Beiträge von andiii_98

    Also, zunächst mal wird der Anwalt von einem der beiden beauftragt und bezahlt und berät folglich diese Person. Auch bei Einvernehmlichkeit zwischen den Partnern sollte man sehr vorsichtig sein, wenn man nur einen Anwalt nimmt.

    Es gibt auch Vereine/Verbände, die bei Scheidung beraten und die betrachten wirklich beide Seiten.


    Was den Unterhalt angeht, so kommt erst das Kind und danach der Ex-Partner.


    Von wem kommt denn dieser Fragebogen? Von der Stelle, die das Bürgergeld zahlen soll?

    Wenn B Bürgergeld bezieht, kann er keinen Unterhalt für das Kind zahlen, oder? Sprich, A bekommt höchstens Unterhaltsvorschuss vom Jugendamt. Egal ob Unterhaltsvorschuss oder Unterhalt, dieses Geld ist Geld für das Kind. Das zählt nicht als Einkommen für Unterhaltsforderungen von B (bzw. der Behörde) an A.

    Im Finanztip-Newsletter gibts eine Rubrik mit den Tagesgeld-Konditonen und da gibts auch Banken, die "dauerhaft" einen guten Zins bieten. "Dauerhaft" ist zwar nicht für immer, aber man fällt da nicht vom Lockangebot mit 3,5 % auf 0,5 %, ist aber meist nicht ganz auf Topniveau. Leaseplan hat derzeit 3,1 %.

    Hallo, das Portfolio entsteht dadurch, dass du Aktien, ETF, ... kaufst. Du musst das nicht machen, kannst deinen Account auch ungenutzt liegen lassen. Evtl, kündigt dir die Bank den irgendwann.

    HILFE Xenia und Saidi - allmählich nervt es und nimmt auch nicht mehr handhabbare Ausmaße an. Ich habe jetzt über 20 (vielleicht sogar 30) Spam-Accounts manuell blockieren müssen.


    Das Forum ist inhaltlich wirklich gut. Bei manch anderen Foren hätte ich gesagt "wenn der Betreiber das nicht wenigstens einigermaßen sauber halten kann, dann ohne mich".


    Es wäre schade, wenn das Forum hier stirbt, weil sich der Spam nicht in den Griff bekommen lässt.

    Steuerklassen beziehen sich nur auf den Lohnsteuerabzug, also die laufende Steuerzahlung vom Einkommen. Mit der geschuldeten Steuer haben sie nichts zu tun. Dieser Umstand ist in der Bevölkerung nahezu unbekannt, immer wieder verkämpfen sich die Leute hier leidenschaftlich für ihre Steuerklasse.


    Die Steuererklärung muß natürlich in der Sache richtig sein, d.h. die Dame muß ihre Kinder korrekt angeben. Wenn sie das tut, gibt es auch den Entlastungsbetrag für Alleinerziehende und für die Zukunft wird das Finanzamt ihr dann wohl auch die Steuerklasse 2 zuerkennen.


    Man sollte immer den ersten Schritt vor dem zweiten machen.

    Genau das meinte ich. Und ich würde zuerst versuchen beim Finanzamt rauszufinden, wann und warum die Änderung von 2 auf 1 erfolgt ist.
    Wenn das Finanzamt nämlich Gründe hat (Kinder sind nicht bei ihr gemeldet, eine andere volljährige Person lebt bei ihr...) auf 1 zu stellen, dann hilft ihr die Steuererklärung auch nicht oder zumindest nicht sehr.

    Es leben noch alle drei im Haushalt. Also sie mit ihren Kindern. Mehr nicht.

    Sind die Kinder dort gemeldet? (Wenn nicht, wohnen die Kinder für das Finanzamt nicht dort und sie ist nicht alleinerziehend.)

    Kann das Finanzamt Anhaltspunkte haben, dass eine erwachsene Person mit ihr zusammen lebt oder gelebt hat? (Auch dann ist sie nicht alleinerziehend.)

    Von der ESt-Pflicht habe ich nichts gewusst. In keinem der damaligen vielen Schreiben von KK und AG (ÖD) stand etwas dazu drin, eine Aufforderung vom FA habe ich ebenfalls nicht erhalten (meine Bescheide lasse ich mir zur Sicherheit über ELSTER und per Papierpost übermitteln).

