Beiträge von bamf

    Ohne Bedingungen. Höchstbetrag 50000€. Und ohne jede Garantie. Aber da das ja sowieso ein Verrechnungskonto ist, kann man sein Geld jederzeit in einen Geldmarkt-ETF umschichten und umgekehrt. Für 1€ Gebühr. €STR Zinssatz liegt bei 3,9%.


    Einlagensicherung ?

    Wie überall auch 100000€. Mein Verrechnungskonto lag bisher bei der Solarisbank, jetzt bei der Deutschen Bank.

    Hier hat das jemand mal wunderbar aufgedröselt:

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    Wie man schon vermuten konnte, findet die Monetarisierung wohl durch Datenhandel statt.

    Ich möchte hier mal die Diskussion über diesen neuen Anbieter eröffnen: https://www.gigafiber.io/


    Der Glasfaser-Anschluss selbst soll komplett "kostenlos" sein, ist aber an sehr interessante Bedingungen geknüpft:

    Zitat

    Das Unternehmen finanziere sich, indem man "die Zahlungswege " revolutioniere, heißt es. Das Angebot gilt deshalb auch nur bei "Nutzung des kostenfreien Paymentproviders. Als Gegenleistung für die Unentgeltlichkeit laufen wiederkehrende Zahlungen wie Miete, Nebenkosten, Strom, aber auch Darlehenszahlungen über den von Giga Fiber zur Verfügung gestellten Payment-Service." Einzelne Zahlungen würden zusammengefasst, woran ein Partner von Giga Fiber verdient. Doch Vorsicht: "Verstößt Du während der anfänglichen Mindestvertragslaufzeit von 24 Monaten gegen diese Pflichten, bist Du uns anteilig zum Ersatz der Kosten für den Hausanschluss verpflichtet, da wir diesen durch das hier geschilderte Prozedere finanzieren."


    Die GIGA FIBER GmbH gehört zu 100% der GIGA FIBER Optic Products L.L.C. aus Dubai, wie z.B. hier erklärt wird.


    Was ist davon zu halten? Gab / gibt es schon irgendwo ähnliche Geschäftsmodelle, die funktionieren? Was bedeutet das am Ende für den Kunden?

    Hallo,


    mal rein hypothetisch folgendes Szenario, weil das hier gerade Gesprächsthema war:


    Ich bestelle bei einem Händler ein bestimmtes Produkt und bezahle.


    Der Händler schickt mir ein völlig anderes Produkt zu. Weil er im Shop das falsche Produkt gelistet, IDs vertauscht hat, was auch immer.


    Nun ist das ja von meiner Seite kein Widerruf oder Retoure. Ich habe etwas bekommen, das ich nicht bestellt habe und die eigentliche Lieferung steht noch aus.


    Kann der Händler verlangen, dass ich das nicht bestellte Produkt zurücksende? Ich würde einfach sagen: Lasst es abholen oder es bleibt hier liegen. Ich laufe nicht extra wegen eures Fehlers zur Post.


    Wenn der Händler darauf besteht, dass ich das Produkt zurücksende, hole ich mir das Geld per Chargeback zurück. Denn der Kaufvertrag wurde ja einseitig seitens des Händlers nicht erfüllt. Wenn er sein falsch geliefertes Produkt zurückhaben will, soll er halt eine DHL-Abholung beauftragen. Oder einen Kurier, denn möglicherweise habe ich ja gar keine Lust, das wieder zu verpacken.


    Wie ist da die rechtliche Lage?

    Ja, ich habe Nachforschungsaufträge bei der Post gestellt. Was bei nem Brief ohne Sendungsverfolgung natürlich völlig aussichtslos ist.


    Man kann mir problemlos verschlüsselte Emails schicken. PGP-Schlüssel und S/MIME Zertifikat sind öffentlich verfügbar.


    Wenn die SCHUFA technisch dazu nicht in der Lage ist, soll sie halt kostenpflichtige Einwurf-Einschreiben versenden. Kann ich das rechtlich irgendwie einfordern?


    Dass die Post das verloren hat, ist ja nicht mein Problem. Die SCHUFA muss doch irgendwie sicherstellen, dass sie einen Dienstleister wählt, der solch sensible Informationen sicher und zuverlässig übermittelt?

    Hallo,


    es ist mir jetzt zum zweiten Mal passiert, dass eine angeforderte SCHUFA-Auskunft auf dem Postweg verlorengegangen ist.


    Bedeutet: Ich habe eine SCHUFA Datenkopie angefordert. Nach ein paar Tagen habe ich von der Post die Info bekommen, dass ein Brief zu mir unterwegs ist. Inkl. Bild des eingescannten Briefumschlags.


    Ich rufe drei Tage später bei der SCHUFA an, frage, wann die Auskunft denn nun endlich kommt. Antwort: Das kann bis zu 3 Wochen dauern.


    Es soll also bis zu 3 Wochen dauern, einen Brief zuzustellen. Nachdem er bereits bei der Deutschen Post angekommen ist und gescannt wurde.


    Beide Briefe kamen bis heute nicht an.


    Beim Anfordern der Datenkopie schreibt die SCHUFA:


    Zitat

    Wir weisen zudem darauf hin, dass die Datenkopie (nach Art. 15 DS-GVO) zum Schutz Ihrer Daten vor dem unberechtigten Zugriff Dritter postalisch übermittelt wird.


    Auf den ersten Brief warte ich jetzt seit 5 Monaten. Auch dieser wurde mir durch die Post mit Scan des Umschlags angekündigt.


    Braucht die Deutsche Post wirklich ein halbes Jahr, um einen Brief zuzustellen? Inwiefern kann hier davon ausgegangen werden, dass der Brief nicht unbefugten in die Hände gefallen ist, die nun umfangreiche Daten zu meinen Konten und Kreditkarten erlangt haben?


    Wäre eine E-Mail nicht sicherer gewesen als ein Brief, der fast ein halbes Jahr irgendwo in Deutschland unterwegs ist und vermutlich nie ankommt? Warum soll ein normaler Brief ohne Sendungsverfolgung überhaupt irgendwelchen DSGVO-Ansprüchen genügen?


    Irgendwo müssen die Briefe gelandet sein. Bei mir sind sie nie angekommen. Aber sie enthalten höchst sensible Informationen. Was kann ich hier tun? Kann ich die SCHUFA zwingen, künftig Auskünfte per Einschreiben zu versenden? Oder einfach per Mail?


    Warum darf die SCHUFA solche Informationen überhaupt per normalem Brief versenden? Eine E-Mail würde nichts kosten und würde mich sofort erreichen. Ab wann kann ich Schadenersatzansprüche geltend machen?

    Unseriöser kann man sich als Firma kaum geben, als einen Server bei der Datenkrake Discord zu betreiben.


    Wenn die Community sowas benötigt, baut man es selbst auf. Andernfalls eben nicht.

    Aber die wenigsten werden sich in fünf(!) Monaten schon wieder damit beschäftigen wollen. Also sinkt mit jedem weiteren Monat die Effektiverzinsung.

    Es wird schon einen Grund haben, warum sich bei der ING eine interne Umbuchung nicht als Terminüberweisung tätigen lässt.


    Da muss man sich halt nen Kalendereintrag machen, um das Geld am 31.10. wieder abzuziehen.

    Ich halte das für sinnvoll.


    Man weiß nie, ob die eigene Hausbank nicht plötzlich ihr Geschäftsmodell ändert, Leistungen streicht oder kostenpflichtig macht, die man benötigt etc. und es erforderlich macht, dass man die Bank wechselt.


    Die Eröffnung eines Girokontos triggert aber immer den SCHUFA-Algorithmus, bedeutet der Score sinkt etwas.


    Das ist natürlich blöd, wenn das zu einem ungünstigen Zeitpunkt passiert, man z.B. in einem halben Jahr einen Kredit aufnehmen, umziehen, eine Kreditkarte beantragen etc. möchte.


    Besser, man hat ein paar Girokonten bei verschiedenen Banken, so dass man problemlos ein Konto kündigen kann, das nicht mehr den eigenen Anforderungen entspricht. Die eröffnet man in weiser Voraussicht, wenn man weiß, dass man in den nächsten 1-2 Jahren nichts tun möchte, wofür die SCHUFA abgefragt wird. Der Score erholt sich in der Zeit wieder.


    Und die Konten, die Geldeingang erwarten, um kostenlos zu bleiben, füttert man einfach monatlich mit Daueraufträgen im Kreis. Funktioniert hier schon seit Jahren einwandfrei. Und mein Score ist trotz 4 Girokonten mit Dispo und Verfügungsrahmen im hohen fünfstelligen Bereich schon wieder bei 99,7%.


    Schreib eine Mail und widerspreche der schriftlichen Werbung. Alternativ ruf Barclays an und widerspreche der schriftlchen Werbung.


    Beides funktioniert und beides muss Barclays akzeptieren. Niemand darf dir in Deutschland gegen deinen Willen Werbung zusenden.

    Sollte sich nicht negativ auf den SCHUFA-Score auswirken. Eigentlich sogar im Gegenteil, denn die DKB kennt deine finanzielle Situation besser als die SCHUFA und wenn sie dir so einen hohen Kreditrahmen bewilligen, zeigt das ja, dass sie deine Bonität als sehr positiv einstufen.


    Der Score sollte also eher steigen denn fallen.


    Die neue Kreditkarte wird sich aber sehr wohl zunächst mal negativ auf den Score auswirken. Das erholt sich aber schnell wieder.


    Eine Garantie für die Einschätzung kann ich natürlich nicht geben.

    Der Werbung bei der Bayclaycard kann man einfach formlos widersprechen, dann kommen auch keine Angebote mehr.


    Ich hatte mich damals aus einem Grund für Barclays und gegen Genialcard entschieden:


    Die Genialcard lässt sich nicht im Guthaben führen. Also falls man mal perspektivisch in einem Monat etwas mehr als den Verfügungsrahmen benötigt, kann man die Karte nicht vorher "aufladen".


    Hab ich zwar noch nie gebraucht, aber war halt das eine Feature, das der Genialcard fehlte.


    Bei Barclays habe ich direkt 6000€ Kreditrahmen bekommen, ohne das ich gesondert irgendwas beantragen musste.