Beiträge von Iglufant

    ein Großteil des Vermögens in Deutschland ist ja geerbt, bei mir ists grob geschätzt etwa 60% geerbt und 40% selber erarbeitet aber die Kapitalertragssteuer ist ja ohnehin keine Vermögenssteuer sondern bezieht sich auf die Erträge und die sind zu 100% ohne jede Leistung.

    Natürlich. Die sind niemals zurückgelegt worden, sondern den Erblassern in den Schoß gefallen.

    Ich würde mich schämen, auf derart billige Art Neid auszudrücken. Aber ein jeder so, wie er kann.

    Ich fand das Gespräch zwischen Musk und Weidel sehr gut und hilfreich, wenn auch nicht so direkt edel:

    Beide haben sich wunderbar blamiert. Hitler, der Kommunist. Türlich, Frau Doktor.

    Wenn aber mir das schon auffällt, dann sollte es vielen anderen erst recht auffallen, oder?
    Warum sollte ich anderen Menschen grundsätzlich nicht wenigstens das Urteilsvermögen zutrauen, das ich für mich selbst geltend mache?

    Finanztip macht es schließlich auch, indem es diese Diskussion hier ermöglicht.

    Ich hatte ein halbes Jahr lang ein und denselben ETF zum gleichen monatlichen Stichtag bei der comdirect, bei der ING und bei einem der Neo-Broker bespart.

    Ja, bei der ING klemmt es an der einen oder anderen Stelle mal, das ist mir auch aufgefallen.
    Aber unter Berücksichtigung der 1.5% Ausgabeaufschlag war auch der geringfügig schlechtere Kaufkurs der ING vernachlässigbar, von den dreien bekam ich da immer noch am meisten ETF für's Geld. Der Neo-Broker war nochmal deutlich ungünstiger, nahe der comdirect, aber bei miserablem Service.

    Die comdirect ist meine Hausbank und dort läuft noch ein Anstandssparplan. Der Löwenanteil (pun intended) geht aber an die ING.

    Liz217 :

    Bei der ausschüttenden Variante kannst du über den Freistellungsauftrag auch den Pauschbetrag ausnutzen.

    Und auch mit 25€ pro Monat bekommst du ein Gefühl dafür, wie ein Fonds sich entwickelt und wie du selbst auf mögliche Rücksetzer reagierst.

    Meine Beobachtung im persönlichen Umfeld:
    Je moderner die Fahrzeuge, desto empfindlicher reagieren die Motoren auf mangelnde Wartung und Kurzstrecke.

    Bräuchte ich ein neues gebrauchtes Auto, würde ich vermutlich versuchen, ein gut gewartetes älteres Exemplar zu finden, gern auch mit hoher Laufleistung.
    Bräuchte ich ein Fahrzeug dediziert für den Kurzstreckenbetrieb, wäre ein Elektroauto eine Option, sofern innerhalb des geplanten Budgets.

    Und da es ja um Kosten geht: Beim anvisierten Modell mal einen Blick auf spritmonitor.de werfen, die da aufgeführten Durchschnittsverbräuche sind schon ganz reell.

    Oh, ich mag das System und würde mir wünschen es hätte sich stärker durchgesetzt, dass nicht jeder Zahlung die wir digital machen durch amerikanische Systeme läuftt.

    Das Motiv verstehe ich, den Ansatz der Geldkarte fand ich immer etwas weltfremd.

    Als Kunde habe ich damit eine Bargeldpartitionierung. Das physische Bargeld kann ich quasi überall in der offline-Welt verwenden, das Geld auf der Karte nur bei einer Teilmenge von Dienstleistern, wo ich aber ebenso die "EC"-Funktion nehmen konnte, ohne erst Geld auf die Karte gepackt haben zu müssen.

    Der Grund, warum dieser Zahlungszombie sich so lange gehalten hat, dürfte die Altersfeststellung an Zigarettenautomaten gewesen sein, wenn ich richtig informiert bin.

    Geht schon ohne App.

