Beiträge von Dr. Schlemann
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Vermögen
Das lasse ich grundsätzlich gelten.
Um die Lücke von 60 bis 67 zu finanzieren braucht man aber schon einen recht ansehnlichen Betrag! Bitte mal nach "Laufzeit Berufsunfähigkeitsversicherung: 60, 65 oder 67?" googeln. Inkl. Inflation braucht ein jetzt 30-Jähriger um von 60 bis 67 kaufkraftbereinigte 2.500 EUR pro Monat zu finanzieren ein Kapital i.H.v. 440.000 EUR!
Will man das Risiko eingehen und dieses Vermögen, das ansonsten die Altersversorge netter gestaltet, einsetzen, nur um rund 125 EUR im Monat zu sparen?
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Nach reiflicher Überlegung komme ich zu dem Schluss, dass es für mich keinen Sinn ergibt, mit diesem Makler weiter zusammenzuarbeiten.
Das könnte eine gute Idee sein. Der Fokus solcher Tarifoptimierer liegt wie man hier wieder sieht häufig auf schneller Kohle durch Tarifoptimierung und nicht auf langfristiger Betreuung und Zusammenarbeit. Deshalb scheue ich mich etwas hierfür den Begriff des ehrwürdigen Versicherungsmaklers zu verwenden.
Diese Erfahrung hat mir gezeigt, wie wichtig es ist, im Vorfeld alle notwendigen Informationen einzuholen.
Eine sehr gute Idee! Wir ermutigen unsere Kunden ausdrücklich dazu.
Künftig werde ich daher einen Makler auf Honorarbasis statt auf Provisionsbasis suchen.
Diese Schlussfolgerung verstehe ich nicht ganz. Ihr Tarifoptimierer arbeitete ja auf (Erfolgs-)Honorarbasis.

Wie widerrufe ich eine Vollmacht, die es dem Makler erlaubt, in meinem Namen für die PKV zu handeln?
Ich würde Folgendes tun:
- Kündigung des Maklerauftrags inkl. Vollmacht gegenüber dem Tarifoptimierer,
- Kopie an die Gesellschaft,
- mir einen neuen kompetenten Makler suchen, der den Vertrag betreut. Sonst bleibt der Vertrag häufig trotzdem noch im Bestand des Tarifoptimierers und er erhält die (kleine) Bestandspflegeprovision.
Hilft das?
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Aber er ruft vielleicht bekannte Informationen wieder wach.

Ich würde das etwas anders formulieren: "Er schürt reisserisch alte Vorurteile gegenüber der PKV".

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Allerdings gibt es auch Menschen, die die theoretische Lücke zwischen Nettogehalt und Pension/Rente nur bis 60 wegen der Immobilienfinanzierung schließen müssen.
Einspruch euer Ehren! Grundlage ist die irrige Annahme, dass Menschen, die ihre BU bis 60 abschließen, bei Abschluss schon sicher wissen, dass sie erst mit 60 berufsunfähig werden und mit 60 ihre Schäfchen im Trockenen haben! Dann mag das kein Problem sein. Bei BU mit 35 aber schon!
Siehe dazu ausführlich den Passus auf unserer Website, den man beim Googeln nach "Ich möchte sowieso nur bis 60 arbeiten!" gut findet. Wer ihn gefunden hat, darf ihn hier gerne verlinken - ich darf's nicht.

