Beiträge von FinanztipUser

    Nee, alles gut, aber wenn nach einem von zwei Fahrrädern gefragt wird, muss man nicht unbedingt ein Auto vorschlagen.

    Meine Rede und genau das ist/war der Punkt…

    Die verlinkte "Studie" belegt keinerlei Auswirkung, hast Du vieleicht die falsche verlinkt? Wieviel weniger Waffen wurden durch SRI im letzten Jahr verkauft und genutzt. Wieviele Tote wurden belegbar dadurch verhindert? Wie stark ist die Kinderarbeit hierdurch belegbar zurück gegangen. Wieviel stärker haben die im Index enthaltenen Unternehmen ihren CO2 Ausstoss gegenüber denen nich im Index enthaltenen reduziert?

    Mal reingelesen in den Link? Da ging es wie gesagt erstmal um die Methodik. Und es wird dir keine Studie dieser Welt diese Punkte erst recht nicht für deinen ETF ermitteln können, wie denn auch?

    Das Grundprinzip: Einfluss auf die Finanzierungskosten ist glaube ich klar und ziemlich gut belegt. Umdenken und Umsteuern der Wirtschaft braucht Zeit. Aber gerade hierbei können die SRIs meiner Meinung nach etwas beitragen.

    Ich finde deine Aussagen: „Nur Nachteile“ ziemlich pauschal und einfach falsch wenn man bedenkt, welche Aspekte auch jenseits des Impacts eine Rolle spielen können. Angenommen der Impact wäre gering oder sogar zu vernachlässigen: Die SRIs wären für mich immer noch besser, einfach weil ich damit morgens besser in den Spiegel schauen kann.

    Ich würde sogar noch weiter gehen: Wer von bestimmten Unternehmen einfach grundsätzlich nicht profitieren will, der hat erst mit den SRIs (sofern ausgeschlossen) die Möglichkeit, in den Weltmarkt zu investieren. Auch wenn man nicht explizit auf eine SRI-Prämie setzt oder nichtvdaran glaubt: „Nur Nachteile“ sind das sicher nicht…

    Und nochmals sorry, ich wusste nicht, dass das ein Reizthema ist und keine kritische Meinug zugelassen ist.

    Hier ist gerne jede kritische Meinung zugelassen. Nur bei sehr pauschalen und/oder unfundierten Aussagen oder völlig unpassenden Antworten wird gerne mal widersprochen…

    Die Diskussion wie nachhaltig das Ganze wirklich ist, ich finde ich durchaus berechtigt, aber danach war hier gar nicht gefragt und deshalb ist sie hier auch fehl am Platz.

    Seh ich ansonsten auch so und wurde ja auch alles schon in anderem Threads diskutiert…

    Wenn jetzt die Preise für 2026 aber wieder sehr stark differieren und die HUK24 wie auch ind en Vorjahren wieder (deutlich) günstiger wäre als die Provinzial, was würde bei einem erneuten Wechsel zurück mit der Sondereinstufung passieren? Würde die HUK24 diese auch wieder übernehmen?

    Sehr gute Frage, weiß ich auch nicht! 🙈 Aber gut zu wissen, dass so ein Wechsel zur Provinzial überhaupt inkl. dieser Übernahme möglich ist.

    Ergänzung der Frage: Gilt das bei allen Versicherungen inkl. Rabattschutz? Und hat das irgendeine Rechtsgrundlage oder ist das Willkür der jeweiligen Versicherungen?

    Mir ist keine Studie bekannt, die irgendeinen positiven Effekt auf Klima oder ähnliches dieser Investments nachweist.

    Dazu gibts Studien wie Sand am Meer! Schau vll. einfach mal in allein die öffentlich zugänglichen, auch und gerade als Einstieg in die Impactmessung:

    https://www.bertelsmann-stiftung.de/fileadmin/files/BSt/Publikationen/GrauePublikationen/Impact-Investing-in-Deutschland-2020.pdf

    Klar ist, dass SRI umso besser funktioniert, je mehr Leute darauf setzen. Unternehmen steuern ihre Entscheidungen massiv danach, wie sich ihre Kapitalkosten verhalten. Wenn sie sich für bestimmte Projekte entscheiden, für die sie schlechter (d.h. teurer) an Mittel kommen, oder ihre Kapitalkosten erhöhen, dann lassen sie es tendenziell eher sein. Allein dieser Aspekt führt zu einem Umdenken in den Vorständen.

