Beiträge von Zoshy

    Ein guter Schritt? Eher nicht ;)

    Erstens würde dies nicht sofort wirken... und irgendwoher müsste ja auch das Geld zum Investieren abgezweigt werden.

    Zweitens kann ich mir nicht vorstellen, dass man unter den Beamten, Wahlbeamten und unfähigen Volksvertretern wenigstens einen Einzigen finden könnte, der eine solche Kapitalanlage halbwegs manierlich managen könnte ;)

    Aber wie macht Norwegen das dann? Oder verwechsel ich da was?

    Etwas off topic jetzt, but well..

    Also Leute, ich bin selbstständig. Aber soweit ich da richtig informiert bin, muss ich sowohl in der KSK als auch ohne KSK in die GRV einzahlen.

    Da ich in der KSK bin, muss ich jedenfalls einzahlen und wähle trotzdem den Rürup UND den ETF Sparplan. 3 schichtige Altersvorsorge inkl Flexibilität durch ETF und Steuervorteile durch Rürup.

    Soweit ich jetzt informiert bin, finde ich das eigentlich einen guten Plan.

    Edit:

    Auch wenn ETF statt GRV natürlich nett wäre. Aber so funktioniert halt auch eine Solidargemeinschaft.

    Was wäre eigentlich wenn die GRV mithilfe der neuen Regierung auch zu teilen in Kapitalanlagen geht? Wäre das nicht auch schonmal ein guter Schritt?

    Freundin ist angestellt, ich selbstständig. Zahle über die KSK aber in die GRV ein.

    Zusätzlich soll Rürup aufstocken und der Steuervorteil genutzt werden. Wir haben beide hohe Steuersätze, falls irgendwann mal verheiratet auch. Ich glaube sehr gut von den Steuerersparnissen profitieren zu können, sofern ich nichts übersehen habe bzw Fehler in der Rechnung gemacht habe.

    Monatsrente finde ich einen sehr schönen Sicherheitsgedanken. Man kann sich drauf einstellen und muss sich keine Gedanken machen, wie alt man wird.

    Vererbt wird es an Frau oder kindergeldberechtigte Kinde. Entsprechende Absicherung würde ich einbauen mit 15 Jahres Zeitraum. Oder sollte man das möglichst hoch ansetzen?

    Sehr wahrscheinlich werden wir keine Immobilie kaufen, da die Preise in der Stadt zu extrem sind, wir uns nicht auf dem Land sehen (auch beruflich nicht) und uns das widerum zu unflexibel ist, da wir nicht wissen wo wir später sein wollen und eher auch mal Ortswechsel in Betracht ziehen.

    Ich kann nicht sagen, wie sich die Steuergesetze ändern, aber wenn sie das tun, dann wird das sicherlich auch Aktien und ETF Sparpläne betreffen. Also insofern sehe ich da alle in einem Boot und glaube danach kann man nicht wirklich entscheiden.

    Idee wäre neben GRV 300€ monatlich in Rürup und für den Anfang mindestens 150€ in einen ETF Sparplan zu stecken. Letzteres dann langfristig mehr und flexibel je nach Lebenssituation (Kinder, etc)

    Den Tread hatte ich eröffnet. Wir sind bei einem Honorartarif der Condor gelandet. Die Fondsauswahl ist ok, das Preisniveau ebenfalls und der Rentenfaktor ordentlich. Bei Raisin störte uns die MyLife, da fehlt uns etwas das Vertrauen, auch wenn ein Anbieterwechsel grds möglich ist.

    Hey Cador, magst du mir vielleicht hier oder per PN sagen, welchen Tarif du wo abgeschlossen hast. Die Condor hat mich neben der Europa auch interessiert und ich versuche da jetzt langsam mal den Deckel drauf zu machen :)

    Ich meine ETF Rürup. Hier soll es ja um eine lebenslange Rente gehen, wenn ich dich richtig verstanden habe.

    Ich persönlich würde nicht zu Raisin gehen. Der Tarif der EUROPA sieht gut aus. Es wären noch andere Tarife als Nettopolice zu prüfen.

    Ich habe jetzt mal Angebote von Europa verglichen mit verschiedenen Fonds. Grundsätzlich scheint aber die Europa nur Privionsverträge anzubieten? Oder wie kommt man da an günstigere Netto Tarife?

