Steuerreform 2027

KI-Zusammenfassung

: Welche Entlastungen aus den Koalitionsbeschlüssen kommen bei mittleren und geringen Einkommen an, und was würde eine AU ab dem ersten Krankheitstag praktisch bedeuten?

Welche Entlastungen aus den Koalitionsbeschlüssen kommen bei mittleren und geringen Einkommen an, und was würde eine AU ab dem ersten Krankheitstag praktisch bedeuten?

  • Mehrere Beiträge sehen die Steuerpläne eher als begrenzte Korrektur statt als große Reform, weil Grundfreibetrag, Kinderfreibetrag und Kindergeld ohnehin angepasst würden.
  • In den Beiträgen werden als konkrete Beträge bis zu 600 € jährlich ab 2028 für Familien mit zwei Erwerbstätigen und Kindern sowie etwa 180 € für Alleinstehende genannt.
  • Bei der Attestpflicht erwarten einige weniger Missbrauch, während andere mehr Arztbesuche, längere Krankschreibungen und zusätzlich belastete Praxen befürchten.
  • Es ist relativ einfach, gegen etwas zu mobilisieren. Zumal sich beim Thema Feuerwerk viele Gruppen damit angesprochen fühlen, dagegen zu sein. Aus unterschiedlichsten Gründen. Wie dem auch sei...die Anzahl der Feuerwerkskäufer dürfte über den Daumen gepeilt die Petitionisten um den Faktor 5-6 übersteigen

    Da verstehst du mich falsch. Es ging mir um Beispiele dafür, dass Dirigismus schlecht funktioniert.

    Es dürfte unbestreitbar sein, dass auf dem Dirigismus-Spektrum gewisse Parteien unterschiedlich positioniert sind und linke Parteien sind recht dirigistisch unterwegs. Liegt natürlich an der Staatsgläubigkeit, die linken Konzepten inherent ist. Aber wie gesagt...das Problem ist, dass Dirigismus schon länger in der breiten Politik angekommen ist. Selbst die Vielzahl an Desastern während Corona (z.B. Definition systemkritischer Geschäfte, massiver Betrug bei Tests, Impfpriorisierung) konnte die Staatsgläubigkeit nicht erschüttern.

    Und dein Versuch einer Widerlegung zeigt ja auch sehr schön den Dirigismus. Mehr CO2-Grenzwerte auf dem Prüfstand statt Emissionshandel. Gut, die Grünen waren früher mal für 5 Mark pro Liter, das Thema hat man dann doch irgendwann auf sehr kleiner Flamme köcheln lassen. Kopplung der Förderung an den realen Betrieb...an die Frage, ob man Plugin überhaupt fördern muss hat man sich ebenso wenig herangetraut wie an die Frage, warum die Firmen eigentlich tatenlos zuschauen, wenn ein Diesel durch einen de facto Benziner ersetzt wird. Das Thema Mietpreisbremse wuchs zwar auf dem Mist der jetzt nicht mehr so großen Koalition, ich kann mich aber nicht erinnern, dass die Grünen hier für mehr freien Markt getrommelt hätten. Und in Berlin hat RRG einen Mietendeckel beschlossen. Die vorletzten Änderungen zum Thema Solar hat deine KI wohl vergessen...2023 wurden die Vergütungssätze unter Habeck wieder nach oben gesetzt, ein extra Tarif für Volleinspeiser eingeführt und die Märchensteuer für PV-Anlagen abgeschafft.

    Allein aus der Aussage heraus, kann man sehen das du absolut ahnungslos im linken Spektrum bist und nur Mutmaßungen anstellst. Es gibt absolut nicht die Staatsgläubigkeit welche du hier propagierst, sondern andauernde und unablässig Kritik.

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  • Planschkuhunabhängig von den gegenseitigen persönlichen Angriffen, halte ich Deinen Vorwurf an Newb, dass er seine Meinung als einzige Wahrheit ansieht, für nicht gerechtfertigt.

