Beiträge von vorturner

    Die Todesfallleistung ist vermutlich so gering un den Beitrag günstiger zu halten. Es handelt sich ja vorrangig um ein Altersvorsorgeprodukt nicht um eine Risikolebensversicherung. Deshalb würde man beim Rückkauf auch mehr raus bekommen (Beitrag+Zins-Kosten).

    Daneben gilt der Grundsatz besser eine schlechte BU als gar keine BU. Zudem scheint es ja bereits gesundheitliche Risiken zu geben und einen potentiell BU-risikobehafteten Job.

    Ich würde das Ding daher laufen lassen, auch wenn ihr es jetzt nicht mehr abschließen würdet.

    Auf mich wirkt es eher so, dass dieses Vergreisungsargument auch gerne mal einfach so rausposaunt wird, weil es für den Laien nachvollziehbar klingt und sicherlich auch ein Verkaufsargument ist. Es wäre interessant, dazu mal die Meinung der Aktuare größerer Versicherer zu hören. Das wird aber Wunschdenken sein. Wie genau die Policen berechnet werden bleibt dann letztendlich doch verborgen. Nach dem was man derzeit überall so liest ist aber zumindest vielerorts von horrenden Beitragssteigerungen zu lesen. Ob das nun mit "neuen" Tarifen oder dem Bisex/Unisex-Wechsel dauerhaft besser oder schlechter ist? Ich fürchte wir wissen es nicht.

    Vielleicht auch ein Thema, dem sich Finanztip mal gesondert annehmen könnte? Saidi

    Super danke dir für deine Rückmeldung. Das passt zu dem Fallbeispiel wo jemand auf 500Eur Sparplan 5Eur Gebühr zahlen musste (bei Reddit gelesen).

    Schmerzhaft, aber immernoch besser als die aktiven Dekafonds.

    Der Deka Lux wäre dann für mich eine gute Alternative zu den Immobilienfonds, auch wenn Unternehmen enthalten sind. Das Tagesgeld dann für den Notgroschen (ersetzt das bisherige Sparbuch - ja das haben sie tatsächlich noch).

    Der hat halt laufende Kosten von gerundet 0.6%. in dem Bereich sind das wenige Euro, die man dadurch gewinnt vermutlich.

    Weiterer negativer Aspekt: es sind auch Unternehmensanleihen enthalten. Da sind wir dann nicht mehr bei ganz sicher. Aber ja immernoch 1000x besser als der Immobilien-Fonds.

    Aus den Deka FAQs:

    Können Deka ETFs über die Deka Investment gekauft oder zurückgenommen werden?

    Dies ist grundsätzlich möglich, beim Kauf oder Verkauf direkt über die Kapitalverwaltungsgesellschaft wird jedoch ein Ausgabeaufschlag von 2 % bzw. ein Rücknahmeabschlag von 1 % fällig. Bei ETFs ist der Börsenhandel für Investierende der übliche und deutlich günstigere Orderweg als der Handel über die Fondsgesellschaft.

    Ein Börsenhandel ist mit und über das DekaBank Depot nicht möglich. Hier erfolgt meines Erachtens der Handel ausschließlich über die DekaBank.

    Anders läuft es z.B. über das sBroker Depot - dort ist ein Handel an sämtlichen Börsen möglich, allerdings würde ich Kauf und Verkauf (in diesem Fall kostenfrei) von ETFs als sogenanntes "Festpreisgeschäft" über die Fondsgesellschaft (DekaBank) abwickeln.

    Dazu habe ich folgendes gefunden:

    Für den Deka MSCI World ETF (ETFL50, DE000ETFL508) im DekaBank Depot fallen die berühmten 2 % / 1 % nur an, wenn wirklich direkt über die Kapitalverwaltungsgesellschaft (KVG) gekauft/verkauft wird.

    Die Standard-Variante im DekaBank Depot läuft aber über die Börse – dann sind diese 2 % nicht fällig, sondern „nur“ ein Orderentgelt (aktuell 1 %) plus TER ~0,3 % und der Börsen-Spread.


    Jetzt bin ich verwirrt 😕

    Die jährlichen Depotkosten bei der DekaBank (Deka Bank Depot) belaufen sich in der Tat auf € 12,50 p.a., sofern das Depot online freigeschaltet ist.
    Beim Ankauf von ETFs über das DekaBank Depot sollen lt. Basisinformationsblatt 2,0 % Ankaufkosten (bei einer Einmalanlage ???) anfallen, wenn der Fonds direkt von der DekaBank gekauft wird. Ob diese Kosten auch für Sparpläne über das DekaBank Depot gelten, weiß ich nicht, könnte man aber leicht über einen Anruf bei der Sparkasse oder neutral bei der DekaBank Frankfurt erfragen.

    Ein Kauf über die Börse ist zwar auch (günstiger) möglich, das funktioniert aber nicht mit einem DekaBank Depot, denn damit kannst nur über die Fondsgesellschaft kaufen oder verkaufen.

    Darüber bin ich auch gestolpert, hatte dann aber gelesen, dass die etfs eigentlich immer börslich gekauft werden über das Deka Depot. Ist dem nicht so?

    Eieieiei :rolleyes:

    Stimmt, so ein Deka Deutsche Boerse EUROGOV Germany Money Market UCITS ETF
    ISIN DE000ETFL227 wäre da echt optimal. Vielleicht könnte die Deka den mal auflegen ^^

    Stimmt natürlich, aber Geldmarktfonds sind bei laufenden Kosten oder Einstiegskosten halt nur noch halb so interessant. Ich glaube bei der Anlagesumme in diesem Fall würde ich sogar das mit 0.4% verzinste Tagesgeld bevorzugen. Einfach weil es einfacher zu verstehen und umzusetzen ist.

    Und warum gibt es überhaupt zwei Depots?

    Konnte mir auch keiner beantworten. Die Aktien laufen über ihn, die Immobilienfonds über sie. Sinn macht das nicht.

    Was mich brennend interessieren würde, ist ob es tatsächlich nur diese 12 Euro Jahresgebühr gibt und quasi keine Zusatzkosten für ETF, aber offenbar ist es so und Sparkasse/Deka leben insbesondere von den teuren aktiven Fonds.

    Für den sicheren Teil:

    Ich finde als Geldmarkt ETF nur DekaL­­ux-Ge­­ldmar­­kt: E­­uro LU0052863874. Der hat allerdings laufende Kosten von 0,56%. Das lohnt sich ja nicht wirklich.

    Dann gibt es zum Beispiel noch den Deka Deutsche Boerse EUROGOV Germany Money Market UCITS ETF Dis. DE000ETFL227. Hier sind die Kosten bei 0,12%. Ich verstehe aber nicht den größeren Einbruch in vergangenen April. Die üblichen Geldmarktfonds, die ich kenne, hatten das nicht.

    Für mich wären also erstmal die Sofortmaßnahmen: Umstellung der Sparpläne auf den MSCI World, Haken bei der Wiederanlage der Ausschüttung der bisherigen Fonds (insbesondere Immo) deaktivieren.

    Verkaufen ist sicherlich richtig.

    Beim bisherigen Anbieter bleiben? Nee, oder? Muss ja kein Neo sein.

    Sie sind eben treue Sparkassenkunden und an einem Wechsel nicht interessiert. Da will ich sie auch nicht bequatschen. Ein bisschen Optimierung wäre trotzdem schön.

    Anbei habe ich nochmal die Performance der letzten 5 Jahre aller Fonds mit einem stinknormalen msci world verglichen.

    Hallo zusammen,

    ich hatte kürzlich das Vergnügen, mit meinen Eltern die örtliche Sparkasse aufzusuchen und mir einen Überblick über die dortigen Anlagen zu verschaffen. Sie sind in (auskömmlicher) Rente und Eigenheimbesitzer, stehen also im Grunde gut da.

    Ich wurde nun für eine Empfehlung zum weiteren Vorgehen hinzugezogen. Zu den Anlagen habe ich ein paar Fragen. Mir war aber von Anfang an wichtig, dass die beiden Ihre eigenen Entscheidungen treffen und sich auch wohl fühlen sollen. Es wird also keine "Wechsel zum Neobroker" Empfehlung meinerseits geben :).

    Die Anlagen sehen wie folgt aus:

    Depot 1 - Aktienfonds:

    Deka DividendenStrategie CF (A) DE000DK2CDS0 64,7 %
    Deka Industrie 4.0 CF LU1508359509 21,1 %
    SW(L) Equity Sustainable AA LU0161535835 13,6 %

    Depot 2 - Immobilienfonds:

    Deka-ImmobilienEuropa DE0009809566 58,5 %
    Grundbesitz Europa RC DE0009807008 41,5 %

    Ich war mittelmäßig erstaunt darüber, dass hier offene Immofonds abgeschlossen wurden. Natürlich wissen beide auch nicht, was sie da haben. Es war ein "sicherer Ausgleich zu den Aktien" gewollt.

    Gerade der Grundbesitz Europa performt schrecklich. Zumindest diesen würde ich nun zurückgeben. So wie ich das sehe, kann man das zum Stichtag in einem Jahr beauftragen.

    Sparpläne fließen nur in die Aktienfonds. Die warten aber natürlich mit enormen Kosten auf. Gelaufen sind sie sogar ganz gut.

    Aus meiner Sicht ist hier überhaupt keine klare Strategie erkennbar. Eine Mischung aus Dividendenfokus (warum?), Sektorwetten und schrecklichen Immofonds...breite Streuung Fehlanzeige!

    Um zumindest etwas zu sortieren würde ich empfehlen, nur noch den Deka MSCI World zu besparen. So wie ich das sehe fällt da tatsächlich nur die TER von 0.3% an. Ordergebühren gibt es im Deka Depot keine? Kann das sein? Ich sehe da nur eine Jahresgebühr von 12,50 Eur. Das überrascht mich und wäre ja sogar günstig. Natürlich nur wenn man auch etfs dort bespart. Übersehe ich etwas?