Es geht um Haftungsfragen. Wenn ein Arzt beispielsweise eine Medikation verordnet aber anhand eines jahrzehntelangen Eintrages in der ePA hätte ableiten können dass der Patient möglicherweise allergisch reagiert dann dauert es nicht lange und die Rechtsanwälte werden aktiv.
Ebenso bei den Heilungsaussichten. Wenn da ein Versicherer tiefer einsteigt und argumentieren kann dass der Arzt eine zu teure Therapie verordnet hat die aufgrund eines jahrzehntelangen Eintrages in der ePA als weniger erfolgversprechend hätte bewertet werden können...
Aufgrund des steigenden Kostendrucks werden auch Versicherer überlegen, wie sie die ePA für sich nutzen können- das tun sie ja heute bereits mit den ihnen über die eingereichten Rechnungen vorliegenden Diagnosen und Behandlungsverläufe.
Ob KI den Ärzten bei der Auswertung der ePA-Einträge helfen kann weiß ich nicht- einfach nach Schlagworten suchen wird nicht funktionieren -so einfach ist Medizin nicht.
Wie stehst Du zur elektr. Patientenakte?
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Anna FT -
24. Juli 2025 um 09:20 -
Erledigt
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Und wenn ein Arzt sich zur Beurteilung dieser Kontraindikationen oder Erfolgsaussichten alleine auf das von Oma Erna im Untersuchungsgespräch oder auf dem lustigen Ankreuzbogen erinnerte verlässt, ist das die bessere Alternative?
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Veränderung macht mir Angst. Ich will das alles so bleibt wie immer. Nein Spaß, ePa ist ne gute Sache. Rechtliche und technische Herausforderungen müssen weiter verbessert werden. Und natürlich Augen auf im Wahllokal damit das auch dem Patienten nutzt und nicht nur der Gesundheitswirtschaft und allen die sich auf kosten unserer Gesundheit bereichern
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Dass die Daten bei geeigneter Nutzung einen Mehrwert für alle Beteiligten sind steht für mich außer Frage. Die ePA wird kommen ist auch klar. Die Frage ist nur wie was wer womit wann (w-Probleme).
Früher oder später wird die Zustimmung zur ePA ganz stumpf finanziell incentiviert werden - und Schwupps machen viele mit. Damit ist zwar keines der w-Probleme gelöst aber dann geht es los.Und by the way: Wenigstens einen zentralen Datensammler gibt es ja heute bereits: Die Versicherer. Vielleicht sollte man bei denen nachfragen wie die mit dem Datenberg umgehen? Vielleicht tatsächlich mit einer "Suchfunktion"? Mit KI? Ich behaupte die Versicherer haben da einen beträchtlichen Erfahrungsvorsprung.
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Wie lang soll dieser Arzt sich dann Zeit nehmen um all diese Einträge zu lesen
Die Dokumente werden beim Einstellen (automatisch) klassifiziert und es gibt Volltextsuche.
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Den guten alten Impfpass sollte man allerdings aktuell halten, da kann man dann wegen dem Tetanusschutzzeitraum nachsehen.
Dazu nutze ich weiterhin die gute App ImpfPassDE • Digitaler Impfpass mit ärztlich signiertem Impfnachweis
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Im Kundenmagazin der Hallesche Krankenversicherung gibt es einen Ausblick auf die nächsten Funktionen der Patientenakte. All denen, die digital fit sind im Umgang mit der ePA, kann das eine Hilfe sein.
Text:Die elektronische Patientenakte (ePA) ist Ihr persönliches, digitales Gesundheitsarchiv. Über die Hallesche4u ePA-App haben Sie direkten Zugang dazu: Sie können Ihre Gesundheitsdokumente sicher speichern, jederzeit abrufen und mit Ärzten oder Kliniken teilen.
Als erster privater Krankenversicherer gehen wir noch einen Schritt weiter. In den kommenden Monaten werden wir nach und nach exklusive Zusatzfunktionen für Sie freischalten, die Ihren Alltag spürbar erleichtern:
✓ Vorsorgemanager: Persönliche Empfehlungen und Erinnerungen zu wichtigen Untersuchungen
✓ Impfempfehlungen: Impfstatus jederzeit im Überblick, Hinweise zu fehlenden Impfungen und Abgleich mit RKI-Standards
✓ Kopfschmerztagebuch: Häufigkeit, Auslöser und Medikamente dokumentieren – inklusive Erinnerungsfunktion
✓ Dokumentenliste: Dokumente mit Stichwörtern versehen und noch schneller wiederfinden
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