Beiträge von LebenimSueden

    Die Absicht eine Reform durchzuführen grundsätzlich lapidar mit "Die ist doch keine" zu bewerten ist unangemessen und in meinen Augen schlicht falsch.

    Da bin ich anderer Meinung. Wer eine große Reform ankündigt, große Entlastung verspricht und dann in der Praxis nichtmal den Ausgleich der kalten Progression drin hat, macht eben keine große Reform. Sondern eher die jährliche Wartung am Steuersystem. Und die halt auf Sparflamme.

    Die Schweiz und Österreich werden sicherlich mit Begeisterung ihre Landschaft fluten

    Da wird tatsächlich fleißig dran gearbeitet. Allzuviele Täler gibt es natürlich nicht mehr zu fluten und dafür sich auch kaum Mehrheiten zu bekommen, aber viele Stauseen werden auf Pumpspeicherung umgebaut. Teilweise ist auch die Aufstockung von Staumauern geplant, z.B. am Grimsel. Da geht es dann aber vor allem um eigenen Winterstrom und weniger um die Speicherung für andere Länder

    Das wird man erst in ein paar Jahren/Jahrzehnten wissen, falls man so lange durchhält.

    Es geht mir nicht um die Frage, ob Small Caps in den nächsten 20 Jahren eine bessere Performance liefern als Large Caps. Auch wenn das in der Tendenz so sein sollte.

    Mir geht es darum, dass hier so getan wurde, als würden sich Leute durch den Hype auf den All-Cap ins Verderben stürzten. Wenn ein Performanceunterschied bei der Nachkommastelle die wahrscheinlichste Lösung ist...

    Warum jetzt jemand wechseln sollte, wenn er vorher den FTSE All-World und keinne SC-ETF zusätzlich hatte, ist mir ein Rätsel. Aber die Ideen der Anleger ändern sich u.U. täglich mehrmals.

    Da gibt es schon gute Gründe. Der Small Cap ETF war bisher recht teuer. Dazu gilt, dass du mit 2 ETF in die Rebalancing-Problematik reinläufst. Mit dem All Cap hast du alles in einer Position.

    Und ja, natürlich hätte man auch vorher schon auf den ACWI IMI umsteigen können, der ziemlich genau den gleichen Inhalt hat

    Der Hype ist nicht angemessen. Es ist schade um jeden Welt-ETF-Sparplan, der jetzt deswegen beendet wird.

    Wenn jemand seinen All-World stoppt und ab September den All-Cap bespart, entsteht doch keinem ein Schaden? Man tauscht einen breiten MCap Index gegen einen noch etwas breiteren MCap Index aus. Mehr nicht.

    Ich für meinen Teil finde es super, dass es den jetzt gibt.

    Für eine Petition ist das so massiv

    Es ist relativ einfach, gegen etwas zu mobilisieren. Zumal sich beim Thema Feuerwerk viele Gruppen damit angesprochen fühlen, dagegen zu sein. Aus unterschiedlichsten Gründen. Wie dem auch sei...die Anzahl der Feuerwerkskäufer dürfte über den Daumen gepeilt die Petitionisten um den Faktor 5-6 übersteigen

    Um das Narrativ der Grünen Verbots- und Regulierungspartei zu stärken, führst Du wirklich unglückliche Beispiele auf.

    Da verstehst du mich falsch. Es ging mir um Beispiele dafür, dass Dirigismus schlecht funktioniert.

    Es dürfte unbestreitbar sein, dass auf dem Dirigismus-Spektrum gewisse Parteien unterschiedlich positioniert sind und linke Parteien sind recht dirigistisch unterwegs. Liegt natürlich an der Staatsgläubigkeit, die linken Konzepten inherent ist. Aber wie gesagt...das Problem ist, dass Dirigismus schon länger in der breiten Politik angekommen ist. Selbst die Vielzahl an Desastern während Corona (z.B. Definition systemkritischer Geschäfte, massiver Betrug bei Tests, Impfpriorisierung) konnte die Staatsgläubigkeit nicht erschüttern.

