Beiträge von Nescool

    Kannst du natürlich so machen. Dann musst du aber auch ehrlich sein und die Steuern auch noch von der Rente abziehen. Gebe mal bitte Bescheid wie lange du dann die Rente beziehen müsstest. Das interessiert hier sicherlich noch mehr.

    Viel Spaß beim Rechnen. ;)

    Ist das denn möglich?

    Woher weiß ich, wieviel Steuern von einer Riester -Rente i.h.v. 200€ zu zahlen ist?

    Kann man noch gar nicht sagen, da dies auch im Zusammenhang mit der Höhe der gesetzlichen Rente zu tun hat oder?

    Es ist einfach auch irgendwo unglaublich frech, dass ich versteuertes Netto Geld welches ich in den Riester Vertrag einzahle, später quasi nochmal versteuern muss...

    Stimmt auch wieder, man stelle sich nur mal die ganzen Riester-Verträge ohne Staatlichen-Zuschuss vor bzw. was dann dabei am Ende heraus kommen würde =O 8)

    Kein Mensch würde so einen Stuss abschließen wenn der nicht noch, durch Steuergelder, irgendwie am Leben gehalten werden würde. 8o

    Die Problematik liegt doch einfach an der Außendarstellung. Ich bin doch der beste Fall. Man bekommt vorgerechnet, dass man bei ca. 1.200€ Eigenbeitrag mit zwei Kindern 775€ vom Staat bekommt. Wenn man ausschließlich diese Parameter vor Augen hat (dazu noch die Sicherheit einer lebenslangen Rente), dann klingt das einfach unglaublich attraktiv.

    Vielen Dank für die angebotene Hilfe!

    Bei mir im Vertrag stellt sich das folgendermaßen dar:

    In der neusten jährlichen Info steht unter dem Punkt "Leistungen zum vereinbarten Rentenbeginn am 01.07.2057"

    Bisher erreichter Betrag aus laufender Überschussbeteiligung 254,61€. Dort sind drei Sternchen als Fußnote, welche besagt: Nach aktuellem Stand ergibt sich aus diesem Betrag eine Rente i.h.v. 0,67€. Dieser Betrag ergibt sich aus dem bisher erreichten garantieren Stand der laufenden Überschussbeteiligung und dem aktuellen Rentenfaktor von 25,96€ pro 10k € Überschussguthaben. Diesen Wert können wir allerdings nicht garantieren. Der tatsächliche Wert steht erst bei Rentenbeginn fest. Er hängt unter anderem von dem zum Rentenbeginn gültigen Annahmen zur Lebenserwartung ab.


    Was soll ich jetzt damit anfangen?

    Warum steht nur ein Faktor bei den Überschüssen im Vertrag? Ansonsten ist absolut nirgends ein Rentenfaktor beschrieben.

    Und selbst der, ist ja wie beschrieben nicht mal fest.

    Ich bin überfordert und hoffe, das sich hier jemand die Zeit nimmt mir zu helfen. Schonmal 1.000 Dank im voraus!!!

    Bei mir hat sich selbst die garantierte monatliche Rente so gut wie jedes Jahr geändert, da kann ich 0,0 mit irgendwas zuverlässigem rechnen.

    Das liegt aber sicher daran, dass ich ständig meinen Eigenbeitrag geändert habe.

    Beispiel:

    Jahr 1: Keine Kinder. 4 Prozent vom Brutto - 175 Grundzulage

    Jahr 2: 1 Kind. 4 Prozent vom Brutto - 175 - 300 Zulage, daher weniger eingezahlt als im Jahr davor

    Jahr 3 Lohnerhöhung, daher Anpassung nach oben

    Jahr 4 Kam das zweite Kind, Eigenbeitrag wieder gesenkt aufgrund weiterer 300€ Kinderzulage

    Usw ..

    Ich habe einfach immer geschaut, dass ich genauso viel einzahle wie notwendig um die vollen Zulagen zu erhalten.

    Daher habe ich absolut keine Ahnung, was am Schluss tatsächlich raus kommt. Die garantierte Rente ist bei mir genauso eine unbekannte wie die schöngerechneten vorraussichtliche Rente.

    Nescool ,musst du halt abschätzen wie lange du deine Rente beziehen kannst.

    Da die meisten aktuellen Riester-Versicherungen deutlich unter 30 liegen musst du deutlich über 90 Jahre alt werden damit du zumindest das Kapital aus dem Vertrag zurück bekommen hast. Den Kaufkraftverlust lasse ich mal lieber außen vor, sonst wirds noch schlimmer.......

    Aber sollte man hier nicht fairerweise den Rentenfaktor lediglich aus den Eigenbeträgen als Berechnungsgrundlage dafür nehmen, wie lange es dauert sein Geld wieder zu erhalten?

    Die Zulagen sind ja quasi geschenkt oben drauf?

    OK, zu A) der Vertrag ist moderat im Plus nach Kosten, und zu B) so machen die Beträge Sinn.
    Der Rentenfaktor besagt wie viel Rente aus dem Kapitalstock wird, und bei Dir wird das je nach Rechnung und genauem Alter etwas zwischen 38-42 sein (noch ca. 25 Jahre Einzahlung von 2100 Euro pro Jahr, + 23000 Euro aktuell, + ein paar Kapitalerträge = ca. 80-85k Endbetrag, davon 350 Euro Rente pro Monat), und damit für heutige Verhältnisse außerordentlich gut. Gibt nichts was ich ändern würde hier während die Kinderzulagen noch fließen.

    Muss man dabei aber nicht folgendes beachten?:

    Um weiterhin die vollen Zulagen zu erhalten, muss man den Eigenbeitrag aufgrund regelmäßiger Gehaltserhöhung immer wieder nach oben anpassen. Die Zulagen dagegen bleiben gleich.

    Das lässt den Rentenfaktor doch Jahr für Jahr weiter sinken oder?

    Rentenfaktor Jahre bis Kapitalrückzahlung
    10 83,33
    20 41,67
    25 33,33
    30 27,78
    40 20,83
    50 16,67
    60 13,89

    Nescool ,musst du halt abschätzen wie lange du deine Rente beziehen kannst.

    Da die meisten aktuellen Riester-Versicherungen deutlich unter 30 liegen musst du deutlich über 90 Jahre alt werden damit du zumindest das Kapital aus dem Vertrag zurück bekommen hast. Den Kaufkraftverlust lasse ich mal lieber außen vor, sonst wirds noch schlimmer.......

    Ich werde heute Abend direkt mal meinen Rentenfaktor ausrechnen.

    Bis jetzt war ich der Meinung mit 775€ jährlich vom Staat und ca. 1.200€ Eigenbeitrag trotz Gebühren ein gutes Produkt als zusätzlichen Rentenbaustein (ETF-Sparplan gibt es natürlich dennoch) zu haben....

    Ich habe jetzt schon öfter gelesen, dass viele der Meinung sind "Riester nach mehreren Jahren zu kündigen, da die laufenden Kosten die Zulagen auffressen". Aber ist es nicht bei allen Riester Verträgen der Fall, das man die Abschlusskosten innerhalb der ersten 5 Jahre bezahlt und danach nur noch ein paar wenige Euro Verwaltungsgebühr?

    Also ist es doch so, dass selbst ohne Kids die Zulage von 175€ doch noch deutlich höher als die laufenden Kosten sind oder nicht?

    Der Rentenfaktor besagt wie viel Rente aus dem Kapitalstock wird, und bei Dir wird das je nach Rechnung und genauem Alter etwas zwischen 38-42 sein (noch ca. 25 Jahre Einzahlung von 2100 Euro pro Jahr, + 23000 Euro aktuell, + ein paar Kapitalerträge = ca. 80-85k Endbetrag, davon 350 Euro Rente pro Monat), und damit für heutige Verhältnisse außerordentlich gut. Gibt nichts was ich ändern würde hier während die Kinderzulagen noch fließen.

    Wie genau lautet die Formel um auf seinen Kapitalstock zu kommen?

    Ich habe kapiert, dass wir einen Wert A von 85k sowie einen Wert B von 350€ mtl. haben.