    So ist es.
    Einfach auf der Website im Suchfeld "PhotoTAN" eingeben.

    Unterschied zur ING:
    Bei der Comdirect geht beides alternativ, PhotoTAN-Lesegerät und App, man muss vorher nur beide Geräte initialisieren. Natürlich hat man dann auch zwei potentielle Einfallstore, falls jemand dann auch noch die Login-Daten hat.

    Bei der ING geht nur entweder Photo-TAN per Lesegerät mit zusätzlicher Geräte-PIN oder Freigabe per App.

    Die Lösung der ING scheint mir sicherer und Sparpläne auf ETF sind kostenlos.
    Ich hatte ein halbes Jahr lang Sparpläne auf den gleichen ETF zum gleichen Stichtag bei beiden Banken. Bei der Comdirect waren die Kaufkurse geringfügig besser, aber unterm Strich bekam ich wegen der nicht vorhandenen 1.5% Ausgabeaufschlag bei der ING mehr Anteile fürs Geld.

    Ich mag die Comdirect und mir gefallen auch die vielfältigen Funktionen des Depots, aber empfehlen würde ich eher die ING.

    Da hat er Recht, der Herr Schreiber.

    Man darf eine abweichende Meinung haben. Habe ich auch, zu verschiedenen Dingen.

    Ich darf natürlich nicht erwarten, dass alle das geil finden und wenn sie's nicht tun, sollte ich nicht rumflennen.

    Ah, und ich bin bei der Techniker. Die App verwende ich ganz einfach nicht, fertig.

    Aber vielleicht übersehe ich auch einen Nachteil?

    Ich vermute (testen kann ich es mangels Karte nicht), dass sich solch eine Girocard-Mastercard an Geldautomaten als Girocard ausgibt und man nicht auf die Mastercard-Funktion ausweichen kann.

    Damit wäre man beim kostenlosen Geldabheben auf die Automaten des Verbundes der Bank beschränkt.

    Ich freue mich, wenn die Girocard irgendwann komplett wegfällt, weil dann die letzten Klitschen umstellen müssen.

    Ein kleines bisschen kann ich das sogar nachvollziehen, wenn ich an einen Apothekenbesuch denke, der mit "Nur EC-Karte" endete. Seitdem gehe ich zu einer anderen Apotheke.

    Trotzdem finde ich die Freude über den Wegfall einer Option und über noch stärkere Abhängigkeit von zwei US-amerikanischen Zahlungsdienstleistern ziemlich zweifelhaft. Ist natürlich widersprüchlich zu meinem eigenen Verhalten, ich weiß.

    Die Raiffeisenbank im Hochtaunus (meinebank.de) hat übrigens die Girocard mit einer MasterCard Debit verheiratet. Ob das taugt, ob die Bank taugt, weiß ich nicht, bin da kein Kunde.

    Ich nutze meine Kreditkarten dazu, um Geld auszugeben, das ich nicht auf dem Girokonto habe, das stimmt.

    Das Geld in Höhe der üblichen Kartenabrechnungen liegt zusätzlich zum üblichen Notgroschen dort, wo es Zinsen gibt.
    Sollte ich mein Einkommen verlieren, könnte ich die nächste Kartenrechnung also vom Notgroschenanteil bezahlen.

    Würde ich alles direkt bar oder per Debitkarte bezahlen, würde ich auf die Zinsen verzichten. Und Kleinvieh macht auch Mist. :)

    Es ist nach meinem Verständnis genau umgekehrt.

    Wenn du förderschädlich kündigst, erhältst du den aktuellen Wert der Anlage abzüglich steuerlicher Vergünstigungen, abzüglich Zulagen und natürlich abzüglich der bereits angefallenen Kosten.

    Lässt du den Vertrag ruhen, dann muss dir der Vertragspartner eine Rente, eine Einmalzahlung oder eine Kombination aus beidem inklusive aller Zulagen und aller Kosten auszahlen.

    Bei der geringen Gesamtsumme wird er dir statt einer lebenslangen Rente voraussichtlich eine einmalige Zahlung zukommen lassen.

