Beiträge von McProfit

    Lieber @Lefis

    Du würdest als Fondsmanager einen sogeannten "marktkapitaliksierenden" Fond auflegen, weil Du damit besser wärst als 98`% aller Fonds.

    Wenn das nur so einfach wäre!!

    Dann bräuchte es keine hunderte von verschiedenen Fonds geben sondern es würde dieser eine Superfonds reichen.

    Ich gehe mal davon aus, dass die große Zahl der Fondsmanager, Vermögensverwalter oder Family-Office-Vorstände ja auch nicht gerad Dummköpfe sind. Also muss ja an Deiner Argumentation irgend ein Haken sein wenn nicht Jeder Deinem Ansatz folgt.

    Jede Strategie hat ja wie bei Medikamenten auch Ihre Nebenwirkungen, im Börsengeschäft eben "Risiken" genannt.

    Zunächst mal würden Dir die meisten Forumsfreunde hier in einem Punkt zustimmen.

    Dann nämlich wenn Du schreiben würdest, dass Du mit einem ETF Fonds in der Regel immer mindestgens um 1% besser bist als als gemanagter Fonds, weil Du mit einem ETF eben geringere Gebühren hast.

    Das schreibst Du aber NICHT:

    Du schreibst dass Du als Manager mit Deinem Fonds deshalb besser wärst als 98% aller Fonds weil Du einen "markkapitalisierenden" Fonds auflegen würdest.

    Für den Fall dass es hier ein paar Leser gibt, die mit diesem Begriff nichts anfangen können, hier eine kurze Erklärung.

    Hinter dem hochgestochenen Fachbegriff verbirgtr sich nichts anderes als das Gegenteil von einem gleichgewichteten Fonds..

    Bei einem gleichgewichteteten Fonds, dessen Stragtegie übrigens auch ich in meinem Depot anwende, legt der Manager das Kapital von sagen wir mal 1 Mrd Euro in 100 Firmen jeweils zu 10 Mio. Euro an. (100 Firmen zu je 10 Mio. macht 1 Milliarde)

    Immer wenn eine von diesen 100 Aktien überdurchschnittlich steigt, wird ein Teil des Wertes in eine andere Aktie umgeschichtet die zurückgeblieben ist. Auf diese Weise haben alle 100 Aktien in diesem Fonds immer ungefähr den gleichen Anteil

    Bei Deinem marktkapitlisierenden Fonds ist die Stategie völlig anders.

    Aktien von Firmen die im Kurs gestiegen sind bleiben im Fonds und erhalten somit gegenüber den anderen Aktien ein extremes Ungleichgewicht

    Man sieht das auf einen Blick bei diesen Fonds.

    Auf Grund der Rally in den letzten Jahren in der Technologiebranche ist es im Moment so, dass in Deinem FONDS mit der 1 Miliarde bereits die 5 größten Firmen der insgesamt 100 nicht mehr 5% Anteil hätten sondern inzwischen rund 27% also 270 Milionen.

    Alle anderen Aktien werden immer unbedeutender und somit verfehlt die Mischung immer mehr ihren Zweck. Akiten wie z.B. die BANG & OLUFSEN Aktie aus Dänemarkt htte in Deinem Depot nur noch einen Anteil von weniger als einem halben Prozent.

    Auf eine solche Aktie kannst Du dann auch gleich ganz verzichten. Am Ende hasst Du mit dieser Stragegie immer mehr einen Branchefonds mit SChwerpunkt Technologie.

    Solange dies Branche weiterhin so gut läuft, hast du sogar mit Deiner Strategie recht.

    Aber eben nur so lange!!

    Es ist ja nicht von der Hand zu weisen, wenn andere Fondsmanager davon ausgehen, dass es in den nächsten Jahren auch mal wieder zu einer Branchenrotation kommen könnte.

    Vor allem bei KGVs von 40 oder 50 d.h. wenn der Wert der Firma inzwischen so hoch ist wie der aktuelle Gewinn auf aif nächsten 40 Jahre hochgerechnet!

    Sollte eben auh mal wieder die Pharmabranche oder die Rüstungsbranche oder gar Energie in den Vordergrund rücken, dann wärst Du mit Deinem Fonds eben nicht mehr unter den ersten 2 % sonden vielleicht unter den Schlußlichtern.

    Auch im Moment wirst Du jetzt schon mit Deinem marktkapitalisierenden Fonds von den unzähligen Branchefonds übertroffen die eben den Nasdaqoder im S&P500 als Basis haben, die also noch stärker auf Technologie gesetzt haben.

    Nur weil in den letzten Jahren dieser Branchenwechsel noch nicht eingetreten ist, kannst Du doch hier im Forum nicht die These aufstellen, dass Du mit dieser einseitigen Strategie 98% Erfolg haben willst, d.h. unter 100 Aktienfonds willst Du unter den ersten Zwei sein.

    Ich empfehle Dir dringend Dich um einen Vorstandsposten bei einer Fondsgesellschaft zu bewerben. Mit der Versprechend unter den besten 2% zu sein, wirst Du dort fürstliche Vorstandsverträge erhalten.

    Gerade hier im Forum, wo sich ja auch viele Neulinge tummeln, sollte man nicht den Eindruck Erwecken, es gäbe ein derart einfaches Patentrezept.

    Lieber @Lefis, als demnächst 80jähriger alter Hase rate ich Dir zu mehr Dehmut gegenüber der Börse.

    >Zum Schluss noch eine kleine Geschichte:

    Bernie Cornfield der Gründer der Fondgesellschat IOS hat am Juni 1969 in ganzseitigen Anzeigen für seinen Aktienfonds FOF (Fund-of-Fund) geworben:

    "niemand ist so reich, dass er nicht arm werden könnte. Alles was man dazu braucht sind ein paar falsche Entscheidungen bei Geldanlagen."

