Beiträge von Sovereign

    Jedes Alter hat seine Nach- aber auch Vorteile. Ein Vorteil als Senior (selbst, wenn man kein studierter Naturwissenschaftler ist - so wie meine Wenigkeit): Man kann sich an das ein oder andere aus der Vergangenheit noch erinnern (jedenfalls, wenn das Gehirn noch halbwegs funktioniert). Mußte die folgenden Beispiele nicht mal nachschlagen - also rein aus der Erinnerung (Kundigere mögen das gerne korrigieren) ...


    In den frühen 2000er Jahren (vermehrt dann ab 2006 von dem Journalisten und Publizisten Franz Alt propagiert): "Sonne und Wind schicken keine Rechnung" ... Schon damals habe ich mich gefragt, was denn mit so simplen Tatsachen wie den Investitionen für Planung, Bau, Instandhaltung, Netzausbau und Speicher für Dunkelflauten ist und warum dies in dem Spruch komplett ausgeblendet wird ...

    Anfang des Jahres 2004 ließ der damalige Umweltbundesminister (Jürgen Trittin; Partei "Die Grünen") - meines Wissens nach in einer offiziellen Pressemitteilung des Ministerium - verlautbaren: "Es bleibt dabei, daß die Förderung erneuerbarer Energien einen durchschnittlichen Haushalt nur rund 1 Euro im Monat kostet - so viel wie eine Kugel Eis". Beim Blick auf die Entwicklung der EEG-Umlage hüllt man zum einen besser den "Mantel des Schweigens" über die Aussage Trittins und fragt sich zum anderen, ob es sich mit den heutigen Aussagen so mancher der grünen Protagonisten dann in der Retrospektive ähnlich verhalten könnte ...

    Im Frühjahr des Jahres 2011 sprach Prof. Sinn - damals als Präsident des renommierten ifo-Instituts - erstmals in einem vielbeachteten Gastkommentar im Handelsblatt von einer deutschen "Energiewende ins Nichts". In den Folgejahren hielt er zu dem Thema diverse Vorträge an deutschen Universitäten, die heftige Diskussionen und Kontroversen auslösten.

    Anfang des Jahres 2019 bezeichnete die Redaktion des renommierten "Wall Street Journal" die deutsche Energiepolitik als "Dümmste Energiepolitik der Welt" (World`s Dumbest Energy Policy).

    Um nur vier Beispiele aus zahlreichen zu nennen ...


    Es existieren also sowohl auch abweichende oder zumindest differenziertere Meinungen zu dem Thema als auch so manche Aussagen, die sich ex post und de facto als fragwürdig bis komplett falsch herausgestellt haben.


    Unabhängig von der schlichten Tatsache, daß ein Thema wie "Klimaschutz" bei Sorgen um den Arbeitslatz, Angst vor Wohlstandsverlust, Sorgen vor Geldentwertung (Inflation), Sorgen im Zusammenhang mit der inneren Sicherheit (Kriminalität) oder erst recht der äußeren Sicherheit (in der Ukraine beispielsweise dürfte Klimapolitik seit Jahren eher gar keine Rolle mehr spielen) zeitnah auf die hinteren Plätze der Prioritätenliste der Bürger wandert (oder ganz von dieser verschwindet):

    Bislang sprich mit der bisherigen Vorgehensweise ist es hierzulande jedenfalls weder gelungen Ökonomie und Ökologie erfolgreich zu verbinden (mit Blick auf die vergangenen sieben Jahre gilt eher das Gegenteil) noch gelungen, Deutschland als sozusagen Vorbild in Sachen "Energiewende" zu positionieren (auch hier dürfte eher das Gegenteil gelten, denn ein Stagnations- oder gar Niedergangmodell dürfte kaum als Vorbild taugen, dem andere Länder dann nacheifern).

    Im Ergebnis haben wir zudem hierzulande inzwischen wohl den teuersten Strompreis unter allen führenden Industrie- und Schwellenländern (G20-Staaten). In der Melange mit den anderen deutschen "Mühlsteinen um den Hals" (im internationalen Vergleich hohe bis überbordende Bürokratie, ebensolche EU-Regulatorik, sehr hohe Steuer-und Abgabenbelastung, hohe Arbeitskosten, hohe Unternehmensbesteuerung) in Sachen der "Internationalen Wettbewerbsfähigkeit" ein erhebliches, zusätzliches Problem.