    Ich würde an deiner Stelle einfach das machen, womit ich mich wohler fühle.

    Selbst habe ich einen Fairriester, der seit Corona dick im Minus ist und den ich noch so weit minimal weiter bespare, damit es gerade nicht zu einer Einmalzahlung kommt, die ich dann auch noch voll versteuern müsste.
    Im Nachhinein betrachtet hätte ich den Verlust aber besser akzeptiert, förderschädlich gekündigt und das übrig gebliebene Geld investiert. Einfach, weil mir schon die Existenz dieses dämlichen Fairriesters auf den Sack geht und mich an meine frühere Blödheit erinnert.

    Your mileage may vary.

    Preisunterschied heute in Dortmund: 6ct/l zwischen E5 und E10.

    Mein mit 28 Jahren ziemlich altes Motorrad mit Vergasern funktioniert mit E10 hervorragend, allerdings kommt über die Winterpause ethanolfreier Kraftstoff in Tank und Vergaser. Und der Tank wird immer schön voll gehalten, wenn das Fahrzeug mal länger steht.

    Rein theoretisch binde ich damit unnütz viel Kapital ;) , aber ich unterdrücke die sog. Tankatmung durch ein sonst größeres Luftvolumen im Tank, das beim sich Zusammenziehen bei fallender Umgebungstemperatur Luftfeuchtigkeit in den Tank holt. Die dann den Tank von innen rosten lässt und/oder vom Ethanol aufgenommen wird, bis er gesättigt ist und sich vom Benzin trennt.

    Ob sich das rechnet?

    Nein, niemals.
    Hätte ich im Jahr 2005, als ich das Fahrzeug gekauft hatte, die ca. 4k€ Kaufpreis in einen weltweit anlegenden ETF gesteckt, dann hätte ich heute ca. 16k€ mehr. Und da sind die anderen Kosten noch gar nicht drin.

    Spare ich um jeden Preis beim Sprit?

    Nein, auch nicht.

    Aber extra-teuren Premiumsprit, den mein Fahrzeug überhaupt nicht ausnutzen kann, muss ich auch nicht tanken, mit Ausnahme der Winterpause.

    Da ich das Fahrzeug auch selbst warte (was sich ebenfalls kaum lohnt, wenn man die eigene Arbeitszeit mit einrechnet, mir aber Spaß macht), kann ich auch ganz gut erkennen, ob Ablagerungen oder Korrosion vorhanden sind, wo sie nicht hingehören. Dies ist nicht der Fall.

    Liebe Fußgänger: Bitte guckt bevor ihr unerwartet auf den Radweg latscht. Ich kann vielleicht nicht immer rechtzeitig bremsen. Bloß weil ein Radweg 15cm höher ist, ist er trotzdem eine Fahrspur wie jede andere. Bringt das auch Euren Kindern bei.

    Wird langsam etwas OT, aber du hast die lieben Hundehalter vergessen.
    Nein, es ist nicht besonders clever, eine Hundeleine über den Radweg zu spannen, es nützt auch dem Hund eher wenig.

    Und du hast mir die Illusion genommen, jemals ein richtiger BMW-Fahrer zu werden. Ich... ich nutze den Blinker immer noch, trotz BMW. VOR der Fahrtrichtungsänderung. Ist billiger, gibt auch weniger Aua. Old habits die hard.

    Ein Gegenargument wäre eventuell noch, dass man für Internet per Kabelanschluss spezielle Hardware entweder mieten oder kaufen muss, die ausschließlich mit dem am jeweiligen Wohnort verfügbaren einzigen Anbieter funktioniert.

    Im Gegensatz dazu kann man sich bei DSL einen Router kaufen, der mit mehreren lokal verfügbaren DSL-Anbietern funktioniert.

    Wie Vodafones Update- und Firmwarepolitik bei Mietgeräten heute ist, weiß ich nicht. Zu meiner Zeit beim Vorgänger Unitymedia -lange her- war sie katastrophal.