Beiträge von Schwachzocker

    Um ETFs zu kaufen, sollte sie eine entsprechende Order aufgeben. Und um die Allianzaktien zu verkaufen, sollte sie eine Verkaufsorder aufgeben. Dann ist sie die irgendwie los.


    Sie ist alleinerziehend.

    Das macht doch nichts.

    Wenn man in einem klassischen Finanzforum schreibt, dass es eine Aktie gibt, die aktuell rund 11 % Dividendenrendite zahlt und diese monatlich ausschüttet, sind die Reaktionen ziemlich vorhersehbar:

    • „Zu schön, um wahr zu sein.“
    • „Das ist doch ein Scam.“
    • „Irgendein Ponzi.“

    ...

    Ja, diese Leute haben dann aber nicht verstanden, was Dividenden sind.

    Man kann sie schön finden, sie bieten aber objektiv keinen Mehrwert, weil bei der Ausschüttungen der Kurs genau in Höhe der Dividende sinkt.

    Ein Unternehmen kann auch 100% ausschütten. Das kann man auch schön finden. Aber das Unternehmen wird dann nicht mehr existieren.

    ...

    Warum sollte L&G eine komplexere Strategie günstiger als oder genauso günstig wie MCAP anbieten? Solange die Nachfrage da ist und das Produkt ein Problem löst oder ein Kundenbedürfnis befriedigt, gibt’s dafür keinen Grund.

    So ca. 98% aller am Markt erhältlichen ETFs lösen aber keine Probleme, sondern schaffen welche und sind teurer als normal. Mit der Befriedigung von Bedürfnissen gebe ich Dir recht.

    Wer Porsche will, muss Porsche zahlen. ...

    Ja, Probleme hat man dann aber nicht gelöst.

    ...
    Kommer selbst sagte immer wieder in seinen Interviews, dass Zeiträume von unter 20 Jahren zu kurz seien, um Faktrostrategien zu bewerten und es/oder man "dumm" sei, wenn man es dennoch macht.

    Das würde ich so unterschreiben, ohne jemanden zu Nahe treten zu wollen.:D

    ...
    Nach seinen Maßstäben, wird man seine Strategie also frühestens in 17 Jahren bewerten können. Das Ergebnis würde für mich dann zu spät kommen.

    Dann schau Dir doch einfach an, was Faktorstrategien in der Vergangenheit gebracht haben. Dann kommt es auch nicht zu spät.

    Aber es nützt Dir natürlich trotzdem nichts.8)

    Restschuld sind dann 220000. 184000 haben wir bereits....

    Das klingt doch schon sehr solide.

    Da würde ich es glatt riskieren, die 184k stehen zu lassen und nunmehr durchaus riskanter anzulegen. Wenn die Aktien in 6 Jahren schlecht stehen, muss man eben nochmals neu abschließen. Hauptsache die Darlehenssumme ist dann nicht mehr so groß.

    Das Geld, welches fristgerecht benötigt wird, gehört in eine Bundesanleihe mit der entsprechenden Endfälligkeit.

    Die logische Konsequenz deiner Analyse wäre letztlich die Abschaffung des Verbraucherschutzes....

    So ein Quatsch! Wieso denn?

    ...

    Noch problematischer wird es, wenn diese „Beratung“ von einer Körperschaft des öffentlichen Rechts mit Gemeinwohlauftrag durchgeführt wird. Von einer solchen Institution darf man erwarten, dass sie die Interessen der Bürger schützt...

    Nein, wieso sollte man das von denen erwarten dürfen? "Gemeinwohl" ist eben einfach nur ein schurbeliger Begriff. Die geben Dir ein Girokonto, und das dient dem Gemeinwohl.

    Du verwechselst "Gemeinwohl" mit dem Sozialamt.

    ...

    Im Grunde ließe sich sonst jedes Gesetz mit dem Argument „Dein Problem“ relativieren. Nach dieser Logik bräuchten wir auch keine Gesetze gegen Drogen. Es gäbe schließlich kein Drogenproblem, wenn niemand Drogen konsumieren würde. So funktioniert eine Gesellschaft jedoch nicht...

    Doch, genauso funktioniert es.

    Allein der Alkohol verursacht in diesem Land jährlich ca. 70.000 Todesfälle. Von indirekte Folgen, wie z.B. Gewalt, zu der es ohne Alkoholkonsum nie gekommen wäre, oder Unfällen, rede ich gar nicht erst.

    Doch, genauso funktioniert unsere Gesellschaft seit Jahrhunderten. Und das, was da als illegal bezeichnet wird, hat bei weitem nicht so schlimme Folgen wie Tabak oder Alkohol.

    Richtig! Wir brauchen kein Gesetz gegen Drogen. Das ist einfach nur eine traditionelle Angelegenheit, weiter nichts.

    Schwachzocker Deine ,,Argumentation“ ist ziemlich schwach. Selbst du müsstest erkennen, dass es einen Unterschied zwischen einem Konsumgut mit transparentem Endpreis und der finanziellen Zukunft eines Menschen mit intransparenten Kosten und kompliziertem Regelwerk gibt....

    Natürlich gibt es da einen Unterschied. Es ist aber niemand gezwungen, Produkte zu kaufen, von denen er weiß, dass er sie nicht versteht. Und wenn alle das so halten, dann wirst Du Dich wundern, dass es plötzlich doch einfache Produkte gibt.

    ...Wir reden hier über ,,Altersarmut ja oder nein“ und nicht über ,,Kauf ich mir halt ein anderes Auto“. ...

    Nein, da liegst Du falsch. Jede Konsumentscheidung wirkt sich negativ auf die Altersvorsorge aus, und zwar gerade die Entscheidung über den Kauf eines Autos.

    Das hast Du einfach nicht begriffen.

    ... Es gibt unter neutralen Experten keinen Dissens, dass Interessenskonflikte in der Finanzindustrie ein gesellschaftliches Problem darstellen.

    Es besteht aber auch Einigkeit darüber, dass schlicht alles ein Problem darstellen kann, wenn man es nur will.

    ...Ich denke nicht, dass du wirklich denkst, dass der Provisionsvertrieb bei Banken und Versicherungen eine sinnvolle Angelegenheit ist.

    Natürlich denke ich das nicht! Die Kaufhäuser, die Versicherungen und die Dienstleister in diesem unseren Land laufen fast über von Produkten, die nicht sinnvoll sind. Das ist deshalb so, weil die Menschen, diese Produkte, die nicht sinnvoll sind, massiv nachfragen.

    Das Grundproblem ist einfach: Wer vom Produkt ,,bezahlt wird", verkauft.

    Und warum ist es ein Problem, wenn jemand etwas verkauft?

    ...Verkauf ist im Finanzbereich ein Problem, weil es um mehr geht als eine zu teure Waschmaschine.

    Es geht um ein zu teures Finanzprodukt, wobei Du bestimmen möchtest, was zu teuer ist.

    Wenn der Arzt von Pharmaunternehmen bezahlt würde, der Architekt vom Bauunternehmen und der Anwalt von der Gegenseite, der Aufschrei wäre enorm.

    Nein, ist beim Arzt und beim Architekten nicht der Fall. Kein Aufschrei!

    Beim Rechtsanwalt ist es etwas anders.

    Und der Autoverkäufer verkauft die Autos seines Herstellers. Kein Aufschrei!

    Ich halte es für problematisch, die historische Entwicklung des S&P 500 als Maßstab zu verwenden...

    Gewinner-und-Verlierer-ueber-22-jahre

    Warum nimmt man nicht Dänemark oder Finnland als Maßstab?

    Zitat

    Dänemark weist in den letzten 22 Jahren mit einer annualisierten Rendite von 11,2 Prozent die beste Wertentwicklung unter allen entwickelten Märkten auf – überraschend ist dabei, dass Dänemark nur einmal – im Jahr 2015 – die beste Jahresrendite erzielt hat. Finnland hat sich mit fünf ersten und drei letzten Plätzen in der Gesamtwertung einen beachtlichen 2. Platz gesichert (+9,1 %). Die USA, die 2014 Erster waren, erreichten trotz einiger hoher Renditen in den letzten Jahren mit einer annualisierten Rendite von 8,2 Prozent nur den sechsten Platz.

    Zitat

    Nach Sichtung aller Zahlen wird deutlich, dass die Rankings eigentlich nur die Zufälligkeit der globalen Aktienrenditen belegen – und das eindrucksvoll.

    Dennoch muss sich ja vorher ein Staatsanwalt und die Polizei damit beschäftigen.

    Richtig, das müssen sie wohl. Wer soll sonst feststellen, dass es sich überhaupt um eine Beleidigung und ein Privatklagedelikt handelt?

    Privatrechtliche Forderungen sind keine Strafen.

    Ich glaube, Du verwechselst da zivilrechtliche Schadensersatzforderung mit Privatklagen. Bei letzterem gibt es richtige Strafen. Der Unterschied ist nur, dass der Staatsanwalt durch den Geschädigten ersetzt wird.