    Die Ironie dieser Geschichte: Bernie Cornfile war 3 Jahre später mit seinem IOS Fonds (Investor Overseas Services) pleite. Hundertausende von Anlegern verloren ihr ganzes Geld.

    Viele Grüße McProfit

    Liebe Forums, Freunde,
    wenn der Managereines Aktienfond das Kapital gleichmäßig in Unternehmen unterschiedlicher Branchen investiert, ist es logisch, dass der Fonds eine geringere Performance hatte, als ein Fond bei dem Technologie Aktien übergewichtet sind

    Hinterher sind wir alle schlauer und wissen auf welche Branche wir hätten verstärkt setzen sollen. Am besten nur in diese Branche.

    Wenn in 10 oder 20 Jahren statt der Technologie zum Beispiel mal wieder die Pharma oder Gesundheitsbranche vorne liegen sollte (Branchenrotation) dann werden im Vergleich Pharmaaktien die Nase vorn haben
    Vielleicht beginnt in den nächsten zehn Jahren jedoch erst ein gewaltiger Run auf Aktien der Rüstungskonzern. Präsident Trump macht es mit seiner Weltkrieg Drohung vielleicht möglich.

    Der Stuttgarter Fonds gehört seit Jahrzehnten zu den Fonds die das Kapital Branchen, gleichmäßig in alle Unternehen und Branchen investieren.

    Daher sind solche Fonds nie an der Spitze, der Renditetabellen aber eben auch nie das Schlusslicht

    Deshalb kann jeder Anleger frei entscheiden, welche Strategie ihm persönlich zusagt, und dort investiert er sein Geld.

    Er darf sich aber hinterher auch nicht beklagen, wenn ein anderer Fond mit anderer Strategie eine bessere Rendite erzielt hat.
    Dank Internet und Finanztip kann jeder Anleger vor seiner Entscheidung prüfen welche Strategie der jeweilige Fonds verfolgt

    Das ist der Grund, warum viele Banken oder Fondgesellschaften oft mehr als 100 verschiedene Aktien-Fonds anbieten

    Wenn die Manager vorher wüssten, welcher ihrer Fonds in den nächsten zehn oder 20 Jahren das Rennen macht, würden sie nur diesen Fonds anbieten und damit Milliarden einsammeln.

    Liebe Forumsfreunde

    fragt euch einmal selbst, wenn ihr fremdes Geld verwalten müsstet und dürftet nur einen einzigen Fonds auflegen:

    Für welche Strategie würdet ihr euch entscheiden?

    Egal, wie ihr euch entscheidet, es wird im Nachhinein immer Fonds geben,die mit einer anderen Anlagestrategie eine bessere Rendite erzielt haben

    Das ist der Grund warum Fondmanaget immer mehrere Fonds auflegen und Anleger meist nicht nur einen sondern
    mehrere Fonds kaufen

    Anscheinend gibt es immer noch zig Tausende von Anlegern, die eben seit Jahrzehnten auch den Stuttgarter Fonds in Ihrem Depot halten.

    Es sind sogar, und dass ist selbst für mich erstaunlich, immer noch hunderte von Millionen Euro im Dirk Müller Fonds investiert (Mr. DAX) obwohl dieser Fonds mit seiner Strategie gleichzeitig auf steigende und fallende Kurse zu setzen. Keine Chance hat, jemals auf Dauer Gewinne zu erzielen.
    wer steckt schon in den Köpfen der Anleger?
    Viele Grüße McProfit

    Lieber Goldmicha @Schwazocker Tomarcy

    Und an alle anderen Forums Freunde hier, die sich viel zu viel mit meiner Anlagestrategie beschäftigen

    Wenn ich heute im Nachhinein nach 50 Jahren Aktivitäten im Immobilien- und Börsengeschäft relativ erfolgreich und Vermögend bin, dann hat das auch sehr viel mit Glück und nicht nur mit Können zu tun

    Vor allem aber mit der Strategie von kaufen und liegen lassen. Diese habe ich mir vor mehr als 40 Jahren bei einem Vortrag von André Kostolany eingeprägt.

    Seinerzeit habe ich mein Glück an der Börse mit kaufen und verkaufen gesucht so wie alle anderen Klein-Aktionären in Deutschland.

    Da ging es um Nebenwerte, Turn, Around, -Aktien, Goldminen aus Australien oder Kanada. Oder Rohstoff Aktien aus Südafrika und natürlich um Optionsscheine und Optionen.

    Ich war damals Mit-Begründer eines Börsenstammtisches, der sich jede Woche in unserem Stammlokal zum fachsimpeln getroffen hat.

    Es gab damals kein Internet keine Börsenzeitschriften nur den Effekten Spiegel und Das Handelsblatt und noch den Bernecker.

    Die erste Ernüchterung kam bei uns als wir feststellten, dass das Stammtischdepot mit damals immerhin ein paar hunderttausend D-Mark im minus war, obwohl die Aktien Kurse gemessen am Dowv Jones gestiegen waren

    Damals gab es noch noch keinen DAX oder MSCI und noch keine ntv-Tele-Börse.

    Damals habe ich an unserem Stammtisch auf den Tisch gehauen und gesagt,

    „ liebe Stammtisch-Freunde, ihr Superschlaules, solange ihr mit euren heißen Tipps eine schlechteres Ergebnis habt als der stinknormale Dow-Jones Index mit seinen 30 Aktien solange kaufen wir mit unserem Geld die Aktien vom Dow Jones und lassen diese liegen - genauso wie dieser Index“!!!

    Wenn ihr dann bewiesen habt, dass ihr mit eurem Gezocke besser seit, können wir wieder reden
    Gesagt, getan!
    Liebe Forums Freunde,

    ihr werdet euch nicht wundern,

    seit dieser Zeit ging es mit diesem langweiligen Stammtischdepot nur noch nach oben. Selbst den ersten Crash 1987 haben wir problemlos überlebt.

    Der DOW fiel damals an einem Tag 19.10.87 von 2300 auf 1700 Punkte. Börsenmakler an der Wall Street sprangen in Selbmord-Absicht aus dem Fenster.

    Inzwischen ist das Depot längst im dreistelligen Millionenbereich und wird heute extern verwaltet, jedoch immer noch mit der gleichen Strategie

    Natürlich habe auch ich in meinem privaten Depot und in diesem Stammtischdepot nicht mehr die selben Aktien wie vor 40 Jahren, sondern diese auch immer wieder ausgetauscht so wie es äuch der Dow macht

    Und inzwischen habe ich auch festgestellt, wie sich die Dividendenrenditec durch die jährliche Steigerungsrate längst auf zweistelligen Prozentsatz erhöht hat, weil der Einkaufskurs ja gleich geblieben ist

    Ähnlich einer Immobilie, die man zum kauft und im Laufe der Jahrzehnte die Miete immer wieder erhöhen können

    Damit kein Missverständnis aufkommt. Inzwischen kauft sich det McProfit mit neuem Geld heute lieber ETF als Einzelaktien.
    ETF gab es damals eben noch nicht und viele meiner Einzelaktien sind steuerfrei, weil vor 1990 gekauft.
    Liebe Freunde, ihr seht, meine Anlagestrategie ist im Grunde nicht kompliziert.
    Es heißt nur Disziplin und sich nicht vom Tagesgeschehen nervös machen lassen.

    Viele Grüße, genießt den Sommer und lasst die Börse einfach ihren Weg gehen,

    McProfit

    Hallo Forum Freunde
    Hier kommt eine Neuigkeit mit meinen alten Gazprom Aktien (russischer Erdgaslieferant bekannt durch Nordstream zwei)

    Dass diese Papiere jemals wieder zum zugelassen werden, da habe ich keine Hoffnung mehr und habe ich auch längst abgeschrieben - zumindest, solange Herr Putin noch das Sagen hat Herr Putin noch das Sagen hat
    Die Verluste, bei mir sind immerhin rund 500.000 €.

    Diese habe ichjedoch inzwischen mit der Kriegsgewinn-Aktie von Rheinmetall übertroffen .

    Den Großteil meiner Rheinmetall habe ich trotz Steuer zum fünffachen Kaufpreis für 1600 jetzt vrkauft (war schon bei 1.800)

    Falls ich Trump jedoch morgen mit Putin ein wenig einigen sollte, können Sie das viel Fantasie aus der Aktie nehmen Trump jedoch morgen mit Putin ein wenig einigen sollte, können Sie das viel Fantasie aus der Aktien nehmen, weil die riesige Kriegsgefahr etwas gebremst wäre

    Es kann aber genauso auch anders kommen. Als Dividendenfan ist mir die Aktie ohnehin nie ans Herz gewachsen. Das war ihr ein kleines fremdgehen.

    selbst ein demnächst 80-jähriger ist davon anscheinend nicht gefeiert

    Da man Gazprom Aktien nicht verkaufen, nicht verschenken und nicht übertragen kann, habe ich folgenden legalen Trick angewandt.

    Ich habe aus meinem Depot bei der Consorsbank, wo die Gazprom Papiere liegen alle anderen Aktien zur ING übertragen, so dass nur noch die Gazprom dort auf dem Depot liegt.
    Jetzt habe ich bei der Bank das gesamte Depot und Konto aufgelöst und sich Geschäftsverbindung gekündigt und eine Verzichtserklärung unterschrieben, dass ich auf jede Ansprüche bei der Ausbuchung für Gasprom verzichte.


    Auf diese Art könnte ich vermutlich laut Rechtsanwalt sogar eine Verlustbescheinigung erhalten,
    Aber jetzt kommt der nächste Hammer

    Inzwischen gibt es wohl eine Steuerrechtliche neue Bestimmung nach der Verluste, nur bis zur Höhe von 20.000 € pro Jahr verrechnet werden dürfen.
    d.h. für Sie Verlustverrechnung brauche ich jetzt über 20 Jahre

    Damit wird eine echte Verrechnung, nahezu wertlos oder nur über Jahrzehnte zu nutzen

    Obwohl ich damit den siebenstelligen Gewinn mit Rheinmetall steuerlich mindern wollte
    Aber keine Sorge, wie ihr mich kennt, sehe ich das alles sportlich, liegt vermutlich auch am Alter,


    Ich wollte euch das nur mitteilen, weil es ja sehr viele Gazprom Aktionäre gibt. Wir haben immerhin jahrelang 8 % Dividende jährlich erhalten. In meinem Fall waren das immer rund 40.000 € im Jahr.

    Viele Grüße und entspannt bleiben, wünscht McProfit

    Hallo Tomarcy

    Vielen Dank, das hast du gut geschrieben.

    Wenn Neulinge hier im Forum unterwegs sind, dann könnten Sie nach kurzer Zeit den Eindruck bekommen, hier wären viele „Gestörte“ aktiv.
    Rechthaber, Besserwisser, belehrende, oft sogar mit Beleidigungen
    Das liegt natürlich auch an der Anonymität,

    Ich bin mir ziemlich sicher, im persönlichen Gespräch wären selbst diese problematischen Schreiber hier relativ zahm und sachlich


    Dennoch habe ich in der Tat selbst von den heftigsten Rechthaber hier einiges gelernt

    Inzwischen bin ich selbst ins Lager der ETF Anleger gewandert, zumindest bei Neuanlage,

    und inzwischen empfehle ich Dividendenanlagen, egal ob in Einzelaktien oder ETF nur bei solchen Menschen und dafür sogar den kleinen Rendite Nachteil Inkaufnehmen, weil Ihnen die automatischen Ausschüttungen ohne sich um das Depot zu kümmern, sympathisch sind. Ganz besonders bei Vermögen..