    Je nach Fondsauswahl kam ich da mit einem monatlichen Beitrag von 300€ ohne Dynamik auf Fondsguthaben zwischen 300.000 und über eine Mio je nach Rendite Szenario.

    Der Rentenfaktor wird mit 24,80 ausgewiesen.

    Mal schauen was die Berechnung mit den shares/xtrackers ETFs bringt..

    Edit:

    Kann man hier keine Fotos posten?


    Um die im Vertrauen gegebenen Infos nicht gegen mein Wort breit zu streuen, erwähne ich jetzt mal nicht, welcher Fonds es ist. Gerne so beibehalten selbst wenn der Fonds rausgefunden wird.

    Aber ein paar Eckdaten:

    Anlage Schwerpunkt:

    Konsum

    Benchmark:

    MSCI AC World Index

    Risiko Ertrags Profil: 5/7

    Gesamtrisikoindikator: 4/7

    Fondsvolumen:

    8.127,24 Mio EUR

    Auflegungsjahr: 1998

    Privatkunde

    Allgemeine Vermögensbildung

    Langfrist

    Rendite:

    1 Monat 7.52%

    6 Monate 16.82%

    1 Jahr 18.68%

    3 Jahre 91.94%

    5 Jahre 164.22%

    10 Jahre 445.91%

    Seit Auflegung 782.75%

    10 Jahre p.a. 19%

    Ausgabeaufschlag 5% (4,76%effektiv)

    Laufende Kosten 1,71%

    Morningstar Rating 5/5*

    Durchschnittlicher Risk

    Morningstar Return Hoch

    USA 64,75%

    Europa 14,20%

    EM 7,81%


    So richtig knalle finde ich das jetzt nun auch nicht.

    Im Prinzip wird angepriesen, dass diese von Mensch gesteuerte selektierte Fondauswahl in Kombination mit dem Zugriff auf die institutionelle rabattierte Tranche des Fonds + Ausnutzen von Kickbacks und Boni so stark outperformen soll, dass raisin und europa geschlagen werden.

    Mir persönlich ist das glaube ich zu viel SOLL, KANN, RECHT STARK etc.

    Ich lasse mir parallel Angebote von Europa zukommen. Und bin stand jetzt achonmal froh nicht den VWB Rürup mit 1,33% Kosten und schlechten Fonds abgeschlossen zu haben.

    also der Rentenfaktor ist der Rentenfaktor. Und das Vertragsguthaben ist das Vertragsguthaben. Natürlich kann das Vertragsguthaben mit mehr Risiko höher sein. Dann ist der Rentenfaktir aber immer noch der Rentenfaktor. Effektiv ist das gar nichts höher. Ich verstehe die Logik nicht. Ich bin da ehrlich. Spar die die Kosten und gehe in eine Basisrente mit ETF. Der MSCI World hat auch 19 Prozent pro Jahr in den letzten 10 Jahren geschafft. Aber du hast geringere Kosten

    Raisin und MyLife sind mir allerdings nicht vertrauenswürdig genug. MyLife hatte 5 Inhaberwechsel, sehr wenige Mitarbeiter und da schwingt für mich ein zu großes Risiko mit, falls das nicht rentabel ist, dass die sich dann vom Markt zurückziehen etc und man dann in die Restabwicklung kommt. Dazu die schlechten Entscheidungen beim Riester in der Corona Krise.

    Also gerne her mit Alternativtipps. :)

    Edit: klar der Rentenfaktor auf dem Papier bleibt gleich. Es wurde aber so gerechnet und visualisiert als WÄRE der Rentenfaktor eben ein vielfaches höher. Die bessere Rendite und damit das größere Vertragsguthaben wurden in den Faktor übersetzt um die „outperformance“ zu verdeutlichen. Aber: für mich schwingt da auch ein Stück weit das Gefühl mit, dass da jemand genau weiß was in die excel tabellen eingetragen werden muss. Kann sein….muss aber natürlich nicht. Aber selbst wenn nicht, könnte das auch einfach zu viel Zockerei sein..