    Er verneint ja nicht, dass Schulden auch die Inflation anheizen könnten. Er hat sich nur darauf bezogen, dass Du behauptest das die Inflation der Jahre 2021-2023 durch die massive Geldmengenausweitung der EZB entstanden sei.

    Und da hat er meiner Meinung nach doch einen guten Punkt, da dieser Zusammenhang eben nicht mehr so eindeutig ist. Wir hatten mit der Corona-Krise und dem Ukraine-Krieg heftige Schocks, welche ja ebenfalls Auswirkungen auf die Volkswirtschaften hatten.

    Du müsstest jetzt also die verschiedenen Punkte einzeln auseinandernehmen und dann belegen können, dass diese gegenüber der Geldmengenausweitung nachrangig waren.

    Der von Dir zitierte Blogartikel einer Bank hat ja diesbezüglich nur gezeigt, dass noch jemand Deiner Meinung ist, dass expansive Geldpolitik zur hohen Inflation geführt hat. Aber auch das ist erstmal nur eine Meinung ohne belastbare Belege und eben keine zwingende Schlussfolgerung.

  • Vielleicht trennt man sich mal von der Vorstellung, das eine Steuerreform grundsätzlich für die Menschen etwas Positives bewirken sollen oder müssen. In diesem Falle steht mutmaßlich die Finanzierung des Gemeinwohls und die Sicherheit des Landes im Vordergrund. Jeweils dazu kann man anderer Meinung sein. Das erleben wir ja in der Diskussion, in der sich die beiden Regierungsparteien gerade befinden. Selbst innerhalb der daran beteiligten Parteien gibt es unterschiedliche Positionen.
    Die Absicht eine Reform durchzuführen grundsätzlich lapidar mit "Die ist doch keine" zu bewerten ist unangemessen und in meinen Augen schlicht falsch.

  • Die Absicht eine Reform durchzuführen grundsätzlich lapidar mit "Die ist doch keine" zu bewerten ist unangemessen und in meinen Augen schlicht falsch.

    Da bin ich anderer Meinung. Wer eine große Reform ankündigt, große Entlastung verspricht und dann in der Praxis nichtmal den Ausgleich der kalten Progression drin hat, macht eben keine große Reform. Sondern eher die jährliche Wartung am Steuersystem. Und die halt auf Sparflamme.

  • Spoiler anzeigen

    Da bin ich anderer Meinung. Wer eine große Reform ankündigt, große Entlastung verspricht und dann in der Praxis nichtmal den Ausgleich der kalten Progression drin hat, macht eben keine große Reform. Sondern eher die jährliche Wartung am Steuersystem. Und die halt auf Sparflamme.

    Jetzt kommt doch der Herbst der Reformen ...?!

    Das zumindest abwarten.

  • Die Absicht eine Reform durchzuführen grundsätzlich lapidar mit "Die ist doch keine" zu bewerten ist unangemessen und in meinen Augen schlicht falsch.

    In den Äußerungen der Beteiligten konnte man selten eine Absichtserklärung erkennen. Das "Wording" ging regelmäßig in Richtung Feierlaune, als ob man schon wesentliche Verfahrensschritte erfolgreich absolviert hätte (z.B.) - und genau das ist eben bis heute nicht passiert. Flankiert von Diskussionsansätzen auch und v.a. aus den beteiligten Parteien selber, was eigentlich noch alles ganz anders kommen müsste, als im Koalitionsausschuss ausgehandelt wurde.

    Diese Art seine eigene Politik darzustellen ist unangemessen und in meinen Augen schlicht falsch. Und obendrein auch für die sog. Politikverdrossenheit und Protestwählerschaft eine extrem gute Nahrungsquelle.

  • Unbestritten ist die Präsentation dieser ganzen Thematik völlig desolat. Ich warte trotzdem erst mal das/die Gesetz/e ab und werde mir dann ein Urteil bilden.
    Bislang ist doch alles nur Denke und vor allem viel Polemik! Das hier der Politikverdrossenheit Vorschub geleistet wird, ist leider so und wird von den blauen Demokratiefeinden auch fröhlich ausgenutzt.
    Wir werden es am nächsten Wochenende im Beitrittsbundesland Sachsen-Anhalt erleben. Anschließend werden wir dann bei einer entsprechenden dortigen Mehrheit auch erfahren, wie man einem Wahlvolk seine falschen Versprechungen als von anderer Stelle hervorgerufen verkauft.

