Beiträge von Nordis

    In meinem Eingangsbetrag schrieb ich: Da Anleihe-ETFs (Staat-/Unternehmensanleihen) über Monate/Jahre negative Renditen erwirtschaften können, habe ich diese Anlageklasse bisher gemieden. „Sicherheitsbaustein & Negativzinsen = für mich nicht vereinbar!“

    Vor einigen Tagen entdeckte ich bei YouTube den Beitrag „Anleihen finden & kaufen Schritt für Schritt:“ (s. 09:00 Min. ff.) https://www.youtube.com/watch?v=9VwzyIpyC3s.

    Dieses Video fand ich ausgesprochen hilfreich - zum Zeitpunkt der Auszahlung meiner Lebensversicherungen werde ich erneut die aktuellen Anleihe- und Festgeld-Konditionen (2025 & 2027) prüfen und den Auszahlungsbetrag über alle Anlageklassen breit streuen!

    Was spricht ggf. aus Eurer Sicht gegen Unternehmensanleihen mit "überschaubarem" Risiko (= Rating), für den Fall das Festgelder unter die Inflationsrate rutschen (s. Video: zusätzliche Filter!)?

    Hallo,

    mit dem Übergang ins Pensionärs-Zeitalter habe ich bereits diverse Zeitschriften- und Internet-Beiträge sowie Youtube-Videos zum Thema gesichtet und bin dabei über Begriffe wie „Sequence of Return Risk“ (Renditereihenfolgerisiko) und „Cashpuffer“ gestolpert!

    Ein ETF-Depot wird „im besten Falle“ einmal in „jungen Jahren“ aus der Taufe gehoben, jahrelang bespart und im Alter konsumiert …

    Für besagten Sicherheitsbaustein wurden Anlage-ETFs empfohlen, derzeit Tages- und Festgelder … hier ist im Alter mehr Flexibilität angesagt bzw. notwendig!

    Auch vor dem Hintergrund, dass man (vielleicht) in 10-15 Jahren nicht mehr ganz so flexibel wie heute ist, war meine Absicht den Markt zu sondieren und frühzeitig die Weichen zu stellen!

    Ok, dass „System Cashpuffer“ ist simpel – die „Herausforderungen des Alltags“ werden in der Zukunft sicherlich nicht weniger und die Welt komplexer, wie @Achim Weiss trefflich ausformulierte!

    Vielleicht ist bspw. der ARERO-Fond ( tom70794) zukünftig ein „Kompromiss“ und eine Beimischung im ETF-Depot (s. Anm. oben).

    Bis zur Auszahlung der Lebensversicherung bleibt noch etwas Zeit meine Finanzbildung hier im Forum und anderorts auszubauen - vielen Dank für Eure Kommentare. :)

    Hallo monstermania,
    Deinen Ansatz "Cashpuffer definieren" kann ich gut nachvollziehen und werde ich zukünftig im Auge behalten :)

    Sicherlich wird die Lebensversicherung anteilig ins ETF-Depot eingehen - die Konditionen für Anleihe-ETFs muss ich zu gegebener Zeit checken ...

    Mir ist klar, dass ich "Sicherheit" mit geringerer "Rendite" erkaufe! Wenn ich mal träumen darf, dann suche ich ein Anlageprodukt wie einen ETF-Sparplan = einmalige Anlage + langfristiger Kapitalzuwachs + Cost-Average-Effekt = Laufzeit 15-30 Jahre! :thumbup: (... man darf sich ja mal was wünschen :D)

    Hallo @Achim Weiss,
    wie Du richtig erkannt hast, bin ich finanziell gut abgesichert ;) - für meine mittelfristige Finanzplanung möchte ich die Möglichkeiten (->SB) sondieren und die Formel "110/100 minus Lebensalter = %-Anteil ETF-Fonds " zur Diskussion stellen.

    Im Forum wird - sicherlich auch altersbedingt - vorrangig über das Thema "Geldanlage" diskutiert, aber früher oder später gewinnt das Thema "Depot entsparen" & "SB" an Bedeutung!

    Der Gedanke "mit Rentenbeginn das ETF-Depot abzuschmelzen/aufzulösen" wäre töricht. ;(
    Mit zunehmenden Alter (= 67) die beide Lebensversicherungen 1:1 ins ETF-Depot einzubinden, wäre denkbar 8).

    In der Vergangenheit wie in der Zukunft lautete meine Devise "unterschiedliche Anlagen bzgl. Risiko & Laufzeit zu kombinieren" - ich hoffe mit Deiner/Eurer Meinung/Erfahrung den persönlichen Horizont erweitern zu können.

    Hallo Hornie,
    vielen Dank für Deinen umfangreichen Kommentar :) - als Quintessenz entnehme ich Deinen Rat "Anleihen bis zur Fälligkeit halten" ... und wann ist der besten Zeitpunkt für den Einstieg, ich nehme an: zum Zeitpunkt der Ausgabe der Anleihe oder? :/
    -> Wo bzw. findet man die entsprechenden Infos/Angebote ?
    -> Hast Du noch einen passenden Info-Link für "Einsteiger" wie mich parat?

    "ETF-Anleihen" und "Cashpuffer" sind bewährte Rezepte die in Vergangenheit/Zukunft funktioniert haben/werden ;) - gibt es darüber hinaus empfehlenswerte Alternativen als "SB-Beimischung"?

    Hallo monstermania,
    danke Dir für Deinen kurzfristige Rückmeldung.

    Im Internet finde ich die Formel 110/100 - Lebensalter = Anteil ETF-Fonds, d.h. mein Aktienteil sollte mit 70 Jahren unter 40% liegen und der Rest sollte in sichere Anlagen umgeschichtet werden, also Fest- und Tagesgeld :/ oder? (= keine negativen Renditen)
    Folge ich Deinen Ausführungen wird Dein "Cashpuffer" Dein "Sicherheitsbaustein" und der Rest (>>40%) bleibt in ETFs (Aktien) investiert! ;)
    Bei Finanztest werden als Sicherheitsbaustein "Staats- und Unternehmensanleihen" empfohlen, eine Rendite inkl. Inflationsausgleich >=3% kann ich aktuell bzw. rückwirkend auf 5-10 Jahre nicht wirklich erkennen ;(

    Auch ich favorisiere die Idee eines "Cashpuffers" (Tages-/Festgeld) - bleibt die Frage:
    Welche Alternativen gibt es mit 70+ folgt man der Empfehlung "Depot: max. 40% ETFs"?

    Ich nehme an, dass die meisten Forums-Mitglieder noch nicht das Rentenalter erreicht haben und das Thema "ETF-Depot entsparen & Sicherheitsbaustein ausbauen" noch nicht auf ihrer Agenda haben oder ? ? ? ;)

    Moin aus Hamburg,

    ich bin 63 Jahre (Single) und seit einigen Monaten Rentner – für meine private Altersversorgung gibt es neben der Rente (= Grundversorgung) ein breit diversifiziertes ETF-Depot (>100 T€), dass meine Extra-Ausgaben für die kommenden 20-30 Jahre abdecken soll. Neben dem ETF-Depot (~60 %) gibt es als Sicherheitsbaustein (SB: ~40%) einen Geldmarktfond, Tages- und Festgelder (Zinstreppe)!

    In den kommenden Jahren werden zwei Versicherungen (>100 T€ / Arbeitgeber & privat) ausgezahlt – altersbedingt sollen die ausgezahlten Versicherungsbeträge überwiegend in den SB fließen.

    Da Anleihe-ETFs (Staat-/Unternehmensanleihen) über Monate/Jahre negative Renditen erwirtschaften können, habe ich diese Anlageklasse bisher gemieden. „Sicherheitsbaustein & Negativzinsen = für mich nicht vereinbar!“

    Meine Frage:

    Gibt es „alternative“ Anlageprodukte, die in einer Niedrig-/Hochzins-Phase einen „erträglichen“ Gewinn erwirtschaften und dank „geringer“ Volatilität die Funktion eines Sicherbausteins übernehmen können für die kommenden 20-30 Jahre?
    Da das Thema "Sicherheitsbaustein" im Alter an Bedeutung gewinnt, bitte ich um Eure Meinung/Erfahrung hier im Forum – ein Thema, das sicherlich jeden von uns früher oder später betrifft ... ;)