Beiträge von Ozymandias

    Ist richtig, dass es rechtlich keine Überversicherung in der BU gibt.

    Die Versicherer versichern in der Praxis ohne Nachweise aber auch nicht jedes Gehalt und wollen gerne wissen, ob es noch andere Versicherungen gibt. Man kann also leider nicht 10x3k versichern und dann wegen Champagnersucht BU werden.

    Ich finde bis 60 reicht, danach werden die Versicherungen auch richtig teuer, wenn man bis 67 versichert. Man kann sich mit Krankengeld, Arbeitslosengeld und ggf. EM-Rente oder Altersrente wegen Schwerbehinderung noch ins Ziel retten. Bis dahin hat man hoffentlich auch genug Ersparnisse, dass man ohnehin Sorgenfrei leben kann.

    Bundessozialgericht - Pressemitteilungen - Kein Zugang zur beitragsfreien Familienversicherung über kurzzeitigen Bezug einer Teilrente

    Die Gerichte in Deutschland haben langsam auch Lack gesoffen, wenn selbst einfachste Gesetze nicht mehr gelten, nur weil einem das Ergebnis nicht gefällt.

    Als 1. Schritt für beide mal eine Rentenauskunft bestellen und schauen ob alle Zeiten im Versicherungsverlauf stimmen. Hierbei vor allem auf Zeiten der Berufsausbildung achten und Zeiten für Kinder. Am Anfang und am Ende von Versicherungsverläufen muss man immer genauer hinschauen. Aber auch bei Sozialleistungsbezug wie Krankgengeld/ALG und auch bei Job-Wechsel.

    Gibt es auch Rürup mit Einzelaktien? Da könntest Du noch phantastischere Renditen finden. 8o

    Gibt es leider nicht. Hier machen 3 Einzelaktien aber 60% aus. Daher kommt auch die nette Rendite.

    Manche Leute wollen einfach arm sein und bleiben.

    IT und nun auch AI hat im Gegensatz zur Industrie keine Wachstumsbarrieren. Außer vielleicht Energie. Daher wird dieser Sektor auch in Zukunft gigantische Wertschöpfung betreiben, wo man als Aktionär mitverdient.

    Mein Rürup Vertrag in den ich kaum etwas einbezahlt habe und auch noch Steuern zurückbekommen habe, hat dann irgendwo zwischen 2-11 Millionen Guthaben und bringt mir dann nette 5000-27000 Euro Rente im Monat :D

    Man muss seine Deals eben selber strukturieren und sich nicht von Struki-Buden oder auch der gesetzlichen Rentenversicherung abzocken lassen.

    Das Problem ist ganz einfach, dass die meisten Leuten Rürup gekoppelt mit BU von Strukturvertrieben kaufen und absurde Provisionen zahlen und schlechte Produkte haben.

    Nettotarife haben viellleicht 2-5% der Kunden ingesamt.

    Dann wissen über 90% der Kunden gar nicht in was genau investiert wird. Manchmal macht es einfach die Versicherung, manchmal kann man ETFs wählen.

    Damit sind wieder über 90% der Kunden überfordert.

    Nun ignoriert man die Strukturvertriebe, nimmt einen Nettotarif und sucht sich den besten ETF der Welt aus.

    Dann landet man bei:

    Vielfältige Anlagelösungen mit iShares ETFs | iShares DE - BlackRock

    Der hat die letzten 10 Jahre 23,61% jährlich gemacht. Gibt es seit November 2015. Muss man halt seine Gehirnzellen etwas anstrengen, dass man diesen schon kurz nach Auflage als Zukunftsprojekt erkannt hat.

    Damit wären aus den 10k schon 80k geworden. Müsst euch halt diesen Beitrag die nächsten 27 Jahre merken um eine endgültige Antwort zu bekommen. Wird jedenfalls mehr sein als bei der GRV mit ihrem achso tollen hohen Rentenfaktor.

    Rentenfaktor 25 auf 1,8 Millionen sind halt mehr Rente, als Rentenfaktor 41 auf 30k.

    Um genau zu sein 4500 Euro Rente gegenüber 123 Euro.

    Rendite ist daher wichtiger als Rentenfaktor. Bei der GRV kann man kein Investment auswählen.

    Die Zahlen stimmen.

    Jetzt aber die Quizfrage:

    Ein 30 Jähriger hat 10.000 Euro und möchte damit später eine hohe Rente bekommen.

    GRV: 10.000*1,03^37

    Basisrente: 10.000*1,15^37

    Wer hat am Ende mehr? 8)

    Rendite ist am Ende doch wichtiger als Rentenfaktor und ja es gibt unzählige ETFs mit 15% jährlichen Renditen seit Auflage.

    Der Rürup-Vertrag ist auf jeden Fall schon mal kein Nettotarif, sondern ein Provisionsprodukt da gekoppelt mit BU.

    Also 1. Kein Nettotarif, 2. Ist die Frage worin der Rürup-Vertrag genau investiert? Das wissen oftmals die wenigsten ganz genau.

    Eine Alternative dazu wäre eine private ETF-Rentenversicherung als Nettotarif.

    Zum Verständnis: Nettotarife bekommt man ab 150-250 Euro. Provisionstarife kosten selbst bei kleinen Verträgen teilweise 5000 Euro.

    Bei dieser privaten ETF-Rentenversicherung könnte man das Rentenalter entweder auf 62 setzen und eine Monatsrente bekommen. Oder das Rentenalter auf 85 setzen und mit Teilentnahmen arbeiten. Ich persönlich habe beides kombiniert. Rentenalter 85 klingt blöd, aber die Teilentnahme gibt einem massive Flexibilität in Kombination mit Steuerersparnis.

    Kann man mittlerweile fast als Absicht ansehen, da es allgemein bekannt ist, dass es Sonderausgaben sind.

    Aber mittlerweile läuft der Betrug folgendermaßen ab:

    Steuerzahler gibt es an. Belege sind wegen elektronischer Abgabe nicht mehr beizufügen.

    Finanzbeamter streicht es.

    Statt Nachfrage muss Steuerzahler Einspruch einlegen.


    Wir haben ein absolutes bürgerfeindliches Steuersystem, merken die meisten wegen ihrer Obrigkeitshörigkeit aber nicht mal im Ansatz.

    Ein Antrag auf schlichte Änderung verursacht wirklich weniger Arbeit als ein Einspruch, der ein formeller Rechtsbehelf ist.

    Kleine Fehler lassen sich mit einem Antrag auf schlichte Änderung schnell beseitigen, da freut sich auch der Finanzbeamte. Gibt es allerdings eine andere Rechtsansicht, dann ist ein Einspruch zwingend notwendig, denn nur dieser hemmt die Rechtskraft.

    Ich würde eher einen Fachanwalt hinzuziehen als einen Steuerberater.


    (Eigene Erfahrung - Der Steuerberater hat was zur Spekulationssteuer bei Immobilien erzählt, was laut Internet falsch war. Der Anwalt hat dann das Gegenteil gesagt…)

    Und bei mir hat ein Fachanwalt wegen mangelnder Praxis eine Anwaltshaftung kassiert, da die Basics vergessen wurden. :thumbup: