Danke für den Link ?
Beiträge von GoldGaleone
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Pantoffelheld: Danke für deine Anmerkungen, denen ich zustimme und die ganz klar für Aktien-ETFs statt für Anleihe-ETFs sprechen.
Dennoch: Es gibt neben schwächer rentierenden Unternehmensanleihen auch noch Staatsanleihen, die mehr Rendite abwerfen (Emerging Markets), aber eben auch eindeutig risikoreicher sind.
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Hallo Community,
ich habe eine Frage bezüglich Anleihen: Ist es aus eurer Sicht sinnvoll in Anleihen bzw. Anleihe-ETFs zu investieren? Bei mir schlagen da momentan zwei Herzen:
Einerseits hört man immer wieder das Mantra, dass bei steigenden Zinsen alle Anleihen (deutlich) an Wert verlieren. Und so, wie es aussieht, werden die Zinsen sicherlich in den nächsten 1-3 Jahren steigen, wenn wahrscheinlich auch nur moderat.
Andererseits gibt es z. B. diverse Anleihe-ETFs, die eine relativ hohe, teilweise monatliche Dividende abwerfen und sogar eine halbwegs vernünftige Gesamtrendite in den letzten Jahren erwirtschaftet haben (Der Ishares JP Morgan € Emerging Market Bond [WKN A0NECU] ist z. B. so ein bislang gut laufender Anleihe-ETF). Da ich teilweise eine Dividendenstrategie fahre, wäre so ein Anleihe-ETF in meinen Augen eine gute Beimischung in meinem Depot.
Was meint ihr: Finger weg von Anleihe-ETFs oder eventuell doch eine Überlegung wert?
Wie immer mit bestem Dank für eure Ideen und Anmerkungen!
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olymp30: Ich kann die Position von JDS nur unterstreichen! Deine betriebliche Altersvorsorge mag noch okay sein, aber deine Positionen 1 bis 3 machen im Endeffekt höchstwahrscheinlich nur die Versicherungen glücklich, aber nicht dich.
Ich an deiner Stelle würde die 240€, die du monatlich zusammen in diese 3 Produkte steckst, in 1 oder 2 ETFs investieren und fertig. Davon wirst du mit großer Sicherheit - langfristig gesehen - mehr davon haben als von jenen 3 Versicherungen. Bedenke, dass du noch einen sehr langen Anlagehorizont hast, da du jetzt erst 38 Jahre alt bist!
Ich hatte eine Rentenversicherung (2003 abgeschlossen) sowie eine Lebensversicherung und eine Riester Rente (jeweils 2004), und habe die ersten beiden zum Glück gekündigt und teilweise auf ETFs umgeschichtet und die Riester stillgelegt. Und vermutlich werde ich den Riester-Vertrag - trotz Rückzahlung der staatlichen Zuschüsse - auch noch kündigen, weil das Geld m. E. in ETFs deutlich besser aufgehoben ist und ich langfristig deutlich mehr Rendite damit mache als wenn ich mein Geld beim Versicherer anlege.
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Verstehe, Kater.Ka, so erklärt sich dieses Konstrukt - tausend Dank für deine Mühe … trotzdem kann ich mich mit den LifeStrategy-ETFs nicht so recht anfreunden - vielleicht klingelt‘s ja später nochmal bei mir im Oberstübchen ?
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Kater.Ka: Gebe dir voll recht, die Zusammensetzung der LifeStrategy-ETFs ist sehr merkwürdig bzw. macht wenig Sinn. Ich habe auch für dieses ETF-Konzept noch keine wirklich überzeugende Begründung gelesen …
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Meine Strategie ist jetzt, die nächsten 3 Jahre den FTSE All World weiterbesparen und nebenher sehen, wie sich der ESG All Cap renditemäßig entwickelt und ob sein Fondsvolumen die 150-Mio-Grenze überschreitet … läuft alles zufriedenstellend, würde ich auf den ESG wechseln
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Hallo Community,
bin ein Vanguard-Fan und investiere seit 2019 überwiegend in den FTSE All World accumulating (ISIN IE00BK5BQT80). Vorteile: Bei geringer TER (0,22%) und sehr guter Tracking Difference (0,03% lt. extraetf.de) werden die Gewinne von mehr als 3500 großen und mittleren Unternehmen weltweit in jenem ETF thesauriert.
