Beiträge von Ozymandias

    Mich würde auch mal interessieren, was passiert, wenn ich, sagen wir mal 10 Jahre eingezahlt habe, und dann 2 Jahre vor der eigentliche Rente aufhöre zu arbeiten. Läuft das Depot dann weiter ohne dass ich einzahlen darf? Die Rechner die ich bisher gefunden habe, gehen alle davon aus, dass man exakt bis zum Auszahlpunkt auch einzahlt

    Mit Vollendung des 67. Lebensjahres endet bei beiden neu aufgenommenen Personengruppen die Förderberech-
    tigung, da dann der Aufbau einer privaten Altersvorsorge abgeschlossen sein sollte.

    Man sollte weiter einzahlen können, Förderung kann aber entfallen. Ggf. Selbständigkeit anfangen.

    Meiner Frau passiert, allerdings als Geschädigte:

    Jugendlicher läuft meiner Frau unvermittelt vor das Auto. Meine Frau war vorschriftsmäßig unterwegs und er hatte wohl auf sein Smartphone geschaut. Verschulden also beim Fußgänger.

    Letztlich ist am Auto ein Schaden in Höhe von ca. 10.000 € entstanden. Wurde von der Familienhaftpflicht des Jugendlichen bezahlt.


    Und jetzt kommt noch der Hauptpunkt:

    Ein guter Tarif mit Forderungsausfalldeckung zahlt auch wenn der Schädiger keine Privathaftpflicht hat, den Schaden aber auch nicht selber begleichen kann.

    Das kann z.B. ein Tourist sein, Privatinsolvenzler, Obdachloser oder Neueingereister, der vielleicht erst nach 1-2 Jahren in Deutschland auf die Idee kommt, eine Privathaftpflicht abzuschließen.

    => Es gibt viele mittellose die einen schädigen können, auch davor schützt eine (gute) PHV.

    Forderungsausfalldeckung hat aber nicht jeder Tarif.

    Wir haben aber bereits ein all-inklusive soziale Absicherung. Egal ob man sein leben lang krank war, faul war oder sein Geld verzockt hat (außerhalb von Riester kann man das eben auch), bekommt man die Grundsicherung.

    Daher halte ich dieses Argument für nicht stichhaltig. Wer unbedingt seine 30-50k in Riester verzocken will, sollte dies tun dürfen. Wir brauchen keine Oberbeamte, die Finanzprodukte aus dem Katalog entfernen.

    Gibt auch ganz einfache Steuerstrategien:

    Einfach mal 1-2 Jahre auswandern und dort alle Kapitalerträge realisieren. Da freuen sich auch die Erben, denn Erbschaftsteuer fällt auch auf unrealisierte Kapitalerträge an, die dann zusätzlich mit der Abgeltungsteuer versteuert werden müssen. Wenn man keine Unternehmen mehr hat, ist das auch nahezu problemlos möglich. Mit dem Kiss-Plan rennt man aber auch voll in die ETF-Wegzugsteuer, die das ggf. verhindert. Tja. Doch nicht so lohnenswert auf Dauer.

    Mir scheint hier aber alles eher weniger durchdacht zu sein, wenn man mit 5 Millionen immer noch Teilzeit arbeiten muss/möchte.
    {möglicherweise herabwürdignde Formulierung durch Mod redigiert}

    Bei einem 5 Millionen Gemeinschaftsdepot rennt man m.E. fast immer in Probleme.

    Wer wie viel verdient hat, wurde hier nicht gesagt. Güterstand unbekannt. Spielt keine Rolle. Ehepartner haben nur 500k Freibetrag. Ggf. hat man einen Depotvertrag um das Problem zu umgehen, dann kann man auch gleich zwei Einzeldepots führen.

    Das Steuerrecht interessiert sich halt nicht für irgendwelche ideelen partnerschaftlichen Ideen.

    Gute Unternehmer sind halt oftmals keine guten Anleger. Ja das Prinzip ist einfach und es funktioniert auch relativ gut und ohne Verwaltungsaufwand. Damit fliegt man selten auf die Schnauze, aber man lässt halt über seine Lebensdauer locker mehrere Millionen liegen.

    Ich habe mein Vermögen nur durch Finanzgeschäfte erwirtschaftet und werde, wenn mein nächster Biotech-Deal klappt einfach mal 10 Familienstiftungen raushauen. Das Gegenteil von Kiss und ETFs. Macht mehr Spaß und mehr Geld.

