Apropos zu "ob es noch Dr. Schlemann gibt": Bislang erfreue ich mich bester Gesundheit,
Gemeint war natürlich die Firma. ![]()
Apropos zu "ob es noch Dr. Schlemann gibt": Bislang erfreue ich mich bester Gesundheit,
Gemeint war natürlich die Firma. ![]()
Hi alle zusammen!
Nachdem hier auffallend nur gute Bewertungen abgegeben werden, wäre auch interessant zu wissen, ob jemand auch mal nicht so positive Erfahrungen gemacht hat?
Oder welche weiteren Versicherungen (z.B. auch für die Altersvorsorge) wurden Euch außer einer BU angeboten?
LG
Xenia
Was soll schon bei einer Beratung schief laufen, wenn der Kunde erst einmal jahrelang zahlen muss und die Leistung des VR (hoffentlich) nie erbracht werden muss.... "Zufrieden" kann man erst dann sein, wenn man BU geworden ist, dann von dem Makler auf einen guten, unabhängigen Honorarberater verwiesen wird und dieser in weiterer Folge den Kunden im langwierigen Prozess der Einforderung der BU-Leistung begleitet. Ob das alles dann noch so hinhaut und es überhaupt noch Dr. Schlemann gibt - da muss der Kunde drauf wetten und hoffen.... "Zufrieden" nach Vertragsabschluss kann jeder sein.
Alles anzeigenDas hört sich zwar interessant an, aber ich sehe den Sinn der ganzen Sache nicht.
Okay, wenn man schon ein Haus besitzt oder eine Wohnung und dann in eine andere Immobilie investiert und sie vermietet, finde ich es schlau. Man kann mit der Miete dein Kredite oder einen Teil des monatlichen Kredits abbezahlen. So hat man in einigen Jahren eine Wohnung und musste nicht viel dafür sparen oder den Gürtel enger schnallen.
So etwas macht mir persönlich Sinn und es ist gut investiertes Geld.
Wie viel man nun für die Immobilie zahlen muss und wie viel Miete man bekommen kann, hängt von der Stadt ab.
In den Großstädten sind Immobilien sehr teuer geworden. Ich schaue mich schon seit knapp einem Jahr nach einer kleinen Wohnung in München um. Ich habe vor kurzem unter https://www.demos.de/immobilien-in-muenchen.aspx Neubauwohnungen gefunden und überlege nun in einen Neubau zu investieren, denn nur so kann ich etwas schneller zu einer passenden Wohnung kommen.
Ich denke da an 60 Quadrat, nicht mehr, aber trotzdem ist es recht teuer.
Gruß
München ist zwar eine tolle Stadt, es wird aber in keiner anderen deutschen Großstadt so schnell dermaßen ländlich und provinziell, wie in München! Wer das ländliche mag, sollte doch lieber auf dem Land eine günstige Wohnung kaufen. Und im richtigen München (sprich Von Schwabing bis zur Au und von Schwanthalerhöhe bis zum Rosenheimer Platz) findet man kaum bezahlbare Immobilien.
Alles anzeigenliki90, unterschiedliche Meinungen beleben ja durchaus die Unterhaltung, sofern die Meinungen zu dem Thema passen, über das sich unterhalten wird.
Es mag Ihr Weltbild erschüttern, aber wir haben ausreichend Kunden, die von uns beraten werden möchten. Wir "suchen" deshalb nicht, lassen uns aber von den "Richtigen", d.h. von anspruchsvollen Kunden, die unsere Beratung zu schätzen wissen, gerne finden.
Beim Thema Versicherungsmakler und Unabhängigkeit geht Ihre Wahrnehmung etwas an den rechtlichen Rahmenbedingungen vorbei. Als Einstiegslektüre hier der Wikipedia Artikel: https://de.wikipedia.org/wiki/Versicher…r_(Deutschland):"Versicherungsmakler sind nicht vertraglich an eine Versicherungsgesellschaft gebunden, sondern stehen als „treuhänderähnliche Sachwalter“ der Interessen des Versicherungsnehmers auf dessen Seite."