In diesem Jahr hat Vanguard jedoch neue thesaurierende ETFs in Deutschland aufgelegt, die auf den ersten Blick ebenfalls sehr verlockend erscheinen:
A) Der ESG Global All Cap. Quasi ähnlich wie der FTSE All World, jedoch mit dem ESG-Filter als Sieb, aber zusätzlich mit Small Caps. Ergibt mehr als 5.500 Unternehmen im ETF bei einer TER von 0,24.
B) Den LifeStrategy in 4 verschiedenen Varianten: Ein Mix aus Aktien und Anleihen, die je nach Risikobereitschaft von 20-80% bis zu 80-20% (Aktien - Anleihen) gewählt werden können. Ich verstehe diesen LifeStrategy als Dach-ETF, der bis zu 14 Vanguard-ETFs unter sich vereint, und das bei einer TER von 0,25%.
Wobei ich klar sagen muss, dass mir der ESG Global All Cap wesentlich interessanter erscheint, denn bei den LifeStrategy-ETFs überschneiden sich mindestens 3 von den 14 ETFs thematisch (USA) und der FTSE All World ist auch noch drin, mit fast 57% USA-Anteil …
Kennt jemand von euch diese ETFs und kann sie beurteilen? Insbesondere eure Meinung zum ESG Global All Cap würde mich interessieren.
Wie immer: Herzlichen Dank für eure Ideen und Anregungen und ich wünsche euch einen schönen Sonntag ?
GoldGaleone
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Referat Janders Es ist einfach super, dass Leute wie du mit soviel Engagement und Fachwissen hier im Forum aktiv sind und andere User so toll unterstützen ???
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Referat Janders Gut zu wissen, an jenen Aspekt hatte ich noch gar nicht gedacht!
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Vielen Dank @chris2702
Frage an Referat Janders: Wie berechne ich das richtig in Bezug auf Eigenbetrag/Zulagen + Steuervorteil.
Und ja, wir werden auf jeden Fall den Kredit auch per Sondertilgung bedienen (wenn möglich, werden wir die 5% Sondertilgung jedes Mal in vollem Umfang ausschöpfen).
Klar ist auf jeden Fall, dass ich die staatliche Riester-Förderung zurückzahlen müsste, das sind ca. 1.130 €.
Witzigerweise kann ich in den Riester-Unterlagen keine feste Verzinsung finden, aber den Hinweis, dass die jährliche Überschussbeteiligung in den Templeton Growth Fund mit 1,75% angegeben wird.
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Hallo, liebe Finanztip-Community,
habe mal wieder eine Frage:
Habe Ende 2019 meine Riester-Rente stilllegen lassen (Alte Leipziger, Fiskal), auf der sich ca 16.000 € angehäuft haben.
Der Plan war damals: Nix mehr damit tun, aber bei Rentenbeginn sofort ein Drittel der Summe auszahlen lassen, um dann den verbleibenden Restbetrag monatlich in (sehr) kleinen Häppchen aufs Girokonto überwiesen zu bekommen - der klassische Weg also.
Jetzt ist es aber so, dass ich kürzlich Besitzer einer Immobilie geworden bin und einen Kredit von 120.000 € zusammen mit meiner Lebensgefährtin stemmen muss.
Wohnriester war natürlich eine Überlegung, die mich allerdings nicht überzeugt hat (viel Aufwand, viel Reglementierung, finanzielles Plus eher unsicher - siehe Finanztip-Artikel https://www.finanztip.de/riester/wohn-riester/)
Hat vielleicht jemand von euch noch eine Idee, was ich am besten mit der Riester-Rente nutzbringend anfangen kann?
Bin wie immer dankbar für eure Tipps und Anregungen!