    Von einer autarken Energieversorgung kann ebenfalls nicht gesprochen werden, da hierzulande wohl fast 70% der benötigten Primärenergie durch Importe aus dem Ausland gedeckt werden müssen.


    Das Alles wird bei Protagonisten nicht verfangen, die an die von Deutschland ausgehende "Rettung des Weltklimas" glauben und/oder dem Klimaschutz sozusagen Alles andere unterordnen wollen - gehört bei Realitätsbezug aber schlicht und einfach zu der ganzen Thematik dazu.

    Wer sich ÖRR-Medien hierzulande noch antut - für meinen Teil bevorzuge ich seit vielen Jahren eher internationale Presse.


    Im heutigen TV-Presseclub ab 12:00 im Ersten:

    Auf dem Prüfstand: "Wie gerecht ist der Reformkurs der Regierung ?"


    Dabei dürfte auch (ggf. prioritär) das Thema "Rente" diskutiert werden. Zu den eingeladenen Gästen: Herr Tenhagen ("Finanztip") ist auch dabei ...

    Der sonst oft übliche Vertreter (Gast bzw. Gästin) der "taz" scheint aber dieses Mal zu fehlen ...


    Dem an Ergebnissen und damit Realitätsbezug interessierten Beobachter könnte sich aber bei pointierter Betrachtungsweise - im Kontext mit dem Titel der Sendung - schon die Frage aufdrängen, ob die Formulierung "punktuelle Reförmchen" statt "Reformkurs" nicht die deutlich präzisere und ehrlichere wäre.


    In diesem Sinne ...


    Schönen Sonntag allerseits !

    Aber natürlich. Wann hat das letzte Mal ein CSU Bürgermeister das Oktoberfest eröffnet?

    Könnte Ende der 70er (1978 ?) Erich Kiesl von der CSU gewesen sein (bis 1984 Oberbürgermeister von München).

    Kleiner Spoiler...vor meiner Geburt.

    Das sieht man mal wie jung Du noch bist ...

    Gut...München ist nicht Bayern...

    Und Berlin ist (noch jedenfalls) nicht Deutschland ... Gott sei Dank bleibt mir da nur zu sagen.


    Wobei ich beide Städte schon lange aus eigener Anschauung kenne und sich daher die Nennung in einem Atemzug fast verbietet in Sachen Funktionalität bzw. Dysfunktionalität (Kriminalität, Sauberkeit, Lebensqualität usw.). Von der finanziellen Verfassung ganz zu schweigen.

    "Die Metall- und Elektroindustrie ist Bayerns wichtigster Wirtschaftszweig – und seit sieben Jahren nahezu kontinuierlich in der Krise." Das liegt sicher an den Grünen und zuhohen Spritpreisen ;)

    Demnach sind alle Unternehmen, Unternehmer und/oder CEOs in Bayern und dort der Metall- und Elektroindustrie im Jahr 2019 unisono und parallel sprich zeitgleich plötzlich unfähig geworden ... ?!

    Das leuchtet als Erklärung ein. Absolut plausibel.

    Paßt dann vermutlich auch als Erklärung bundesweit und für weitere Branchen, da Deutschland seit rund sieben Jahren kein reales Wachstum des BIP mehr schafft.

    Könnte auch an der Radikalen Linken liegen, die sind auch verdächtig🤔

    Auf keinen Fall.

    Die haben doch die besten und zielführendsten Ideen und Ansätze - siehe "Die Linke" in Berlin mit der genialen Idee der Vergesellschaftung inkl. einer Entschädigung der Eigentümer weit unter Marktwert ! Einfach genial, daß da vorher noch nie jemand drauf gekommen ist sprich das Art. 15 GG noch niemals umgesetzt wurde ... Das wird das Wohnungsproblem in Berlin bestimmt lösen ... Und das zudem effizient und möglichst kostengünstig ...

    Obwohl Brüssel das Thema "Wohnen" ja schon zur "Chefsache" erklärt hatte (seit wann interessiert Frau von der Leyen oder die EU-Kommission so Petitessen wie nationale Zuständigkeiten ... ?) Von dem bereits im Jahr 2024 eingesetzten EU-Kommissar für Wohnungswesen (Dan Jörgensen und meines Wissens dänischer "Sozi") war aber lange nichts zu vernehmen ... Rein verbal versteht sich.


    Feldhamster, Duregar , bei einem so profunden - um nicht zu sagen überragenden - ökonomischen Sachverstand wie dem Eurigen:

    Schwer verständlich oder kaum zu glauben, daß ihr nicht längst in praxi zeigt, wie das alles besser gehen kann und warum ihr nicht selbst längst Unternehmen hier am Standort gegründet habt ... oder zumindest welche führt ?! (*)


    Euch weiterhin jedenfalls ganz viel Glück mit Euren privaten Finanzen ... !


    PS: (*) Sollten Ihr schon Unternehmen am Standort Deutschland haben oder zumindest welche leiten - vielleicht ist eine Info dazu möglich. Prüfe dann ernsthaft, ob ich mich daran beteilige. In diesem Sinne ...

    Das ist ziemlicher Populismus

    In der politischen Community (um die pointierte Formulierung Politik-Blase zu vermeiden) ist mir schon länger (*) aufgefallen, daß immer die anderen "populistisch" sind - nie aber die eigene politische Partei, Richtung oder Meinung ...

    (*) Jedenfalls seit Populismus als Schlagwort durch die Arena geistert - oder auch "Populism is becoming very popular" ...

    Einundzwanzig im Kontext mit Deinem Beitrag Nr. 428 und dem Wirtschaftsvergleich USA, China, Indien und Deutschland in Sachen BIP, Wachstum und wirtschaftlichem Trend ...


    Diese Zahlen und Fakten Deutschland betreffend - scheinen hierzulande aber wenig bis kaum von Interesse ...


    Unabhängig von der Frage, wie man nun China und/oder Indien einsortiert bzw. unter welche Kategorie subsumiert (bin zugegebenermaßen keine (passive) ETF-"Sparbüchse" sondern seit über 50 Jahren (aktiver) Direktanleger, und habe daher von ETFs so gut wie keinen Dunst - meine mich aber dunkel zu erinnern, daß die in dem ein oder anderen ETF-Index sogar Richtung "Entwicklungsländer" (Emerging Markets) laufen könnten ... ?; ein bißchen erstaunlich bei zusammen > 3 Milliarden Einwohnern und Platz Nr. 2 (China) sowie Platz Nr. 4 (Indien) unter den Top-Ten der größten Volkswirtschaften der Welt ...

    Als klassische, entwickelte und/oder reife Volkswirtschaften können zumindest die USA und Deutschland (inkl. der real existierenden EU oder Eurozone) einem Vergleich unterzogen werden. Dieser Vergleich fällt seit vielen Jahren für Deutschland bei den entscheidenden Kennzahlen mehr als enttäuschend bis deprimierend aus (Wachstumsraten, BIB insgesamt, Produktivität, wirtschaftliche Dynamik).

    Seit etwa dem Jahr 2010 beginnend, bewegen sich da Deutschland und die USA wie die beiden Hälften einer sich öffnenden Schere auseinander. Ähnlich wie hierzulande seit 2019 übrigens der "Staatskonsum" einerseits und "BIP" sowie "private Investitionsquote" andererseits ...


    Ähnliches bis Gleiches gilt (leider) auch für die real existierende EU und die real existierende Eurozone. Als ich mir erlaubte diese Tatsache in Brüssel und Straßburg mehrfach anzusprechen (ab 2012 und intensiviert zwischen 2015 und 2021), blickte ich in erstaunte und/oder völlig verständnislose Augen und Gesichter. Die Damen und Herren waren mit der nächsten EU-Bürokratie und EU-Regulatorik bereits völlig ausgelastet ... Als sei "Internationale Wettbewerbsfähigkeit" ein Fremdwort , Schimpfwort und/oder schlicht entbehrlich.

    Erst als die eigenen Leute (!) - sprich typische und prominente EU-Protagonisten (Mario Drahi, Enrico Letta) - mit ihren Berichten (2024) den EU-"Hühnerhaufen" drastisch aufscheuchten, "gackern" seitdem nahezu alle Eurokraten von der "Internationalen Wettbewerbsfähigkeit" (ist in so gut wie jeder Gesprächsrunde "vor Ort" inzwischen "das" Thema oder zumindest ein Thema).

    Über ein Kernthema lediglich "gackern" und entsprechend handeln - sind aber "zwei paar Schuhe" ...


    Keine Ahnung, ob man hierzulande überhaupt noch zur Besinnung kommt. Und falls doch, wann das (endlich) sein wird ... ?

    Für die real existierende EU - in ihrer Vielstimmigkeit und mit den vielen unterschiedlichen nationalen Interessenlagen - bin ich da noch skeptischer (Eurozone: 21 Mitgliedsländer; EU: 27 Mitglieder) ...

    Hoffentlich nicht erst, wenn der Zug (endgültig) abgefahren ist ...


    Bis dahin gilt, wie schon so oft zu beobachten war:

    Dazu kommt, daß lang anhaltende wirtschaftliche Stagnation oder gar ein jahrelanger wirtschaftlicher Niedergang (Stichwort: Verteilungskämpfe, weil der zu verteilende Kuchen schrumpft) nicht selten die politischen Ränder zusätzlich stärkt und die Gefahr dadurch zunimmt, daß eine (ohnehin schon vorhandene) Polarisierung noch weiter befördert wird.


    Dir weiter gute Gedanken und ebensolche Finanzentscheidungen ... !

    die aktuelle Ökonomie mit geringsten Markteingriffen Seiten des Staates

    ?

    Angefangen von einem bereits seit 2019 immer weiter ansteigenden Staatskonsum sprich wachsendem öffentlichen Sektor (während die Industrie sprich das produzierende Gewerbe aufgrund der Rahmenbedingungen beständig Arbeitsplätze abbaut - aktuell um die 15.000; pro Monat wohlgemerkt) und einer privaten Investitionsquote, die aufgrund der gesetzten Rahmenbedingungen ebenfalls sehr schwach ist ... über eine Staatsquote am BIP von um die 50% inklusive einer längst überbordenden staatlichen Bürokratie und (EU)Regulatorik ... bis hin zu praktisch nahezu staatlicherseits totregulierten Bereichen (Beispiel: Wohnungs-"Markt" - wo auf eine staatliche Intervention die nächste folgt, um die unerwünschten Nebenwirkungen (Kollateralschäden) der vorangegangen staatlichen Intervention irgendwie zu bekämpfen (typische staatliche Interventionsspirale) ...

    (alt)bekannte Grafik bzw. Folie, diese zeigt die bereits seit 2019 laufende Loslösung des steigenden Staatskonsums (die Kurven laufen auseinander wie die Scherenhälften einer sich öffnenden Schere) vom Bruttoinlandsprodukt (BIP) und der privaten Investitionsquote. Der Staat wurde immer raumgreifender auf Kosten der Privatwirtschaft. Mit den entsprechenden Folgen.


    Dir nichtsdestotrotz weiter ganz viel Glück mit Deinen privaten Finanzen ... !

    Das muss fake sein! :)

    Nur, wenn man die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute in Deutschland für eine Quelle von Fake News hält ...

    (Die Gemeinschaftsdiagnose (in dem Fall das "Herbstgutachten") wurde - nach meiner Erinnerung - erstellt vom "Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung" (Berlin), "ifo-Institut" (München), "Institut für Weltwirtschaft" (Kiel), "Leibnitz-Institut für Wirtschaftsforschung" (Halle), "RWI-Leibnitz-Institut für Wirtschaftsforschung" (Essen))

    Gute Nachrichten?

    Eher schlechte. Jedenfalls bei Realitätsbezug.

    Eingedampfter Tenor:

    Ein bißchen (Prognose 1,3 % Wachstum (BIP) für das laufende Jahr) sprich sehr moderates (kurzfristiges) Wachstum ("homöopathisches" Wachstum wäre allerdings die treffendere Formulierung) oder auch "Strohfeuer" - und das überwiegend auf Pump sprich kreditfinanziert (Stichwort: Historische Rekord-Neuverschuldung (Infrastruktur, Verteidigung) - Prognose der gleichen Institute schon für das Jahr 2028 nur noch 0,4% Wirtschaftswachstum (und damit nahezu im nur noch messtechnischen Fehlerbereich) ...

    Die Gründe für den bereits das Jahr 2028 betreffenden äußerst verhaltenen Ausblick sehen die Institute in den bekannten strukturellen Problemen wie (im internationalen Vergleich) hohe Energiepreise, steigende Sozialversicherungsbeiträge, demographischer Wandel, schwache private Investitionsquote (Unternehmensinvestitionen), hohe Bürokratiedichte (längst überbordende EU-Regulatorik wäre zu ergänzen), zunehmender internationaler Wettbewerb (präziser wäre es von der gesunkenen internationalen Wettbewerbsfähigkeit des eigenen Standorts zu sprechen), verhaltener private Konsum etc. pp.

    Irgendwo war schon zu hören, dass dies nur ein Strohfeuer sei und bald danach wieder deutlich abflauen würde.

    Nicht von "irgendwo" ... - sondern von den selben Wirtschaftsforschungsinstituten, die ihre letzte Prognose zum Wirtschaftswachstum nun aktuell leicht erhöht hatten.


