Haus/Vermögen trotz Pflegekosten „retten“

  • Ich habe tatsächlich im Aufnahmegespräch nachgefragt, was in so einem Fall passieren würde. In dem Heim meiner Mutter wurde mir zugesichert, dass Sie auch dort in Ihrem Zimmer weiter wohnen könne, wenn Ihr nach 10 oder 15 Jahren das Geld ausginge.

    Ja, so wurde es mir im Heim meiner Eltern auch gesagt, als ich interessehalber nachgefragt habe. Das war aber ein ganz normales Pflegeheim, keine gehobene Seniorenresidenz mit Schwimmbad und 3 Gänge Menü.

    Es kam mir allerdings so vor, dass es die Aufnahme erleichtert hat (Warteliste), wenn man auf dem Fragebogen Selbstzahler ankreuzen konnte. Eigentlich nicht verwunderlich, denn dann benötigt das Heim nur eine Kontoverbindung und der Rubel rollt. Auch wenn das mit dem Sozialamt bestimmt eingespielt ist heutzutage, macht es doch garantiert mehr Arbeit für die Heimverwaltung als eine simple Abbuchung.

    Daraus könnte man für sich die Handlungsweise ableiten, soviel Geld vorrätig zu halten, dass man als Selbstzahler ins präferierte Standard-Heim geht und später nicht mehr wechseln muss, wenn die Kohle ausgeht.