Beiträge von FinanztipUser

    Vielen Dank für all eure Tipps! Jetzt bin ich vollends verwirrt :)

    Das war bei den Detailvorschlägen erwartbar…

    Aber ich muss mich jetzt einfach intensiv damit beschäftigen und dann werde ich hoffentlich das richtige tun :S

    Genau, selbst ist die Frau! Bevor du auf irgendeinen ETF schaust, würde ich mir erstmal darüber klar werden wollen, wie sich dein Ziel überhaupt mit den existierenden Anlagemöglichkeiten erreichen lässt…

    Und tu Dir den einen großen Gefallen: Geh nicht zur „Vermögensberatung“ einer Bank. Da kommst du am Ende nur mit den Finanzprodukten raus, an denen die Bank am meisten verdient.

    Vielen Dank das mache ich! Erstes Buch ist schon bestellt :)

    Die bisherigen Buchvorschläge finde ich gut, das rote Buch für Einsteiger von Kommer würde ich mir auch bestellen: https://gerd-kommer.de/buecher/


    Wenn man‘s eher geisteswissenschaftlich mag von Nikolaus Braun auch „Über Geld nachdenken“!


    Und wie schon geschrieben: Bitte nichts überstürzen! Was du machen willst geht gut und relativ entspannt an den Kapitalmärkten. Man muss sich aber vorher gut (selbst!) damit beschäftigt und eine passende Strategie entwickelt haben, die zum Vorhaben und einem selbst passt.

    Kann man machen, wenn man mit kleinen Schwankungen leben kann. Sonst ist vielleicht der Smart overnight eine Alternative zum bewährten Xtrackers. Der Amundi hat aber ein Trägerportfolio aus Aktien.

    Der Xtrackers doch auch, also ein Trägerportfolio anteilig auch aus Aktien, oder? Und genau deshalb finde ich den Pimco nicht unattraktiv, weil man offenbar gerade explizit auf die anderen Anlageklassen Staatsanleihen, Unternehmensanleihen, ABS setzt...

    Kann man natürlich machen, wenn man zudem auf monatliche Ausschüttungen steht.

    Fraglich ist aus konservativer Sicht natürlich, ob der zusätzlich erzielbare (geringe) Effekt das Risiko wert ist.

    Monatlich muss es für mich nicht sein, aber die etwas höhere Rendite bei kaum höherem Risiko scheint micht nicht ganz unattraktiv. Zumal mir die Streuung der Risiken im ETF über Staatsanleihen, Unternehmensanleiben, ABS in Verbindung mit der kurzen Laufzeit besser gefällt als bei einigen anderen Geldmarkt-ETFs, die eher nur auf eine Karte setzen...

    Was glaubst Du? Mit welchem schläfst Du ruhiger?

    Bei den geringen Abweichungen gerade in Hinblick auf die von dir gezeigten relativ kurzen Fristen würde mir beides nicht den Schlaf rauben. Hast du dir das mal auf Lange sicht angeschaut? Oder mit einem Aktien-ETF dabei? Da verschmilzen die Linien praktisch auf dem unteren Rand auf oder knapp über der realen Nullinie...

    Eigentlich geht es mir genau darum: Bei überschaubarem/niedrigem Risiko einen relativ sicheren Inflationsausgleich bei sehr geringen Schwankungen mitzunehmen. Wäre das Teil da nicht durchaus für geeignet?

    Was mich ärgert: Das Fact-Sheet von der Allianz bzw. Pimco ist grottig und ich habe noch keine belastbare (also nicht die von justETF!) Differenzierung der Anlagen nach Ländern/Sektoren/Instrumenten/Währungen etc. gefunden! Hat das zufällig jemand gefunden und gesichtet?

    Bei den Maklern, die kostenlos eine BU anfragen bzw heraussuchen, müssen sich auch irgendwie finanzieren. Und dies passiert für gewöhnlich über eine Provision über die abgeschlossene BU. Hier habe ich Angst, dass der Makler aufgrunddessen eine mehr suboptimale BU heraussucht, die primäre seine Provision bereitstellt.

    Ist es hier nicht besser eine pure Honorarberatung in Anspruch zu nehmen? Auch wenn es einmalig Geld kostet, lass es 150,- sein, aber damit ist das abgeschlossen.

    Ob 150€ reichen, weiß ich nicht, aber grundsätzlich hast du Recht bzgl. der Unabhängigkeit!


    Der Professor und Verbraucherschützer Walz stellt dazu regelmäßig Listen zusammen:

    https://hartmutwalz.de/honorar-finanzanlagenberater/

    Sorry, aber der Ansatz ist doch einfach Quatsch!