    Dir nichtsdestotrotz weiterhin ganz viel Glück mit Deinen privaten Finanzen ... !

    diverse Landtagswahlen haben das ordentlich durch geschüttelt

    Wie können aktuelle Landtagswahlen in diversen Bundesländern - vor dem Hintergrund einer GRV als Umlagesystem - die langfristige demographische Entwicklung im ganzen Land verändern sprich diese "durchschütteln" ... ?

    Ohne den obligatorischen "Dachdecker" kommt der Deutsche in seinen Rentenideen nicht aus.

    Ein deutlich Kundigerer als meine Wenigkeit (diese Thematik "Altersrente für besonders langjährig Versicherte" betreffend) konstatiert, daß besagtes Konstrukt mehrheitlich nicht dem Typus "Dachdecker" (schwer körperlich und/oder im Freien arbeitende Menschen) zugute kommt - sondern, daß davon mehrheitlich gut verdienende Fachkräfte (Industrie aber u. a. auch mit sog. "Bürojobs") mit stabiler Erwerbsbiographie profitieren.

    Unabhängig von den offensichtlich erheblichen Streuverlusten (Modell "Gießkanne") dürfte auch das Setzen von Fehlanreizen erheblich sein, da in diversen Bereichen (demographisch bedingt) ein signifikanter Fachkräftemangel herrscht.


    So lange da aber wohl noch nichts definitiv beschlossen ist, geht das in Richtung "Gackern über ungelegte Eier" ...

    Ich brauch nur die Namen der 4 Balken sehen ...

    Warum bloß immer nur so "verschwurbelt", anstatt einfach Ross und Reiter zu benennen ... ?

    - genau die und noch zwei andere versauen jeden Thread.

    Aus Deiner Sicht halt ...


    War sonst noch was ... ? Ach ja ...

    Apropos "Balken": War da nicht was mit dem "Balken" im eigenen Auge oder dem "Balken" vor dem eigenen Kopf ... ?

    (Könnte aus der Bergpredigt stammen - Konjunktiv, da ich leider nicht bibelfest bin)


    Dir nichtsdestotrotz weiter ganz viel Glück mit Deinen privaten Finanzen ... !

    von welchen mit viel Langeweile, ganz ohne Humor und Respekt vor dem Raum zugemüllt.

    Da ist er ja - der "freundliche Ton" und "wertschätzende Umgang", der hier im Forum gemäß der Moderation "so gerne gesehen" wird ... :)

    Nur am Rande: Wer sind überhaupt die "welchen" ... ?

    Nichts zum Thema beigetragen.

    Das Thema (siehe Strangtitel) lautet: "Hilfe der crash kommt ... (bald?) reloaded"

    Wer oder was soll da denn wirksam "helfen" - es sei denn, jemand versucht mit Rein und Raus und Hin und Her den Markt zu timen - außer:

    Die einzig probate "Hilfe" ist eine passende sprich individuell-adäquat eingestellte Asset-Allocation (eingedenk der objektive Risikotragfähigkeit und der subjektive Risikobereitschaft (Risikotoleranz) passend zum Einzelfall). Dann kann dem "nächsten Crash" mit Gelassenheit entgegen gesehen werden. Eine Binse.

    Insoweit ist der Strang a priori und und strukturell eher ein "Plauderstrang".

    Bei dem unterwegs mal dieses oder jenes Thema auftauchen kann. War doch im Ursprungsstrang (mit identischem Titel) nicht anders ... ? Oder ... ?

    Könnte jemand nämlich valide Antworten auf solche Fragen (wie die des Strangtitels) geben - wäre dieser vermögenstechnisch nicht Milliardär sondern Billionär aufwärts. Falls so reich werden überhaupt sein Ziel ist.

    Und diese Vermögensklasse dürfte kaum in einem Forum im Internet schreiben.

    Last but not least:

    Ich würde vorschlagen, diesen Thread zu schließen.

    Wenn Du Dich als Moderator (oder Moderatorin) bewirbst und angenommen wirst, mußt Du so was nicht mehr "vorschlagen" - sondern kannst es einfach vollstrecken ... ;)


    In diesem Sinne ...


    Dir nichtsdestotrotz weiter ganz viel Glück mit Deinen privaten Finanzen ... !

    BTW: Die Parteien wurden in einer demokratischen Wahl gewählt.

    Das ist mir (leider) bekannt.

    Das gilt aber ebenso für

    Orange-Utan

    Scheint bei so manchen Protagonisten aus dem Blick zu geraten ...