    Aktuell habe ich mich mit einem Experten unterhalten, der auch hier im Forum öfters verlinkt wurde und sehr analytisch an das Thema herangeht. Viele Fundamentaldaten. Sehr viele präzise Rechnungen. Entgegen meiner Erwartung kommt hier aber die Empfehlung eines recht teuren Provisionsvertrags (ca1,2% Effektivkosten) welche aber durch den hohen Ertrag eines institutionellen Fonds (zu günstigeren Konditionen) samt Rendite im Rentenbezug mehr als kompensiert werden soll und einen effektiven Rentenfaktor von 40€+ ermöglichen soll. Ich arbeite mich da jetzt mal durch (15 PDF Dateien detallierte Analyse) und bin gespannt was dabei herauskommt. Aber grundsätzlich klingt „höhere sichere Grundkosten bei einer eventuellen hohen Rendite“ erstmal nicht zwingend einladend.

    Dazu würde ich auch das hier nochmal aufgreifen.

    Auf 40 Jahre gesehen soll durch den institutionellen Fond die Rendite so stark sein (gepaart mit der Renditelösung in der Auszahlphase), dass die effektiven Kosten stark sinken. So soll ein Mehrwert von bis zu 250.000€ entstehen. Das ganze ergibt eben den oben

    Was ist denn ein effektiver Rentenfaktor?

    erwähnten effektiven Rentenfaktor, der durch die überdurchschnittliche Rendite eben bei 40-60€ oder mehr liegen kann. Also die Performance soll so stark sein als hätte man diesen Renten Faktor.

    Nur ist eben die Frage: höhere Kosten und mehr Risiko für mehr potenzielle Rendite in Kauf nehmen? Kann hier der Vorteil von 40 Jahren bis zur Rente ausgespielt werden?

    Der Fonds hat zwar hohe Kosten (1,71% TER), kann aber durch die institutionelle Tranche in den Kosten auf 0,91% reduziert werden und hat eine p.a. Rendite von 19% über die letzten 10 Jahre und in diesem Zeitraum eine outfperformance der Kategorie von 4,9% p.a.

    Aktuell habe ich mich mit einem Experten unterhalten, der auch hier im Forum öfters verlinkt wurde und sehr analytisch an das Thema herangeht. Viele Fundamentaldaten. Sehr viele präzise Rechnungen. Entgegen meiner Erwartung kommt hier aber die Empfehlung eines recht teuren Provisionsvertrags (ca1,2% Effektivkosten) welche aber durch den hohen Ertrag eines institutionellen Fonds (zu günstigeren Konditionen) samt Rendite im Rentenbezug mehr als kompensiert werden soll und einen effektiven Rentenfaktor von 40€+ ermöglichen soll. Ich arbeite mich da jetzt mal durch (15 PDF Dateien detallierte Analyse) und bin gespannt was dabei herauskommt. Aber grundsätzlich klingt „höhere sichere Grundkosten bei einer eventuellen hohen Rendite“ erstmal nicht zwingend einladend.

    Die Kombi der beiden Sätze hört sich etwas an wie: "Nach München ist es weiter als mit dem Fahrrad!"

    Freiberufler oder nicht spielt keine Geige...

    Jeder halbwegs vernünftige "Entnahmeplan" schlägt jegliche Versicherungslösung um Welten. Denke mal an eine steigende Rente, einen höheren "Rentenfaktor", absolute Flexibilität...

    Einfach einmal damit beschäftigen!

    MMn spricht fast nix für einen Riester oder Rürup; als renditeschädlich Variante des Vermögensaufbaus zusätzlich zu einer vernünftig dimensionierten, selbst gemanagten Variante kamm man durchaus auch über solche schrottigen Vertragskonstrukte nachdenken.

    Woher die Schärfe?

    Ich hatte den Punkt vor dem „Und“ unpassend gesetzt.

    In meinem Fall ist es so, dass ich als Freiberufler über ein Versorgubgswerkt in die GRV einzahle. Das basiert allerdings auf Schätzungen und Einkommensprognosen. Da diese auch den Beitrag zur KV ergeben und mein Einkommen immer schwankt, bin ich notorisch „hinterher“ mit meinen Beiträgen zur GRV. Das alleine wird niemals für eine ausreichende Rente reichen.

