Sorry, Du verrennst Dich gerade.
Zunächst: Der juristisch korrekte Begriff für Anleihen ist Schuldverschreibung. Auch strukturierte Anleihen und Zertifikate sind Anleihen. Juristisch ist also kein Unterschied zwischen Anleihe und Zertifikat, was das Ausfallrisiko betrifft.
Die Helaba hat auch nur einen Basisprospekt, der für alle Emissionen benutzt wird, egal ob normaler Bond, Pfandbrief, Nachrang oder strukturierte Anleihe.
In dem Prospekt muss auf alle Risiken hingewiesen werden, das ist gesetzlich vorgegeben. Also auch auf das Emittenten-/Bonitätsrisiko. Das findest Du daher grundsätzlich in jedem Prospekt aller europäischen Anleihen.
Du meinst mit Anleihen "Plain-Vanilla-Anleihen", also erstrangige Anleihen ohne Besonderheiten bei der Verzinsung oder Rückzahlung. Genau auf diese Anleihen hatte ich mit dem Link hingewiesen.
Zur Sparkassen-Einlagensicherung verweise ich auf die Homepage des DSGV. Das das bei einer kleinen Sparkasse funktioniert, ist wenig überraschend. Es hat aber auch beim Milliardengrab der WestLB funktioniert. Natürlich auch für Zertifikate.
Kleiner Hinweis: Lehman-Zertifikate waren bekanntlich kein gutes Investment. Aber nicht, weil es Zertifikate waren, sondern weil der Emittent nicht aufgefangen wurde. Davon waren natürlich alle Anleihen (inkl. Zertifikate) dieses Emittenten betroffen.