  • TAX THE RICH…

    Ab wann genau ist jemand "Rich" ... ?

    Sollte aber "Überreich" gemeint sein: Ab wann genau ist jemand "Überreich" ... ?

    Ist das sowas wie "Übergewinn" und "Übergewinnsteuer" ... ? Die Terminologie mir nämlich weder in meinem damaligen VWL- noch BWL-Studium begegnet ... ?

    Werden die "Rich" dann auch alle hierbleiben und/oder alle herkommen, um sich von Dir noch höher besteuern zu lassen ... ?

    Bundeskanzler Merz und Gattin zahlen definitiv zu wenig Steuern auf Ihr Vermögen.

    Eventuell wäre es ein Ansatz, zunächst mal mit der permanenten Inflation - als sozusagen indirekter zusätzlicher Besteuerung - zu starten ...


    Dir nichtsdestotrotz weiter ganz viel Glück mit Deinen privaten Finanzen ... !

  • monstermania , unabhängig von der Frage, ob meine Wenigkeit zu den "Rich", den "Überreichen" oder was auch immer gehören mag ... - den bankseitig verwendeten Status "UHNWI" (oder so ähnlich) hatte ich schon vor langen Jahren erreicht (nur was bedeutet eine solche bankseitige Einstufung schon ... ? So viel wie eine Bank-"Beratung" vielleicht ... ?).


    "Tax me now" gilt - für mich jedenfalls - bereits seit Mitte der 70er Jahre und meiner ersten Einkommensteuer-Erklärung. Und das kräftig und heftig. Zudem mögen die nominalen Sätze im Verlauf minimal abgesenkt worden sein - die Bemessungsgrundlage wurde aber sukzessive ausgeweitet (und diverse steuerliche Möglichkeiten beschnitten und/oder ganz abgeschafft - Höhe des Sparerfreibetrags, Steuerfreiheit bei Aktiengewinnen nach einem Jahr Spekulationsfrist, Abschaffung der Steuerfreiheit bei KLVs, ebenso bei den 5 + 7 KLV-Modellen, Verfünffachung der Spekulationsfrist bei vermieteten Immobilien, Verdreifachung der Grunderwerbssteuer, Beschneidung der Möglichkeiten der Verlustverrechnung, Abschaffung der degressiven Abschaffung bei Neubau-Immobilien usw.).

    Schaue ich bei meinen üppigen Steuerzahlungen der vergangenen fünf Jahrzehnte auf das dafür staatlicherseits Gebotene ... :rolleyes:

    In die Rahmenbedingungen für Internationale Wettbewerbsfähigkeit, für Infrastruktur, für Bildung, für äußere Sicherheit (Verteidigungsfähigkeit), für innere Sicherheit, für Integration, für bezahlbaren Wohnraum usw. scheint das Geld jedenfalls nicht geflossen zu sein ...

    An einer längst dringlich erforderlichen Angebotspolitik, die (endlich wieder) günstige Rahmenbedingungen für private Investitionen hierzulande schafft, fehlt es zudem. Das "alte" Deutschland und die "Altparteien", welche in den vergangenen Jahren bestenfalls anämisches Wachstum (wenn nicht seit vielen Jahren reales Null-Wachstum ...) durch schuldenfinanzierte zusätzliche Staatsausgaben generiert haben, muß eher als gescheitert angesehen werden.

    Wie sich so ein Land in einer hochkompetitiven und in immer mehr Teilen konfrontativen bis kriegerischen Welt behaupten kann - ist eine darüber hinausgehende Frage und wird "interessant" zu beobachten sein (die bekannten Protagonisten, angefangen von Xi-Ping über Putin bis hin zu Trump, schauen dabei ebenfalls "mit Interesse" zu ...).


    "Mögest Du in interessanten Zeiten leben"

    (alter chinesischer Fluch)

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