Beiträge von GoldGaleone

    Finanzdebuetant

    Schau dir mal diese beiden Dividenden-ETfs an:

    a) Fidelity Global Quality Income (https://extraetf.com/de/etf-profile/IE00BYXVGZ48), darin findest du einen Teil der „Magnificent Seven“, weshalb dieser Emitter eine ziemlich gute Gesamtrendite verzeichnet, aber seine Dividendenrendite liegt unter 3%.

    b) VanEck Morningstar Developed Markets Leaders (https://extraetf.com/de/etf-profile…94?tab=overview), hat eine gerade noch akzeptable Gesamtrendite, weist allerdings mit fast 5% eine ziemlich hohe Dividendenrendite auf.

    Ich habe beide seit Jahren in meinem Dividenden-Portfolio und bin sehr zufrieden. Vielleicht sagt dir ja einer beiden ETFs zu.

    Viel Erfolg bei deiner Entscheidung 👍

    Es scheinen in der Tat viele im Panikmodus zu sein. Ich komme gerade gar nicht auf meinen Scalable Depot, wohl recht viel los... ;)

    Ja, momentan keine Chance, bei Scalable reinzukommen, aber ING funktioniert (noch) … erinnert mich an den Corona-Crash 2020, als Onvista für mehrere Stunden (oder sogar Tage?) lahmgelegt war.

    Zum Glück gilt bei uns Antizyklikern: Keine Panik auf der Titanic 😉

    Zu keinem von Beiden! ;)

    Wenn es Dir wirklich um eine langfristige Kapitalanlage geht würde ich so breit wie möglich investieren. Also eher in ein Produkt das einen Index wie den MSCI World ACWI oder FTSE All World abbildet.

    alex65

    Würde ich genau so sehen wie monstermania, auch wenn der S&P 500 zumindest in den letzten 10 Jahren die bessere Performance hingelegt hat.

    Und wenn schon einen IT-ETF, dann würde ich eher den iShares S&P 500 Information Technology Sector UCITS ETF USD (Acc) (IE00B3WJKG14) als Renditebooster wählen, da er in den letzten Jahren besser als der Xtrackers performt hat und auch etwas günstiger ist, auch wenn er weniger Einzeltitel beinhaltet.

    Hallo zusammen,

    als Onkel stand ich vor einer ähnlichen Entscheidung: Depot für Neffe und Nichte einrichten, und wie das am besten tun.

    Das ganze vor dem Hintergrund, dass meine Schwester, die Mutter der Kids, mit Onlinebanking, Depots, ETF etc. ABSOLUT ÜBERHAUPT NICHTS am Hut hat. Sie ist und bleibt leider die klassische Kundin der Sparkasse vor Ort - jegliche Argumente dagegen sind völlig zwecklos. Und da ich kein Erziehungsberechtigter bin, fiel ein Kinderdepot eben aus!

    Nach ganz viel Rücksprache mit meiner Depotbank habe ich passend zum 10. Geburtstag der beiden Kids jeweils ein Unter-Depot in meinem Hauptdepot eingerichtet, jeweils Sparplan inklusive.

    Geplant ist, dass ich die beiden Unter-Depots auf Neffe & Nichte zum 18. Geburtstag übertrage und ab dann nur noch als Berater fungiere, falls gewünscht.

    Ich hoffe sehr, dass die Übertragung dann reibungslos vonstatten geht - und Neffe & Nichte dann bereits offen sind für die Themen ETF, Depot, Onlinebanking etc. bzw nicht wie die Lämmer zur Schlachtbank Sparkasse laufen 😉

    Ich sehe das genau gegenteilig: Wer sich einmal eine Immobilie ans Bein gebunden hat, ist von dieser ziemlich abhängig. Wird er beispielsweise in eine andere Stadt versetzt, hat er ein veritables Problem, das ein Mieter nicht hat. Hier ist gerade eine größere Reparatur fällig geworden - die zahlt der Eigentümer, aber nicht der Mieter (und der Eigentümer kann diese Kosten nicht umlegen).

    Die Entscheidung Mietwohnung-Eigenheim läßt sich nicht in allen Fällen eindeutig entscheiden, und in wenigen Sätzen schon garnicht.

    Dem kann ich nur zustimmen 👍

    Ein Eigenheim muss absolut gründlich überlegt UND durchgerechnet werden.

