Beiträge von latinohh

    Pumphut Es gibt keinen Anschlusszwang, das Haus liegt sehr nach an dem Gebiet, so dass durch eigenes Investment ein Anschluss möglich wäre, aber kein Anschlusszwang zu erwarten ist.

    Da die Heizung schon älter ist, will ich mich aktuell auf den Tausch vorbereiten, noch läuft die Heizung. Daher Danke für den Hinweis, den ich voll teile. Die Umsetzung erst dann umsetzen, wenn es sein muss - und jedes weitere Jahr ein Gewinn auf mehreren Ebenen ist.

    Musa Die direkten Nachbarn schauen sich auch um, aber sind später dran, da die Heizungen jünger sind. Zwei haben sich im letzten Rund noch eine neue Gasheizung gekauft, damit Sie nicht gezwungen werden - jeder hat seine individuellen Rahmenbedingen. Und es ist schon undankbar so langfristige Entscheidungen zu treffen, wenn die Rahmenparameter sich in der Art ändern und ungewiss sind.

    Alexis Bei dem Thema Geldanlage höre ich auch von anderen Eigentümern, dass die Eingriffe, die aktuelle Rendite und die langfristigen Themen mit den hohen Transaktionskosten dazu führen, dass mehr sich mit dem Thema Exit beschäftigen. Ich habe hier noch nicht den Weg Exit angetreten und ich vermute, dass das Thema dann direkt auch hochkommt . nämlich in der Form, was ist der Abschlag ohne Klärung der neuen Heizung zu den Kosten und dem Aufwand der Umsetzung.

    Hallo zusammen,

    ich habe ein vermietetes Mehrfamilienhaus 600qm, Baujahr 1994, Gas-Heizung von 1994 mit einem Verbrauch von ca 42000 KWH. Aufgrund des Alters mache ich mir Gedanken um den Austausch.

    1. Es ist möglich sich an der Fernwärmenetz anzuschließen, wobei ich den Weg vom aktuellen Netz bis zu meinem Haus bezahlen muss mit 500 Euro pro Meter bei 72 Metern und den Anschluss an das Haus mit Übergabestation, Abbau alte Heizung.. ca. 85 TEUR laut Kostenvoranschlag. Die laufenden Betriebskosten sind ca. doppelt so hoch wie die aktuellen Betriebskosten mit dem bestehenden Gastarif.

    2. Ich kann eine neue Gasheizung einbauen für ca. 45 TEUR, wobei hier in Zukunft die Hälfte des Kosten für das Netz, Co2 und Biogas zu meinen Lasten gehen.

    3. Ich kann eine Wärmepumpe wählen, hier kommen ca. Kosten von 90 TEUR auf mich zu minus möglicher Förderung, Hierbei kann dann die Miete geringfügig angehoben werden.

    Gibt es wesentliche Möglichkeiten, die ich noch zusätzlich betrachten sollte. Auf den ersten Blick scheint hier die Wärmepumpe die kostengünstigste Lösung zu sein. Bei der Gasheizung ist die Kostenentwicklung von Biogas und der Mieternebenkosten wahrscheinlich schwer planbar. Bei der Fernwärme, scheinen die laufenden Kosten zwar vom Mieter zu bezahlen sein - aber bei der Erstinvestition ist es kein Vorteil und laufende Kosten der Mieter sind dann doppelt so hoch.

    Weitere Frage - kann ich ein PV Anlage nutzen nur für den Allgemeinstrom und ist das sinnvoll oder macht das keinen Sinn, da die Energie im Winter nur eingeschränkt zur Verfügung steht. Den Strom einzeln an die Mieter zu verkaufen und abzurechenn ist für mich wegen des Aufwandes nicht erstrebenswert.


    Gerne Weitere Hinweise, ich bin noch am Anfang meiner Reise.

    Eine solide Planung erfordert viele Feedbackschleifen, wenn Du selber schon eine gute Vorarbeit geleistet hast und auch schon die vergangenen Jahre alleine gehandelt hast, wäre mein erster Gedanke hier, was ist die konkrete Fragestellung.

    Wenn es etwas sehr konkretes ist, kannst Du die Frage hier im Forum stellen und sehen, was für ein breites Spektrum von Antworten Du bekommst.

    Wenn Du Dir mehr Sicherheit wünscht oder einen geeigneten Gesprächspartner suchst, der Dir zur Verfügung steht, kann der Honorarberater helfen - hier wäre es mir wichtig die konkrete Aufgabe genau zu bestimmen und den Aufwand und das mögliche Ergebnis vorher mit dem Anbieter zu besprechen, damit das Ziel erreicht werden kann.

    Hallo Charliiie,

    noch gibt es keine Sozialabgaben auf Kapitalerträge und ich persönlich hoffe, dass es so bleibt, wenn diese allerdings eingeführt werden, könnte neben den ETFs auch die hier gewählte Rentenversicherung betroffen sein.

    Bei dem Vergleich von ETFs gegen Anlagen im Versicherungsmantel gibt es nur wenige Szenarien, in denen die Versicherung besser dasteht - diese sind in der Regel nur bei sehr geringen Kosten möglich, die ich hier nicht sehe. Zusätzlich bezahlt der Anleger dies mit weniger Flexibilität -wenn das wirklich der Wunsch ist, dann wäre meine Empfehlung eine Nettopolice.

    Langfristig kann ein Anlageprodukt nur das ausschütten, was am Kapitalmarkt nach Kosten verdient wird, daher ist die Argumentation mit geringer zu erwarteten Renditen eine generelle Herausforderung, die eventuell gesondert zu diskutieren ist. Die Argumente, dass bei geringerer Produktivität die Realrenditen sinken, habe ich schon öfter gehört, mich aber zu wenig mit beschäftigt.

    Ich antworte auf drei Ebenen.


    1. Ich habe meine Inhaltlichen Punkte gepostet, die ich weiterhin richtig finde. Hier finde ich sachlichen Austausch wertstiftend. Gerne Austausch zum Inhalt.


    2. Zum formulieren habe ich KI genutzt, da dies unterwegs bequemer war. Dies ist ebenfalls diskutabel. Und wenn dies das einzige Thema ist, verzichte ich darauf - ich wünschte mir trotzdem, dass der Inhalt im Vordergrund steht.

    3. Viele haben hier andere Lösungsansätze, was der Gemeinschaft nutzt. Nicht konstruktive Kommentare oder Angriffe schaffen keinen Mehrwert, eher im Gegenteil

    Steuerthemen prüfen - manchmal gibt es Optionen die Abfindung unversteuert zu investieren und dann erst nachgelagert versteuern zu müssen, wenn das individuell Sinn macht.


    2. Szenarien zu simulieren, hilft mir persönlich und auch in der Beratung sehr viel. Auch wenn jeweils Annahme erforderlich sind.


    Zum Beispiel die geringeren Erträge bei weniger Risiko und den historischen Verläufen helfen den Nutzen und die Kosten in ein Verhältnis zu setzen.


    Weiterhin der Vergleich der mögliche Rendite von ETF und GRV oder Rentenversicherung - und anschließend die Betrachtung bei unterschiedlicher Lebensdauer.

    Du willst also im Rahmen der Fünftel Regelung die Steuer optimieren. Wenn Du zum Beispiel schon sinnvolle Immobilieninvestitionen nutzen kannst, können hier Investitionen getätigt und angerechnet werden. Oder auch Beiträge zur PKV für bis zu 3 Jahre vorgezogen werden - wichtig aus meiner Sicht ist, dass die Investition in Summe sinnvoll ist.


    Es gibt Personen, die Verkaufen denkmalgeschützte Immobilien mit tollen Abschreibungen - aber nach den Abschreibung bleibt ein Objekt mit negativem Cash Flow.


    Bei der Rürup Rente auch die Besteuerung in der Auszahlung betrachten.

    @Achim Weiss Im Forum gibt es Raum für verschiedene Ansätze, daher gerne konstruktive Punkte.


    Für meinen Blickwinkel sind sinnvolle Themen dabei.


    1. Steuerthemen prüfen - manchmal gibt es Optionen die Abfindung unversteuert zu investieren und dann erst nachgelagert versteuern zu müssen, wenn das individuell Sinn macht.


    2. Szenarien zu simulieren, hilft mir persönlich und auch in der Beratung sehr viel. Auch wenn jeweils Annahme erforderlich sind.


    Zum Beispiel die geringeren Erträge bei weniger Risiko und den historischen Verläufen helfen den Nutzen und die Kosten in ein Verhältnis zu setzen.


    Weiterhin der Vergleich der mögliche Rendite von ETF und GRV oder Rentenversicherung - und anschließend die Betrachtung bei unterschiedlicher Lebensdauer.


    Die Gedanken kann jeder anders einwerfen, aber gerade die Vielfalt soll uns alle bereichern.

    Hi Stefan91,

    erstmal Glückwunsch zur neuen beruflichen Perspektive und danke für die ausführliche Beschreibung – das hilft enorm, die Situation ganzheitlich zu betrachten.

    1. Gesamtsituation prüfen
    Bevor du die 60.000 € anlegst, lohnt sich ein Blick auf alle Bausteine:

    • Welche Rücklagen hast du bereits?
    • Welche festen Ausgaben sind absehbar (z. B. Auto, Umzugskosten)?
    • Wie hoch sollte dein kurzfristiger Puffer sein, damit du dich wohlfühlst?

    Dein Gedanke, 15–20.000 € als Notgroschen auf einem Tagesgeldkonto zu halten, ist absolut sinnvoll. Das gibt dir Flexibilität und Sicherheit.

    2. Langfristige Anlage und Risikoempfinden
    Für den Restbetrag kannst du überlegen, wie viel Schwankung du aushältst. Mir persönlich hat es geholfen, die maximalen Verluste bei langer Haltedauer zu betrachten – das macht es leichter, eine höhere Aktienquote zu akzeptieren. Aber das muss zu deinem Profil passen: Wenn Stabilität wichtiger ist, kann ein konservativeres Portfolio mit Anleihen, Gold oder Mischfonds sinnvoll sein.

    3. Umsetzungsmöglichkeiten
    Ich persönlich nutze ein günstiges Depot und setze alles selbst um. Wenn du eine einfache Lösung suchst, gibt es Plattformen wie Weltsparen, wo du ein ETF-Portfolio passend zu deiner Risikoneigung wählen kannst – auch mit Optionen wie Goldanteil oder defensiver Aufteilung. Hier erfolgt die Investition und Rebalancing dann gegen eine Gebühr für Dich.

    4. Gedanken zur Abfindung
    Manchmal lohnt es sich, die steuerliche Seite zu prüfen: Teile der Abfindung können in eine Rürup-Rente, freiwillige Einzahlungen in die gesetzliche Rentenversicherung oder andere Vorsorgeformen fließen. Das kann steuerlich attraktiv sein und deine Altersvorsorge stärken.

    Fazit:

    • Notgroschen zuerst sichern
    • Restbetrag je nach Risikoempfinden und Planungshorizont investieren
    • Bei Unsicherheit lieber gestaffelt oder zunächst auf Tagesgeld parken
    • Steuerliche Gestaltungsmöglichkeiten prüfen

    Hi ThomasChristian,

    erstmal danke für die Schilderung – das macht es einfacher, die Situation einzuordnen.

    Grundsätzlich gilt: Vermögensaufbau sollte immer in Einklang mit deinen Zielen und deiner finanziellen Sicherheit erfolgen. Altersvorsorge ist ein wichtiges Ziel, aber erst wenn die Basis stimmt (Liquidität, Rücklagen für die zeitnahe Themen, und wichtige Absicherungen), macht es Sinn, zusätzliches Geld anzulegen.

    Zu deinen Optionen:

    • Freiwillige Rentenversicherung:
      Damit sicherst du dir Rentenpunkte und schließt Lücken in der gesetzlichen Rente. Das kann vor allem dann interessant sein, wenn du langfristig auf eine stabile gesetzliche Rente setzt oder die Mindestversicherungszeit für Ansprüche erreichen musst. Oder Dir für ein bestimmtes Ziel/ Delta etwas fehlt.
    • ETF-Sparen:
      Höhere Einzahlungen in ETFs können langfristig eine attraktive Rendite bringen, sind aber nicht garantiert und erfordern Disziplin sowie einen langen Anlagehorizont. Hier hast du mehr Flexibilität, aber auch mehr Risiko. Hier helfen die typischen Seiten auf Finanztip.

    Mein Tipp:
    Im Zweifel hilft es, beide Pfade einmal durchzurechnen und zu simulieren:

    • Wie wirken sich 2–6 Monate ohne Rentenpunkte auf deine spätere Rente aus?
    • Wie entwickelt sich dein ETF-Vermögen, wenn du in dieser Zeit mehr einzahlst?

    So kannst du Varianten durchspielen und eine Entscheidung treffen, die zu deinen Zielen passt. Wenn du ohnehin schon privat vorsorgst, könnte eine Kombination sinnvoll sein: einen kleinen Beitrag in die Rentenversicherung, den Rest in ETFs – abhängig davon, wie viel Budget du hast.

    Am Ende zählt: Erst die Basis sichern, dann investieren. Und immer deine langfristigen Ziele im Blick behalten.

    Hallo ThomasChristian,

    kannst Du mehr Hintergrund zu Deiner Anfrage geben. Welche Bestandteile in Bezug und Vermögen bestehen, welche Verpflichtungen bestehen und welche Wünsche oder Ziele hast Du? Ohne weitere Angaben ist eine Einordnung schwierig.

    Oder hast Du eine konkrete Frage - wie welcher Vermögenswert unterliegt dem Schonvermögen, wenn es wieder in ALG1 gehen sollte.

    Meiner Meinung nach ist das Thema Altersvorsorge ungeeignet für eine Planung für 2-6 Monate, sondern eher ein generelles Konzept, welches jeder für sich individuell erarbeitet.

    Darf ich fragen welche Altersrückstellungen Du erreicht hast in Deinem Tarif? Ich bin 54 und seit 2008 bei der Debeka (erst 12 Jahre PN, dann 3 Jahre PNW ohne Chefarzt und jetzt PNWS mit höherer SB) und habe zum 1.1.25 €183/Monat Altersrückstellungen erreicht. Mein Tarif ist also €183 geringer wie für einen Neuversicherten meines Alters. Das finde ich nicht gerade viel...und ich fürchte bis 60 wird da auch nicht mehr viel dazu kommen. Habe deshalb die aktuellen Rückstellungen zum 1.1.26 nochmal angefragt, um 2025 und 2026 vergleichen zu können...

    Ich habe aufgrund Deiner Frage bei der Debeka nachgefragt. Ich habe keine konkrete Antwort zu den Rückstellungen erhalten, sondern den Vergleich, wieviel ein gleichaltriger heute mehr zahlen müsste, wenn er in den Tarif einsteigt, dies sind aktuell über alle Bausteine 380 Euro zur Info.

    P2P-Plattformen wie Debitum oder Bondora werden hauptsächlich von institutionellen Anlegern, aber auch von Privatpersonen genutzt, um höhere Renditen zu erzielen, während es in Deutschland keine rein auf P2P-Kredite fokussierten Plattformen mehr gibt, da Anbieter wie Auxmoney und Smava heute hauptsächlich traditionelle Bankkredite vermitteln.