Beiträge von ichbins

    Was ich bisher aus dem Handwerk kenne, werden die Arbeitsplätze heutzutage gerade zu Beginn massiv schlechter bezahlt als früher. Meist steigt man niedriger ein und wird zusätzlich auch erst später hochgestuft. Oftmals ist auch die erreichbare (End-)Vergütung geringer. Dazu kommen viele 'Leckerlis' von Altverträgen die einfach abgeschafft wurden. Dahingehend hat 'die Wirtschaft' schon sehr gut entlastet, belastet halt der GRV (und den Arbeitnehmer damit doppelt)

    Hmm, da ist verallgemeinern nicht die beste Idee, habe 2 Unternehmer im Freundeskreis. Sanitär und Elektrik, beide sagen übereinstimmend aus, ohne gute Gehälter zu zahlen, findet man keine guten Leute. Mag nicht überall zutreffen, ist aber wohl gerade im Handwerk häufig zu hören.

    Naja, vermutlich beginnen Facharbeiter ihre Ausbildung mit etwa 16 teilweise mit 18 Jahren, wenn dann 45 Jahre eingezahlt wird, sind diese Anfang bis Mitte 60, womit ein Renteneintritt mit Mitte 60 möglich wäre. Heißt mit 65 könnten sie in Rente und damit wären die Diskussionen um schwere Arbeit im Alter erledigt. Sicherlich muss dann für andere, zB. operierende Ärzte und so weiter eine Regelung geschaffen werden, aber auch da gäbe es Möglichkeiten.

    Naja, ich kenne die Höhe deiner Steuerzahlung nicht, ich bin vom hin und her in die 1 ETF Strategie gewechselt, Europa ist mein Geldmarkt ETF und die Rente, also investiere ich nicht zusätzlich in europäische Aktien, außer die im weltweiten ETF mit drin sind, kann in deinem Fall allerdings Sinn machen, wenn Europa tatsächlich nach vorne prescht, viel Glück!

    Die KI gibt gute oder schlechte allgemeine Informationen, wenn man steuerlich in seine eigenen Details geht, dann wird es schwierig. Habe von noch niemandem gehört, der seine Steuererklärung über eine KI macht. Bei wiso Steuer nutze ich ab und an die angeschlossene KI, ist dann aber auch eine sehr spezielle Sache. Lasse mich aber auch gerne eines besseren belehren.

    Wo soll denn das neue Depot eröffnet werden? Vielleicht kann man einige deiner Fonds dahin übertragen, dann kann man in Ruhe schauen, was man verkauft. Ich halte nichts von überstürzten Verkauf, man sollte immer durchdacht vorgehen und auch die steuerlichen Punkte berücksichtigen. Du hast jetzt über Jahre dein Geld in diese Produkte investiert, da kommt es auf ein paar Monate mehr oder weniger auch nicht mehr an.

    Hab letztes Jahr zum FTSE All World den Amundi ETF218 dazugenommen. SC World (Industrieländer) ESG. Das änder ich nicht.

    Irritierend, dass Finanztip so lange an MSCI World Empfehlungen festgehalten hat und jetzt auf eine Art Exklusivlösung geht.

    Begründen es mit den ETF Kosten, passt schon, sind in den letzten Jahren deutlich gesunken. Wir warten einfach mal ab was in den nächsten Jahren besser läuft, ich bin nach wie vor der Meinung, dass die Industrieländer die Musik bestimmen und wenn es dort bergab geht die anderen Länder mit in den Strudel geraten. Ob die USA weiterhin die momentane Bedeutung behält, steht natürlich auf einem anderen Blatt. Den Niedergang von Japan habe ich schon erlebt, warum soll sich das nicht mit anderen Ländern wiederholen?

    Ich habe momentan ca. 1/3 Tagesgeld, 1/3 Festgeld und 1/3 ETF verteilt. Ich könnte den Anteil ETF erhöhen?

    Dankeschön!

