Beiträge von Sovereign

    Arroganz, Zynismus, Polemik, Sekxistisches/Machismo, Narzistisches hat keinen Anspruch darauf, gelesen zu werden.

    So gar keine Bedenken sich an derartigen - in den Raum gestellten - Zuschreibungen (präziser Unterstellungen) zu "verheben" ... ? Und zwar ganz erheblich. Aus meiner Sicht: "Verstiegen" hast Du Dich damit allemal - was nicht nur beim Bergsteigen ein Problem darstellt.

    Zuhause wird ja auch geputzt ;)

    Nicht von mir - sondern von einer gut bezahlten Raumpflegerin ;) (um nur Dir zuliebe die Formulierung "Putzfrau" zu vermeiden)

    Mußte übrigens lange nach einer solchen suchen, die zum einen gut, solide und zuverlässig arbeitet und b) noch schwieriger (!), die mir als selbstständige Putzkraft (mit angemeldetem Gewerbe) für ihre Arbeit dann Rechnungen schreibt (die allermeisten bestanden auf dem BAT-Tarif = Bar auf Tatze; warum bloß nur ... ? Das wäre aber ein eigenes Thema ...)


    Dir nichtsdestotrotz weiter ganz viel Glück mit Deinen privaten Finanzen ... ! Wenn ich mir als der (vermutlich deutlich) Ältere einen Hinweis dazu erlauben darf: Realitätsbezug und Pragmatismus können auch in dem Fall (privaten Finanzen) dem Glück etwas auf die Sprünge helfen.

    Nur am Rande aber in dem Kontext

    Ist das eine Zuschreibung von "Euch Rechten"?

    Die schleichende aber signifikante "Achsverschiebung nach links" war erst jüngst in einer privaten Gesprächsrunde das Thema. Zwei Diskutanten meinten, daß dem damals von ihnen gewählten Helmut Schmidt (SPD) wohl heute, aufgrund diverser seiner Aussagen, ein Parteiausschlußverfahren drohen könnte ...

    In den letzten mindestens 20 Jahren hat in einem schleichenden Prozess politisch und medial eine solche Achsverschiebung stattgefunden. Was früher im politischen Spektrum Mitte war, wurde zunächst von bürgerlich zu konservativ, dann zu rechtskonservativ und reaktionär, schließlich zu rechts ist gleich rechtsradikal, um letztendlich rechts mit rechtsextrem gleichsetzen zu können. Die "Omas gegen rechts" (statt sich "Omas gegen die AfD" zu nennen) stehen idealtypisch für dieses Phänomen.

    Wer dieser Bewertung infrage stellt, macht sich aus Sicht der Betreiber dieser (semantischen) Manipulation verdächtig, aus der Geschichte nichts gelernt zu haben und Steigbügelhalter der Nazis und Faschisten zu sein. Das ist erfolgreiches strategisches Framing, das Rot-Grün stärkt. Seine Wurzel dürften (u. a.) bei den sogenannten 68ern zu finden sein, also bei Altlinken, die dies nach ihrem Gang durch die Institutionen als heutige (meist schon) Pensionäre und Rentner als ihr diffuses aber wirkmächtiges Vermächtnis der Geschichte hinterlassen haben. Vor dem Hintergrund ist beispielsweise auch der Blick dieser Leute auf die Berliner Partei "Der Linken" ("Yalla Valla Intifada") ein verzerrter.

    Vielen in der bürgerlichen Mitte war das Outing und die Auseinandersetzung mit diesem Trend zu mühsam und zu anstrengend. So einige in meinem Umfeld haben das Land auch schon verlassen. Ein solcher "Bückbürger" war ich aber zu keiner Zeit. Bei dem nunmehr unübersehbar erreichten "Zustand" des Landes und der Wirtschaft habe ich aber die (Rest)Hoffnung, daß diese Menschen (insbesondere die bisherigen "Bückbürger") auch durch offensichtlich linksextremistische, islamfreundliche Politik inkl. Enteignungsphantasien (Berlin) wach oder zumindest wacher werden.

    Auch wenn ich nicht Mischu bin ...

    Im Rahmen einer Diskussion wirst du es wohl aushalten müssen ...

    Für meinen Teil beispielsweise halte ich enorm viel aus. Auch die Existenz von meiner Haltung abweichenden Meinungen beispielsweise.

    (Es soll ja Menschen geben, bei denen das anders ist und die solche Beiträge dann für sich unsichtbar machen (müssen) ^^. Früher oder später sind aber auch für solche Protagonisten die "Rendezvous mit der Realität" unvermeidbar).

    ... dass es Leute gibt, die mehr Steuern gut finden. Warum auch nicht. Ist eine inhaltliche Position wie viele andere auch.

    Nur am Rande: Das fehlt aber eindeutig das "noch" vor "mehr .Steuern" ...

    Die Frage bleibt generell, ob dies ("noch mehr Steuern") wirtschaftspolitisch eine zielführende Strategie sein kann, wenn ein Land bereits -zumindest bei Steuern und Abgaben - schon im Bereich der "Weltspitze" liegt (was aber seit vielen Jahren für die einstmals im Top-Bereich liegende Internationale Wettbewerbsfähigkeit nicht mehr gilt) und auch im Bereich der Unternehmensbesteuerung schon lange eindeutig an Internationaler Wettbewerbsfähigkeit verloren hat (letzte Unternehmenssteuerreform hierzulande liegt fast 20 Jahre zurück).

    Die so geschaffenen (oder durch Unterlassungen herbei geführten), Rahmenbedingungen haben jedenfalls zu dem jetzigen Zustand geführt (seit sieben Jahren kein reales Wachstum mehr, private Investitionsquote sehr schwach (um nicht die Formulierung Investitionsstreik verwenden zu müssen), Potentialwachstum um Null, historische Rekord-Neuverschuldung - und bereits mittelfristig wieder Aussichten auf ein weiteres nur anämisches Wachstum).