    Und dein Versuch einer Widerlegung zeigt ja auch sehr schön den Dirigismus. Mehr CO2-Grenzwerte auf dem Prüfstand statt Emissionshandel. Gut, die Grünen waren früher mal für 5 Mark pro Liter, das Thema hat man dann doch irgendwann auf sehr kleiner Flamme köcheln lassen. Kopplung der Förderung an den realen Betrieb...an die Frage, ob man Plugin überhaupt fördern muss hat man sich ebenso wenig herangetraut wie an die Frage, warum die Firmen eigentlich tatenlos zuschauen, wenn ein Diesel durch einen de facto Benziner ersetzt wird. Das Thema Mietpreisbremse wuchs zwar auf dem Mist der jetzt nicht mehr so großen Koalition, ich kann mich aber nicht erinnern, dass die Grünen hier für mehr freien Markt getrommelt hätten. Und in Berlin hat RRG einen Mietendeckel beschlossen. Die vorletzten Änderungen zum Thema Solar hat deine KI wohl vergessen...2023 wurden die Vergütungssätze unter Habeck wieder nach oben gesetzt, ein extra Tarif für Volleinspeiser eingeführt und die Märchensteuer für PV-Anlagen abgeschafft.

    Und die Gewerkschaft der Polizei sowie knapp 3 Mio. Unterschriften und vermutlich eine Reihe von Tieren, die sich dadurch leicht gestört fühlen sehen das ähnlich wie ich.

    3 Millionen von 82?

    Und die GdP dürfte sich eher daran stören, wie in St. Pauli geböllert wird...bei vielen Menschen auf engem Raum...als an den Raketen in der EFH-Siedlung in Hintertupfingen. Ich habe kein Problem damit, wenn man in gewissen Bereichen das Böllern einschränkt, in denen das ohnehin kein vernünftiger Mensch tun würde. Aber ich habe ein Problem mit einem pauschalen Verbot aufgrund persönlicher Abneigung. Letztlich reden wir hier auch immer über einen Abend im Jahr und dabei auch nur über einen kurzen Zeitraum in dem das überhaupt legal ist. Hier sieht man wunderbar, wie aus einer Mücke ein Elefant gemacht wird

    Mir geht es nicht darum, jetzt die einzelnen Punkte zu diskutieren, sondern aufzuzeigen, dass es ziemlich albern ist, hier mit irgendwelchen Beispielen ein Narrativ der Grünen Verbotspartei zu bedienen.

    Verbote finden sich parteiübergreifend in Abhängigkeit der jeweiligen politischen Ausrichtung. Das ist auch logisch, da Verbote ein Teil der Gesetzgebung sind. Und dafür ist der Gesetzgeber halt da.

    Es gibt schon Unterschiede zwischen den Parteien. Die Grünen gehören definitiv zu den Parteien, die dem Dirigismus stark zuneigen. Auch wenn das leider mittlerweile kein Alleinstellungsmerkmal mehr ist und in den letzten Jahren viele andere Parteien der Illusion erliegen, dass die Welt doch ganz einfach wäre und der Staat diese überblicken und kleinteilig regulieren könnte. Hinterher reibt man sich verwundert die Augen, wenn es zu ungewünschten Effekten kommt. Sei es die Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen, Vermietung möblierter Wohnungen oder der allgemeine Wohnungsmangel aufgrund von Mietpreisbremsen. Seien es kleinteilige Vorgaben zum Spritverbrauch, die uns Motoren gebracht haben, die auf dem Prüfstand immer effizienter wurden und in der Realität bei etwa gleichbleibenden Verbräuchen immer anfälliger. Sei es der Siegeszug von Plugin-Hybriden, die nie elektrisch gefahren werden. Eine Energiewende, in der man die reine Produktion von Strom maximiert hat und sich jetzt wundert, warum die schlecht zum Bedarf passt. Und so weiter. Es gibt zahlreiche Beispiele, in denen gut gemeint eben das Gegenteil von gut gemacht ist. Und das Problem liegt hier nicht in handwerklichen Fehlern bei den einzelnen Regelungen, sondern schlicht und einfach darin, dass der zentrale Planer eben nie die Realität vollständig überblicken kann.

    Feuerwerk ist auch so mit eines der dümmsten Sachen die es gibt.

    Sagst du. Ich sehe nichts verwerfliches daran, einmal im Jahr eine handvoll Raketen für weniger als den Preis einer schlecht eingeschenkten Maß Bier hochzujagen.

    Indexmieten sind aktuell ein Problem. Nicht umsonst beschäftigt sich damit auch die Bundesregierung.

    Nachdem man in Zeiten niedriger Inflation für Indexmieten war. Wer konnte auch ahnen, dass die Zeiten nicht ewig anhalten?