    Generell erwartet das Finanzamt, dass du selbst weißt, wann du was zu tun hast.

    In der Praxis kann das mehr oder weniger schwierig sein, v.a. wenn es um Dinge geht, die ein normaler Arbeitnehmer selten oder nur einmalig macht. Da bin ich schon der Ansicht, dass die Finanzämter oder das Finanzministerium einen Entscheidungsbaum auf der Homepage haben sollten, durch den man sich mit einfachen Fragen/Antworten klicken kann und dann zu dem kommt, was man zu tun hat. Vermutlich gibt es das nicht, weil das deutsche Steuerrecht so kompliziert ist, dass sie es selbst nicht mit einfachen Fragen/Antworten abdecken können und am Ende noch ein Problem haben, wenn sie falsche Infos veröffentlichen.

    Ich vermute, dass der Arbeitgeber sich rausreden wird, dass er nicht wissen kann, ob du Krankengeld beziehst. Aber du könntest du Krankenkasse darauf hinweisen, dass es nett wäre, in den Papierbergen rund um das Krankengeld darauf hinzuweisen, dass die Frage nach einer Steuererklärung geprüft werden sollte.

    Wenn man nicht verpflichtet ist, eine Steuererklärung abzugeben, kann man eine Steuererklärung vier Jahre lang rückwirkend einreichen. Es könnte nützlich sein, wenn Deine Bekannte das täte. Der (ehemalige?) Arbeitgeber hat damit nichts zu tun.

    Das setzt voraus, dass die Frage nach der richtigen Steuerklasse mit dem Finanzamt geklärt ist. Sonst macht sie eine Steuererklärung mit Steuerklasse 1 und gewinnt nichts oder nicht viel.

    Ah, und weil das so unprofessionell wirkt, wäre es sinnvoll nachzufragen, ob der "Chef" die Meldungen an die Sozialversicherungen (Krankenversicherung und Rentenversicherung) gemacht hat. Nicht dass da v.a. in der Rente anrechenbare Zeiten verlorgen gehen.

    Nochmal - der Chef kann nicht einfach Steuerklassen ändern, wie es ihm gefällt. Er bekommt die Info vom Finanzamt und zwar die, die dort hinterlegt ist.


    Also wäre der erste Schritt, beim Finanzamt nachzufragen, was dort für eine Steuerklasse hinterlegt ist und wenn es 1 ist, zu fragen, wann und warum die von 2 auf 1 geändert wurde.


    Und auch wie gesagt - sie kann eine Steuererklärung abgeben und bekommt dann die zu viel gezahlte Steuer zurück. Voraussetzung ist aber, dass beim Finanzamt Steuerklasse 2 hinterlegt ist. Also muss sie erst mit dem Finanzamt klären, was dort hinterlegt ist.


    Und - die Gehaltsabrechnung und den Ausdruck der elektronischen Lohnsteuerbescheinigung muss der Arbeitgeber an den Mitarbeiter übergeben. Da muss nichts gefragt werden. (Außer es gibt Sonderregelungen für Mini-Unternehmen, das weiß ich aber nicht.) Der Arbeitgeber übermittelt auch Lohnsteuerdaten elektronisch an das Finanzamt...


    Das klingt alles ein bisschen unprofessionell. Sicher dass der "Chef" die Abrechnung selbst macht und nicht an irgendein Lohnsteuerbüro ausgelagert hat?

    soweit ich weiß, hat sie gesagt das sie von ihrem Chef umgestellt worden ist

    Der "Chef" kann nicht einfach willkürlich Steuerklassen festlegen. Es findet ein Datenabruf vom Finanzamt statt, wobei die Steuermerkmale (Steuerklasse, Kinderfreibeträge, Religionszugehörigkeit, mögliche weitere Freibeträge...) übermittelt werden

    Wer hat sie umgestuft? Das ist Sache des Finanzamts. Und klar, sie kann das Geld per Steuererklärung vom Finanzamt zurückholen. Voraussetzung ist aber, dass das Finanzamt Steuerklasse 2 anerkennt.

    Was heißt denn "alleinerziehend"? Wer lebt noch im Haushalt? Wie alt sind die Kinder?