Beiträge von Schwachzocker

    Ein Kernsatz aus der Stellungnahme der Verbraucherzentrale Stuttgart:

    „Die derzeit bestehenden gesetzlichen Regelungen beseitigen die strukturelle Benachteiligung der

    Verbraucher:innen nicht. Die Beratungserfahrungen der Verbraucherzentrale belegen seit nunmehr

    16 Jahren, dass Anbieter die bestehende Informationsasymmetrie gezielt ausnutzen und...

    Es ist aber innerhalb einer Marktwirtschaft ein ganz normaler Vorgang, dass bei Preisverhandlungen derjenige im Vorteil ist, der besser informiert ist. Und natürlich darf und muss ich das ausnutzen, wenn ich Geld verdienen will. Wenn man das nicht will, darf es halt keine private Vorsorge geben, sondern der Staat muss alles machen. Ob es dann besser wird, hängt dann eben von der jeweiligen politischen Mehrheit ab.

    Man sollte als erwachsener Bürger in alle börsengehandelten Finanzprodukte für seine Altersvorsorge investieren können. Dieser paternalistische Erziehungswahn der Besserwisser-Politiker wird wohl nie aufhören.

    Dieselben "erwachsenen" Bürger haben aber blind jeden Riestervertrag unterschrieben, in dem Bewusstsein, den Inhalt nicht verstanden zu haben. Nun geben sie dem Staat die Schuld.

    Dass der Staat seine Förderung nicht in alle nur erdenklichen Finanzprodukte stecken möchte, ist für mich gut nachvollziehbar. Wir reden dann davon, dass mit Steuergeldern Derivate und Zertifikate gekauft werden können, die erhebliche Risiken beinhalten, ohne dass dem unbedingt in gleicher Weise Chancen gegenüber stehen. Das braucht in der Tat kein privater Kleinsparer für seine Altersvorsorge. Und wer seinen Spieltrieb ausleben will, der kann das ja außerhalb der staatlichen Förderung machen.

    Einen richtigen Blödsinn stellt meiner Ansicht nach die Einteilung in Risikoklassen dar, die sich je nach Börsenverlauf ändern kann. Nach einem Crash von 50% ist der MSCI World dann plötzlich nicht mehr Klasse 4, sondern Klasse 5 oder 6 und fällt damit aus dem Depot raus. Dann steht der Sparer da mit seinen angenähtem Hals und verpasst die anschließende Erholung.

    Das wird früher oder später passieren und ist eine richtige Gefahr.

    muss man nicht davon ausgehen, dass Bezieher von Mieteinnahmen aufgrund der Sozialabgaben nicht dann einfach die Miete erhöhen werden? Die Mieter werden sich freuen.

    Davon muss man nur dann ausgehen, wenn man die Marktwirtschaft in seinen Grundzügen verstanden hat. Das ist durchaus bei der SPD bei einigen der Fall. Deshalb hat man ja die Mietpreisbremse eingeführt.

    Das bedeutet letztlich:

    Entweder gelingt es, diese Abgaben auf die Miete aufzuschlagen oder man muss sich fragen, wer eigentlich noch Wohnraum schaffen soll und warum?

    Und ihr verlasst eure Großstadt nie?

    Nie wäre etwas übertrieben. Ich jedenfalls nicht oft.

    Es gibt Carsharing und Fahrräder für die nähere Umgebung. Außerdem hat meine Behörde einen Fuhrpark, den ich gelegentlich zweckentfremde. Wenn man andauernd seine Stadt verlassen will, ist ein eigenes Auto natürlich besser.

    Carsharing nutze ich ca. 6-10 mal im Jahr.

    Als ich noch ein Auto hatte, kamen da ca. 2000 km pro Jahr auf die Uhr. Und davon waren noch einige Fahrten nicht wirklich notwendig. Als ich noch etwas außerhalb wohnte, waren es ca. 15.000 km im Jahr.

    Das war doch zu erwarten. Was hast du erwartet? Ich finde daran nichts Verwerfliches. Auch online gibt es ein Hausrecht.

    Immerhin hat Tomarcy dem Vorstand mal so richtig auf die Finger geklopft. Der Heini von der Postbearbeitung musste das Schreiben nun an den Vorstand weiterleiten, die haben es gleich auf die Tagesordnung gesetzt, festgestellt, dass der Absender weder Ölscheich noch Staatspräsident und sämtlichen Vorstandmitgliedern auch nicht persönlich bekannt ist und nach eingehender Beratung beschlossen, dass sie bitte nicht mehr von ihm angeschrieben werden wollen.

    Aber so ist der Vorstand nun auf das Problem aufmerksam geworden. :D

    ...Ich habe gelesen, dass man auch mehrere Sparpläne auf denselben ETF anlegen kann. Bei meiner Sparrate benötige ich also jeden Monat zwei Sparpläne, und wenn ich eine größere Summe vom Festgeld investieren möchte, muss ich entweder eine Einmalanlage in Betracht ziehen oder weitere Sparpläne anlegen. Das würde vermutlich etwas unübersichtlich werden.

    Was soll daran unübersichtlich sein? Du siehst dann untereinander in mehreren Zeilen die Sparpläne auf den gleichen ETF.

    Zu jeder Sparplanausführung erhält man doch sicher eine gesonderte Wertpapierabrechnung, oder?

    Ja, aber wozu ist das von Bedeutung?

    Zitat

    Bei Flatex werden die Sparpläne außerbörslich über die KAG abgewickelt (so habe ich es im Internet gelesen) und ich kann als Laie nicht einschätzen, ob diese außerbörsliche Abwicklung sich negativ auf die Kurse beim Kauf oder Verkauf (Entnahmeplan) auswirkt im Vergleich zur ING, wo die Sparpläne über Xetra abgewickelt werden. Bei einigen Nutzern ist Flatex noch negativ in Erinnerung, weil dort wohl in der Vergangenheit Depotgebühren und Negativzinsen für Guthaben auf dem Verrechnungskonto eingeführt wurden und es Probleme mit der Eigenkapitalquote gab. Mich würde eure Meinung dazu interessieren. Ich wollte dafür keinen extra Thread erstellen und hoffe, dass das hier reinpasst.

    Bei Sparplänen muss man den Kurs eben nehmen wie er kommt.


    Und bei der DKB 1,50 Euro pro Ausführung zu zahlen, ist jenseits Deiner Vorstellungskraft? Bei größeren Summen (5000,- Euro) wäre die DKB dann auch günstiger als die ING.

    Im übrigen gilt es zu bedenken, dass die Konditionen sich auch mal ändern können.

    Den Nasdaq behalten, Technik ist zukünftig nicht wegzudenken.

    Und noch etwas "consumer staples" beimischen! Essen und trinken muss der Mensch immer. Außerdem empfiehlt sich noch eine Prise Health&Care, denn wir werden alle immer älter.

    Buchgewinn, vielleicht irgendwann Buchverlust - buy & hold ist Trumpf.

    Buy&hold aber nur, wenn der ETF auch in dem Depot für buy&hold liegt. Liegt er im Beobachtungsdepot musst Du...Na?... Was wohl?

    Jedenfalls gibt es entweder Gewinn oder Verlust. Soviel kann man jedenfalls sagen.

    Wenn er noch weiter steigt, dann ein paar Anteile verkaufen, eine Möglichkeit.

    Eine weitere Möglichkeit wäre, ein paar mehr Anteile zu verkaufen. Nur als Anregung!

    Der All World FTSE hat 9 % EM incl. und etwas weniger USA als der MSCI. Wäre eine Überlegung wert.

    Haben FTSE und MSCI eine deutlich unterschiedliche US-Gewichtung?

    Hm...vielleicht ist das auch keine Überlegung wert.

    ...Dazu ein Europa-ETF, zumindest für die nächsten Jahre.

    Unbedingt! Europa kommt jetzt nämlich ganz steil aus dem Gebüsch. So etwas sollte man wissen.

    ...

    Es sieht sowieso danach aus, dass bei mehreren ETF im Depot spätestens alle zwei Jahre geschaut werden muss, ob das noch alles seine Richtigkeit hat.

    Mir reichen zwei Minuten, um zu entscheiden, ob Deine Tipps ihre Richtigkeit haben. Und dann muss ich nie wieder schauen.

    ...Ich habe auch zwei Depots. In einem die ETF für buy & hold. Und im anderen die ETF unter Beobachtung.

    Kann man so machen! Vielleicht nimmt man aber besser gleich fünf Depots?!

    - eines für buy & hold

    - eines für sell & never see again

    - eines unter Observation

    - ein weiteres für die Gestaltung eines Wettrennens zwischen ETFs

    - eines in Reserve - man kann ja nie wissen


    Manmanmanman, schreibst Du einen Blech, das ist nicht zu fassen.

    Aber will ich wirklich verkaufen ?

    Wissen wir nicht!

    ...Oder wird das unterm Strich nicht einfach zu teuer ?

    Wissen wir auch nicht! Das müsste in den Geschäftsbedingungen Deines Brokers stehen.

    Falls Du die Steuern meinst...Das Geld gehört nicht Dir. Du musst irgendwann ohnehin Steuern zahlen.

    Grundsätze:

    1.) Stelle die gewünschte Allocation sofort her, und nicht: "Och, das ergibt sich irgendwann automatisch."

    2.) Mache Entscheidungen nicht von der Steuer abhängig.

    Nicht zwingend, aber es schadet doch auch nicht. Ich verstehe nicht, warum Du da so vehement dagegen bist.

    Weil es nichts nützt.

    Warum soll jemand unbedingt mit dem letzten Euro geizen, der es nicht muss? ...

    Weil er Ordnung in seine Finanzen bringen will. Man muss das nicht machen. Man kann mit Deiner Argumentation auch die Kaffeemaschine versichern. Er muss ja nicht geizen.

    Das ist eine Frage der grundlegenden Geisteshaltung. Warum sollte jemand Geld im Klo herunterspülen, wenn er es nicht muss? Und ja, nichts anderes ist es. Er kauft Dinge (hier Versicherungen), die er nicht benötigt.


    ...Auch eine Vollkaskoversicherung macht Sinn, wenn es nur ein paar EUR mehr als bei Teilkasko sind. ...

    Nein, ergibt keinen Sinn. Warum nicht, habe ich jetzt schon mehrfach erklärt.

    ... Die Zeiten sind vorbei, wo sich VK nur bei Neuwagen ausgezahlt hat.

    Versicherungen, die man nicht benötigt, haben sich noch nie ausgezahlt, weder bei Neuwagen noch bei Gebrauchtwagen, nicht einmal bei Segeljachten.

    Das geht einfach nicht. Das ist mathematisch nicht möglich. Es wäre reines Glück. Das ist unwahrscheinlich. Und nur um Wahrscheinlichkeiten kann es bei der Beurteilung der Zukunft gehen.