Am besten entscheidet man sich zu Beginn der Anlegerkarriere und bleibt dabei, um eine hohe Steuerlast auf realisierte Kursgewinne zu vermeiden. Bei Standard ETFs nach Marktkapitalisierung ohne Eingrenzung auf ausschüttende Unternehmen reizt man später die mögliche Entnahmerate nicht aus und muss dazu zusätzliche Verkäufe vornehmen, die man auch bei Thesaurierern hätte.
Direkt in jungen Jahren auf Dividendenfokussierte Aktien/ETFs zu gehen, die auch die Entnahmerate ausreizen, dürfte allerdings zu Lasten der Performance gehen. Eines muss man McProfit dieser Welt lassen. In vielen Foren rechnen sie sich seit Jahren weiterhin die Köpfe heiß, welche Entnahmestrategie die Beste ist, mitunter auch nicht ganz unkomplizierte Varianten im hohen Alter, zudem wenn ich mehrere Wertpapiere im Depot habe. Nehme ich einen Dividenden ETF mit Standard Dividenden Aktien, die nicht die Substanz zur Ausschüttung verwenden, dann steuert jedes einzelne darin enthaltene Unternehmen die ideale Entnahmerate und ich werde niemals Pleite gehen. Die Ausschüttungen gehen direkt auf das Konto und ich muss mich um nichts mehr sorgen oder kümmern.
Ich hoffe in nächsten Jahren bieten Banken geeignete Entnahmestrategien an, die sich automatisiert umsetzen lassen.
Ich habe mich gleich zu Beginn zu ausschüttenden Standard ETFs entschieden, um die Wiederanlage selbst in der Hand zu haben. Zudem erfreue ich mich zugegebenermaßen an dem linke Tasche rechte Tasche Spiel.