    Wie kommt man auf 38-42 ?

    Der Dow Jones ist ein Kursindex. Es zählt an der Börse aber die Performance. Auch erkenne ich die Regelmäßigkeit nicht, die der Index seitwärts laufen soll.

    PS: 2021 war mit +35% eines meiner besten Börsenjahre, und ich habe etwa 60% USA im Depot.

    Das kann nicht dein Ernst sein oder?

    Du behauptest hier, dass es keine regelmäßigen seitwärts Bewegungen gibt? Du suggerierst im Umkehrschluss also, dass die Kurse ausschließlich und zu jedem Zeitpunkt steigen?

    Ich bitte dich, ein eventuell unerfahrener Teilnehmer hier im Forum ist sich unsicher, was er mit seinen INSTANDHALTUNGSRÜCKLAGEN (also auch kurzfristig zur Verfügung stehendes Kapital) tun soll....

    Weitere Worte und Diskussionen erspare ich mir.

    Ich würde es auch bei mehreren tausend Euro nicht machen. Was ist, wenn eine Sache kurzfristig zur Instandhaltung ansteht.

    Genau in dem Moment ist die Börse z.b. um 30 Prozent abgesackt und verläuft mehrere Jahre seitwärts (kommt immer wieder regelmäßig vor), dann steht man einfach blöd da mit seinen ETFs.

    Geld gehört nur in Aktien, wenn man es SICHER die nächsten 15 Jahre nicht benötigt.

    Naja, in der Nullzinsphase war das nicht so schlecht für eine sichere Anlage.

    Aktuell würde ich natürlich nicht auf die Rendite der gesamten Laufzeit schauen, sondern auf die Rendite der nächsten 12 Monate. Das kannst Du dann z.B. mit einem Jahresfestgeld vergleichen und entsprechend entscheiden.

    Aufgrund des sehr starken Zinsanstiegs sollte eine baldige Kündigung jedoch wahrscheinlich sein.

    Genauso sieht's aus. Ich habe den Sparplan gekündigt und das Geld langfristig in Festgeld angelegt. Es war ja sowieso für einen längeren Horizont angelegt, sollte aber nicht dem Risiko eines länger anhaltenden Crashes an der Börse unterliegen. Daher ist das die bessere Mittelweg aus Sicherheit und Rendite.

    Um wieviel Geld geht es denn? Es kann ja durchaus sinnvoll sein, ein paar tausend Euro in einen ETF zu stecken, wenn dadurch dann bspw. ein Auslandssemester für lau finanziert werden kann.

    Wir haben auf dem Tagesgeld ein Rücklagenkonto für ein neues Auto sowie den Notgroschen. Als Altersvorsorge einen ETF.

    Für die Kids als Altersvorsorge ebenfalls jeweils einen ETF (den sie hoffentlich ab 18 selber weiter besparen) sowie das von mir beschriebene Festgeld als Starthilfe (pro Kind 10k zu 4,10 Prozent).

    Für den einen oder anderen vielleicht zu konservativ, aber jeder hat seine eigenen Vorstellungen.

    Im langen durchschnitt macht der ETF 7 Prozent, das bedeutet, dass über 50 Prozent einen schlechteren Schnitt (also auch negative) Ergebnisse machen. Ich fühle mich mit 4,1 Prozent safe da einfach deutlich wohler.

    Nescool, ich finde den Sparbrief der BKM interessanter als das Festgeld. Dann hast du auch gleich noch einen Zinseszinseffekt und hast einfach 10 Jahre lang "Ruhe". Und der Einlagensicherung unterliegt der auch noch.

    Stimmt, den Unterschied habe ich eben erst im Detail gesehen. Danke dir. Mir ist es eigentlich auch lieber am Schluss eine größere Summe zu haben als jährliche Auszahlungen.

    Allerdings habe ich hier einen riesigen steuerlichen Nachteil. Was ich beim Festgeld jährlich noch in den Freistellungsauftrag unter bekomme, hätte ich bei einer Zinszahlung für 10 Jahre gesammelt im letzten Jahr den großen Nachteil der Steuer, da deutlich über dem FSA.