    Da ich selbstständig bin, muss ich mir außerdem um Pfändungssicherheit Gedanken machen. In der Corona Krise durfte ich erstmal schön meine Ersparnisse aufbrauchen und meine Altersvorsorge anknabbern. Das interessiert dann in gewissen Situationen niemanden, für was der ETF eigentlich gedacht ist.

    Desweiteren lohnen sich für mich sehr wahrscheinlich die Steuerersparnisse über Einmalzahlungen am Jahresende.

    Ich sehe Rürup nicht als einzigen Baustein, sondern als einen von mehreren und bin daher hier auf der Suche nach Empfehlungen für eine gute Netto Police/ einen guten Anbieter und nicht nach der Beantwortung aus der Ferne ob ein Rürup für mich sinnvoll ist.

    Beim Rürup-Vertrag von Fairr sollten keine von dir nicht veranlassten Umschichtungen stattfinden. Hier trägst du ja das gesamte Risiko und bekommst einfach den Endstand deines Depots verrentet.

    Ich weise in diesem Zusammenhang aber auf die beiden recht aktuellen Blogartikel von Hartmut Walz hin: https://hartmutwalz.de/nichts-wie-weg…ngs-vertraegen/ und https://hartmutwalz.de/unsichere-lebe…rer-ein-update/. Wenn du nicht wirklich unbedingt dein Langlebigkeitsrisiko absichern möchtest, solltest du dir dreimal überlegen einen Rürup-Vertrag zu starten.

    Genau dieses Langlebigkeitsrisiko möchte ich gerne absichern. Vor allem vor dem Hinblick, dass ich Freiberufler bin. Und über die gesetzliche RV nicht viel erreichen kann.

    Daher auch die Suche nach der „bestmöglichen“ Option. Bei den neuen Anbietern schwingt ja auch immer mal die Sorge vor zukünftiger Insolvenz mit. Dass ich sehr wahrscheinlich keinen break even erreichen kann, ist mir klar. Aber darum geht es mir auch nicht. Dass diese Absicherung der Langlebigkeit nicht kostenlos ist, ist mit bewusst.

    Rürup und Riester sind nicht das gleiche Produkt, nicht verwechseln! Das Problem am fairriester und corona Crash war und ist die vom Gesetzgeber vorgeschriebene beitragsgarantie.

    Rürup hat solch eine Garantie nicht, dementsprechend kann voll der Aktienmarkt bespart werden ohne das Risiko von zwangsumschichtung während Krisenzeiten.

    Aber merke: ohne Risiko keine Rendite!

    Also dass das zwei verschiedene Produkte sind ist mir klar. Aber habe ich dann den garantierten Rentenfaktor bei der Rürup damit verwechselt? Denn dort gibt es so gesehen ja durch diese Faktoren auch Garantien.

    Der Anbieter bleibt auch der Gleiche.

    Alternativ lägen mir noch Honorarverträge von Condor, Alte Leipziger und myLife vor. Condor wirkte da kostentechnisch am besten mit dem Condor Congenial Basis.

    Oder gibt es statt Honorar Verträgen noch bessere Optionen?

    Hallo,

    glücklicherweise konnte ich mich durch finanztip und die Verbraucherzentrale rechtzeitig gegen einen Provisions Rürup entscheiden.

    Hier:

    https://www.finanztip.de/ruerup-rente-b…enversicherung/

    Und beim Verbraucherschutz wurde Weltsparen bzw Fairrürup von raisin empfohlen.

    Allerdings machen die Erlebnisberichte zu dem Riester Dilemma in der Corona Krise sehr skeptisch:

    https://www.finanztip.de/blog/neues-mod…am-aktienmarkt/

    Die Kommentare dort lesen sich auch nicht schön.


    Nun meine Frage:

    Welche ETF Rürup Netto Veträge können überhaupt noch empfohlen werden? Wo kann ich sicher gehen, dass kein day trading betrieben wird? Wo liegen meine Investments passiv „sicher“ und werden nicht 100x im Monat hin und her geschichtet?

    Mit oder ohne Rentenfaktor? Mit Cockpit oder ohne? Usw..


    Gibt es neue Testverichte von finanztip? Ich habe nur den aus 2019 gefunden.

    Viele Grüße :thumbup: