt heraushandeln könntest, müsste er nur etwa 90 k€ bezahlen...für ihn ein vorteilhaftes Geschäft und für Dich auch...

    Trotzdem würde ich einen Anwalt hinzuziehen, um Nachteile für Dich beim Arbeitsamt zu vermeiden.

    Bei 18 Jahren Betriebszugehörigkeit hast Du eine Kündigungsfrist von 6 Monaten, d.h. der Arbeitgeber bietet Dir das an, wozu er sowieso gesetzlich verpflichtet ist. Hinzu kommt, dass - je nachdem wie der Aufhebungsvertrag formuliert ist - Du vom Arbeitsamt eine Sperre von x Monaten bekommst, dass Deine Rechnung mit den 2 Jahren Arbeitslosengeld also gar nicht aufgeht.


    Aus diesem (und einigen anderen) Gründen würde ich vor einem solchen Risiko unbedingt einen fähigen Arbeitsrechtler konsultieren.


    Was Du tust, ist Deine Entscheidung, mir klingt dieses Angebot aber nicht als sonderlich vorteilhaft für Dich.

    Wie viele Jahre warst Du für diese Firma tätig? Allgemein gesprochen würde die Firma Dir dieses Angebot nicht machen, wenn es für sie nachteilig wäre. Meist ist es so, dass ein Spezialist für Arbeitsrecht erheblich mehr als das herausholt, als das, was der Arbeitgeber von sich aus anbietet.


    "Arbeitslosengeld" heißt - zumindest theoretisch - dass Du dem Arbeitsmarkt für Tätigkeiten, die das Arbeitsamt Dir anbietet, zur Verfügung stehen musst. Ist Dir das bewusst?

    Beim Amazon haben sie bei höherwertigen Gütern wohl schon schlechte Erfahrungen mit nicht zugestellten Sendungen gemacht. Dort bekommt man teilweise am Tag der Auslieferung einen Code zugestellt, der Zusteller darf das Paket nur an jemanden ausliefern, der diesen Code richtig genannt hat (wie dies allerdings auf Zustellerseite abgewickelt wird, weiß ich nicht. Könnte ja behaupten, er hätte den richtigen Code erhalten und daher das Paket abgegeben, auch wenn dies gar nicht so stimmt).

    Der Händler muss nachweisen können, dass das Paket angekommen ist. Wenn DHL das Paket einfach vor die Tür gestellt hat, wird das wohl nicht gelingen...ist bei mir mal passiert (war DPD in diesem Fall). Das Paket war weg, darin enthalten eine hochwertige Festplatte. Da der Zusteller meine Unterschrift gefaket hatte und dies auch nicht zum ersten Mal getan hat, wurde ihm gekündigt. Ich bekam eine Ersatzlieferung.

    Also das, was Du auf dem GMX Client im Web siehst, sollte die Wahrheit sein. Wenn die Emails dort nicht mehr sind, sind sie weg (warum auch immer). Eine Idee habe ich allerdings noch: es gibt auch schon mal Emailanbieter die - sei es automatisch oder manuell angestoßen - Emails in einen separater Ordner archiviert. Ich kenne micht bei GMX nicht aus, aber Du kannst ja mal schauen, ob es dort in Deinem Postfach irgendwo einen Archivordner gibt.


    Ansonsten freut es mich, Dir mit diesen paar Hinweisen geholfen zu haben. Und wir behalten alle einfach die uralte Weise "Never touch a running system" im Kopf. Es gibt Menschen, die sind so gestrickt, dass sie immer der Beste und Neuste haben müssen, diese müssen dann aber halt auch hie und da mit - sagen wir mal - "Überraschungen" leben... ^^

    Hallo McProfit , das hängt jetzt vermutlich von Deiner Outlook-Version ab. Ich sitze gerade bei mir am Arbeitsplatz, da habe ich ein Englischsprachiges Outlook, welches in der rechten oberen Fensterecke einen Umschalter zwischen neuem und altem Outlook hat:



    Ich würde jetzt mal hoffen, dass dieser nach der Umschaltung auf neues Outlook immer noch da ist...möchte es jetzt aber aus genannten Gründen (Never change... usw.) nicht unbedingt ausprobieren.


    Ganz abgesehen davon sollte man aber auch über die Registry wieder zurück zur alten Variante kommen:



    (Quelle:

    https://support.microsoft.com/…27-418e-ae1f-a1805434640c)


    Good luck!

    Hallo McProfit , wie Du schon sagtest: Never Change a Running System... :thumbup:


    Ich habe bei mir in Outlook ebenfalls eine Schaltfläche, die suggeriert, ich könne ein neues Outlook ausprobieren...ich hab's bisher gelassen, weil mein bestehendes prima funktioniert. Wenn Microsoft irgendwann nach ausgiebigen Tests entscheidet, ihr Outlook auf neue Beine zu stellen, dann wird dies hoffentlich auch kompatibel mit den bestehenden Mailboxen sein...