Einen sonnigen Tag wünscht die GoldGaleone ☀️
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Referat Janders: Absolut, sind genau meine Argumente für den 450er-Nebenjob ??
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Super, eure Rechnungen! Und bestätigt meinen Wunsch nach Rente mit 63 (auch wenn’s bei vermutlich mindestens 64 Jahre und ein paar zerquetschte Monate sein werden). Und wie schon geschrieben: Ein 450-Euro-Job wird mir - zusätzlich zur Rente - sicherlich nicht schaden ... was vermutlich vielen anderen auch so gehen dürfte ?
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Vielen Dank an euch alle für eure Unterstützung, Ansichten und Ideen - wenn so ein Thema von mehreren Seiten beleuchtet wird, finde ich das immer sehr inspirierend ?
Ich werde jedenfalls versuchen, weiterhin jedes Jahr Sonderzahlungen an die DRV zu leisten und trotzdem nebenher auch (langfristig) in ETFs zu investieren. Das wären dann schon mal zwei Standbeine für die Rente; und ab Rentenbeginn noch ein 450-Minijob dazu dürfte auch kein Fehler sein ?
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Referat Janders: Tausend Dank für deine fundierten Ausführungen plus den Link - richtig klasse ??
Und du hast den Nagel auf den Punkt getroffen: Ich bin Jahrgang 66 und damit muss ich mir ganz klar Gedanken machen ...?
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Pantoffelheld & monstermania Danke euch beiden für eure Hinweise und Einschätzungen!
Ich bin mir ziemlich sicher, dass aufgrund der demographischen Entwicklung die nächste(n) Regierung(en) ziemlich zügig handeln müssen, um die immer größer werdenden Löcher in den Sozialkassen zu stopfen. Die Abschaffung der Rente mit 63 wird dabei eine der ersten Maßnahmen sein, da bin ich mir sehr sicher.
Die Frage ist nur: wann?
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Hallo Community,
ich will mit 63 in Rente gehen und habe bereits 2019 von der Deutschen Rentenversicherung (DRV) ausrechnen lassen, wie viel ich an Sonderzahlungen leisten muss, um ohne Abschläge zum gewünschten Zeitpunkt in Rente gehen zu können. In den letzten beiden Jahren habe ich deshalb jeweils 4.000 € an die DRV überwiesen und will auch dieses Jahr wieder einen vierstelligen Betrag überweisen.
Jetzt meine Frage: Habe ich aufgrund dieser Sonderzahlungen einen Rechtsanspruch oder zumindest eine Art Rechtsanspruch erworben, dass ich tatsächlich in ca. 8 Jahren mit 63 Jahren in Rente gehen kann? Kennt sich damit jemand aus? Von der DRV habe ich nach jeder Sonderzahlung jeweils nur eine „Rentenauskunft“ erhalten, aber keine Zusicherung, dass ich wirklich die Rente mit 63 erhalte.
Meine große Befürchtung ist nämlich, dass der Gesetzgeber in den nächsten Jahren die Rente mit 63 wieder abschaffen und zudem den Rentenbeginn weiter nach hinten verschieben wird. Sollte dem so sein und ich hätte keine Chance mehr auf Rente mit 63, würde ich mir natürlich alle weiteren Sonderzahlungen sparen und das Geld in ETFs anlegen.
Viele Grüße und jetzt schon mal besten Dank für eure Anmerkungen und Tipps!
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Tan keine Ahnung, ob der Typ von „VersicherungenmitKopf“ ein Makler, Berater oder sonstwas ist ... ich habe ein paar seiner Videos angeschaut, auch sein Gespräch mit Thomas von Finanzfluss (der ja sehr stark auf ETFs schwört, ähnlich wie Saidi), und dabei machte der Mensch jedesmal einen sehr seriösen Eindruck und ich habe auch noch keine Stimme vernommen, die ihm unlauteres Arbeiten vorwirft.
Ansonsten sind die Verbraucherzentralen in Deutschland auch eine gute Adresse, um Versicherungen prüfen zu lassen.