    Fakt ist doch, dass Vermieter nicht aus Langeweile vermieten und Indexmieten eine relativ faire Sache sind. Der Vermieter bekommt eine Erhöhung in der Inflationsrate, was auch mittelfristig grob seinen Kostensteigerungen entsprechen sollte. Und der Mieter bekommt langfristig etwa Gehaltserhöhungen in Höhe der Inflationsrate (abzüglich natürlich der kalten Progression sowie der Erhöhung von Steuern und Sozialabgaben...aber das ist Schuld der Politik...) und kann sich eine Mietsteigerung um die Inflationsrate leisten. Aber viele Politiker hätten natürlich gerne, wenn Vermieter gar nichts verdienen wollen.

    Bei comdirect gibts für die Anmeldung auch schon 50€ Prämie. Also wer mag kann sich zwei Lockvogelangebote holen :)

    Angesichts der Tatsache, dass die Comdirect immer noch 1,5% für einen Sparplan nimmt, dürfte die kaum das AVD kostenlos machen. Die 50€ sind dann schnell wieder weg. Wobei ich auf die Schnelle nicht gefunden habe, dass man das AVD bei der Comdirect auch tatsächlich besparen muss ;)

    Die Grünen haben dazugelernt

    Haben sie das? Kleinteiliger Dirigismus steht da immer noch ganz weit oben, in der Regel in Form von Verboten. Und wo ein wahrer Kern ist, macht man es Springer eben sehr leicht. Da hilft es auch nichts, wenn man nach dem Shitstorm zum Veggie Day dann wieder halb zurückrudern und behauptet, das könne ja nur auf Freiwilligkeit basieren.

    „Ununterbrochen ab dem 01.01.2027 führt“.

    Tolle Formulierung.

    Macht schon Sinn. Du bekommst als Gewinner das Geld ab 01/27 so lange du dieses Depot hast. Und wenn du es kündigst, gibt es halt nix mehr.

    Ich sehe jetzt auch erstmal kein Problem damit, sich auf die Liste setzen zu lassen. Da Scalable schon den Preiskampf mit Nullkosten eröffnet hat und am AVD selbst vermutlich relativ wenig zu verdienen ist, rechne ich nicht damit, dass man nennenswert günstigere Angebote bzw. großartige Boni bekommt. Und falls das doch so sein sollte, kann man ja immer noch kündigen und wechseln

    Was ist an dem Wort „Angebot“ unverständlich?

    Es ging doch nicht um das Angebot...mir ist keine Kantine bekannt, die in 2013 kein vegetarisches Essen angeboten hat...sondern um den Veggie Day. Der eben das Gegenteil von Angebot, Wahlmöglichkeit oder freiwillig ist.

    Wenn ich einen Fleisch-Freitag fordere, dann wird das auch keiner dahin interpretieren, dass ich mir Freitags eine fleischhaltige Option wünsche, sondern richtigerweise so, dass es an dem Tag keine vegetarische Option geben soll. An den abstrusen Versuchen, eine Vorgabe zur Wahlmöglichkeit zu erklären, sieht man sehr schön, wie die getroffenen Hunde bellen...

    Kein Gesetz. Nur aus einem Wahlprogramm.

    Es muss kein Gesetz sein. Auch ein Wahlprogramm taugt als Beleg für übergriffigen Dirigismus. Mal ganz ehrlich, was willst du da anderes rauslesen, als die Vorgabe an einem Tag kein Fleisch anzubieten? Wie würde eine grüne Regierung das "zum Standard" machen ohne Gesetz?

    Ich hab Pumpspeicher als ein Beispiel genannt (gegen deine Behauptung es gäbe nichts anderes) dass günstiger ähnliches erreichen kann und nicht behauptet, dass wir damit jetzt und in Deutschland den ganzen Winter über Strom erzeugen können.

    Die Pumpspeicher werden schon immer praktisch vollständig für die kurzfristige Stabilisierung genutzt. Und selbst wenn wir die Funktion durch Batteriespeicher ersetzen, wird aufgrund der begrenzten Kapazität Pumpspeicherung immer nur ein kleines Zubrot fürs Stromnetz sein.

    Btw, die Anzahl an Kraftwerken die heute Deutschland mit Wasserstoff oder künstlichen Methan betrieben werden liegt auch nahe Null.

    Es gab bisher auch keine Notwendigkeit dafür. Warum ein Kraftwerk mit Wasserstoff betreiben, der realistisch aus Erdgas kommt, wenn man das Erdgas auch direkt verfeuern kann?

    Wofür genau brauchen wir mehr als wenige Tage?