    Wenn Du allerdings ungedingt das neue Outlook verwenden und testen möchtest, könnte ich mir als einen der möglichen Gründe Deines Problems vorstellen, dass Du vielleicht nicht per IMAP, sondern über eine POP3-Verbindung auf Deine GMX-Mailbox zugreifst. Bei POP3 bekommst Du einmal alle Emails an Deinen Client geschickt, dieser synchronisiert sich danach aber nicht mehr automatisch mit dem Server. Wenn Du jedoch eine IMAP-Verbindung hast, wird jede Änderung in Deinem Client automatisch auch auf dem Server ausgeführt.


    Um eine IMAP-Verbindung herzustellen, musst Du Dies im Konto auf Outlook-Seite eintragen und die entsprechenden Server, Ports etc. im Outlook eintragen. Hier ein paar Hinweise von GMX zu diesem Thema: https://hilfe.gmx.net/pop-imap/imap/outlook.html


    Noch mal: wenn ich Du wäre, würde ich auf die bisherige Version von Outlook zurückgehen, wo alles prima funktioniert hat. Ich sehe jetzt in Deiner Anfrage keinen Punkt, den das neue Outlook besser als das alte gemacht hätte - wohl eher im Gegenteil.

    Gold ist tendenziell negativ korreliert mit sonstigen Anlagen wie Aktien etc. (mit Ausnahmen, wie in diesem Jahr z. B.), daher taugt es als Bestandteil der Vermögensplanung. Man reduziert seine Rendite damit etwas, schafft aber durchaus Sicherheit. Viele sagen, dass wo irgendwo zwischen 5 und 20 % der Anlagesumme in Gold sinnvoll sind. Das Problem hierbei ist auf jeden Fall die Aufbewahrung und der Zugriff. So schön ein Vertrag mit einem Lageristen sein mag, es ist die Frage in wie weit man davon etwas hat, wenn der Lagerist einmal über alle Berge ist... (Gold lässt sich prima transportieren).

    Cao : Klar, ich wäre sogar bereit, mich noch mal in eine komplett neue Thematik einzuarbeiten, vorausgesetzt die Firma macht einen positiven und wertschätzenden Eindruck. Letzten Freitag war ich auf dem Bewerbertag einer Firma, die in fahrbarer Entfernung zu meinem Heimatort liegt. Dort wurde eine Position ähnlich der meinen ausgeschrieben, allerdings in einer komplett anderen Industrie. Habe dort mal meine Unterlagen abgegeben, mal schauen, ob sich da etwas Interessantes ergibt...


    Achim Weiss , ich sehe Deinen Punkt. Die Steuerersparnis heute (die sowieso in der Höhe gedeckelt und durch meine heute sowieso abführbare Altervorsorge schon zum großen Teil in Anspruch genommen wird) ist möglicherweise kleiner als die zusätzlichen Abgaben, die mir in den Rentenphase dadurch entstehen (mal ganz abgesehen davon, dass meine besser Hälfte im Alter durch sonstige (Miet-)Einkünfte unser gemeinsames Einkommen auch ziemlich nach oben treiben wird). Vielleicht ist es tatsächlich überlegenswert, bei Auszahlung einer Abfindung in den sauren (Steuer-)Apfel zu beißen... (zumal Abfindungen ja sogar noch sozialabgabefrei sind).

    Achim Weiss , ja, der ein oder andere Punkt in der Rentenversicherung ist vorhanden. Der Gedanke, eine eventuelle Abfindung in die gesetzliche Rente zu stecken, ist vor allem durch die enormen Abgaben hervorgerufen, die eine Abfindung bei Auszahlung schmälern würden...


    Herzinfarktgefährdet bin ich - soweit ich sehen kann - nicht. Was aber nicht heißt, dass es schön ist, noch 10 Jahre im "Dienst nach Vorschrift" Modus zu verharren. Der Weg von pmeinl oder gar von Gaensewein lassen am Horizont erfolgreiche Möglichkeiten des Ausstiegs erkennen, birgt natürlich auch Risikien, die einem das Leben in den letzten 10 Berufsjahren auch zur Hölle machen können. Rechtsschutzversicherung habe ich damals (vor 20 Jahren) abgeschlossen, als mir klar war, dass die Arbeit für eine amerikanische Aktiengesellschaft gewisse Risiken birgt...


    Ich werde erst mal bleiben, aber durchaus die Augen aktiv offen halten und bei Angeboten, die ich nicht ablehnen kann, den Absprung wagen.

    Vorsicht - subjektive Meinung eines völligen Versicherungslaien: der frühe Abschluss einer BU hat den Sinn, den guten Gesundheitszustand in jungen Jahren "einzufrieren"...nun ist bei Deinem Sohn kein guter Gesundheitszustand vorhanden...von daher stellt sich für mich die Frage, ob dieser frühe Abschluss tatsächlich sinnvoll ist. Die Experten werden hier sicher fachkundiger eine Aussage treffen können.


    Früher galt immer (keine Ahnung, ob das heute noch den Punkt trifft), dass jemand, der keine BU bekommt als Ausweg (zweitbeste Lösung) immer noch eine Unfallversicherung abschließen kann. Damit sind zwar solche allmählichen Krankheiten wie ein Knochen- oder Herzleiden nicht abgedeckt, dafür dann aber unfallbedingte Risiken...


    Viele Glück für Eure Entscheidung (ich leide heute unter einer Typ 2 Diabetes, die ganz gut eingestellt ist, bin froh, dass ich damals meine BU noch vor dieser Diagnose abgeschlossen habe).

    Ein wenig bleibt mir die Spucke weg, wenn ein Pädagoge solch negative Prognosen über die Entwicklung seiner Tochter äußert. Mein Vater war auch Pädagoge, ich habe von ihm eigentlich immer konstruktive Führung und Vertrauen erfahren. Aber vermutlich ist jeder Jeck anders.


    Wie oben schon geschrieben ist mit der Entscheidung, das Geld auf den Namen der Tochter anzulegen, eine Entscheidung gefallen, die nicht die Tochter, sondern der Pädagoge getroffen hat. Eine solche Entscheidung sollte respektiert und nicht später relativiert oder gar gesetzeswidrig zurückgenommen werden. Hat sich die Tochter zwischenzeitlich etwas zuschulden kommen lassen, das ein solches Ansinnen aufkommen ließ. Oder ist es lediglich die Unsicherheit des Pädagogen, die Zweifel an der damaligen Entscheidung aufkommen ließ?

    Depotfee , der UniGlobal und der FTSE All-World ETF laufen ja bemerkenswert nebeneinander her (mit leichten Vorteilen für den UniGlobal) - schau Dir mal die wichtigsten Positionen an, dann weißt Du warum... :)


    Es gibt einige aktive Fonds, die sich einen Index zum Vorbild nehmen, diesen kopieren, dann geringfügige Änderungen vornehmen und dies als aktiven Fonds verkaufen. Zugegeben, der UniGlobal ist hierin sehr erfolgreich, eine absolute Empfehlung!

    Hallo Attila12 , der Unterschied zwischen einem breit gestreuten weltweit anlegenden ETF und einem aktiven Fonds (auch wenn dieser weltweit anlegt), neben den unterschiedlichen Kostenstrukturen, ist, dass ersterer prognosefrei in Bezug auf den Erfolg oder Misserfolg von einzelnen Unternehmen ist, während letzterer üblicherweise eine Auswahl von Unternehmen mit hohen Erfolgsaussichten vorzunehmen versucht. Die einzige Annahme des erwähnten ETFs ist, dass die Weltwirtschaft über längere Zeiträume hinweg stets wachsen wird.


    Eine zuverlässige Prognose, ob ein Unternehmen tatsächlich über lange Anlagezeiträume hinweg sich positiv entwickeln wird, ist meiner Erfahrung nach unmöglich. Schau Dir mal die Firmen an, die vor 20 Jahren ganz oben waren, davon sind die wenigsten noch heute führend. Daher macht als Basisinvestment ein solcher ETF am meisten Sinn. Lass Dich nicht von denen verrückt machen, die die Konzentration auf die USA oder auf wenige Unternehmen dort kritisch sehen, das sind halt einfach auch die Unternehmen, die aktuell wirtschaftlich am erfolgreichsten sind (und ihr Geld nicht nur in den Staaten, sondern weltweit machen). Sollten diese Firmen irgendwann nicht flexibel genug reagieren, so dass ihr Geschäftsmodell nicht mehr taugt, dann kommen andere Firmen nach, die ebenfalls Teil des ETFs sind (daher sind Sparten-ETFs in diesem Zusammenhang auch so schädlich). Anlagegeld geht beim Niedergang einer Firma ja nicht weg, es wir nur anders angelegt. Mit einem derart global investierenden ETF bist Du - unabhängig von der Lage - immer dabei...


    Wenn Du mich jetzt fragst, warum ich neben meinem MSCI World ACWI ETF auch noch aktiv anlegende Fonds bespare, dann liegt das lediglich an meinem Bestreben zur Diversifikation, auch wenn ich weiß, dass mich das am Ende Renditepunkte kosten wird. Aber als Basisinvestment für den größten Teil des Geldes bin ich tatsächlich vom den genannten ETF überzeugt...