Beiträge von microcommerce

    Der ETF ist dieser hier: UBS (Lux) Fund Solutions - MSCI World Socially Responsible UCITS ETF - A USD ACC.

    Inverstiert habe ich da Ende 2021 50k zu einem (dummerweise) hohen Kurswert, der danach kontinuierlich den Bach runter ging.

    An eine verfrühte Rente denke ich zur Zeit nicht und bleibe ich halbwegs körperlich voreinander ist das auch nicht der Plan. Die am Ende des Jahres fehlende BU erzeugt bei mir Fragezeichen - benötige dafür einen Ersatz? Wie ist der zu finanzieren?

    Ich denke, dass aufgrund der Klimakatastrophe ein Reisen über die Grenzen von D nicht mehr zu verantworten ist, aber das muss jeder für sich entscheiden und verantworten.

    Als Geldquellen für die Rente habe ich als regelmäßigen Input die gesetzliche Rente (die - sieht man sich Mietpreisentwicklung und Pflegekosten ansieht - nicht reicht) und eben die Ergebnisse von Finanzplanungen, die ich hier konkretisieren und detailieren möchte.

    Hallo Achim,

    wegen meiner Situation guck' mal hier:

    microcommerce
    31. Juli 2023 um 11:54

    Ich bin alleinstehend.

    Hier ein paar Angaben: Noch 7 Jahre bis zur Rente - daher auch die Auszahlung der Kapitallebensversicherung. Mit der Lebensversicherung erlischt auch meine BU - eine Weiterführung wurde von der DeBeKa abgelehnt. Ich bin als Systemanalyst und Software-Ingenieur tätig. 50k habe ich in einen ETF kurz vor Corona investiert, dieser ehohlt sich jetzt langsam wieder, hat aber noch nicht die Gewinnzone erreicht. Ich wohne zur Miete. 230k müssen neu investiert werden, da die momentane Bank nur noch Geschäftskunden will. Gleiches gilt für weitere 50k...es ist alles gerade alles sehr im "Umbau".

    Würde ich das Gespräch von vornehereing nicht wollen, hätte ich diesen Thread nicht gestartet - meine eingangs gestellte Frage zielte daher auch in eine andere Richtung.

    Ich habe mir bereits Gedanke um die Anlage gemacht, halte meine eigenen "Erkenntnisse" jedoch nicht notwendigerweise als die alleinig Richtigen (was eines der Gründe ist, hier im Forum zusätzliche Informationen und Ratschläge zu suchen).

    Um möglichst unvoreingenommene Antworten zu erhalten, forumuliere ich meine Fragen gerne offen. Also statt "Was haltet ihr davon, einen Betrag XYZ als ABC anzulegen" lieber so "Wie würdet Ihr einen Betrag von XYZ anlegen?".

    Wegen der "schier grenzenlosen Möglichkeiten" hatte ich gefragt.

    Gibt es etwas konkretere Vorschläge?

    By the way: Was bedeutet der Begriff "Zinstreppe"?

    Hallo WerAuchImmer (Dein Pseudonym gefällt mir !)

    ...ja, hatte auch so den Eindruck. Mal völlig losgelöst gefragt: Was wäre denn Deine Empfehlung / Eure Empfehlung, wie man den anstehenden Betrag am besten anlegen sollte, wenn das Ziel eine "altervorsorgende Maßnahme" sein soll?

    Und: Hat es irfgendwelchen rechtliche Implikationen, wo diese Art von Gespräch stattfindet?
    (bei mir, in den Geschäftsräumen der DeBeKa, online (Video)) ?

    Hallo,

    Ende des Jahres wird meine Kapitallebensversicherung fällig.

    Ich erhielt nun einen Brief der DeBeKa mit (u.a.) diesem Worlaut:

    "Bitte vereinabren sie so schnell wie möglich einen Termin über Ihre DeBeKa-Geschäftsstelle in XXX Tel. XXX ...."

    Was ich nicht verstehe: Warum diese Drängelei, diese Eile?
    Und: Was ist wichtig, im Vorfeld zu wissen, um in einem Gespräch mit einem Vertreter der DeBeKa im eigenen Sinne

    erfolgreich zu verhandeln.?

    Hallo,

    nach einem Besuch auf meinem Kontos auf der DKB via Browser wurde mir die "Beta"-Version eines neuen Zugangs

    angeboten.

    Der Schnelldurchlauf der Texte machte auf mich den Eindruck, in nicht allzuferner Zukunft auf ein Smartphone eine entsprechende

    App gedrängt zu werden, um das Online-Banking durchzuführen.

    Täuscht mich mein Eindrucke (hoffentlich)?

    Was denkt Ihr?

    Cheers!

    Meino

    Die Varianten mit Sparplan stoppen verstehe ich nicht; diese machen mMn nur dann Sinn, wenn Du nach der Aufstockung nicht weiter den ETF besparen möchtest.

    Der Sparplanbetrag ist im Vergleich zur Einmalzahlung gering. Jede Ausführung des Sparplans kostet Gebühren. Wenn der Effekt der Einmalzahlung den Effekt des Sparplans bei Weitem überwiegt, bleiben von Sparplan lediglich die Gebühren. Daher die Überlegung, diesen abzubrechen.

    Ansonsten geht sowohl separate Einmalzahlung als auch ein-/mehrmalige Erhöhung der Sparrate um die Höhe der ganzen / anteiligen Einmalzahlung. Letztere Variante ist meist kostengünstiger.

    Jupp...genau. Auf diesem Zusammenhang beruht der Grund meiner Frage... :)

    Wenn es sich um einen hohen Betrag handelt und die Transaktionskosten nicht all zu hoch sind würde ich eher mit einem Limitkauf arbeiten. Wenn Dir das nichts sagt würde ich zur Abwicklung innerhalb des Sparplans tendieren.

    Mir sagt "Limitkauf" jetzt gerade nichts. Magst Du mir das erklären - ich möchte nicht weil ich etwas noch nicht weiß, gezwungen sein, etwas Anderes zu tun und in Unwissendheit um die Alternative bleiben. Eins meiner Gründe hier zu posten ist es, Unwissenheit durch Wissen zu ersetzen, um mehr Alternativen zur Verfügung zu haben und sie sinnvoll einzusetzen... :)

    Auch wenn ich verstanden habe, dass Du mit Deinem ETF zufrieden bist wäre zu überlegen, ob die Einmalzahlung in einen anderen ETF auf den gleichen Index gehen sollte, um die Bestände zu trennen. Bringt ggf. beim Verkauf die Option die anfallende Steuer zu optimieren.

    Wie alt muss der Sparplan sein, damit das Alter der Anteile steuerlich in Betracht fällt. Oder sprichst Du von anderen steuerlichen Vorteilen: Irland statt Luxemburg als "Heimat" des ETF zum Beispiel...

    Hallo,

    war im Urlaub, daher die Pause...

    Frage: Ich habe zur Zeit einen Sparplan laufen auf einen ETF, in den ich gerne

    mit einer größeren Einmal-Zahlung investieren möchte.

    Was ist hier sinnvoll:

    Sparplan weiterlaufen lassen und diesen durch eine Einmalzahlung aufstocken?

    ODER

    Sparplan weiterlaufen lassen und die Einmalzahlung getrennt machen?

    ODER

    Splan stoppen und dann wiederum eine der beiden Möglichkeiten?

    (also insgesamt vier Permutationen...)

    ?

    Gibt es da etwas zu beachten, was außerhalb der simplen Performance des

    ETFs liegt?

    Ich verstehe Georgs Absichten - nur komme ich ins Grübeln, wenn die eine Überschrift sagt:

    "Plan XYZ ist TOPP!" und die nächste sagt "Vorsicht vor Plan XYZ!"...beides aus dem selben Munde.

    By the way: am 5. Oktober gab es die erste Einzahlung auf meinen Sparplan. Nach zwei Tagen

    hatte ich breits 89 EuroCent Gewinn. :)

    Die Kosten werden aber anscheinend extra und nicht vom Sparbetrag abgezogen.

    In zwei Wochen werde ich wahrscheinlich (Ausnahmen => Regel) für zwei Wochen nicht dazu kommen, hier weiterzuschreiben. Dies ist nur ein Ausdruck mangelnder Möglichkeiten (Zeit/Technik) und keinesfalls der Ausdruck mangelnden Interesses!!!!

    Auch wenn es aus dem Sprachlicheb vielleicht nicht immer ersichtlich ist: Folgendes spiegelt meine persönliche Meinung wieder.

    Zu der 4%-Regel gibt es vom gleichen Autor mehrere Artikel (dies bitte jetzt nicht als

    RTFM-Ermahnung missverstehen!!! :) Meine Intention ist eine völlig andere...).

    Den Überschriften seiner Artikel abgeleitet, erscheint mir die 4%-Regel eine Sache zwischen "Hände-weg!"-Strategie bis zur "Lösung aller meiner finanziellen Probleme".

    Und: Man darf nicht vergessen, dass die 4% Regel (oder welche Entnahmestrategie auch immer) einzig das Ziel hat, das in die ETFs investierte Kapital nicht gegen Null laufen zu lassen, solange man lebt.

    Sie sagt nichts darüber aus, ob die entnommene Geldmenge dazu reicht, mein Leben

    zu finanzieren.

    Alle Links führen über http://www.finanzen-erklaert.de

    Vorsicht vor der 4% Regel

    Vorsicht vor der 4% Regel (Teil 2) – welchen Einfluss haben Wechselkursrisiken auf die sichere Entnahmerate?

    Vorsicht vor der 4% Regel (Teil 3) – welchen Einfluss haben Steuern auf die sichere Entnahmerate?

    Die 4% Regel war gestern – kommt jetzt die 5,5% Regel?

    Entnahmestrategien optimieren – mit dem C(r)ash Puffer ist die 4%-Regel bombensicher!


    Wenn Tote pleite gehen – ab 60 ist die 4% Regel sicher

    Dann gibt es auch noch die "Glide-Path" Strategie, "Forward"-Entnahmestrategie, ...

    Es ist schön, daß es so viele, gute Entnahme-Strategien gibt - man muss nur eben halt die

    richtige auswählen...;)

    Hier die ersten Stücke eines "Planes":

    SoRR ("Sequence of Return Risk") Quelle:

    https://www.finanzen-erklaert.de/sequence-of-return-risk/

    Ich beziehe mich hier auf das "Fazit" am Ende des Artikels.

    Acht Jahre bis zur Rente und damit geplant der früheste Start der

    "Entnahmephase". Das ist mehr als die fünf Jahre, die als kritische Phase in

    Bezug auf die SoRR genannt werden.

    Analog zu (siehe oben): "Wer beispielsweise für den Ausbruch einer

    Weltwirtschaftskrise analog zu der von 1929 einen Tag nach Beginn der

    Entnahmephase gerüstet sein will, der soll nur 2,6% p.a. entnehmen." lehne ich

    mich zurück und sage: In den ersten fünf Jahren plane ich eine Entnahmerate von

    0.00%. Das klingt für mich so, als könne man so der SoRR aus dem Weg gehen.

    Planpuzzleteil (1) ist also in den Jahren bis zur Rente keine Entnahme

    vorzunehmen. Dies sollte möglich sein, da ich vollständig von meinem Verdienst

    versorgt bin. Ausnahme: Arbeitslosigkeit, schwere Krankheit.

    Ein völlig anderen Blick entwirft dabei dieser Text:

    https://www.finanzen-erklaert.de/entnahmestrate…etzliche-rente/

    Hier liege ich mit meinem ALter genau auf dem "break even point". Die häufige

    Verwendung des Wortes "dynastisch" hat bei mir einige Fragezeichen erzeugt, da

    ich eine passende Erklärung dieses Begriffs nicht finden konnte. "Auf die

    Dynastie bezogen" haut ja wohl nicht so ganz hin...

    Was empfiehlt ihr hier?

    Geldanlage von den Größenordnungen betrachtet: 100-Alter ergibt

    Investitionsanteil. Also in meinem Fall 40% des Gesparten in ETFs stecken.

    Entsprechen der Entnahmemodelle sind 3.14% sicher.

    Wenn meine Rentenlück gedeckt sein soll, nehme ich diese als diese 3.14% und

    rechne aus, wie groß der Anlagebetrag sein muss, damit ich diese 3.14% aus ihm

    entnehmen kann.

    Danach teste ich, ob der Anlagebetrag größer ist, als die 40% des gesamten mir

    zur Verfügung stehenden Betrages, was er nicht ist. Passt also ersteinmal.

    Ein weiterer Anteil ist zu beachten: Ich kenne Angaben zwischen 5 Jahren bis zu

    15 Jahren für den Zeitraum, in dem man durch Sicherheitreserven keine Entnahme

    durchführen muss. Dies ist hierfür gedacht, Börsencrashs aus dem Weg zu gehen.

    Nehme ich einmal die fiktive Größe von 20000 EUR/Jahr an, um die Rentenlücke zu

    schließen. Betonung ist hier eindeutig auf "fiktiv"!

    Welche Inflationsrate kann man hier als eine vernünftige Rate annehmen? 3%?

    Ein Betrag von 20000 EUR auf einen Zeitraum von 15 Jahren ergibt:

    20000 * (1 * 3/100)^15 ~= 31160

    31160 - 20000 = 11160 EUR

    11160 *15 /2 = 83700 (Anmerkung zu dieser Rechnung. Ich habe auf das

    "Rechteck" aus den 20000 ("Höhe" des Rechtecks) mal 15 Jahre ("Breite" des

    Rechtecks) den Inflationsanstieg als rechtwinkliges Dreieck on top gesetzt.

    Dessen Fläche ist das zusätzlich benötigte Kapital. Fläche eines rechtwinkligen

    Dreiecks ist "Breite" (15 Jahre) mal "Höhe" (zusätzliche Geldmenge am Ende der

    15 Jahre) geteilt durch 2).

    20000 *15 = 300000

    Es muss also eine Gesamtsumme von 383700 EUR als Reserve vorhanden sein, um 15

    Jahre Entnahmepause abzudecken. Das sind die 60%, die sich zu den obigen 40%

    gesellen.

    Die 100% (als Basis nehme ich hier die 15 Jahre Notgroschen) sind also rund

    640000 EUR.

    Dieses Kapital steht mir nicht zur Verfügung.

    Das wird so nichts. Und bei dieser Betrachtung fehlt auch noch der

    Inflationsausgleich in der Entnahmestrategie.

    Dies ist jetzt ersteinmal "ins Grobe gedacht" und hat sicherlich so einige

    Fehler -- weswegen ich das hier ja poste.

    Fragen:

    (1) Berücksichtigen die auf den oben verlinkten Seiten genannten

    Entnahmestrategien die Inflation und wenn ja in welcher Höhe? - ich habe das

    für mich nicht abschließend beantworten können.

    (2) Welche Inflationsrate nimmt man bei solchen Berechnungen als vernünftigen

    Wert an?

    (3) Sind 15 Jahre als Zeitraum für die Berechnung des Notgroschens der richtige

    Wert? Hier habe ich zuviele sich widersprechende Angaben gefunden.

    (3) Wo kann man sinnvoller Weise den Notgroschen für die 15 Jahre ablegen? Das

    sollen ja nun nicht gerade ETFs sein.... ;)

    (4) Und vor allen Dingen: Wo habe ich bei obiger Betrachtung Fehler gemacht?

    microcommerce

    Könntest Du evtl. in einigen Sätzen erläutern, was Du genau mit der Mathematik genau erreichen willst!? :/

    Geht es Dir nur um die Freude Berechnungen selbst nachvollziehen zu können, oder steckt dahinter ein anderer Sinn?

    Na klar! :)

    Ich mag Dingen gerne auf den Grund gehen. Durch ein paar sehr blöde Erfahrungen habe ich mir angewöhnt, Dinge verstehen zu wollen, weil Versprechungen, die sich auf Dinge beziehen, die ich nicht verstanden habe,

    auch nicht wirklich vertrauenswürdig sind. In dieser scharfen Form gilt dies

    insbesondere für Dinge, die stark mit meiner weiteren Existenz in Zusammenhand stehen....

    Natürlich hinterfrage ich nicht jedes Brötchen, das ich kaufe...;)

    Ja, man kann unmöglich den Aktien/Index-Verlauf und diverse Uppers und Downers vorausberechnen.

    Unter vollständiger "Hingabe an die Unbestimmtheit des monitären Schicksals" ;)

    und der daraus folgenden wissenschaftlich mathematischen Abstinenz kann ich dann auch einfach irgendeinen ETF "schießen" und anfangen zu hoffen.

    Seiten wie JustETF und ähnliche bieten jedoch eine Fülle von Informationen, die allesamt einen rückwärts gerichteten Blick haben (mal abgesehen von "Axiomen" wie der ISIN und dem Herkunfstland etc. ;)).

    Sieht man sich - sagen wir einmal - einen Performanceverlauf eines ETFs an (eines vernünftigen ETFs) einer großen Zeitspanne an, befindet sich das "Jetzt" am Ende des Graphen und direkt vor dem "Niemandsland der Erkenntnis" - der Zukunft.

    Interessanterweise galt dies auch für jeden Zeitpunkt vorher. Setzt man seinen "Point of View" z.B. in die Mitte eines solchen Graphen und tut mal eben so, als sei es März 1999 (das Datum ist absolut willkürlich und spielt auf kein Ereignis auf die

    Zeit danach an!!!) , kann dieser Graph -- einen entsprechend langen Betrachtungszeitraum in die Zukunft vorausgesetzt -- so weitergeführt werden.

    MIt der Mathe oben, kann man so ein wenig herumrechnen und spekulierten.

    Alternativ kann man mit Bleistift und Lineal die Steigung näherungsweise herausbekommen und darauf etwas ableiten. Da finde ich die Formeln schon praktischer.

    Auf irgendetwas muss ich meinen Planung beziehen und halbwegs vernünftig agieren zu können. Dabei helfen die Formeln ein wenig.

    So...mal sehen ob ich jetzt noch eine - besser zwei Runden Schlaf bekomme...

    Da ich im Moment eh' kein Auge zu bekomme (zum Schlafen), hier eine kurzes Ausscheren aus dem Thema - eine Forum-bezogene Frage:

    Darf ich hier Absätze anderer verwandter Seiten aus dem Internet unter Angabe der Quelle via Copy'n'Paste zitieren ? Wenn nicht - wie kann ich mich konform auf

    Textpassagen anderer Seiten beziehen, ohne das das für Lesende dieses Threads zu einem Textabenteuer wird?

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