    Nun ja eine Partei auf der anderen Seite des Spektrums gelingt das mit Ihrer Melange aus Ostalgie (früher was Alles besser) und ebenfalls äußerst fragwürdigen Positionen auch. Sogar deutlich erfolgreicher, wenn ich die reinen Prozentzahlen betrachte. :/

    Zur "anderen Seite des Spektrum" sprich der AfD hatte ich mich hier an diversen Stellen dezidiert geäußert. Auch hier im Strang gerade wieder:

    bei denen in Sachsen-Anhalt eine längst unleidige AfD zur stärksten Kraft wurde (mit teilweise mehr als seltsamen und fragwürdigen Protagonisten bestückt)

    Bei Realitätsbezug muß aber immer wieder daran erinnert werden:

    Ohne den Umgang mit der Eurokrise und Eurorettung a la Frau Merkel wäre die AfD in 2013 gar nicht gegründet worden und ohne den Umang mit der Asyl- und Migrationskrise ab 2015 ff a la Frau Merkel hätte die AfD in den Folgejahren niemals einen derartigen Aufstieg erfahren.

    Genau diese Rechnung der Linken würde mich auch mal interessieren. :/

    Ideologie dürfte da absolut prioritär sein - Pragmatismus und Rechnungen dagegen nachrangig.

    Da darf man ja auch mal fragen, warum der städtische Wohnungsbestand seinerzeit überhaupt verkauft wurde? Lustigerweise seinerzeit unter linker Regierungsbeteiligung. :rolleyes:

    Das Land Berlin dürfte - nach meiner Erinnerung - in den 1990er und 2000er Jahren um die 300.000 Wohnungen seiner kommunalen Wohnungsbestände privatisiert haben. Der Höhepunkt dieser Privatisierungswelle fiel in die Amtszeit des rot-roten Senats (mit u. a. Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD)). Nach meiner Erinnerung war die "Verscherbelung" des "Immobilien-Tafelsilbers" hauptsächlich der Berliner (klammen) Kassenlage geschuldet. Allerdings begleitet von damaligem hohen Wohnungsleerstand. Der Berliner Senat ging davon aus, daß die Wohnungsnachfrage in Berlin auf Dauer stagniert oder sogar schrumpft. In der Retrospektive ein fataler Fehler.

    (In der Berliner Politik Kundigere mögen das gerne präzisieren oder korrigieren)

    Fast noch fataler, daß man danach und als das immer weitere Auseinanderfallen von Angebot und Nachfrage längst evident war - beispielsweise unter Katrin Lompscher (Partei "Die Linke") als "Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen" - eher eine Bauverhinderungs- als Neubaupolitik betrieben hatte.

    Konnte die damals nicht rechnen oder hat sich die Mathematik geändert?

    Eine Melange aus Ideologie, klammen Kassen, einer signifikanten Fehleinschätzung die künftige Berliner Wohnungsnachfrage betreffend und späteren Versäumnissen. Siehe schon oben.

    Der aktuell geplante Ansatz ("Vergesellschaftung") wäre, bei Umsetzung, in den Auswirkungen aber noch fataler und noch folgenschwerer (für Berliner Wohnungssuchende und den Standort Deutschland als Ganzes).

    Bei der langen Reise wünsche ich schon jetzt ganz viel Glück ...

    Für die "Wokies" hier und da es zwischenzeitlich mal um Berlin ging:

    Die Begrifflichkeit "Clankriminalität" (Nr. 1.308) kann selbstverständlich auch anders und damit "korrekt" beschrieben werden:

    Daneben kümmert sich die SPD mit Hingabe um allerlei Nebensächlichkeiten im Land (in Berlin macht man semantisch aus Clan-Kriminalität "familienbasierte außerrechtliche Aktivitäten") - und vernachlässigt die Mehrheit, die im Gegenzug längst die SPD vernachlässigt (um die 16% bei der letzten Bundestagswahl ... und inzwischen weniger Mitglieder als ein Fußballverein FC Bayern München ...).

    Wieso eigentlich ist die Vergesellschaftung (Forderung von Die Linke in Berlin) so viel bedrohlicher als die Enteignung (Durchführung von CDU-geführter Regierung in NRW)...?

    Schwer zu glauben, aber sollte diese Frage tatsächlich ernst gemeint sein ... ?:


    Von der negativen Signalwirkung - der nationalen aber insbesondere auch der internationalen - in Sachen Rechtssicherheit und Privateigentum ganz abgesehen und damit die Hauptstadt Deutschlands im Speziellen betreffend und den Wirtschaftsstandort Deutschland im Allgemeinen betreffend (bei ohnehin schon einem seit Jahren laufenden Absturz die Internationale Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands betreffend) ...

    Und zudem ganz unabhängig von der Tatsache, daß mir kein vergleichbarer Fall in der bundesdeutschen Geschichte bekannte ist (Art. 15 GG wurde nach meinem Kenntnisstand noch niemals angewandt. Mithin würde damit also rechtliches (auch verfassungsrechtliches) Neuland betreten) ...

    Aus meiner Sicht des in dem Fall studierten sog. Volljuristen, der aber mangels juristischem Talent diesen Beruf zum Glück nie ausüben mußte:

    Enteignung gegen angemessene Entschädigungen und Vergesellschaftung haben ihren entscheidenden Unterschied in ihrer Zielsetzung. Die Enteignung zielt auf den Entzug eines einzelnen Vermögensgegenstands - beispielsweise eines Grundstücks, welches für die Fertigstellung eines Autobahnabschnitts benötigt wird. Die Enteignung soll die Durchführung eines konkreten Vorhabens im öffentlichen Interesse ermöglichen. Die Vergesellschaftung - beispielsweise von Grund und Boden oder Produktionsmitteln - zielt auf die Neuordnung eines bestimmten aber ganzen Wirtschaftsbereichs. Anders als bei der Enteignung, geht es also nicht nur darum einem konkreten Vorhaben den Weg zu ebnen. Vielmehr soll sich die Eigentums- und Wirtschaftsstruktur eines ganzen Bereichs dauerhaft ändern.

    Zur finanziellen Seite läßt sich nur sagen, daß selbst im damaligen Abschlußbericht der Kommission zu dem im Jahr 2021 staatgefundenen Volksentscheid "Deutsche Wohnen und Co enteignen" (zu den Autoren des Gutachtens gehörte u. a. auch die ehemalige Justizministerin Däubler-Gmelin (SPD)) ausdrücklich festgestellt wird, daß die "betroffenen Unternehmen entschädigt werden müssen". Unabhängig von der willkürlichen Festlegung (ab 3.000 Wohnungen - was ist mit einem Unternehmen mit 2.900 Wohnungen ... ?) dürfte die Unternehmen schon rein aktionärsrechtlich (und zur Vermeidung von Schadensersatzklagen) gezwungen sein, die Causa rechtlich überprüfen zu lassen und ggf. dies höchstrichterlich. Das gilt auch für die ausländischen Protagonisten (USA, Norwegen, Schweden usw.), die via Pensionsfonds davon betroffen wären. Eine Entschädigung (sehr) weit unter Marktwert - wie von der Partei "Die Linke" angekündigt bzw. propagiert - dürfte vor dem BVerfG auf sehr dünnem Eis surfen. Vor dem Hintergrund der Finanzlage des real existierenden Berlins (trotz Länderfinanzausgleich - oder eher wegen ... ? - mit inzwischen rund 66 Mrd. € verschuldet bei einem Haushalt per annum von lediglich rund 46 Mrd. €) und vor dem Hintergrund, daß via Vergesellschaftung keine einzige zusätzliche Wohnung entsteht, ein nach meinem Dafürhalten "abenteuerlicher" Ansatz. Dabei ist die Frage nach der Verwaltung, Betreuung, Instandhaltung, Sanierung etc. pp. dieses Wohnungsbestands noch gar nicht thematisiert. Dies wäre dann finanzielle Aufgabe Berlins. Zumal die durchschnittliche Miete im Vonovia-Bestand wohl irgendwo bei lediglich um die acht oder neun Euro liegen soll. Das Ganze dürfte bis zum Vollzug ohnehin Jahre, eher ein Jahrzehnt oder noch mehr, dauern.

    Conclusio aus meiner Sicht: Der "direkte" Schaden für Wohnungssuchende in Berlin wäre erheblich. Der "indirekte" Schaden für den Standort "Deutschland" noch deutlich größer.


    Dir weiter ganz viel Glück mit Deinen privaten Finanzen ... !

    Das ist ein anerkanntes Krankheitsbild. Nennt sich Söderitis.

    Unabhängig von der Tatsache, daß mir in den Leistungskatalogen von Krankenversicherungen von diesem "anerkannten" Krankheitsbild nichts bekannt ist ... und nur, um Deine Begrifflichkeit "Krankheitsbild" zu übernehmen ...

    Wie nennt sich denn das "Krankheitsbild" der Berliner Grünen, bei denen bislang jedenfalls wenig bis nichts auf einen Sicherheitsabstand zu den toxischen Linken in Berlin hindeutet ... ?

    Zu denen selbst Petra Pau, bis 2025 Vizepräsidentin des Bundestages und Parteimitglied, im Netz die deutlichsten Worte fand im Kontext u. a. mit dem Antisemitismus in ihrer eigenen Partei: "Hier ist nichts mehr zu retten" - wie mir ein Journalist berichtete.

    Immerhin kann man mit dieser Dreifaltigkeit von Judenhass, Clankriminalität und "Enteignungs"-Phantasien in Berlin offensichtlich zur stärksten politischen Kraft werden. Das ist aber nur das eine.

    Das andere ist: Wer mit - jedenfalls dieser - Berliner Partei der Linken - eine Koalition anstrebt oder eingeht, kann sich fortan dreierlei sparen:

    Öffentlich vorgetragene "Nie wieder"-Reden zum Antisemitismus, ebensolche zur Inneren Sicherheit und erst recht sein Wächteramt an der einseitig errichteten Brandmauer.


    Dir nichtsdestotrotz weiter ganz viel Glück mit Deinen privaten Finanzen ... !

    In dem Kontext

    ich weis, es kann jeden Tag soweit sein, im Crash sind beim Welt-ETF Kursrückgänge von etwa 50% jederzeit denkbar. Zack, wert halbiert.

    (nachträglich gefettet von mir)

    erlaube ich mir diesen Hinweis

    "Junger Freund, die Zukunft ist per se nicht beschränkt auf Daten der Vergangenheit"

    (kluge Anmerkung eines erfolgreichen Investors, diesen Hinweis hatte ich Ende der 70er aufgeschnappt und mir gemerkt.

    Die Tatsache, daß es beispielsweise bei der Weltfinanzkrise 2007/2008 ff nicht zu einer nachfolgenden längeren Depression oder gar dem absoluten finanziellen Super-Gau (System-Absturz bzw. System-Kollaps) gekommen ist, dürfte entscheidend an der damaligen konzertierten Aktion aller relevanten Zentralbanken und Zentralbanker gelegen haben.

    "Conditio sine qua non" dafür waren aber damals die Elemente gegenseitiges "Vertrauen" (auch insbesondere persönliches Vertrauen übrigens) und das Interesse an einer konsensualen, "gemeinsamen Lösung", die von "Goodwill" getragen wurde. Ob dies in der heutigen Welt (geopolitische Neuordnung bzw. Fragmentierung, Erosion der regelbasierten Ordnung, konfrontativ die Großmächte betreffend, Währungen und Wechselkurse als Waffe, ebenso der Zugang zu Finanzmärkten als Druckmittel oder Drohkulisse, teilweise Notenbanker, die sich vor den Karren der Politik spannen lassen etc. pp) noch und wieder vollumfänglich Gültigkeit hätte, wäre eine eigenständige Fragestellung.

    Das kann wieder so sein - kann aber auch anders laufen. Schon allein aus diesem Grund hat der damalige Hinweis des besagten Investors seine Berechtigung. Vermutlich heutzutage mehr denn je.

    Orang-Utans sind sehr freundliche Kreaturen, solche Zuschreibungen sind daher äußerst unpassend und ehrabschneidend für diese wunderbaren Wesen.

    Unabhängig von der schlichten Tatsache, daß nach deutschem Recht (relevant hier das StGB) - und meines Wissens auch nach amerikanischem Recht - die Erfüllung solche Tatbestände (wie Beleidigung) nur gegenüber Menschen (und eben nicht gegenüber Tieren) möglich ist ...

    und unabhängig von der Frage, ob mauk diese seine Formulierung so freundlich gemeint hat, wie von Dir (hinein) interpretiert ... :rolleyes:

    ... würden mir für diverse politische Protagonisten hierzulande spontan so einige Tiervergleiche einfallen. Wenn es denn zu meinen Usancen gehören würde, Menschen mit Tiervergleichen zu beschreiben ...


    Manche Politiker haben dagegen schon mal Tiere zumindest einbezogen:

    "Den Sozialismus in seinem Lauf hält weder Ochs noch Esel auf"

    (Erich Honecker, DDR-Staatsratsvorsitzender, in einer Rede im August 1989)


    Dir weiter ganz viel Glück mit Deinen privaten Finanzen ... !