Lieber Forumsfreunde
@Schwachzocker Sovereign britty Nordnordlicht aber auch Tomarcy und ganz besonders Boersenfeger
Euro Kommentare zu den jüngsten Differenzen bei den Kursen von diversen Fonds oder Aktien waren mal wieder eine herrliche Sonntagsmorgen-Lektüre.
Ich habe dabei an Eines denken müssen:
Wie soll ein Neuling an der Börse (der sich vielleicht doch hin und wieder hier in Forum verirrt) jemals davon überzeugt werden, dass eine Geldanlage in Aktien oder Fonds eine langfristige Anlage über einen Zeitraum von 10 oder mehr Jahren sein sollte, am besten über mehrere Jahrzehnte.
Die ganzen kurzfritigen Kursschwankungen, egal ob jetzt gerade wegen den Zöllen, oder wegen der Zinsangst, oder einem Wahlausgang, oder einem Jahresbericht der "Weisen" sind normalerweise nicht einmal erwähnenswert, sie gehören zur Börse seit mehr als 100 Jahren seit es Aktien und Börse gibt.
Es ist ja fast schon peinlich wenn hier einer von Euch schreibt, (ich nenne deshalb keinen Namen) dass er wegen seinem persönlichen Einstieg im "falschen Monat" jetzt ein paar Prozentpunkte schlechter ist als ein anderer Forumsfreund mit dessen Einstieg.
Jeden Tag gibt es an der Börse Käufer und Verkäufer.
Börse funktioniert nur wenn es BEIDE Seiten gibt. Die Firma oder die Bank nimmt keine Aktien zurück, es braucht immer einen Käufer oder einen Verkäufer, jeden Tag.
Egal wann ein Kurs zustande kommt, einer der beiden Kontrahenten wird den Kauf oder Verkauf anschleßend positiv sehen und sein Gegenüber negaiv.
Es sei denn der Kurs würde im Folgezeitpunkt nur noch exakt auf der gleichen Stelle verharren.
Derjenige der Beiden, die sich aber über den Zeitpunkt im Nachhinein freuen gehören dann eben beim nächsten oder bernächsten Kauf/Verkauf zu denjenigen die dann eben kein Glück mit dem Zeitpunkt hatten.
'Gerade wir langjährigen Börsianer hier im Forum sollten doch längst über solchen völlig sinnlosen Diskussionen stehen.
Auch wenn ich weiß, dass meine Langfristthese mancher nicht mehr höhren kann, ist es eben die einzige Strategie die an der Börse auf Dauer Erfolg hat.
Ich kenne natürlich auch das Argument:
"Langfristig sind wir alle tot...."
Dennoch gibt es keine Alternative.
Schaut Euch den durchschnittlichen Kursverlauf der Aktien oder Fonds über Jahrzehnte an. Ich kann es Euch nicht ersparen.
Die langfristige Kurve läuft von links unten nach rechts oben.
Alle Crashs und Krisen, alle Kursturbulenzen wegen unseren Politiken sind am Ende immer nur ein "Zacken" in der Ku9rve entweder nach oben oder nach unten. Ändern aber nichts am Trend.
Und nur vorsorglich:
Natürlich rede ich hier vom Durchschnitt. Es gibt Einzelaktien die genau die andere Richtung haben und solche die fast einen senkrechten Aufstieg haben (zuletzt Rüstung)
Ich habe in meinem eigenen Depot ja auch 100% Verluste mit z.B. GAZPROM derrussischen Energieaktien, aber eben auch Gewinne von mehreren hundert Prozent, am schnellsten mit Rheinmetall innerhalb von 19 Monaten verfünfffacht.
Der Durchschnittskurs, egal ob DOW, DAX, Eurostox, S&P, MSCI oder was auch immer enthält schließlich alle großen Aktien
Ich weiß dass ich das schon so oft hier gesagt habe dass es langsam penetrant ist.
Als ich heute morgen aber mal wieder die Diskussion um Einstiegszeitpunkte gelesen haben und wer nun mit seinem Depot ein paaar Porzente die Nase kurzfristig vorn hat (Ein Herr Kommer oder ein Herr Taust?) da habe ich es nicht mehr ausgehalten und musste das mal wieder loswerden
Schönen Sonntag wünscht McProfit
ich verabschiede mich hiermit, (noch nicht für immer), aber ab heute mal wieder ins Ferienhäusle in Frankreich. Seit ich inzwischen auch auf Grund Euren Rates immer mehr zu den ungeliebten und eher langweiligen ETFs gewechselt bin, schaue ich noch seltener als vorher die Kurse an. Zum Glück habe ich AUSSCHÜTTUNG gewählt, so dass es zumindest auf dem Konto regelmäßig klingelt und ich an mein Depot erinnert werde.