    Du musst nach einer Winterflaute sämtliche Speicher wieder auffüllen und das kann länger dauern. Hier mal ein Denkanstoss: https://www.tech-for-future.de/dunkelflaute/

    Die günstigste Variante ist schlicht der weitere Ausbau von EE weit über den täglichen Bedarf hinaus

    Und damit ruinierst du halt die Wirtschaftlichkeit an allen mäßigen und guten Tagen durch ein massives Überangebot. Kein privater Investor wird das finanzieren

    Es ist ein Unterschied was im Wahlprogramm steht und was später auf dem Tisch liegt. Der shitstorm kam nicht während der Wahlen sondern als es eingebracht wurde.

    Die Wikipedia hat die komplette Chronik: https://de.wikipedia.org/wiki/Kontroverse_um_den_Veggietag

    Ja, der Shitstorm kam mit etwas Verspätung. Aber da zu dem Zeitpunkt war das Wahlprogramm verabschiedet und bei der Formulierung kann sich keiner damit rausreden, dass es darum ging, zusätzlich zum Fleisch ein vegetarisches Gericht anzubieten.

    Es ging nicht darum einen Tag verpflichtend ausschließlich Veggieprodukte in Kantinen anzubieten wie kolportiert wurde. Es ging lediglich darum das auf der Karte eine einzige vegetarische Option angeboten wird an eine Tag der Woche.

    Da verdrehst du die Fakten. Hier der Ausschnitt aus dem Beschlusstext:

    Angebote von vegetarischen und veganen Gerichten und ein „Veggie Day“ sollen zum Standard werden.

    https://web.archive.org/web/2013081014…arrierefrei.pdf

    Ginge es nur um ein Angebot, müsste man den Veggie Day nicht gesondert aufführen. Zumal es 2013 kaum noch eine Kantine gegeben haben dürfte, die ausschließlich Fleischgerichte anbietet.

    Wie kommst du zu dieser steilen These? Pumpspeicherwerke bspw sind zwar relativ teuer beim Bau aber im Betrieb weit unter jedem fossilen Kraftwerk.

    Die gesamte Pumpspeicherung in Deutschland liegt bei rund 40GWh. Wir haben im Land eine Last zwischen 60GW tagsüber und 40GW nachts. Oder anders ausgedrückt...die komplette Pumpspeicherung auf einmal reicht maximal eine Stunde. Strom im großen Stil vom Sommer in den Winter zu verschieben kannst du damit vergessen.

    Ich halte Wasserstoff zur Stromproduktion für das normale Stromnetz für einen fatalen Irrweg.

    An Wasserstoff bzw. Wasserstoffderivaten wird man für Saisonspeicher beim aktuellen Stand der Technik kaum vorbeikommen. Alles andere skaliert nämlich schlecht. Und wir haben jede Menge Gasspeicher, die man problemlos mit künstlichem Methan füllen kann.

    Sobald wir über den Horizont von wenigen Tagen blicken, ist auch mit Redox-Flow und ähnlichem nicht mehr viel zu reißen.

    Wir werden Unmengen Wasserstoff an Orten benötigen an denen es kein Netz gibt und allein diese Mengen bereitzustellen wird schon ein Kraftakt.

    Merkst du das Problem?

    Der Unterschied sind 10 mm Reifenbreite. Nicht optimal zum Vergleich, aber leider schwanken die Reifengrößen bei diversen Tests immer mal wieder, daher habe ich die größtmögliche Annäherung genommen.

    Problem ist, dass das teilweise unterschiedliche Konstruktionen sind, die mit gleichen Namen verkauft werden. Ob das der Fall ist, weiß immer nur der Hersteller. Und natürlich kann man sagen "nur 10mm" aber da Reifen über die gesamte Bandbreite verkauft werden, macht der Hersteller irgendwo in den 10mm den Schnitt. Und beim letzten Test mit GJR für Kleinwagen war es doch ein ziemliches Desaster, selbst bei sonst guten Marken und Modellreihen. Man muss wirklich die richtige Größe nehmen, alles andere garantiert nichts

    Und was man daran halt auch sieht...schlechte GJR gibt es immer noch massenhaft.

    Ja, den ignoriere ich bewusst

    Und damit versuchst du halt den Zielkonflikt wegzudiskutieren. Der ist aber das Kernproblem beim GJR. Nimmst du einen winterorientierten, wird der sich im Sommer schwertun und schnell verschleißen. Nimmst du einen sommerorientieren...

    Und an der Stelle möchte ich auch noch darauf hinweisen, dass die rechtlichen Anforderungen ein schlechter Witz sind. Um als Winter- bzw Ganzjahresreifen zu gelten, muss ein Reifen lediglich 7% besser sein als ein Referenzreifen. Es gibt eine Menge Reifen, die sich ganz legal Ganzjahresreifen schimpfen dürfen und in Wahrheit verkappte Sommerreifen sind. Nur ein unabhängiger Test hilft und hier muss man auch wirklich in die Details schauen. Du versuchst hier der kompletten Klasse die Absolution zu erteilen, indem du einzelne Beispiele aufzählst und den Rest ignorierst

    Du ignorierst, dass wir bereits regelmäßig "über Bedarf" (komische Formulierung) EE haben, diese regelmäßig drosseln

    Ich ignoriere nichts, das ist genau die erste Stufe des von mir beschriebenen Problems. Wir haben bereits jetzt über 120GWp an PV-Leistung, grob das doppelte der typischen Last. Und an langen und sonnigen Tagen produzieren die natürlich sehr viel mehr als man braucht. Diese Leistung soll bis 2030 auf 215GWp steigen und bis 2040 auf 400GWp. Was das bei für den Strommarkt bedeutet, kann man sich vorstellen. Auch bei steigendem Strombedarf. Und wenn du da mit Speichern was reißen willst, musst du in Terrawattstunden rechnen. Zur Einordnung...Pump- und Batteriespeicher liegen aktuell bei rund 60GWh=0,06TWh.

    Es ist nicht die Schuld von Reiche, Habeck oder jemand, der das Ministerium vorher hatte. Das Problem liegt im Kern von Sonne und Wind. Eine nicht steuerbare Produktion, hohe Gleichzeitigkeit über Tagesgang und Saisonalität. Das System läuft aktuell, weil man massiv Subventionen ausschüttet und gleichzeitig ein EE-Netz und ein fossiles Netz hält. Ein EE-Netz trägt sich nicht alleine

    Mal so als Beispiel: Der zweitplatzierte GJR gegen den bestplatzierten WR beim jeweiligen Vergleichstest. Reifendimensionen sind fast identisch. Beim Bremsweg auf Schnee und bei der Traktion auf Schnee schneidet der GJR besser ab, als der bestgetestete WR!
    https://www.adac.de/rund-ums-fahrz…tact-2-id-5034/

    https://www.adac.de/rund-ums-fahrz…ance-3-id-4892/

    Das Thema hatten wir doch schon im anderen Thread...mal abgesehen davon, dass du hier unterschiedliche Reifengrößen vergleichst und der ADAC selbst sagt, dass die Ergebnisse nur bedingt über Reifengrößen übertragbar sind, hat der GJR im Sommer keine Chance gegen einen dedizierten Sommerreifen. Du greifst hier einen winterorientierten Reifen raus und schließt daraus, dass GJR grundsätzlich so gut oder besser sind. Und ignorierst dabei einfach den anderen Teil, bei dem der Reifen auch funktionieren muss

    Mir ging es erstmal darum, dass zusätzliche Staatsverschuldung in einer Flaute automatisch 1:1 andere Verwendungen verdrängt

    Aber woher kommt das Geld? Es gibt 3 Möglichkeiten:

    1. verringerter Konsum, weil der Bürger jetzt in Staatsanleihen investiert statt sich ein neues Auto, ... zu kaufen

    2. verringerte Investitionen in der Privatwirtschaft, weil der Anleger jetzt in den Staat statt Unternehmen investiert

    3. aus dem Ausland

    Varianten 1 und 2 verschieben 1:1 innerhalb der Volkswirtschaft. Variante 3 ist ein Kapitalfluss aus dem Ausland ins Inland. Innerhalb der Eurozone kann der sogar ohne einen assoziierten Warenfluss passieren. Das klappt aber nur, wenn nicht alle gleichzeitig die Verschuldung ausweiten. Kapital von außerhalb der Eurozone setzt voraus, dass man zuerst Geld exportiert, in der Regel durch den Import von Konsumgütern. Das Geld fehlt dann eben bei inländischen Konsumgütern.

    Alles ist unter der Annahme einer konstanten Geldmenge. In der Praxis haben wir eine langsame Ausweitung der Geldmenge, die sich wiederum in Inflation niederschlägt.

    Lange Rede, kurzer Sinn...mehr Schulden führen entweder zu Inflation oder dazu, dass anderswo Geld abgezogen wird. In der Regel zu beidem. Oder man druckt Geld und exportiert bunte Scheine, das ist das amerikanische Modell. Das funktioniert so lange, wie sich jemand findet, der gerne Scheine horten will