    Warum nicht, entscheidend ist, wann brauchst du wieviel, TG und FG gleicht die Inflation aus, ETF erzielt Rendite, alles was 10 besser 15 Jahre nicht gebraucht wird, sollte dort für dich arbeiten, je breiter der ETF investiert desto besser. Ich starte in 2 Monaten meine Rente und bin für 5 Jahre im TG und Geldmarkt ETF alles andere ist im weltweiten ETF. Also mal einen Bedarfsplan erstellen und los geht’s. Viel Erfolg!

    Zum Thema Einzelaktien hat McProfit , ein alter Börsenhase, einen interessanten Beitrag geschrieben, er hat sich von allen Einzelaktien getrennt und ist mit einem sehr hohen Betrag in ETFs eingestiegen. Da ich es vor einigen Jahren schon genauso gemacht habe, da mein weltweiter ETF mehr Erträge gebracht hat als meine Einzelaktien, konnte ich das sehr gut nachvollziehen. Sicherlich hat man auch mal einen Ausreißer nach oben dabei, allerdings geht es bei anderen auch mal entgegengesetzt, so breit wie möglich streuen bleibt daher die beste Lösung.

    Warum kann man nicht einfach folgendes schreiben:
    Finanztip hat lange Zeit ETF auf den MSCI World empfohlen, weil es viele verfügbare ETF zu einem günstigen Preis gab. Inzwischen empfehlen wir ETF auf den MSCI ACWI IMI oder den FTSE All World, weil es inzwischen auch hier ein breites Angebot an günstigen ETF gibt.
    Wenn Du schon einen Sparplan auf den MSCI World hast, empfehlen wir Dir Deinen Sparplan auf einen ETF auf einen der obigen Indizes umzustellen und Deinen MSCI World ETF einfach liegen zu lassen.
    Und gut ist es.

    So sieht’s aus, damit wäre die Verwirrung nicht ganz so groß.

    Natürlich in der GKV, es sollte aber die Beschäftigungsquote erhöhen wenn diese Herdprämie weg fällt.

    Ebenso müsste man überlegen beim Bürgergeld erheblichen Druck aufzubauen wie tägliche Meldepflicht sonst 0 Sanktion etc.

    Oh man wo geht die Diskussion hier hin? Ich habe nie Bürgergeld erhalten (müssen). Kenne aber 2 Fälle, 1. Fall alleinstehende Mutter mit 2Kindern arbeitet Teilzeit um alles unter einem Hut zu bekommen, ihr Gehalt wird aufgestockt. Im 2. Fall wird ein Familenangehöriger gepflegt und sie bekommt Bürgergeld, jetzt du, vielleicht hilft stündlich melden, ob man noch am Leben ist. Wenn ein Land wie Deutschland so etwas nicht hinbekommt und immer wieder bei den schwächsten anfängt zu kürzen, haben wir wohl andere Probleme.

    Mit 80 Jahren ändert sich garantiert die Sicht aufs Leben, da ist die eigene Zeit absolut das Wertvollste was man haben kann, was interessiert da noch Geld wenn es eh genug vorhanden ist. Zeit kann man nicht kaufen, Zeit jetzt mit Frau, Kindern, Enkeln und guten Freunden verbringen ist jetzt das Erfüllenste was man machen kann.

    Dir lieber McProfit viel Glück auf deinem weiteren Lebensweg und danke für deine bereichernden Posts hier im Forum.

    Warum erst mit 80? Ein guter Freundeskreis und eine intakte Familie würde ich immer an erster Stelle sehen. Sicherlich sind die Finanzen wichtig, aber damit unnütz Zeit verplempern wenn’s auch einfach geht, ist in jedem Alter vertane Zeit.

    Wenn man den Lohn oder das Gehalt als Gewinn ansieht ist es mit finanziellen Gewinnen gleich zu setzen. Daher sind da unterschiedliche Steuern schon merkwürdig, sicherlich kann man da über die Höhe des Freibetrages streiten, wenn allerdings im Jahr mehrere Millionen an Gewinnen eingestrichen werden und die prozentuale Steuerlast deutlich geringer ist als beim Gehalt eines durchschnittlichen Arbeitnehmers, läuft irgendetwas falsch. Ich meine nicht die Vorsorge gegen Altersarmut, daher ein entsprechender Freibetrag.