"Der Umfang der Pflichten betrifft regelmäßig nicht nur die Ermittlung eines ausreichenden Versicherungsschutzes und die Vermittlung entsprechender, für den Versicherungsnehmer günstiger Verträge, sondern auch die Verwaltung, Betreuung und Aktualisierung dieser Versicherungsverhältnisse."
"Der Makler, auch als Broker bezeichnet, ist an kein Versicherungsunternehmen gebunden. Er erhält vom Kunden einen Beratungs- und Vermittlungsauftrag. Seine Loyalität besteht in erster Linie dem Kunden bzw. Mandanten gegenüber."
"Gemäß dem Urteil des BGH vom 22. Mai 1985, Az.: IVa ZR 190/83 ist der Makler ein sogenannter Sachwalter des Kunden und hat damit im Bereich der Finanzdienstleistung, also der Tätigkeit als unabhängiger Finanzberater und freier Versicherungsmakler, eine ähnliche Stellung wie ein Rechtsanwalt oder Steuerberater. Er hat die Interessen seines Kunden zu vertreten, einen ausreichenden Marktüberblick zu gewährleisten, diesen nachzuweisen und kann vom Kunden haftbar gemacht werden."
Vielleicht hatten Sie aber auch Versicherungsvertreter vor Augen? Da wären solche Sorgen berechtigt, siehe "Der Versicherungsvertreter ist, anders als der Versicherungsmakler, Geschäftsbesorger des Versicherungsunternehmens und vertritt damit in erster Linie dessen Interessen. Fehler des Versicherungsvertreters werden dem Versicherungsunternehmen als eigenes Wissen zugerechnet (§ 278 BGB). Andere Bezeichnungen für den Versicherungsvertreter sind Agent, Exklusivvertrieb, Agenturvertrieb, Ausschließlichkeitsagent, Außendienst der Versicherungsgesellschaft, Tied Agent. Ebenfalls zu den Versicherungsvertretern gehören Mehrfachagenten, welche für mehrere Versicherungsunternehmen Geschäfte anbahnen."
Aber genug dazu, das wäre thematisch auch wieder ein anderer Thread.
Nein, ich meinte den Makler. ![]()
Alles anzeigenliki90 ich weiß nicht was Sie motiviert, aber hier ist die falsche Stelle für Detaildiskussionen zu einzelnen Anbietern, hier geht es um Erfahrungen mit unserer Beratung. Machen Sie zu fachlichen Fragen doch bitte einen eigenen Thread auf, zu dem ich dann gerne soweit passend etwas beitrage.
Damit kein falscher Eindruck entsteht - trotz Weihnachten - ein paar kurze fachliche Klarstellungen. Mehr mag ich dazu dann aber nicht mehr schreiben.
1) Assekurata
Ich halte von solchen Hitlisten nicht viel und nehme an diesen Umfragen nie teil. „Maklers Lieblinge“ könnte aber vielleicht auch einfach daran liegen, dass bestimmt Anbieter qualitativ gut sind und Fachleute sie deshalb favorisieren.
2) Abschlusskostenquote
Mir erschließt sich nicht ganz die Relevanz dieser Kennzahl bei Abschluss einer Berufunfähigkeitsversicherung. Hier steht, wovon die Kosten einer BU abhängen: https://www.finanztip.de/berufsunfaehig…rung/bu-kosten/. Abgesehen davon, hier mal die Abschlusskostenquoten der acht größten deutschen Lebensversicherer aus der (letzten verfügbaren) Bilanz 2019, nach Größe sortiert: Allianz 3,38%, R+V: 4,38%, AachenMünchener: 4,57%, Debeka 3,35%, Zurich Deutscher Herold: 5,84%, Bayern-Versicherung: 4,54%, Alte Leipziger: 3,99%, Axa 4,77%. Wo ist da die Alte Leipziger bitteschön „im Vergleich zu anderen Gesellschaften sehr hoch und definitiv über dem Marktdurchschnitt“?
3) „Drastische Beitragserhöhung Barmenia“
Ja ich weiß, Lieschen Müller bekommt immer einen Herzinfarkt wenn sie liest, dass ein PKV Anbieter seine Beiträge um 10%, 15% oder 20% anpasst und befürchtet Verarmung, wenn das künftig jedes Jahr passiert. Lieschen Müller ist aber meistens gar nicht privat krankenversichert, wurde nicht von uns beraten und nutzt reißerische Presseartikel als Informationsquelle.
Die Anpassung der Barmenia zum 1.1.2021 lag bei unseren Kunden im Schnitt bei ca. 12-13%. Alle werden schon in der Beratung darauf hingewiesen, dass eine solche Anpassung ein völlig normaler, turnusmäßiger Vorgang ist, mit dem alle paar Jahre zu rechnen ist, siehe dazu die Seite Beitragserhöhung des PKV Verbands. Auch auf unserer Seite „Private Krankenversicherung: Beitragsentwicklung und Vorsorge fürs Alter“, die ich hier nicht verlinken darf, wird das ausführlich beschrieben. Diese Anpassungen finden selten linear, sondern aufgrund gesetzlicher Vorgaben meistens alle paar Jahre in größeren Sprüngen statt. Dieses Jahr wurde nun eben eine Reihe der Barmenia-Tarife angepasst. Langfristig relevant ist jedoch nur die durchschnittliche Beitragsanpassung. Hier als Beispiel der Tarif Expert+ der Barmenia für eine 1974 geborene Erwachsene:
2013
2014
2015
2016
2017
2018
2019
2020
2021
561,38
561,38
561,38
595,13
595,13
646,52
646,52
646,52
731,03
Absolute Anpassung (EUR)
169,65
Durchschnittliche Anpassung p. a. (EUR)
18,85
Durchschnittliche Anpassung p. a. (%)
3,36
Durchschnittliche Anpassung p. a. (%) vor letzter BAP
1,78
Der Durchschnitt steigt im Jahr der Beitragsanpassung natürlich erst einmal auf gut 3% an. Wenn der Tarif jetzt aber wieder 2-3 Jahre stabil bleibt, sinkt die durchschnittliche Erhöhung wieder auf ca. 2% - ein sehr guter Wert für eine PKV und deutlich unterhalb der durchschnittlichen Steigerung der gesetzlichen Krankenversicherung von rund 5,8%. Der GKV Höchstbeitrag steigt zum 1.1.2021 bekanntlich auch auf rund 929 EUR. Bei anderen Gesellschaften finden diese Anpassungen ebenfalls statt, teils mit deutlich größeren prozentualen Steigerungen. Die Debeka als Marktführer passt die Beiträge zum 1.1.2021 sogar um 17% an – also deutlich mehr als die Barmenia. Ich bin kein Debeka-Fan, aber auch das ist nach mehreren beitragsstabilen Jahren überhaupt nicht dramatisch.
Wie auf unserer Website unter Selbstbehalt und Beitragsrückerstattung ausführlich beschrieben wird der Erhöhungsbetrag durch folgende Faktoren zusätzlich relativiert:
- Bei Angestellten beteiligt sich der Arbeitgeber daran i.d.R. mit 50%
- Der Betrag ist zu ca. 80% steuerlich absetzbar und
- 40% davon (10% GZ, ca. 30% tariflich) fließen in Alterungsrückstellungen
Unsere Kunden sehen diese Beitragsanpassung deshalb ziemlich gelassen. Hier einige beispielhafte Reaktionen:
- "Hallo Herr Schleemann (sic!), die Anpassung finde ich nicht schlimm, hatte schlimmeres befürchtet."
- "Moin Herr Schlemann, Danke für die Infos. Ich bleibe da ganz entspannt, da ich das sachlich betrachte."
- "Über die Beitragserhöhung der Barmenia habe ich mich zwar nicht gefreut, habe aber damit irgendwie gerechnet, u.a. wg. der Pandemie usw..... Es ist nun mal so wie es ist."
Quintessenz: "Don't Panic" - für Leser von Per Anhalter durch die Galaxis
Das musste doch mal gesagt und klargestellt werden - und jetzt ein frohes weiteres forenfreies Weihnachtsfest.
War leider lange nicht hier, aber trotzdem meine Antwort: was mich motiviert? Eigentlich nur ein gesunder Menschenverstand. Ich bin Konsumentin, Sie sind hier auf Kundensuche - das sind zwei verschiedene Interessen, dann kann man sich auch mal nicht einig sein. Die Beratung ist allein aufgrund der nicht differenzierten Beiträge auf der Homepage für mich ein "NoGo". Schön verpackt, trotzdem sch***.
Assekurata ist eine unabhängige Ratingfirma, wüsste nicht was daran auszusetzen ist? Makler pochen ja auch darauf als unabhängig bezeichnet zu werden, obwohl sie das nicht sind. ![]()
Ob es Maklers Lieblinge sind... ich persönlich hatte mich nach Eigenrecherche inkl. diverser Testberichte vor vielen Jahren selbständig für die Alte Leipziger (BU) entschieden und damals direkt über ein Versicherungsbüro dieser Gesellschaft abgeschlossen. Im BU-Bereich sind die nicht ganz so schlecht.
Ich bin nicht bei der Barmenia PKV-versichert, aber über diese Gesellschaft höre ich im Bekanntenkreis auch viel Gutes. Ich hätte mir eher Sorgen gemacht, wäre es in diesem Fall die Axa oder Central geworden
Dass es potentiell Maklers Lieblinge sind, kann man u.a. den Auswertungen von Assekurata entnehmen. Die Abschlusskostenquote ist im Vergleich zu anderen Gesellschaften sehr hoch und definitiv über dem Marktdurchschnitt. Ich hoffe, dass die Kunden auch über die drastische Beitragserhöhung zum 1.1.2021 bei der Barmenia in Kenntnis gesetzt wurden....
Ziemlich absurd, uns mit MEG zu vergleichen liki90! Wir rauchen weder Zigarre, die wir mit 100 EUR Scheinen anzünden, noch tanzen die Vorstände von Gesellschaften nach unserer Pfeife.
Nach dieser Theorie hätte es ja die Hallesche werden müssen, nicht die Barmenia. Die Entscheidung für eine Gesellschaft bzw. einen Tarif erfolgt ausschließlich nach den individuellen qualitativen Kriterien des Kunden und letztlich durch den Kunden!
Naja, mit Alte Leipziger ist es nicht weit verfehlt... Und mit den 100 EUR Scheinen wurde glaube ich wenig angezündet ![]()
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Sind in der Tat die Barmenia und die Alte Leipziger.
War ja auch klar. Beide Gesellschaften (aber vor allem die AL) sind in letzter Zeit des Maklers Liebling.
Einfach mal nach MEG und Alte Leipziger/Hallesche googeln.
Sind beides sehr brauchbare Anbieter sofern der jeweilige Tarif zu Beruf (deutliche Preisunterschiede bei BU), Gesundheitszustand (Risikoprüfung fällt teilweise unterschiedlich aus, manche PKVs zicken z.B. sehr bei Kleinigkeiten wie Condylomen, andere weniger) und individuellen Anforderungen des Kunden passt. Eine pauschale Aussage (und so könnte das dann verstanden werden) Anbieter X und Tarif Y ist super bzw. passt immer / meistens als BU / PKV wäre deshalb unseriös und würde zu wenig sinnvollen do-it-yourself Lösungen animieren. Dafür gibt es ja unabhängige Finanzberater
.
Jemand der PKV und BU nur anhand eines Beitrages im Forum "auf eigene Faust" abschließt ist selber schuld, wenn es dann mal nach hinten losgeht... Trotzdem solltest du dich entspannen und die Anbieter auch nennen - immerhin ist das Forum hier eine kostenfreie Werbeplattform.
Du bestehst ja auch darauf, dass der Weg zur Entscheidungsfindung detailliert dargestellt wird, wenn man sich mal gegen die "Dr. Schlemann"-Beratung entscheidet. Ich finde es fair das Feedback auch Mal in die andere Richtung zu geben. Da muss man als unabhängiger und kompetenter Berater darüberstehen.
Darf ich mal kurz einwerfen, dass die Hallesche keine Berufsunfähigkeitsversicherungen anbietet?
Schon dieser Umstand spricht dagegen, dass liki90 von uns beraten wurde.
Wurde ich auch nicht. Mein Beitrag war eine Frage um welche Anbieter es sich gehandelt hat....Und ja, keine Hallesche meinte eher Alte Lepziger. ![]()
Mich würde es auch interessieren. PKV vermutlich Barmenia und BU Hallesche?
Alles anzeigenHallo liebe Community,
Ich heiße Patrick Prösl und bin Vermögensberater für die Deutsche Vermögensberatung.
Ich weis ihr werdet euch jetzt sicherlich denken „Den zerreisen wir hier!“ oder „Den machen wir fertig den kleinen Struki!“, aber nur zu, es liegt leider in der Natur vieler sich lautstark über Sozialmedia zu beschweren und dann anschließend klein bei zu geben, wenn mal jemand eine andere Meinung mitteilt wo man nicht gegenargumentieren kann.Wisst Ihr, ich finde jeder Mensch ist seines eigenes Glückes Schmied und das sage ich nicht weil ich eine „Gehirnwäsche“ bekommen habe, sondern weil es neunmal einfach so ist.
Wisst Ihr, ich mache einen wirklich sauberen Job, meine Kunden wissen und schätzen das auch, jedoch machen manche eurer Kommentare vieles schwerer. Es ist nicht die DVAG die Schuld an euerm Leid ist. Es lag zum einen an eurem Berater und zum anderen an euch!
Keiner hat euch die Pistole auf die Brust gelegt und gesagt „UNTERSCHREIBT“. Ihr habt euch eigenmächtig dafür entschieden, mit diesem Berater zusammen zu arbeiten. Ich mach euch mal einen kleinen Vergleich. Würdest du sagen, dass alle Ärzte das gleiche Know-how besitzen und daher alle gleich gut sind? Ich denke das ist absolut logisch, dass das nicht so ist. Es gibt gute Ärzte, weniger gute Ärzte und Ärzte die vielleicht besser nicht praktizieren sollten. So ist das bei selbständigen Beratern nunmal auch. Verallgemeinert doch bitte nicht immer alles.
Mal eine Story aus meinem Kundenstamm, weil ich oft das Wort Provision lese.
Ich betreue jüngere und ältere Kunden. Ich informiere alle meine Kunden darüber, dass es wichtig ist Dokumente wie eine „Vorsorgevollmacht“ und „Patientenverfügung“ zu besitzen (für den Fall das du diese Dokumente nicht kennst, Google ist dein Freund!). Bei solchen Sachen verdiene ich nichts und das ist auch okay, wenn man weis, wieso man so einen verantwortungsvollen Beruf hat.Im Jahr 2018 ist leider ein Kunde von mir durch Alter und Krankheit verstorben. Er konnte sich nicht mehr bewegen und war daher ans Bett gefesselt. Leider reichte die Rente meiner beiden Kunden nicht für die Pflegekosten aus, was wiederum zu immer mehr Verzweiflung führte. Als der MDK zusätzlich noch den Pflegegrad 4 statt 5 festschrieb, stellte sich die Frage, wie soll das alles funktionieren. Aufgrund meiner Arbeit haben wir es geschafft, dass der Pflegegrad 5 rückwirkend festgeschrieben wurde und das nur, weil mir meine Kunden am Herzen liegen. Die Frage ob ich daran einen Cent verdient habe kann ich guten Gewissens mit „NEIN“ beantworten.
Ich möchte mich damit nicht selbst loben, sondern mich für die Hilfe meiner Kollegen bedanken, welche es mit möglich gemacht haben, dass dies funktionierte. Die Vermögensberater die ich kenne, machen tagtäglich einen tollen Job und helfen wo Sie können. Mit euren Kommentaren zieht Ihr die gute Arbeit dieser Menschen in den Dreck und das ist wirklich schlimm, denn das Thema Finanzen ist ein Mussgeschäft, ob Ihr die DVAG mögt oder nicht, ihr müsst Vorsorgen.