    Viel wichtiger für mich als Anleger: Ich möchte aus ethisch/moralischen Gründen in bestimmte Bereiche nicht investieren (Kinderarbeit, Streumunition, etc.). Davon möchte ich einfach nicht profitieren! Und das gelingt relativ gut über SRIs, auch wenn es natürlich immer Grauzonen gibt…

    Ich gehe dabei größere Risiken ein ohne dafür mit höherer Rendite belohnt zu werden. Das ist ein schlechter Deal, wie ich finde.

    Schlecht vll. dann, wenn man alle ethisch/moralischen Bedenken über Board wirft! Fakt ist: Auch mit SRIs ist man so weit gestreut, dass man den Zielindex erstaunlich genau trifft. Die Schwankung (=Risiko) ist also definitiv nicht höher und auch das Ausfallrisiko ist ausreichend stark gestreut!

    Fakt ist ausserdem, zuletzt gab es sogar eine SRI-Prämie, da nachhaltige Unternehmen etwas besser gelaufen sind:

    https://www.msci.com/documents/10199/641712d5-6435-4b2d-9abb-84a53f6c00e4

    Und dass trotz Krieg in Europa und im nahen Osten und einem Boom der Rüstungs- und Ölindustrie…

    Hallo zusammen,

    ich suche nach einem nachhaltigen MSCI World für mein 50/30/20 Portfolio und bin entschieden zwischen folgenden 2 Varianten:

    Amundi MSCI World Climate Net Zero Ambition PAB UCITS ETF (ISIN: IE000CL68Z69 )

    Amundi MSCI World SRI Climate Net Zero Ambition PAB UCITS ETF EUR Acc (ISIN: IE000Y77LGG9 )

    Welchen der beiden haltet ihr für eine bessere Wahl, gerade was das Verhältnis von Nachhaltigkeit und Diversifikation angeht? Danke schonmal

    Klingt nach einem guten Plan! Nur was spricht gegen den SRI der UBS, der auch Finanztip-Empfehlung ist? Von Amundi hab ich aus den schon genannten Gründen abgesehen.

    Zu den Hintergründen:

    Nachhaltige Geldanlagen: Investieren in grüne Aktien / ETFs

    Es gibt da auch neuere/bessere Varianten von, die ich mir in diesem Zusammenhang einmal anschauen würde…

    Ich selbst setzte mit 50% World-SRI, 25% EM-SRI, 10% Europe-SRI und 15% Small-Caps-SRI auf die UBS und das bei der DKB. Und bin damit ziemlich zufrieden!

    Sag Bescheid, falls du Fragen dazu hast… :thumbup:

    Ein Herr Klotz beschreibt gerade seine Erfahrungen damit. Also damit, wie es ist, durch exzessive Kostenreduktion („Standardtarif“) im Alter nicht mehr richtig versichert zu sein (bei ihm im Gegensatz zu dir nicht freiwillig!):

    Klotz
    4. November 2024 um 20:05

    Würde ich keinem wünschen, ehrlich gesagt… :(

    Hat jemand eine Lösung, wie man anlässlich der kleinen Preiserhöhung das Sonderkündigungsrecht nutzen kann, um in einen noch günstigeren PKV-Tarif zu kommen?

    Danke!

    Schonmal dran gedacht, dass die PKV-Versicherung keine KfZ-Versicherung ist? :rolleyes:

    Was bringt dir ein „Sonderkündigungsrecht“, theoretisch kannst du doch immer zum Jahresende mit 3-Monats-Frist kündigen. Du musst halt den Nachweis über eine Folgeversicherung erbringen und das wird halt schwierig und absehbar teuer…

    Kündigung der privaten Krankenversicherung
    Sollte ich die PKV kündigen? Was muss ich dabei beachten? Welche Kündigungsfristen gelten? Und wie wechsele ich in die gesetzliche Versicherung?
    www.finanztip.de

    Erwartest du jetzt ernsthaft einen Sonderrabatt, weil die PKV sich um 20€ erhöht hat? Die meisten PKVs (Vollversicherungen) werden aktuell eher dreistellig teurer auf Grund der gestiegen Kosten im Gesundheitswesen. Ich verstehe echt dein Problem nicht…

    Danke, jetzt bitte wieder zu den Lösungsvorschlägen!

    Lösungsvorschläge? Ich seh hier im Thread noch nicht mal das Problem, für das du Lösungen suchst…

    Du bist hier für den Krankheitsfall versichert, hast dich entschieden aus der Solidargemeinschaft der GKV auszusteigen und bist in die PKV gewechselt. Trotz großem Vermögen willst du jetzt wg. 20€ Beitragserhöhung aus der Versicherung komplett aussteigen und bist sauer, weil der Gesetzgeber aus sehr guten Gründen im Interesse von uns allen verhindern will, dass du da jetzt aus Trotz aussteigst, um dich dann im Krisenfall durch Steuergelder behandeln lassen zu können?

    Ernsthaft: Wo ist das Problem? :/

    Deswegen würde ich das ja auch so machen ^^

    Naja, gibt ja auch die Möglichkeit direkt freiwillig Geld an an den Staat zu spenden:

    Bürger spenden 51.200 Euro zur Schuldentilgung an den Staat
    Dem Staat Geld schenken? Für die meisten Menschen dürfte das ein abwegiger Gedanke sein. Doch auf einem Spendenkonto des Bundes sind in diesem Jahr bereits…
    www.tagesschau.de

    Bin selbst Spendenmitglied in etlichen NGOs, aber auch so eine Spende an den Staat würde ich glaube ich eher machen, als mir für den selben Vorgang ein relativ komplexes Finanzprodukt zuzulegen und dann noch unnötige Gebühren dafür an eine Fondsgesellschaft/Bank für zu zahlen… ;)

    Mal ganz praktisch: Wie würdest du bei dem Portfolio Re-Balancing machen wollen? Hast du das z.B. in extra-ETF mal durchgespielt?

    10% Crypto/BTC hat eine Volatilität, die dir in absoluten Zahlen diesen Plan ziemlich sicher zerschießen oder ins Absurde führen dürfte. Das mal bedacht? Also allein die Frage, wann/wie du dein Re-Balancing machst ist dann schon gar nicht mehr so einfach zu beantworten..

    PS: Gerade gelesen, dass bei Rentner/innen im Standardtarif die Regelung gilt, dass die Beiträge vom Sozialamt als "angemessen" anzuerkennen sind, was auch immer das dann im konkreten Einzelfall bedeutet. Das müsste man dann für sich einordnen und gegen die hälftige Ersparnis des Basistarifs und die entsprechenden Leistungen abwägen...

    Zitat
    §32 Abs. 4 Nr. 2 SGB XIII

    (4) Bei Personen, die gegen das Risiko Krankheit bei einem privaten Krankenversicherungsunternehmen versichert sind, sind angemessene Beiträge nach den Sätzen 2 und 3 anzuerkennen. Angemessen sind Beiträge


    2. für eine Absicherung im brancheneinheitlichen Standardtarif nach § 257 Absatz 2a des Fünften Buches in der bis zum 31. Dezember 2008 geltenden Fassung.

    § 32 SGB 12 - Einzelnorm

    Einen guten Überblick über beide Tarife bietet doch auch diese Tabelle:

    Standardtarif Basistarif
    Beitrag
    • meist erheblich niedriger als Höchstbeitrag zur GKV
    • maximal 150 % des GKV-Höchstbeitrags für privat versicherte Ehepaare
    • pro Person meist GKV-Höchstbeitrag plus durchschnittlicher Zusatzbeitrag
    • Hälfte bei Hilfebedürftigkeit (§ 9 SGB II)
    Leistungen
    • ähneln Kassenleistungen
    • begrenzte Sitzungszahl bei Psychotherapie; keine Kuren
    • 20 % Selbstbeteiligung für Medikamente, Hilfs- und Heilmittel (max. 306 € im Jahr)
    • entsprechen Kassenleistungen
    • deutlich bessere Leistungen als in Standardtarif bei Kuren, Reha, Haushaltshilfe, Psychotherapie, Soziotherapie, Palliativversorgung
    • 2-10 € Zuzahlung für Medikamente, Hilfs- und Heilmittel
    Zu­satz­ver­si­che­rung­en
    • möglich; Krankentagegeld ist bereits mitversichert

    Quelle: https://www.finanztip.de/pkv/pkv-standardtarif/

    Geh Du mit Lösungsvorschlägen doch einfach mal beherzt voran!

    Na was mach ich im Gegensatz zu Dir denn hier im Thread seit dem ersten Posting? :rolleyes:

    Vorschlag 1: Clearing-Stellen kontaktieren, wenn es finanziell mit der PKV knapp wird

    Wenn es richtig knapp werden sollte mit den Alterseinkünften und Beiträgen am besten gleich einen Termin hier vereinbaren:

    https://www.eu-gleichbehandlungsstelle.de/resource/blob/….pdf?download=1

    Vorschlag 2: Finanztip-Artikel genau dazu berücksichtigen (kam auch von Oldie)

    Diesen Artikel bzw. Vergleich der Optionen gelesen?


    Basistarif in der privaten Krankenversicherung (PKV)
    Der Basistarif eignet sich nur dann, wenn für Dich als Privatversicherter ein interner Tarifwechsel nichts bringt und Du nicht zurück in die GKV kannst.
    www.finanztip.de

    Vorschlag 3: Genau abwägen zwischen Standardtarif und Basistarif

    Ich würde mich in so einem Fall ganz massiv schlau machen und so eine Entscheidung sehr gut überdenken. Oft gibt es tariflich dann kein zurück mehr bei solchen Umstellungen und die Folgen auch für ärztliche Behandlungen und Abrechnungen sind in der Praxis gewaltig…

    Würde vermuten, dass das (Basistarif) mittelfristig schon in Frage kommt. Es ist halt ein ganz massives Abwägen nötig, ob man die Vorteile des Standardtarifs für den Rest seines Lebens zu Gunsten des Basistarifs aufgeben will und/oder ob es mögliche Alternativen dazu gibt…

    Als Ergänzung:

    Der Standardtarif in der PKV (Private Krankenversicherung)
    Rentner und ältere Versicherte können bei ihrem privaten Krankenversicherer in den günstigen Standardtarif wechseln. Der bietet aber weniger Leistungen.
    www.finanztip.de

    Vorschlag 4: Bei der Entscheidung die Ärzte vor Ort einbinden

    Will sagen: Neben den finanziellen Leistungen bzw. Erstattungen der Versicherungen und möglichen Zuzahlungen hat die Entscheidung in den Standardtarif oder Basistarif zu wechseln relativ schnell ziemlich heftige Auswirkungen darauf, welche medizinische Versorgung man überhaupt noch bekommt. :|


    Und das sollte man wirklich bedenken und überdenken, gerne mit Betroffenen vor Ort über die Versorgungssituation und konkrete Arztpraxen sprechen und sich informieren, bevor man solche Entscheidungen beiläufig trifft!

    Vorschlag 5: Finger weg vom Notlagentarif! :huh:

    Mir fällt der


    Notlagentarif


    ein.

    Leute, ist euch klar, was ihr hier vorschlagt? Das ist praktisch ein Ruhen des Versicherungsvertrages, bei dem nur noch Notfälle (Schmerzzustände, akute Erkrankungen) behandelt werden. Das ist nicht mal annähernd ein ausreichender Krankenversicherungsschutz...

    Vorschlag 6:

    Falls es knapp wird mit der Beitragszahlung neben der unter Vorschlag 1 genannten Clearing-Stelle auch das Sozialamt einbinden, BEVOR der Vertrag in den Notlagentarif umgestellt wird. Wie Alexis richtig schreibt, kann bei "Hilfebedürftigkeit" die Hälfte des Basistarifbeitrags übernommen bzw. erlassen werden. Dann müsste man aber praktisch Grundsicherung im Alter beantragen und auch genehmigt bekommen (fraglich je nach indiv. Situation, finanziellen Rücklagen, etc.) und eben den Standardtarif unwiderbringlich aufgeben, was man sich (Vorschlag 3) gut überlegen sollte.

    Hinweis dazu: Bei all den Optionen sollte man versuchen abzuschätzen, wie hoch Zuzahlungen und Eigenleistungen dann sind. Bei manchen Herzmedikamenten kann es schnell zu Zuzahlungen i.H.v. mehreren Hundert Euro pro Monat kommen. Das macht dann die Kostenersparnis der Vertragsumstellung sehr schnell zunichte. Ähnlich bei Behandlungskosten, die dann nicht mehr (vollumfänglich) erstattet werden.

    Daher mein Fazit: Wenn man fürs Alter nicht wirklich massivst gut aufgestellt ist und die PKV-Beiträge einen finanziell immer mehr unter Wasser drücken, gibt es regelmäßig ab einem gewissen Punkt nur noch die Wahl zwischen Pest (Standardtarif), Cholera (Basistarif), dem Herzinfarkt (Notlagentarif) und anderen Optionen, die ich meinem ärgsten Feind nicht wünschen würde... :|

    Hatte ich hier mal rausgesucht: §11 (2) der Vertragsbedingungen, zu mindest bei mir!

    FinanztipUser
    24. Oktober 2024 um 20:33

    Es gibt durchaus Ärzte / Hausärzte, die nicht nur das Geld sondern auch noch ihren Eid im Auge haben.

    Genau. Bedeutet aber für die Betroffenen: Man wird zum Bittsteller und ist fast schon auf das Erbarmen der jeweiligen Ärzte/Ärztinnen angewiesen.

    Noch schlimmer ist es bei Menschen ohne Versicherungsschutz oder mit Beitragsschulden in der PKV. Ich kenne Fälle, in denen nötige Krebsbehandlungen (konkret: Operationen) in Kliniken abgelehnt wurden, weil es Beitragsschulden in der PKV gab und Rechnungen bei dieser Klinik folglich nicht bezahlt wurden.

    Die Betroffenen können dann manchmal wirklich nur noch auf private und kirchliche Initiativen (Almosen?) in Punkto Behandlung und Unterstützung hoffen. Das hat dann in meinen Augen wirklich mittelalterliche Züge und mit einem funktionierenden Gesundheitssystem gar nichts mehr zu tun…

    Wie sähe denn die Alternative aus?

    Zielführend schiene mir eine solidarische, funktionale und auskömmliche Versicherung für alle (Bürgerversicherung o.ä.) als Ergebnis des Sozialstaatsgebotes. Darauf aufbauend dann gerne aber auch den privaten Luxus von ergänzenden Zusatzversicherungen, die als individuelle Freiheit jeder für sich nach individuellen Vorstellungen und Bedürfnissen abschließen und aus der eigenen Tasche bezahlen darf.

    Die Kombination aus Basisversicherung und Zusatzversicherung kann dann gerne dem heutigen höheren und höchsten PKV-Niveau entsprechen. Unter das Level der grundlegenden Absicherung dürfte dann aber auch niemand mehr fallen.

    Und diese Wahnsinnsbürokratie von 95 (!) gesetzlichen Krankenkassen mit zu 98% identischen Leistungen und einem Alibi-Wettbewerb auf der einen Seite und einem kompletten zweiten System (PKV) parallel auf der anderen Seite könnte man sich dann komplett sparen.

    Wenn man dann noch die Digitalisierung dieses Systems auf die Reihe bekommen würde, dann hätte man gigantische Kosteneinsparungen und einen Mehrwert für fast alle Versicherten geschaffen! Und ein System, dass m.E. um Längen und in vielerlei Hinsicht besser funktionieren würde, als unsere analoge Klassengesellschaft im Gesundheitswesen heute. :)

    Und das sage ich als ziemlich umfangreich PKV-Versicherter, der sich aller Voraussicht nach auch im Alter die Beiträge wird leisen können… ;)