    10x800k Erbschaftsteuerfreibetrag. 10x5k Körperschaftsteuerfreibetrag = jedes Jahr 10x120k steuerfrei mit Einzelaktien verdienen.

    Ja man bekommt das Geld aus Familienstiftungen auch nur mit 25% Abgeltungsteuer raus. Man kann sich aber einfach Geld gegen Zinsen leihen und zurückzahlen, wenn man im Privatvermögen wieder mehr Geld verdient hat. So schafft man Generational Wealth für Jahrtausende. Beim Kiss-Prinzip reicht ein Kunststudent-Pulverschniefer und die 5 Millionen sind futsch.

    Hallo Ozymandias,

    hier würde ich gern noch einmal nachfragen. Ich hatte den Vertrag direkt bei der DWS abgeschlossen, ohne Vermittler. Daher fühle ich mich auch etwas allein gelassen und bekomme beim Anruf bei der DWS nicht wirklich eine verwertbare ehrliche Auskunft (die wollen ja weiter verdienen). Im Vertrag steht Tarif: 50% Bonus.

    Kann ich da noch etwas machen, um es günstiger zu bekommen? Ich hatte vor Jahren mal nachgefragt, jedoch ist das wohl der Standard. Ist damit Ihr letzter Satz gemeint, 50% gibt es beim besten Anbieter? Das hätte ich gern erklärt, stehe auf dem Schlauch. Danke schon einmal.

    "50% unserer Bestandsprovision ab 25.000 EUR Volumen" bei google suchen.

    Viele Anbieter geben 100% auf den Ausgabeaufschlag, früher wurden auch die Depotgebühren erlassen. Dieser eine Anbieter gibt etwas von der Bestandsprovision ab, aber erst ab 25k Volumen.

    Damit kann man paar Zehnerle pro Jahr sparen.

    Ist richtig, dass es rechtlich keine Überversicherung in der BU gibt.

    Die Versicherer versichern in der Praxis ohne Nachweise aber auch nicht jedes Gehalt und wollen gerne wissen, ob es noch andere Versicherungen gibt. Man kann also leider nicht 10x3k versichern und dann wegen Champagnersucht BU werden.

    Ich finde bis 60 reicht, danach werden die Versicherungen auch richtig teuer, wenn man bis 67 versichert. Man kann sich mit Krankengeld, Arbeitslosengeld und ggf. EM-Rente oder Altersrente wegen Schwerbehinderung noch ins Ziel retten. Bis dahin hat man hoffentlich auch genug Ersparnisse, dass man ohnehin Sorgenfrei leben kann.

    Bundessozialgericht - Pressemitteilungen - Kein Zugang zur beitragsfreien Familienversicherung über kurzzeitigen Bezug einer Teilrente

    Die Gerichte in Deutschland haben langsam auch Lack gesoffen, wenn selbst einfachste Gesetze nicht mehr gelten, nur weil einem das Ergebnis nicht gefällt.

    Als 1. Schritt für beide mal eine Rentenauskunft bestellen und schauen ob alle Zeiten im Versicherungsverlauf stimmen. Hierbei vor allem auf Zeiten der Berufsausbildung achten und Zeiten für Kinder. Am Anfang und am Ende von Versicherungsverläufen muss man immer genauer hinschauen. Aber auch bei Sozialleistungsbezug wie Krankgengeld/ALG und auch bei Job-Wechsel.

    Gibt es auch Rürup mit Einzelaktien? Da könntest Du noch phantastischere Renditen finden. 8o

    Gibt es leider nicht. Hier machen 3 Einzelaktien aber 60% aus. Daher kommt auch die nette Rendite.

    Manche Leute wollen einfach arm sein und bleiben.

    IT und nun auch AI hat im Gegensatz zur Industrie keine Wachstumsbarrieren. Außer vielleicht Energie. Daher wird dieser Sektor auch in Zukunft gigantische Wertschöpfung betreiben, wo man als Aktionär mitverdient.

    Mein Rürup Vertrag in den ich kaum etwas einbezahlt habe und auch noch Steuern zurückbekommen habe, hat dann irgendwo zwischen 2-11 Millionen Guthaben und bringt mir dann nette 5000-27000 Euro Rente im Monat :D

    Man muss seine Deals eben selber strukturieren und sich nicht von Struki-Buden oder auch der gesetzlichen Rentenversicherung abzocken lassen.