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Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung
garantierte Berufsunfähigkeits-Rente (monatlich): ca. 1.400 Euro
Endalter bei Versicherungsablauf: 60 Jahre
Beitragsbefreiung bei Eintritt: ja
Die BU Rente ist zu niedrig sofern Ihr Nettoeinkommen höher liegt.
Endalter 60 ist Quark, das reicht nicht bis zu Rente.
Wo ist die Leistungsdynamik zum Inflationsausgleich im Leistungsfall?
Wie Leistungsstark ist der Tarif?
Wie groß ist das Delta zwischen Brutto- und Nettobeitrag (= Verteuerungsrisiko)?
Zahlen Sie evtl. mehr, als Sie jetzt - sofern noch tip top gesund - bei einem Neuabschluss zahlen würden?
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P.S. Die Leistungsreduktion bezieht sich vornehmlich auf Hilfsmittel (Brille) und ambulate Psychotherapien, soweit ich das beurteilen kann.
Dazu wollte ich noch etwas schreiben. Jede Wette, dass das nicht stimmt!
Einfache Regel: Viel billiger = viel schlechter!
Haben Sie einen ausführlichen Leistungsvergleich Tarif alt vs. Tarif neu erhalten? Die Version, die wir für unsere Kunden erstellen, beschreibt auf rund 150 Seiten rund 200 Leistungskriterien, in denen sich PKV Tarife unterscheiden können. Fordern Sie von Ihrem "Berater" doch mal einen solchen ausführlichen Vergleich an und studieren Sie die Details. Ihnen werden die Augen aufgehen! -
Den neuen Berater habe ich aus dem Internet, er möchte ca. 3000,- Euro für die Umstellung.
Ist ja fast geschenkt.

Der Verkauf einer teuren Dienstleistung wird natürlich etwas einfacher wenn man "Herrschaftswissen" behauptet, über das sonst niemand verfügt. Klingt irgendwie zu schön um wahr zu sein, oder? Die Aussage bezüglich eines Kollektivs mit nur 100 Personen halte ich für grob falsch! Zudem werden dann ja andere Kollektive kalkulatorisch hinzugezogen (sog. Stütztarife), bis eine ausreichen große Menge an Versicherten entsteht, mit der ein Aktuar rechnen kann. So ist das z.B. auch bei neuen Tarifen.
Nennen Sie doch mal Ross und Reiter, Sie sind hier ja anonym unterwegs. Manche dieser Tarifoptimierer sind schon hinlänglich bekannt, siehe https://www.dasinvestment.com/diese-fallen-s…ker-jaeger-und/.
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Hallo Ralph22222 ,
erst einmal Glückwunsch zum ausgesprochen günstigen Beitrag Ihrer PKV. In der GKV würden Sie im Vergleich aktuell 1.174,16 EUR zahlen.
Mir erschließt sich nicht, weshalb ein Tarif mit weniger Versicherten stärker steigen soll als ein Tarif mit mehr Versicherten - sofern das kleine Kollektiv nicht erkennbar "kränker" ist. Erstaunlich, dass der Kollege über so genau Zahlen zur Kollektivgröße verfügt - die rücken die Gesellschaften normalerweise nicht raus. Fragen Sie ihn doch mal nach belastbaren Quellen.
Nach unseren kürzlichen regelmäßigen Austauschrunden mit den Chef-Aktuaren größerer Krankenversicherer liegt die Ursache für Beitragsanpassungen primär in der medizinischen Inflationsrate für ambulante und stationäre "Brot-und-Butter-Leistungen". Leistungsverteuerungen im Bereich Spitzenmedizin, z.B. Erstattung > Höchstsätze GOÄ / GOZ, tragen dazu im Verhältnis deutlich weniger bei.
Haben Sie mal ausgerechnet oder sich ausrechnen lassen, wie viel die Minderleistungen des neuen Tarifs Sie im Leistungsfall kosten würden? Wie sicher sind Sie, Mehrleistungen nicht zu benötigen? Diese Einschätzung fällt ohne Glaskugel meistens schwer. Beitragsersparnisse sind dann ggf. schnell aufgebraucht.
Bitte geben Sie mir die Kontaktdaten des Kollegen, der künftige Beitragsanpassungen vorhersagen kann. Er scheint über eine ausgesprochen leistungsfähige Glaskugel zu verfügen.

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Schöner hätte ich das nicht formulieren können, danke sam51 !
Wenn man überlegt, in die PKV zu wechseln, sollte man natürlich das komplette Leben im Blick haben. Sofern man
- eine eventuelle Ersparnis der PKV vs. GKV nicht verjubelt sondern klug investiert und
- im Alter zum gehobenen Einkommen passend überdurchschnittlich hohe GKV-beitragspflichtige Einkünfte erzielt,
fällt das Ergebnis der Gleichung auch rein kostentechnisch häufig pro PKV aus. Wichtiger sind die deutlich besseren Leistungen - die ja auch ruhig mehr kosten dürften!
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Ich zahle jetzt ab 2025 ( nach dem die monatlichen Kosten der Krankenversicherung, ohne Pflegeversicherung,
in diesem Jahr um 25% gestiegen sind ) 402 Euro im Monat für die Krankenversicherung.
Ich verstehe das Problem nicht. In der GKV würden Sie aktuell insgesamt 1.174,16 EUR zahlen bzw. 603,62 EUR als Arbeitnehmer ohne Kind.
Oder bemängeln Sie, dass Ihre PKV bei der HUK zu billig ist weil sie nur schwache Leistungen bietet?
DAS ist das eigentliche Problem!
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... zu der Sie bekanntlich ein besonders enges Verhältnis pflegen ...
"Verhältnis" hat so eine leicht verruchte Note.

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Übrigens freut sich der gute Berater auch über einen Kunden mit etwas Vorwissen (wenn es nicht in Besserwisserei ausartet). Er muss nicht beim Einmaleins anfangen, sondern kann gleich mit der Differentialrechnung starten.
Definitiv richtig! Wenn man jeden Tag mehrfach das kleine Einmaleins erklärt, freut man sich sehr über gut vorinformierte Kunden, mit denen man fachlich tiefer einsteigen kann. Wenn der Berater kompetent ist und keine "hidden agenda" verfolgt, ist das ja in keiner Weise "bedrohlich". Ganz im Gegenteil, so gelangt man häufig noch etwas effizienter zum "richtigen" Ergebnis.
Bei uns besteht die Vorbereitung von Interessenten auf ein Beratungsgespräch deshalb, wie auf unserer Seite, die man beim Googeln nach "Vorbereitung Beratung Krankenversicherung" bzw. "Vorbereitung Beratung Berufsunfähigkeitsversicherung" gut findet, beschrieben, aus zwei Elementen:
- Vorbereitung der Gesundheitshistorie (obligatorisch). Es ergibt keinen Sinn, tief in Details einzusteigen, wenn nicht klar ist, ob und wie wir jemand überhaupt versichert bekommen. Zur Vorgehensweise gibt's auf unserer Website viele Tipps und Informationen. Bei Fragen unterstützt der Berater oder unser Innendienst. Bei komplizierteren medizinischen Fragestellungen hilft unsere eigene Gesellschaftsärztin gerne weiter.
- Inhaltliche Vorbereitung (optional). Zitat von unserer Website: "Am meisten profitieren Sie von unserer Beratung, wenn Sie sich die nachfolgend beschriebenen Beratungsinhalte vorab durchlesen und sich vorbereiten. So können wir bei den für Sie wichtigen Fragen direkt tiefer einsteigen und Ihnen schon im ersten Termin konkrete Ergebnisse liefern."
Aus unserer Sicht und der Sichtweise unserer Kunden, die das in ziemlich vielen Bewertungen bestätigen, ist diese Vorgehensweise ganz sinnvoll.
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Laut meinem "Berater" kann ich BU und VASP unabhängig voneinander kündigen.
Das hindert ja nicht daran, wenn bzw. da eine sorgfältige Analyse zu dem Ergebnis kommt, dass beide Bausteine suboptimal sind, beides zu kündigen. BU nur nach Neuabschluss BU!

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Vielen Dank Speedy85 , Ihr Lob für unsere Beratung freut mich sehr!

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Da muss erst die Hühnerleiter her…

Deshalb ja die kleine Hilfestellung.

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Ob der bekennende HUK Fan adrianberg diesen Post schon entdeckt hat?