    Viele Grüße McProfit

    Von meiner Seite aus braucht man keine Sperre. Jeder Forumsfreund kann unbeliebte Kommentare einfach wegklicken. Mitunter ist das aber auch unterhaltsam. Ich bin da entspannt habe lediglich immer gedacht ob die sich im persönlichen Gespräch auch so benehmen würden?

    Viele Grüße McProfit

    11.8.2025 20 Uhr

    ieber @Schwachzocker

    es ist doch völlig ok wenn Du oder Irving anders investiert.

    Es geht aber schon lange nicht mehr um die Art der Anlage - egal ob mit oder ohne Dividende!

    Es geht um die agressiven Kommentare.

    Selbst wenn ich anderer Ansicht bin, dann argumentieren ich genau so wie ich das im persönlchen Gespräch auch machen würde.

    Daher Hand aufs Herz:

    Lies mal Deine Wortwahl von HEUTE durch (von Irving will ich gar nicht reden)

    und dann frag Dich, ob Du mit mir auch so reden würdest, wenn wir uns mal in Stuttgart zum Mittagessen treffen würden?

    Selbst wenn ich "keine Ahnung von Geldanlage habe" - - siehe Dein wörtlicher Kommentar vorher - dann kann man das doch auch anders ausdrücken.

    Bei der Anlagestrategie haben wir nun mal unterschiedliche Ansichten.

    Wer weiß vielleicht klappt eine Versöhnung zwischen und wirklich nur bei einem berühmten schwäbischen Rostbraten. Du findest mich tagsüber oft in der Gastronomie der Stuttgarter Markthalle. Es reicht die Frage beim Gastronom ob der Stammgast "mit den Aktien.." auch da ist?

    Mit versöhnlichem Gruß McProfit

    Hier nochmal Deine Wortwahl von heute:

    Du hast keine Ahnung von Geldanlage, und deshalb solltest Du andere Leute besser nicht beraten

    Hallo @Lefis und @Irving und @Schwachzocker   koho  Tomarcy

    vielleicht ist Euch aufgfallen, dass ich mich aus der Diskussion mit dem Freund Irving längst ausgeklinkt habe und hier nicht mehr kommentiere.

    Jetzt bin ich mal wieder zufällig in diesem Thema gelandet und habe gesehen, dass es diese Diskussion um die Dividenden und die Rechthaberei immer noch gibt.

    Ich habe dem Freund IRVING schon mal geschrieben, dass ich ihn für einen schlauen Kerl halte, viele seiner Argumente sind nachvollziebar. Er hat es sogar geschafft dass ich inzwischen neues Geld in ETF investiere, allerdings immer noch mit Schwerpunkt Dividendenausschüttung. (ja auch in den Van Eck)

    Das liegt natürlich nicht nur an IRVING sondern auch an meinem Lebensabschnit.

    Im 80. Lebensjahr hat man ob man will oder nicht, andere Interessen als sich regelmäßig um sein Aktiendepot mit Einzelaktien zu kümmern.

    Allerdings bin ich auch nicht repräsentativ hier.

    Zum Einen wegen dem Alter und zum Anderes wegen dem für meine Verhältnisse hohen Vermögen. In meinem Fall reichen mir die Kapitaleträge, sowohl die Miete als auch die Dividenden. Daher schätze ich nun mal die automaitsche Ausschüttung.

    Wenn ich mich jetzt aber hier schon noch mal gemldet habe dann würde ich gerne von Dir lieber Forumsfreund IRVING wissen, warum bist Du derart rechthaberisch und ein Besserwisser mit beleidigenden Aussagen?

    Damit hast Du das halbe Forum gegen Dich - selbst dann wenn Du in der Sache oft sogar gut argumentierst.

    Was ist bei Dir im Leben schiefgelaufen, dass man so ein Verhalten an den Tag legt?

    Bist Du enttäuscht weil viele Menschen die in Deinen Augen eher als "dumm" gelten, vielleicht erfolgreich und vermögend geworden sind und Du trotz Deiner Klugheit immer noch diesem Erfolg hinterherrennst?

    Oder was gibt es sonst für Gründe derart negativ über andere Forumsfreunde hier herzuziehen?

    Das bleibt mir ein Rätsel. Schade um Dein offensichtlich gutes Fachwissen.

    Das musste ich jetzt einfach mal loswerden nachdem ich gesehen habe, dass der gute Irving unverändert rechthaberisch seine Belehrungen zum Besten gibt.

    Schade um die zweifellos vorhandene Detailwissen.

    Viele Grüße und genießt den Sommer

    McProfit

    PS

    Warum Deine grundsätzliche Ablehnung von Dividenden-ETF oder Dividenden-Aktien ohne Ausnahme falsch ist, habe ich Dir schon mehrfach erklärt.

    Dass mir persönlich diese Anlage gefällt, trotz möglicherweise etwas geringerer Rendite lässt Du ohnehin NICHT gelten.

    Ich habe hier aber auch mal geschrieben dass ich vor 20 Jahren eine gemeinnützige Kulturstiftung gegründe habe mit einem 7-stelligen Betrag.

    Bei einer gemeinützingen Stiftung (nicht verwechseln mit Familienstiftung) ist es gesetzlich so, dass NUR die Erträge ausgechüttet werden dürfen und Kursgewinne dem Siftungskapital zugeführt werden müssen!

    Daher kommt für eine Stiftung wenn schon Anlage in Wertpapieren nur eine Anlage in Papiere mit Ausschüttung in Frage. Anleihen, Aktien mit Dividende oder ETF mit Ausschüttung. Natürlich auch Immobilien mit Mieteinnahmen

    Hallo Meingeld

    ich habe gerade mal die Kommentare hier überflogen und mich nur gewundert welchen Aufwand manche Anleger betreifen und evtl. ein Zehntel Gebühren im Jahr zu sparen.

    Für einen Langfristanleger sind die Kauf- und Verkaufsgebühren schon mal zweitrangig Langfristanleger kaufen oder verkaufen ohnehin so gut wie NIE. Höchsten wird ab und zu mal der einen oder anderen Einzelwert ausgetauscht fast so ähnlch wie beim Dow Jones Index, der seit über 100 Jahren auch eine Art Daueranleger ist. und nur dann einen Wert austauscht, , wenn ein Unternehmen in der Rangliste zu den Großen aufgestiegen ist gegen ein anderes das nach unten abgerutscht ist.

    Die jährlichen Depotverwahrgebühren sind meines Wissens bei allen Onlinebanken ohnehin gratis (die leben vom Kaufen und Verkaufen)

    Daher macht es keinen Sinn von einer soliden Onlinebank zu irgendwelchen Internetbrokern Neobrokern oder wie die alle hießen zu wechseln.

    Meiner Erfahrung nach hat die ING das übersichtlichste und bestgestaltete Onlinbanking, dazu noch einen Tel-Service und perfekte jährlicher Steuerbescheinigungen. Leztlich kann man sich aber an jede Onlinebank gewöhnen.

    Meine Frage:

    Warum hast Du als Privatmensche dert viele unterschiedliche Fonds?

    Das ist mir ein Rätsel. Wenn ein Anleger Einzelaktien hat, dann verstehe ich dass da 10 verschiedene Unternehmen für ihn eine Art Untergrenze sind.

    Aber mit jeden einzelnen Fonds bist Du ja schon Miteingentümer an HUNDERTEN von verschiedenen Firmen. Bei Deinen 10 Fonds sind dasd wahrscheinlich tausende von Firmen und dazu noch unzählige doppelt und dreifach.

    Irgendwo kostet das alles Gbühren, selbst dann wenn Du es nicht siehst weil es im KURS eingerechnet ist.

    Wenn schon FONDS, egal ob ETF oder gemanaged dann aber bitte nicht mehr als 3 verschiedene.

    Daher stimme ich sogar dem Forumnfreund Taust zu, dass die gesamte Wertentwicklung bzw. Rendite von Deinem Fonds-Sammelsurium am Ende eher schlechter ausfällt als mit 2 oder 3 ETF.

    Es gibt aber schlimmere Anlage-Sünden.

    Viele Grüße McProfit

    Hallo Max_87 und Tomarcy

    Für eine echte Beratung fehlen hier immer noch sehr viele persönliche Informationen

    nach dem oberflächlichen Lesen deiner Frage und der genannten Fakten war bei mir die erste spontane Idee:

    Sofern du langfristig nicht in Miete sondern gerne im eigener Immobilie leben willst, bietet sich an, eine Immobilie zu behalten und diese nach und nach im Laufe von vielleicht ein bis zwei Jahren zu sanieren


    Die andere Immobilie wird verkauft und der Erlös entsprechend mit der anderen Mit-Erbin aufgeteilt

    Für die Sanierung des Hauses das du behältst, kannst du dann den Erlös aus dem Verkauf des zweiten verwenden

    Falls du dich jedoch hin einer modernen, fertigen Wohnung wohler fühlst als in einem älteren Haus solltest du beide Objekte verkaufen und dich eventuell nach einer modernen Eigentumswohnung umsehen

    am Ende eine persönliche Entscheidungen, die du selbst treffen musst und die Forums-freunde hier dir nur die vor und Nachteile jeweils aufzeigen können.

    Gutes Gelingen wünscht Dir McProfit

    Liebe Forumsfreunde dude  Hinata

    Du hast mit der steuerrechtlichen Bewertung natürlich recht!

    ABER:

    In der Diskussion geht es doch nur darum, dass der Eindruck erweckt wird, dass Menschen die Geld durch Arbeit verdienen verdienen mehr Steuer zahlen müssen als solche, die ohne Arbeit Geld verdienen,

    dazu gehören nun mal Mieten, Dividenden, aber auch die Zinsen auf dem guten alten Sparbuch.

    In den politischen Diskussionsrunden ist es eigentlich bereits schon verwerflich, dass man ohne Arbeit überhaupt Geld verdient

    Völlig unerhört ist es jedoch, dass ein solches Einkommen das man ohne Arbeit bekommt, auch noch geringer besteuert wird.

    Ich habe lediglich darauf hingewiesen, dass zumindest diese Behauptung nicht zutreffend ist abgesehen von irgendwelchen Ausnahmen, die es überall gibt

    Bei Mieteinnahmen ist es schon mal so, dass diese ganz normal der Einkommensteuer unterliegen

    Das ist übrigens der Hauptbrocken bei den meisten Menschen, die zusätzlich zum Arbeitseinkommen oder zur Rebte noch weiteres Einkommen haben

    Bei den Dividenden wird leider so gut wie nie darauf hingewiesen, dass diese sowohl bei der Ausschüttung vom Unternehmen als auch zusätzlich vom Aktionär besteuert werden.

    Daher ist auch bei dieser Einkunftsart die Behauptung der niedrigeren Besteuerung komplett falsch.


    am Ende bleiben dann nur noch die Zinsen, wie zum Beispiel auf dem guten alten Sparbuch übrig. Diese werden in der Tat mit rund 25 % versteuert.

    Da diese ohnehin relativ mickrig sind, weiß ich nicht, ob ausgerechnet bei dieser Position eine höhere Besteuerung eine gute Idee ist
    Das war alles, was ich in meinem Kommentar dem Fragesteller sagen wollte und natürlich auch gleich ein paar ForunsFreunden hier, die möglicherweise bisher ähnlich gedacht haben.


    Genau genommen gehört diese Frage ohnehin ins Thema Steuern

    Am besten gleich in Verbindung zum Thema Einführung der Vermögen- Steuer oder Erhöhung der Erbschaftssteuer und alles was damit zusammenhängt.


    Schönes Wochenende wünscht McProfit

    Hallo Forums- Freunde, lieber Taust

    Ich muss immer schmunzeln, wenn gerade Besitzlosen oder nicht Immobilienbesitzer schlaue Vorträge halten unbegründet, warum Immobilien keine gute Anlage sein sollen

    Hier bei mir im Schwabenland sind fast alle vermögende Menschen vor allem durch Immobilien vermögend geworden

    Die haben keine schlauen Vorträge besucht, sondern einfach in jungen Jahren gekauft finanziert und mithilfe der steigenden Mieten und Abschreibungen abbezahlt und meist weitere dazu gekauft.
    Das war auch mein Weg, als ich mich im Alter von circa 25 Jahren als Immobilienmaklerin Stuttgart selbstständig gemacht habe

    Statt nur Verträge zu vermitteln und Provision zu kassieren, habe ich immer wieder selbst gekauft.
    Dazu hatte ich mit der örtlichen Volksbank eine gute Hausbank, die das ähnlich gesehen hat und Vollfinanzierung gemacht hat.

    Nach 30 Jahren hatte ich geschätzt über 00 Immobilien, darunter auch große Mehrfamilienhäuser im Zentrum von Stuttgart, aber auch Gewerbe,objekte mit Läden, Büros oder Gewerbebetrieben die einzelnen schon zweistellige Millionen Wert waren.
    Nach dem Tod meines Geschäftspartner habe ich mit den Erben vereinbart, dass jeder ein paar Immobilien in seinem übernimmt und der Rest verkauft wird und Immobilien AG aufgelöst wird

    Auf diese Weise hatte ich hohe Beträge, die ich dann in Aktien mit der bekanntlich von mir favorisierten Dividenden, wenn diese investiert habe und bis heute investiert bin.
    dass mich da solche Videos mit allen möglichen Risiko nur ein müdes Lächeln erzeugen.

    Damit nicht gesagt, dass das auch in Zukunft ähnlich funktioniert, das weiß man aber bei keiner Entscheidung, nicht einmal bei einer Eheschließung
    Viele Grüße, viel Glück und Erfolg wünscht McProfit

    Lieber dude und LebenimSueden

    Eure beiden Kommentare sind lustig und im einen oder anderen Fall vielleicht auchzutreffend.

    Hier geht es aber um die Frage, ob die Besteuerung von Kapitalerträgentatsächlich um bis zur Hälfte niedriger ist als von Arbeitseinkommen?

    Diese Ansicht ist derart verbreitet, dass sie in kaum einer dieser unzähligen Fernseh-‚-Diskussionsrunden jemals korrigiert worden

    Es wird so gut wie nie erwähnt, dass die meisten Kapitalerträge bei Privatleuten viel öfter Mieteinnahmen sind als Dividenden

    Vor allem werden üblicherweise in Immobilien viel höhere Summen investiert als in Aktien.
    Aktien halten immer noch sehr viele Menschen, eher als so eine Art Beimischung und würden Nie und Nimmer den Großteil Ihres Vermögens in Aktien anlegen.

    es ist für mich erstaunlich, wenn oft selbst kluge Politiker meist aus so genannten eher links stehenden Parteien dieselbe Besteuerung von Kapitalerträgen verlangen.

    Warum fragt denn kein einziges Mal ein Moderator, was er denn damit meint?

    dann sollte er gleich mal als erstes auf Mieteinnahmen hinweisen.
    Wo ist denn da bitteschön eine geringere Steuer?

    Bei Dividenden müsste er zugegebenermaßen die Doppelbesteuerung erklären.
    Das würde meist zu einem überschreiten der Redezeit führen.
    Also könnte er auf die klassischen Sparbuch Zinsen hinweisen

    Schließlich haben die meisten privaten Menschen in Deutschland immer noch das gute alte Sparbuch.

    dann müsste er diese politischen Schlauberger mal fragen, ob sie wirklich den Millionen Mebscgrn ihre Sparbuch- oder Festgeld Zinsen, die ohnehin sehr mickrig noch bis zur Hälfte wegnehmen wollen?

    das wäre mal eine konkrete Frage eines Moderators?

    Ich wundert mich, dass selbst hier im Forum unter den in finanziellen Dingen gebildeten Forumsfreunden kein Widerspruch kommt und nur an ein paar Symptomen drum rum geredet wird.

    Viele Grüße aus dem sonnigen Baden Baden und sogenanntes Weltkulturerbe.

    McProfit

    Hallo Forums Freunde,

    das war mal wieder eine interessante Frage

    Die Antworten haben mich sofort auf den Plan gerufen, obwohl ich gerade in Baden Baden weile und anderweitig den Tag verbringe

    Natürlich hat jeder hier mit seinem bisherigen Kommentar ein bisschen recht, Leider ist die Frage schon völlig falsch gestellt

    Kapitalerträge werden in Deutschland überwiegend nämlich nicht viel anders als das Einkommen besteuert .!!!!

    das kann noch so oft in politischen Diskussionen behauptet werden

    deshalb der Reihe nach:
    Die meisten Kapitalerträge haben private Anleger zumindest hier im Schwabenland mit vermieteten Immobilien.

