Beiträge von Aquarius

    Nachteil Neobroker: kein Aktienübertrag auf fremdes Depot möglich ( Schenkung) , geringere Auswahl an Börsenplätzen, Kosten für Eintrittskarten für die Aktionärsversammlung falls du da mal hin möchtest,

    Keine Ahnung, bei welchem Neobroker du bist, aber ich bin Kunde beim Smartbroker und da lief die Übertragung auf ein fremdes Depot (war eine Schenkung) völlig problemlos. Sowohl eingehende Schenkungen als auch ausgehende Schenkungen. Die Auswahl an Börsenplätzen mag im Vergleich zu anderen gering sein, bietet aber alles, was das Herz von wahrscheinlich 95% der Privatanleger begehrt, inklusive einigen ausländischen Börsen. Der Punkt mit Gebühren für Eintrittskarten stimmt trotzdem.

    Ansonsten wäre ein langfristig angelegter ETF-Sparplan mit weniger Klumpenrisiko und mehr Flexibilität und wahrscheinlich auch mit erwartbar höherer Rendite verbunden.

    Bei einem langfristigen ETF-Sparplan fließt jede Monatsrate in ein Investment, das perfekte Korrelation mit dem Rest des risikanten Teils des Vermögens hat. Wenn die fiktiven von meiner "März 2022"-Rate gekauften ETF-Anteile an Wert verlieren, verliert genauso der Rest meiner ETF-Anteile, ohne das irgendwie auszugleichen. Zusätzlich zum ETF noch ein paar Anteile an einem Solarpark beizumischen, verbessert da doch eher die Diversifikation. Dabei denke ich aber eher an Option b), bei der ein paar Hunderter investiert werden können und nicht wie bei Option a) ein großer Kapitaleinsatz nötig ist, der den Solarpark auf deutlich über 5% des Gesamtvermögens wachsen lässt.

    Flexibler ist der ETF-Sparplan auf jeden Fall, nach dem magischen Dreieck der Geldanlage muss diese Flexibilität mit erhöhtem Risiko oder kleinerer Rendite erkauft werden. Bei solchen exklusiv an Privatanleger vertriebenen und "kleinen" Investments kann aber auch ein hoher Anteil an Marketingkosten anfallen, der die Rendite dann wieder teilweise aufzehrt.

    Vielen Dank für die Klarstellung bei a) und b).

    Zu c), es wird angezeigt "In diesem Jahr hast x € von maximal 801 € bei Trade Republic in Anspruch genommen". Als ich am Tag nach meinem Verkauf nachgeschaut habe, stand es noch auf 0€, als ich heute morgen nochmal reinschauen wollte, bevor ich das Ticket erstelle, war es korrekt eingetragen.

    Dauert wohl einfach ein bisschen, bis das übernommen wird.

    Hallo liebe Community,
    ich habe im April einen Account bei Trade Republic erstellt und ihnen von meinem Pauschaltbetrag von 801 Euro einen Freistellungsauftrag von 150 Euro erteilt. Am 20. April habe ich für 20 ETF-Anteile am IE00B57X3V84 insgesamt 728,30 Euro Kaufgebühr an Lang & Schwarz und einen Euro Fremdkostenzuschlag an Trade Republic gezahlt. Am 7. Mai habe ich die Anteile dann für 738,80 Euro verkauft, wovon wieder 1 Euro Fremdkostenzuschlag abgezogen wurde, sodass ich 737,80 Euro erhalten habe. Ohne die Gebühren wären das 10,50 Euro Kursgewinn, tatsächlich bekommen habe ich nach Zahlung der Gebühren 8,50 Euro realisierten Kursgewinn.

    a) Sehe ich es richtig, dass laut https://www.finanztip.de/steuererklaerung-anlage-kap/ diese Gewinne dann abgeltungssteuerpflichtig sind, aber durch den Pauschalbetrag von 801 Euro diese Steuern nicht gezahlt werden müssen, solange sie unter diesem Betrag bleiben?

    b) Fallen die 25% Abgeltungssteuer dann auf die 10,50 Euro "Gewinn" an oder auf die 8,50 Euro, die ich wirklich erhalten habe?

    c) Im Punkt "Freistellungsauftrag" der TR-App wird mir angezeigt, dass 0€ von meinen maximal 801€ bei Trade Republic in Anspruch genommen wurden, obwohl ich die 8,50 Euro ohne irgendwelche Abzüge bekommen habe. Wird das dann erst am Jahresende eingetragen oder ist etwas falsch gelaufen? Ich möchte nicht versehentlich Steuern hinterziehen, die ich zahlen müsste.

    Vielen Dank für hilfreiche Antworten
    Aquarius