Frage zur Abrechnung eines ETF-Kaufs bei der ING

  • Ist aber irgendwie auch nicht konsequent oder? Du würdest nie ohne Limit kaufen, aber gleichzeitig hast du einen Sparplan, bei dem du ohne Limit kaufst.

    Ist das eine rhetorische Frage?

    Beim Einzelkauf kann man das Pech haben, gerade bei volatilen oder nicht so stark gehandelten Papieren, dass meine Preisspitze kauft, wenn die Order "bestens" lautet.

    Bei einem Sparplan geht es um ein langfristiges, sich wiederholendes Investment, wo der Durchschnittskosteneffekt Spitzen glattbügelt.

  • Würdet ihr bei höheren Summen beim genannten Handelsplatz (Tradegate) bleiben oder einen der anderen auswählen in der Hoffnung auf einen besseren Kurs?

    Die Differenz der Kaufkurse muß höher sein als die Handelsplatzgebühr + Courtage. Das kannst du anhand der aktuellen Kurse ausrechnen. Die Gebühren für die Handelsplätze findest du bei der ING.

    Da Kurse sich ständig ändern, ist das mit Unsicherheiten verbunden. Daher mein pragmatische Ansatz: ich überschlage die Differenz und wenn es nur ein paar Euro sind, bleibe ich bei Direkthandel.

    Manchmal rentiert es sich auch bei gängigen Wertpapieren. Ich hab das Geld aus meiner Lebensversicherung neu angelegt und da waren es 300 Euro Differenz. Aber das war auch ein großer Batzen.

    Der große Wermutstropfen: hätte ich tags darauf gekauft, wäre es 2000 Euro günstiger gewesen. Daher sollte man sich über diese Frage nicht zu sehr den Kopf zerbrechen.