    Das ist nicht nur Quatsch, das ist in der beschriebenen Situation (7-10 Jahre Anlagehorizont) geradezu gefährlich dumm, da größere Teile in den Aktienmarkt zu packen!

    Nicht umsonst raten alle unabhängigen Berater und auch Finanztip nur Mittel in Aktien-ETFs zu packen, auf die man mindestens 10, besser 15 Jahre verzichten kann. Insbesondere wenn man die Mittel vollständig und auf den Punkt, z.B. für einen Immobilienkauf benötigt…

    Interessanter ETF, aber nein, hab den nicht im Depot und kenn da auch keine Details, da ich nur auf die relativ strengen und ausschüttenden SRI-ETF setze. Firmen wie Google sind da nicht drin, im besagten Invesco aber schon.

    Was ich bedenken würde: Insgesamt sind mit 184 Unternehmen nicht mehr wirklich viele aus dem Gesamtmarkt übrig, die Diversifikation ist entsprechend begrenzt. Von der Performance her ist das Teil aber zweifellos relativ gut gelaufen die letzten Jahre, gerade durch US-Big-Tech würde ich vermuten…

    Welche Versicherer haben sich denn in der Vergangenheit als beitragsstabiler als der Marktdurchschnitt gezeigt?

    Na ich würde mal argumentieren die mit a) niedrigen Kostenquoten (insb. auch niedrigen Vertriebskosten) und b) relativ großen bis sehr großen Versicherungskollektiven, auf die sich die Kosten aufteilen. Zumal es c) auch ganz günstig sein dürfte, nicht als Aktiengesellschaft Gewinne/Dividenden an Aktionäre ausschütten zu müssen, sondern als Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit die Gewinne eher den Versicherten, als den Aktionären zukommen zu lassen.

    In diesen drei Punkten ist man bei der Debeka nicht gerade schlecht aufgestellt, was sich an den langfristigen Beitragsänderungen auch relativ deutlich ablesen lässt. Deswegen mein Ratschlag einfach da zu bleiben…

    Also wir sind mit den Kindern nach umfangreicher Beratung durch einen Versicherungs-Honorarberater (ja, sowas gibt es auch) bei der Signal Iduna im Tarif "Prime" gelandet.

    Das wäre an der Stelle ggf. wirklich nochmal ein Vorschlag: Honorarberater kann/sollte man nutzen und sich leisten, wenn man wirklich wechseln möchte!

    Hartmut Walz hat dazu eine gute Liste erstellt: https://hartmutwalz.de/honorar-finanzanlagenberater/

    Die können unabhängig beraten und einem ggf. durch entsprechende Software Tarife und Leistungen vergleichen. Nur haben die (genau wie alle anderen auch) leider keine Glaskugel für Fragen zur zukünftigen Leistungsentwicklung (inkl. Kulanz) und zur zukünftigen Beitragsentwicklung von Tarifen…

    Möglicherweise gibt es ja Mitglieder, die selbst bei der Signal Iduna oder bei der LVM privat krankenversichert sind und hier einen mehrwertstiftenden Beitrag leisten können.

    Ich hatte meiner besseren Hälfte damals auch nahegelgt, sich auf Grund des damals besseren Testergebnisses in der Finanztest die LVM mal genauer anzuschauen. Sie wollte stattdessen unbedingt zur Debeka, weil ich da ja auch wäre und ein Großteil ihrer Kollegen/innen auch. ;)

    Wie gesagt: Meine Gründe damals pro Debeka sind auch heute nicht kurzfristig quantifizierbar oder beitragsabhängig, sondern eher politischer und ganz langfristiger Natur…


    Die zu dem Zeitpunkt neue „Ottonova“ wäre z.B. auch so ein Experiment, auf das ich mich trotz aller Leistungsversprechen und günstigerer Beiträge nicht eingelassen hätte. Nicht bei einem Vertrag der über etliche Jahrzehnte bis zum Lebensende in eine doch ziemlich ungewisse Zukunft läuft.

    Aber was ist z.B. beim Solactive €STR +8.5 Daily Index das zugrundeliegenden Portfolio?

    Wie von Balu verlinkt liegen dem oft übliche Werpapiere und Anleihen zu Grunde, mit denen man basierend auf wechselseitigen Garantien praktisch als Sicherheit versucht, den Zielindex zu treffen. Letztlich ist das aber auch nicht groß abweichend vom oben beschriebenen Vorgehen...

    Inwieweit beeinflussen die Pläne (nicht) zu vererben, die Frage wann man die VBL (oder die Rente allgemein) beanspruchen soll/will?

    Naja, je mehr Mittel z.B. durch frühzeitige Schenkungen übertragen werden, desto mehr muss für die Betreffenden aus den monatlichen Cash-Flows fließen. Das kann kollidieren mit dem Ziel bei erwartet guter Gesundheit das lange Ende der Rentenzahlungen mitzunehmen...

    0,3% Abschlag pro Monat bedeutet, dass es sich erst nach 20+ Jahren gelohnt hat, die Rente nicht früher in Anspruch genommen zu haben.

    Auch bei knapper Rente gilt also: Rente möglichst früh nehmen und mit dem Geld etwas sinnvolles anstellen.

    Ist m.M.n. etwas pauschal ausgedrückt und trifft nicht alle Einzelfälle (familiäre/statistische/erwartbare Lebenserwartung auf Grund des Gesundheitszustandes? Sonstige Einkünfte? Gesamtvermögensallokation? Erbplanungen für die nächste Generation?, etc.), aber in der Tendenz kann man den grundsätzlichen Ratschlag zum früheren Rentenbezug mit den Zahlen schon geben...

    Wenn ich 2 BUs zu einer BU-Rente von 3000€ zusammenfasse, müsste ich >200€ im Monat (126€ für bestehende und ~80€ für neue) dafür bezahlen.

    200 € für 3000 € BU Summe in deinem Alter ist m.E. gar nicht so ungewöhnlich. Mach dir klar: Jeder Neuabschluss erfolgt mit dem aktuellen Alter und je älter du bist, desto teurer wirds. Das kann dann ggf. die günstigere Berufseinstufung auch nicht mehr ausgleichen.

    Mein Tipp: Geh zur Orientierung doch vll. wirklich mal auf einen der Makler zu, die FT empfiehlt:

    https://www.finanztip.de/berufsunfaehigkeitsversicherung/

    Herrn Schlemann hab ich selbst schon in Sachen BU beauftragt und weiterempfohlen, aber es gibt auch andere, die in Frage kommen. In Grenzfällen gibt es noch ein paar weitere Versicherer, als die in der Makler-Software. Das scheint mir bei dir aber weniger notwendig als die Fragen zu klären, ob, wo und zu welchen Bedingungen du bezüglich BU aktuell alternativ noch versicherbar bist.

    Mein Netto beträgt 3100€ und ich habe einen reinen Bürojob.

    Habe schon nach Tests von BU-Versicherungen geschaut. Dr. Schlemann : wie sollte man am besten nach einer neuen BU schauen?

    Mir ist schon klar, dass ich erst nach einer neuen BU schauen muss. Bei der jetzigen wird eben auch etwas in Fonds angespart und man bekommt am Ende Geld raus. So ganz sinnvoll scheint mir das nicht zu sein.

    Idee: Angenommen du willst dein Nettoeinkommen absichern, warum ergänzt du denn nicht einfach noch eine zweite BU mit ebenfalls rund 1.500 €, sodass du auf etwa 3.000 € kommst?

    Der Vorteil wäre, dass der alte BU-Vertrag mit den Gesundheitsfragen vor über 10 Jahren abgeschlossen wurde und deshalb auch bei vergessenen/falschen Angaben zu den Gesundheitsfragen nicht mehr angefochten werden kann. Das Risiko, diesen Versicherungsbaustein zu verlieren, ist damit entsprechend geringer. Je nach Alter und Nachversicherungsoptionen kannst du dann später immer noch überlegen, ob/welche der beiden Versicherungen du ggf. erhöhst um die andere zu reduzieren oder ggf. ganz zu kündigen, falls sich das lohnt.

    Ich bin grundsätzlich ein Fan davon, existenzielle Risikoabsicherung auf mehr als nur ein Bein zu stellen und nicht nur einer Versicherung im Fall der Fälle vertrauen zu müssen.

    Die VBL rechnet mit 0,3% Abschlägen pro Monat und passt laufende Renten zum 01.07. mit 1% an.

    Ok, dann sollte man diese 0,3% Abschlag mal in Relation zum Abschlag der GKV setzen und sich klarmachen, dass 1% Rentenerhöhung mit ziemlicher Sicherheit nicht ausreichen wird, um die Inflation (Zielgröße der EZB rund 2%) über die Jahre auszugleichen. Diese Rente wird demnach für den verbleibenden Rest des Lebens an Kaufkraft verlieren und für die Betroffenen praktisch monatlich immer weniger wert. Insbesondere wenn die Alterseinkünfte insgesamt "auf Kante genäht", sprich knapp bemessen sind, wird man Abschläge umso schmerzafter spüren über die Jahre...