    Zusätzlich zur bewohnten Immobilie hat man noch die eine oder andere Immobilie, häufig sogar das eine oder andere Mehrfamilienhaus als so genannte zusätzliche Altersvorsorge, wenn die Rente nicht reicht. Gerade bei vielen selbstständigen oder Handwerkern ist das häufig der Fall.

    Mieteinnahmen, da sind wir uns vermutlich einig, werden somit schon mal mit dem vollen Einkommensteuersatz versteuert!!

    und damit schauen wir uns jetzt einmal die Kapitalerträge bei Aktien an.
    Da sind bekanntlich vor allem die regelmäßigen Dividenden.

    Da kann ich ja als überzeugter Dividenden Anleger Lied davon singen

    Natürlich steht auf der Dividendenabrechnung der Bank erst mal nur 25 % Steuer. Hurra!

    Auf den zweiten Blick sieht man dann aber, dass die Dividende eben doppelte besteuert wurde. Zum einen erst mal von der Firma und dann noch einmal von uns dem Aktionär.

    Die langjährigen Anleger hier , die müssen auch nicht unbedingt so alt sein wie der McProfit, wir wissen aber noch, dass vor dieser Abgeltungssteuer das so genannte Halb Einkünfteverfahren galt

    Schon damals musste man die Dividende nur zur Hälfte versteuern, weil gerade die die Firma schon auch Steuer bezahlt hat

    Daher der Name Halbeinkünfteverfahren

    Und falls jetzt noch einer hier auf die Steuer bei Kursgewinnen hinweist dann muss daran erinnern, vor Einführung der Kursgewinne ganz steuerfrei ähnlich wie es bis heute bei Immobilien in der Regel auch Ich ist

    Das Thema Kursgewinne oder Spekulationsgewinne ist ohnehin hoch kompliziert.
    Vor allem dann, wenn der Erlös aus einem Verkauf wieder angelegt wird.
    Das ist dann der Fall, wenn man eine Aktie umschichtet oder eine andere Immobilie kauft und mit dem Verkauf der bisherigen finanziert
    Bei Wieder-Anlage des Verkaufspreises gab es damals daher eine Steuerfreiheit, so dass nur der jenige Steuern zahlen musste, der sozusagen seine Aktien oder Immobilie Verkauf hat und den Erlös für sich privat verwendet hat also nicht mehr angelegt hat

    Das war alles hoch kompliziert und daher hat man sich bei den Verkaufserlösen auf eine einheitliche Steuer zwischen bisher 0 ubd 50% Sozusagen /5% geeinigt

    Dieses Thema mit der Steuer beim Verkauf ist deshalb kompliziert, weil es oft kein Gewinn sondern nur ein Inflationsausgleich ist
    Bei klassischen Kapitalanlegern sind Die Erträge daher entweder also Mieteinnahmen oser Dividebden

    Daher ist der unterschied zur Einkommensteuer kein großer . Abgesehen von ein paar Ausnahmefällen

    Viele Grüße und viel Spaß beim nachrechnen.Wünscht McProfit

    Bevor gleich Kritik kommt:

    richtig ist jedoch das klassische Zinsen , auf dem Sparbuch oder Festgeld geringer besteuert werden als Einkommen!
    Solange die Zinsen aber gerade mal die Inflationsrate decken, ist eigentlich auf Zinsen zu viel

    Hallo Forumsfreund, halle Neu1988

    Der Forumsfreund Neu1988 hat mir gerade rund 12 Seiten Nebenkostenabrechnung geschickt. Danke für das Vertrauen.

    Da ich jedoch jetzt gleich um 13 Uhr bis Sonntag verreise, habe ich nur 1 Blick drauf geworfen.

    Aufgefallen ist mir wie schon vermutet die hohe Zuzahlung zur Instandhaltungsrücklage die beim Fragestelle mit 1.400 Euro für die Wohnung zu Buche schlägt, das sind schon mal über 100 Euro. monatlich, dazu gibt es noch zusätzliche Nebenkosten für die Tiefgarage.

    Der wichtigste Punkt waren mir jedoch die hier ständig diskutieren Kosten für Heizung und Warmasser, das ist bekanntlich der größte Posten in jeder Abrechnung

    Die sind hier 1.100 Euro für Heizung/Warmwasser und 200 Eero für KALT-Wasser also rund 1.300 Euro und somit rund 110 Euro monatlich, somit noch im Rahmen des Üblichen.

    Nach dieser ersten Sichtprüfung haben Aale Schreiber hier Recht.

    Die Nebenkosten der Wohnung bewegen sich in der Tat am oberen Rand der Bandbreite.

    Da die Umlagen für das Rücklagenkonto und die Rücklage für die sep. Tiefgabe jedoch relativ hoch sind, ist der errechnete Betrag kein Fehler sondern "es summiert sich eben". Das habe auch ICH unterschätzt!!

    Ich werde mich nach Rückkehr die Zahlen noch einmal genauer ansehen und auch mal prüfen wie hoch denn inzwischen das Rücklagenkonto gewachsen ist. Das soll sich ja im Ramen halten.

    Manche Gemeinschaften übertreiben bei der Rücklage weil sie Angtst haben, dass bei einem Schaden nicht alle Eigentümer genug Geld haben um ihren Anteil zu zahlen

    Auf jeden FAll erst mal Entwarnung - auch wenn es für den Fragesteller erfreulicher gewesen wäre, wenn sich ein Rechenfehler bei den Verbrauchkosten ergeben hätte.