Für jeden der sich jetzt noch denkt „Ja, dass wird so ein ungebildeter Vertriebler sein, der keine Alternative im Leben hat und deshalb zur DVAG geht“, besucht doch bitte einfach meine Internetseite und macht euch schlau über mich (Reiter „Über uns“—> „Über mich“ = Lebenslauf). Würde mich freuen, wenn wir gegenseitig Erfahrungen austauschen. Gerne verzichte ich darauf meinen Internetlink zu posten, nicht das es noch als Eigenwerbung wahrgenommen wird!
Ich möchte noch die Menschen loben, die Ihren Berater verteidigt haben, dass hat mich wirklich gefreut beim durchlesen und zeigt Stärke. Für alle anderen, die sehr schnell mit solchen Begriffen wie „Schneeballsystem“ und sonstigem herumwerfen gebe ich den Tipp, zuerst erkundigen und dann tippen.
Ich hoffe für dieser Post wird von vielen gelesen und macht euch klar, dass es auf den Berater ankommt und nicht auf die Firma. Übrigens, macht euch doch mal über die DVAG und Ihre Auszeichnungen schlau —> Ach ja stimmt ja, dass wäre langweilig und nicht ganz so aufregend wie Shitstorm zu lesen.
Beste Grüße
Euer Patrick
PS: Ich werde auf Komentare von euch nicht anworten, da ich die Zeit lieber anderweitig nutzen möchte. Wer mich erreichen möchte, der soll mir einfach höflich und mit Anstand schreiben. Wie du mich erreichen kannst hab ich oben beschrieben.
Ich habe Pipi in den Augen. ![]()
Zwangsversteigerung ging mir auch durch den Kopf, nachdem ich den Beitrag geschrieben habe. Ich frage mich trotzdem, ob eine Bank bspw. 6 Monate Zahlungsausfall dulden wird.
@Pumphut ich habe nicht gesagt, dass Banken böse sind. Böse sind die Vertriebssteuerer und Leute die sich „Busparwochen“ überlegen. Das Bankengeschäft an und für sich ist sogar sehr gut - ohne Banken hätten wir den heutigen Wohlstand wahrscheinlich nicht.
In aller Regel muss sehr viel passieren bevor die Bank den Kredit wirklich platzen lässt. Die hat nämlich kein Interesse daran Immobilenbesitzer zu werden.
Das ist eine spannende Auffassung. Eine Bank hat kein Interesse daran Immobilienbesitzer zu werden?
Also ehrlich noch nie gehört. Deshalb werden vermutlich Immoblienkredite an Familien mit 2k Netto vergeben...
Die Leute zahlen fleißig ein (1-2, vlt auch 5-10 jahre), dann können sie nicht mehr zahlen. Der Kredit platzt, Immobilie gehört der Bank und die Bank kann diese für teuer Geld weiterverkaufen. Und du meinst tatsächlich, dass Banken darauf verzichten? Vor allem in Ballungszentren?
P.S. Bis man einen Mietnomaden aus der Wohnung bekommt kann schon mal locker ein halbes Jahr vergehen. Spätestens dann ist die Geduld jeder Bank am Ende.
Alle die dieses tolle Konzept fahren können aufgrund der aktuellen Corona-Lage und ähnlichen Ausnahmezuständen in einen finanziellen Ruin gelangen. Ein Freund von mir hat auf diese Weise 4 Wohnungen finanziert und fleißig vermietet...er meldet sich seit 2 Wochen nicht mehr bei mir....auch wenn ich ihn vor diesem "Schein" gewarnt habe. Vermutlich können die Mieter für die Miete nicht aufkommen = finanzieller Ruin, bzw. Enteignung durch Bank.
ich hatte nur positive Erfahrungen mit Mietwagen über Check24. Einmal musste ich sogar die Kaution bei Buchbinder direkt vor Fahrtantritt bezahlen und bei Rückgabe gab es plötzlich irgendwelche "neuen" Kratzer auf einem uralten, schäbigen Dacia-Plastikbomber. Meine Kaution wollten sie mir nicht zurückzahlen. habe mich an Check24 gewandt - die Kaution war innerhalb von 3 Tagen auf meinem Konto!
Ehrlich gesagt glaube ich nicht daran, dass ich das noch erleben werde. Aber nun gut.
Jeder PKV-Versicherte dürfte sich übrigens freuen wenn die Bürgerversicherung kommt. Keine Tricks vonnöten, um wieder in das andere System zu kommen, aber vorher auch kräftig Beiträge gespart![]()
Die meisten Parteien sind dafür, außer CDU und AfD. FDP vertritt einen ähnlichen Standpunkt - den Wettbewerb stärken, so dass es beim Wechsel keine Begrenzungen mehr gibt, was auch vertretbar wäre. Die CDU wird es in ein paar Jahren sowieso nicht mehr geben und die AfD.....naja ![]()
Die Corutagen sind nicht umsonst so hoch in der PKV und der BU. Es sind Produkte, die man "aufschwätzen" muss. Deshalb investiert Dr. Schlemann und andere Makler auch so viel Zeit und Energie und schreiben in Foren und versuchen Kunden sowohl für PKV als auch für BU zu akquirieren...Das ist für mich auch nachvollziehbar, würde ich vermutlich genauso tun!
Wenn PKV/BU attraktive Produkte wären, müsste die Courtage/Provision nicht so hoch sein.
Bürgerversicherung ist ein spannendes Thema. Wo auf der Welt hat sich aktuell ein Gesundheitssystem besser bewährt, als das deutsche System mit einem gesunden Wettbewerb zwischen zwei unterschiedlichen Modellen? Spanien, England, Frankreich, ...?
Aber das wäre ein Thema für einen anderen Thread. Hier soll es ja um Erfahrungen mit unserer Beratung gehen.
Diese wird aber kommen.
Allein die Versicherer wünschen sich die Bürgerversicherung in Kombi mit Zusatzversicherungen. Darf aber keiner laut aussprechen, weil die Betriebsräte auf die Barikaden gehen würden. Die PKV ist ein Auslaufmodell, zumindest in der aktuellen Form.
Eines hatte ich leider heute nicht geschafft zu schreiben, daher jetzt:
Lediglich bei der Gegenüberstellung GKV / PKV ist mir ein Abschnitt etwas negativ aufgefallen, dieser spiegelt allerdings die aktuelle prekäre Lage im Gesundheitswesen wider:
"Wissen Sie welches Honorar Ihr Arzt für die Behandlung eines GKV Versicherten erhält? Bei Gynäkologen beträgt z.B. der sog. Regelleistungssatz je nach Bundesland 12 bis 16 EUR im Quartal, unabhängig davon wie oft die Patientin behandelt wird. Bei einer Kostenquote von mindestens 50% „verdient“ der Arzt also bei einem Behandlungstermin gerade einmal ca. 6 -8 EUR vor Steuer. An privat krankenversicherten Patienten verdienen Ärzte im Schnitt das Zehnfache wie bei GKV Versicherten. Um welchen Patienten würden Sie sich als Arzt intensiver kümmern?"
Bei Dr. Schlemann sind ja auch Ärzte beschäftigt, die offensichtlich nach diesem Vorgehen arbeiten (sonst würde die Frage nicht auf der Homepage stehen)
Das finde ich schade. Wirtschaftlich zwar verständlich und nachvollziehbar, aber trotzdem irgendwie traurig. Das Gesundheitssystem gehört reformiert und eine Bürgerversicherung unbedingt eingeführt.
Ich habe mir die Seite von Dr.Schlemann angeschaut. Die Inhalte scheinen wirklich hochprofessionell zu sein und das Konzept genau das richtige. Für mich ist der ideale Versicherungsvermittler tatsächlich auch zugleich ein Jurist. Es handelt sich nun mal um reine juristische Produkte.
Wie die Beratung abläuft kann ich nicht sagen. Auffällig sind die ganzen positiven Bewertungen. Diese können gekauft sein, aber auch an der Zielstrebigkeit und hohen Anforderungen des Maklers an sich selbst liegen (zwei bayerische Prädikatsexamen würden für letzteres sprechen).