    Möchte nicht wissen, bei wie vielen Immobilien-Besitzern nach einer recht überschaubaren euphorischen Phase nach dem Kauf der große Frust einsetzt, wenn peu a peu die ungeahnten oder übersehenen Probleme zum Vorschein kommen.

    Und in dem Wort „Immobilie“ steckt schon klipp und klar die eigentliche Bedeutung:

    Ein Eigentümer oder Eigentümerin ist (erstmal) an den Beton festgekettet, also immobil. Liegt genügend Geld auf der hohen Kante, ist das natürlich kein Problem. Mangelt es aber an Reserven, dann ist das böse Erwachen fast unvermeidlich.

    barasuma

    Falls du dich für eine Dividenden-ETF-Lösung entscheiden solltest, könnte eventuell folgende Variante für dich interessant sein, um jeden Monat Cash einzustreichen:

    Für die Monate 1/4/7/10: Ishares Stoxx Global Select 100 (DE000A0F5UH1)

    Der hat allerdings den Nachteil, dass er schon seit Jahren keine gute Gesamtrendite mehr erzielt, schüttet aber nach wie vor circa zwischen 4 bis fast 6% aus.

    Für die Monate 2/5/8/11: Der Fidelity Global Quality Income (IE00BYXVGZ48). Seine Dividendenrendite ist überschaubar (ca 2,5 - 3,2%), aber dafür weist er eine relativ hohe Gesamtrendite auf, die sich z.B. vor einem ACWI oder FTSE All World nicht verstecken braucht.

    Für die Monate 3/6/9/12 ist der von flip oben bereits erwähnte VanEck Morningstar Developed Dividend Markets Leaders (NL0011683594) gut geeignet. Seine Gesamtrendite ist für einen Dividenden-ETF ganz gut, seine Dividendenrendite liegt bei ca 4 - 5,3%.

    Viel Erfolg 👍

    Bei der LeasePlan Bank wird die Steuer nicht automatisch abgeführt.

    Das ist korrekt - aber wo ist das Problem?

    Bei Leaseplan gibt’s jährlich die Erträgnisaufstellung zum Download, und die Zinseinkünfte werden dann beim jährlichen Lohnsteuerjahresausgleich entsprechend mit verrechnet.

    Mach ich seit 2019 so und hat bislang immer problemlos funktioniert. Und allein vom einfachen Handling her und auch in puncto Sicherheit bin ich mit LeasePlan bislang top zufrieden.

    Und aktuell 3,8% sind - wie ich finde - für Tagesgeld echt nicht schlecht 👍

    Aber das muss natürlich jeder selber für sich entscheiden, wo und wie er/sie seine/ihre Kohlen anlegt …

    Bin noch nicht dazu gekommen, eine endgültige Entscheidung zu treffen.

    auf jeden Fall Dividenden ETF, einer von den o.g.

    Nimm dir auf jeden Fall die Zeit, die du für deine Entscheidung brauchst, mit der du gut leben kannst 👍

    Auf keinen Fall eine überstürzte Entscheidung treffen, das geht oft in die Hose 👎

    Freut mich natürlich, dass du grundsätzlich bei deiner „Grundentscheidung“ bleibst und dir einen Dividenden-ETF ins Depot legen willst 👍

    Genauso die Haltung zu den Ausschüttungen: Natürlich sind die Diskussionen dazu hier im Thread oft linke-Tasche-rechte-Tasche Diskussionen und beim gleichen ETF ist es natürlich egal ob man beim Ausschütter die Dividenden entnimmt oder den gleichen Anteil beim Thesaurierer verkauft. Nur: Wenn man sich gerade in Krisenphasen mit den Ausschüttungen wohler fühlt und in der Lage ist, dann auch mit niedrigeren Ausschüttungen im Alter auszukommen, da die sonstige Altersvorsorge umfangreich genug ist: Ist dann die Ausschüttungsstrategie individuell gesehen nicht wirklich die bessere? Ich würde den Vorteil wie gesagt vor allem darin sehen, dass man nicht regelmäßig die Höhe der Verkäufe entscheiden muss, sondern dass diese je nach Marktlage von den Ausschüttungen vorgegeben werden und man die Anteile (Wert hin oder her) dann einfach entspannt halten kann. In Punkto Entscheidungsregeln gerade für den Crash-Fall hat das doch u.U. beträchtliche Vorteile, nämlich wenn man dann auch bei seinen Regeln und im Aktienmarkt investiert bleibt!

    Und ich glaube diesen psychologischen Aspekt der ganzen Thematik kann man gar nicht oft genug betonen, auch und gerade in Hinblick auf den langfristigen tatsächlichen Investitionserfolg… Ist zumindest meine bescheidene Meinung! ;)

    FinanztipUser

    Ist jetzt vermutlich keine Überraschung, dass ich deine Ausführungen zu 100% unterschreiben kann✌️

    Und auch gerade der Punkt - der Markt gibt die Dividende vor, und man bleibt trotzdem dauerhaft investiert - ist nicht zu unterschätzen. Wie schon geschrieben: Den Corona-Crash habe ich auf diese Weise ganz gut überstanden, und das gab/gibt mir die nötige Sicherheit, mit Dividenden-ETFs eine noch schärfere und vor allem längere Krise (hoffentlich) auch ganz gut meistern zu können.

    Wäre da nicht die Lösung, einfach einen Betrag wie etwa 50.000 Euro als Tages-/Festgeld zu sparen, um einen solchen Fall auszusitzen? Ich denke, eine Dividendenstrategie ist da nicht alternativlos.

    Absolut richtig, Tages- und Festgeld sind die Alternativen. Und darauf habe ich inzwischen deutlich mehr als 50 K gebunkert. Und das aus einem triftigen Grund: Es gibt ein Haus, kreditfinanziert, das peu a peu renoviert und saniert werden muss. Bei Laufzeitende muss eine Restschuld von ca 50 k gestemmt werden, meine Dividenden helfen mir indirekt, die monatliche Kreditrate entspannt aufzubringen.

    Lassen wir aber einmal die Steuerfrage außen vor. Wenn du aus einem nicht ausschüttenden Depot dieser Größe (also 300.000 Euro), das zum Beispiel einfach nur aus einem thesaurierenden World ETF besteht, jeden Monat 700 Euro entnimmst, also im Jahr 8400 Euro, dann komme ich zu folgendem Ergebnis: Selbst wenn der ETF eher etwas schwächer läuft und im Schnitt nur um 5 Prozent wächst, könntest du dir endlos durch Anteilsverkäufe diese Rente auszahlen.

    Natürlich hast du nie eine Gewissheit, dass du gerade eine gute Zeit erwischst, um ETF-Anteile zu verkaufen. Aber wenn ich mir die Zahlen so ansehe, dann ist diese Frage am Ende gar nicht so wichtig, wenn es dir darum geht, einerseits versorgt zu sein, andererseits nachfolgenden Generationen etwas zu hinterlassen. Das sollte mit dem Depot und dem eher geringen Bedarf von deiner Seite auf jeden Fall möglich sein.

    @gregoriw

    Herzlichen Dank für dein Feedback und deine weiteren Ausführungen 👍👍👍

    Tatsächlich sind 300 k meine Zielmarke, aber davon bin ich noch ein Stückchen entfernt, hoffe aber mittels Sparplänen diese Summe wenigstens annähernd noch zu erreichen, bevor’s in die Rente geht.

    Das ist eben für mich der Knackpunkt: Die - wie du es ausdrückst - fehlende Gewissheit, was ich als Angst vorm Mega-Crash bzw „verlorenes Jahrzehnt“ bezeichne. Und da bin ich eben zu sehr Schisser, um mich rein auf die Thesaurierer zu verlassen, weil eben in meinen Augen in der Krise dann das große Risiko bestünde, dass ich mit hohem Verlust Anteile verkaufen müsste. Und wie schon geschrieben: In der Corona-Krise (die zum Glück zeitlich nur kurz gewirkt hat) haben mich die Emitter über Wasser gehalten. Die Thesaurierer habe ich nicht angerührt, da ich diese mit heftigem Verlust hätte verkaufen müssen, um das einzunehmen, was mir die Dividenden aufs Konto gespült haben.

    FinanztipUser

    Vielen Dank für deine weiteren Anmerkungen und Tipps, auf die ich kurz eingehen will:

    Zur Pimco-Anleihe: Mit ist völlig klar, dass in diesem Junk-Bond ein enormes Risiko drinsteckt, sollte in den USA die große Rezession wüten. Dann werden auch die mehr als 800 Positionen in dieser Anleihe wahrscheinlich relativ wenig helfen. Insofern hat Beck mit seinem „Blutbad“ völlig recht. Bislang sieht’s aber für mich so aus, als würden die USA wirtschaftlich einigermaßen in moderatem Wellengang unterwegs sein.

    Gut, dass du Deutsche Staatsanleihen erwähnst: Die sind zwar eindeutig sicherer als der Pimco, aber wie du selbst schreibst: Die Dividende ist weit unterdurchschnittlich, die Gesamtrendite übrigens auch.

    Wie fast immer im Aktien- und Anleihebereich gilt (leider) auch beim Pimco der Grundsatz: Mehr Risiko, mehr Rendite.

    Was den Europa-Anschütter angeht: Ich habe gefühlt 20 dieser ETfs unter die Lupe genommen, und quasi immer gab’s mindestens bei einem der für mich entscheidenden Auswahlkriterien die Rote Karte: Z.B. entweder echt schlechte Gesamtrendite und Sharpe Ratio (SPDR, Ishares Euro Stoxx Select Dividend 30 [DE0002635299], obwohl beide eine enorm gute Dividendenrendite hinlegen), viel zu geringes Fondsvolumen (Fidelity), insgesamt zu mittelmäßig (Vanguard) oder ein negatives Dividendenwachstum (z. B. der Ishares MSCI Europe Quality Dividend).

    Als bislang einziger Kandidat ist der Ishares Euro Stoxx 50 (IE0008471009) übrig geblieben, aber ich zögere dennoch mit dem Investieren, weil die Dividendenrendite mir eigentlich etwas zu niedrig ist. Aber mal sehen …

    Auch die vielen Emerging Markets Bonds hatte ich schon auf dem Prüfstand, und da gab’s für mich einen ganz klaren Favoriten, nämlich den Vanguard Emerging Market Gouvernement Bond. Allerdings: Obwohl der ETF mit ca. 4-5% Dividendenrendite genau in mein Suchprofil passen würde, halten mich z. B. die grausame Gesamtrendite von 1,94% seit Auflage und eine Sharpe Ratio von aktuell 0,01 mächtig von einer Investition ab. Nichtsdestotrotz steht der Vanguard auf meiner Watchlist …

    Super FinanztipUser, dein Feedback freut mich sehr 👍👍👍

    Ich gehe nur mal ganz kurz auf die kritischen Punkte ein, die du sehr gut erfasst hast:

    - Eine Anleihe (ich habe den IE00B7N3YW49 im Depot) als Sicherheitsbaustein ist natürlich immer schwierig, aber da jener Pimco FÜR EINE ANLEIHE eine insgesamt relativ zufriedenstellende Gesamtrendite aufweist, habe ich mich für den entschieden, natürlich auch, weil die Ausschüttungen ziemlich hoch und MONATLICH sind. Und ja, von dem Pimco wird nicht so viel für die Erben übrig bleiben

    - der hohe USA-Anteil und die Tech-Werte: Beides bereitet mir auch Kopfschmerzen, aber ich habe noch keine wirkliche Idee, wie ich es besser machen kann. Ein bisschen steuere ich dagegen, indem ich den VanEck (ca 30% USA) und den Fidelity Global (ca 60%) deutlich höher gewichtet habe, gleiches gilt auch für den Thesaurierer Ishares World Momentum (ca. 60%). Beim Entsparen wird dann auch der Vanguard S&P500 der ETF sein, dessen Anteile als erstes peu a peu verkauft werden.

    Überdies warte ich noch auf den Launch eines vernünftigen Europa-Emitters, um den USA-Anteil weiter zu drücken. Bislang habe ich aber in der Hinsicht (noch) keinen Dividenden-ETF gefunden, bei dem eben Gesamtrendite und Dividendenrendite in vernünftigem Gleichgewicht stehen. Aber wer weiß, kann ja noch kommen …

    Was die gesamte Depotrendite angeht, rechne ich grundsätzlich konservativ und gehe von maximal 5% aus. Werden es tatsächlich die oft genannten 7%, freue ich mich natürlich umso mehr.