    Ich habe auf jeden Fall auch etwas gelernt und würde im Nachhinein nicht mehr ganz so selbstsicher bei der Überschlagsrechnungt sein.

    Als Trost bleibt, dass das Geld auf dem Rücklagenkonto nicht weg ist, sondern weiterhin den Eigentümern gehört.

    Viele Grüße McProfit

    Lieber DidiRich

    die Erklärung für den Dirk Müller Mr Dax - Fonds ist viel einfacher.

    Vermögensverwalter oder Banken können Dir das bestätigen.

    Wenn eine Anlage bei einem Privatanleger ins Minus rutscht, dann tun die meisten sich sehr schwer sich davon zu trennen. "Man kann ja nicht mit Verlust verkaufen"

    Sie sagen sich::

    "Sobald ich mein Geld wieder habe, kündige ich und steige aus.."

    Das ist der Grund warum der Fonds auch nach jahrelanger minusstrecke immer noch diese 200 Mio. hat.

    Wenn ich mich recht erinnere war es Anfang in dem Hype aber über 500 Mio. Ero

    Jedes Jahr 2% Gebühren von 200 Mio. sind aber immer noch ein nettes Einkommen.

    Ich würde das aber eher als Schmerzensgeld bezeichnen für den Hohn oder Spott den der Dirk Müller sich immer (zu Recht) anhöhen muss.

    Viele Grüße McProfit

    Hallo Forumfreunde

    hier hat natürlich jeder mit seinem Beispiel recht.

    Wenn wir jetzt darauf verzichten dass jeder irgendwelche Einzelfälle hier darstellt, kommen wir hier bei der Antwort auf die urspüngliche Frage nicht weiter.

    Letztlich ging es nur darum ob 450 Euro monatliche Nebenkosten für eine 80-m2 Wohnung möglich sind oder ob diese Betrag von 5,60 pro m2 (ohne STROM) noch in die Bandbreite passt.

    Inzwischen habe auch ich verstanden, dass es sich um keine Nebenkosten als MIETER handelt sondern um Nebenkosten als EIGENTÜMER. Da schaut eine Abrechnung natürlich ganz anders aus weil manche Kosten eben nur vom Eigentümer zu tragen sind.

    Ich vermute daher unverändert, dass diese überdurchschnittlich hohe Betrag mit irgendwelchen Umlagen, Instandhalrungsrücklagen oder Sonderumlagen oder einen anderen Zeitraum zu tun hat. Also Positionen die nur den Eigentümer treffen.

    Die Wahrscheinlichkeit dass die Verbrauchskosten tatsächlich so hoch sind halte ich unverändert für sehr gering, egal welche Heizart.

    Die Frage wäre längst beantwortet wenn uns der Fragesteller die Möglichkeit gegeben hätte einen Blick auf die Jahresabrechnung zu werfen.

    Dann sieht man gleich welche Position aus der Reihe tanzt und stark von der üblichen Bandbreite abweicht.

    Wenn wir uns hier weiterhin über die unterschiedlichen Einzelfälle bei Immobilien unerhalten, dann lerne auch ich als früherer Inhaber eine Immbilienfirma ogar noch was dazu, die Frage bleibt aber weiterhin unbeantwortet.

    Es haben hier ja zahlreiche Forumsfreunde erklärt warum bei Ihnen oder warum bei bestimmten Wohnung schon überdurchschnittlich hohe Nebenkosten angefallen sind.

    (Große Gartenanlage, Fernwärme usw)

    Dennoch hat auch hier kein einziger der geschätzten Folrumsfreunde eine echte Abrechnung präsentiert in der die gesamten Nebenkosten ähnlich hoch waren.

    Damit es völlig vergleichbar ist sollten wir auch noch die Stromkosten dazu rechnen, dann haben wir den gesamten Jahres-Endbetrag an Nebenkosten und dann durch 12 teilen und natürlch auf 80 m2 uimrechnen.

    Ich habe in meinem Bestand keine einzige Wohnung gefunden mit über 5 Euro, bzwl im vorliegenden FAll incl. Strom sogar bei 6 - 7 Euro.

    Ohne Einblick in die Abrechnung werde ich daher keine Kommentare mehr abgeben um nicht noch mehr Unruhe hier zu verbreiten.

    Viele Grüße McProfit

    Nur nochmal speziell an corsa

    Du hast etwas verwechselt:

    lieber Forumsfreund,

    bei einer Eigentumswohnung mit der heute üblichen Zentralheizung sind in der Nebenkostenabrechnng iMMER die kosten für Heizung und Warmwasser enthalten.

    Schließlich zahlt der Mieter oder Eigentümer ja bei einer Gasheizung nicht an den Gaslieferanten oder bei einer Ölzentralheizung an den Heizöllieferanten.

    Einzige Ausnahme bei sehr alten Wohnungen mit Einzelofenheizung, zum Beispiel bei der früher beliebten Nachtsrtromspeicherheizung oder wenn das Warmwasser nicht zentral sondern über Elektroboiler erzeugt wird, dann sind die Kosten hierfür in der Stromrechnung der Wohnung enthalten.

    Die Stromkosten innerhalb der Wohnung sine jedoch NIE in der Nebenkostenabrechnung enthalten. Schließlich gibt es für jede Wohnung einen eigenen Stromzähler.

    Vorsorglch natürlich auch hier die Ausnahme: Wenn es keinen eigenen Zähler gibt, bei Untervermietung von Zimmern innehalb der Hauptwohnung oder bei möblierten Appartgments auf Zeit, da ist in der meist hohen Miete alles enthalten und da gibt es auch überhaupt keine Abrechnung (ähnlich einem Hotelzimmer)

    Viele Grüße McProfit