Die logische Konsequenz deiner Analyse wäre letztlich die Abschaffung des Verbraucherschutzes....
So ein Quatsch! Wieso denn?
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Noch problematischer wird es, wenn diese „Beratung“ von einer Körperschaft des öffentlichen Rechts mit Gemeinwohlauftrag durchgeführt wird. Von einer solchen Institution darf man erwarten, dass sie die Interessen der Bürger schützt...
Nein, wieso sollte man das von denen erwarten dürfen? "Gemeinwohl" ist eben einfach nur ein schurbeliger Begriff. Die geben Dir ein Girokonto, und das dient dem Gemeinwohl.
Du verwechselst "Gemeinwohl" mit dem Sozialamt.
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Im Grunde ließe sich sonst jedes Gesetz mit dem Argument „Dein Problem“ relativieren. Nach dieser Logik bräuchten wir auch keine Gesetze gegen Drogen. Es gäbe schließlich kein Drogenproblem, wenn niemand Drogen konsumieren würde. So funktioniert eine Gesellschaft jedoch nicht...
Doch, genauso funktioniert es.
Allein der Alkohol verursacht in diesem Land jährlich ca. 70.000 Todesfälle. Von indirekte Folgen, wie z.B. Gewalt, zu der es ohne Alkoholkonsum nie gekommen wäre, oder Unfällen, rede ich gar nicht erst.
Doch, genauso funktioniert unsere Gesellschaft seit Jahrhunderten. Und das, was da als illegal bezeichnet wird, hat bei weitem nicht so schlimme Folgen wie Tabak oder Alkohol.
Richtig! Wir brauchen kein Gesetz gegen Drogen. Das ist einfach nur eine traditionelle Angelegenheit, weiter nichts.