    Sei es für die private Investitionsquote oder den privaten Vermögensaufbau: Dafür braucht es die entsprechende Anreizsetzung.

    Last but not least: Steuern und Abgaben (sowie auch Bürokratie und EU-Regulatorik - und auch andere Aspekte wie Energiepreise und Arbeitskosten) sind immer im Gesamtpaket zu sehen und zu bewerten. Insoweit ist es diesbezüglich (Anreizsetzung) wenig zielführend mit dem Scheinwerfer intensiv einen einzigen Aspekt zu beleuchten (Kryptosteuern), statt das Gesamtpaket zu beleuchten.


    Einer meiner amerikanischen Freunde (Start up Community) hatte jüngst Deutschland unter wirtschaftlichen und militärischen Kriterien als "Museum" bezeichnet und bezüglich der geopolitischen Neuordnung als "unbedeutenden Faktor" ...

    dass mir jemand meine Euro (despektierlich als Fiat-Geld bezeichnet)

    ?

    Was soll daran auch nur ansatzweise despektierlich sein ... ? :rolleyes:

    Sein dem Ende des Bretton Woods System haben wir weltweit ein Fiat-Money-System sprich alle Währungen sind de facto und de jure damit Fiat-Geld. Eine schlichte Sachgesetzlichkeit.


    Nur zur Sicherheit und vor dem Hintergrund des hier (teilweise) vorhandenen "Kenntnisstandes":

    Fiat-Geldsystem nimmt nicht Bezug auf die oder eine Anleihe bei der gleichnamige italienischen Automarke Fiat (offiziell "Fabbrica Italiana Torina - in deutschen Fachkreisen auch schon mal mit "Fehler in allen Teilen" übersetzt in den USA mit "Fix it again Toni" ...) - sondern hat seinen Ursprung im Lateinischen ("fiat" - es werde (Geld), es geschehe) und damit allein nur via der Deklaration (staatliches Dekret) ohne einen eigenen inneren Sachwert (wie beispielsweise Gold oder Silber). Der Wert des Geldes in einem solchen System basiert ausschließlich auf dem staatlichen Dekret der Obrigkeit und dem öffentlichen Vertrauen der Bevölkerung sowie der internationalen Märkte in die Stabilität der ausgebenden Regierung und Seriosität der zuständigen Zentralbank für die Kaufkraftstabilität sprich Geldwertstabilität zu sorgen.

    Wäre dieses Vertrauen der Menschen in das Papiergeld und den dieses Währung emittierenden Staat inkl. der staatlichen Notenbank nicht in der langen Geschichte der Währungen immer und immer wieder enttäuscht und mißbraucht worden - bräuchte es kein Gold. Und auch Bitcoin als Idee und dann Projekt hätte vermutlich nie das Licht der Welt erblickt !


    Ganz anders verhält es sich mit der europäischen Einheitswährung (Euro), die natürlich ein Währungsexperiment innerhalb des Fiat-Money-Systems darstellt. Solche Währungsunionen (ohne dazugehörigen Staat und daher mit zentraler Geldpolitik aber dezentraler Fiskalpolitik) sind in der langen Währungsgeschichte in aller Regel gescheitert. Letzter groß angelegter Versuch war die Lateinische Münzunion (die von 1865 faktisch bis 1914 und formal bis 1926 bestand). Aktuell fällt mir spontan nur der Ost-Karibische Dollar (seit 1976) ein, als immerhin eine Art Währungsunion, die noch Bestand hat. Diese ist aber m. W. fix an den US-Dollar gebunden, der in den teilnehmenden Ländern auch weitgehend als Zweitwährung akzeptiert wird.


    Dir weiter ganz viel Glück mit Deinen privaten Finanzen ... !

    Da mir nicht klar ist, welchen Zusammenhang es zwischen der anstehenden Besteuerung von Krypto und der Zuckersteuer ist, sehe ich mich außerstande, den Krypto-Thread mit OT zu fluten.

    Der Zusammenhang zwischen der politischen Suche nach immer neuen Steuern (Zuckersteuer, Plastiksteuer, KI-Steuer - und letztlich auch Kryptosteuer) einerseits und defizitärem Staatshauhalt andererseits, erschließt sich Dir - vor dem Hintergrund einer seit Jahren stark gesunkenen Internationalen Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschlands mit in der Folge jahrelangem realen Nullwachstum - nicht ... ? Woher sollen die Steuern für den Staates kommen, wenn nicht aus der Wirtschaft ... ?

    Ob immer neue Steuern zudem unsere Internationale Wettbewerbsfähigkeit verbessern und den Standort Deutschland wieder attraktiver machen, ist eine zusätzliche Frage.


    Aufgrund des seit Jahren realen Null- bzw. immer noch anämischen Wirtschaftswachstums hierzulande wird in der Einkommensteuerreform (präziser Reförmchen) seitens Lars Klingbeil nicht mal mehr wenigstens ein vollständiger Ausgleich der kalten Progression (!) geschafft. Für hohe Einkommen ist im Entwurf sogar eine Anhebung des Grenzsteuersatzes auf bis zu 47% vorgesehen. Über die deutliche Anhebung der BBG steigen zudem für Gutverdiener auch noch die Sozialabgaben deutlich.


    ... sehe ich mich außerstande ...

    Das wiederum verstehe ich vollumfänglich - wenn auch vermutlich anders, als von Dir insinuiert.


    Dir nichtsdestotrotz weiter ganz viel Glück mit Deinen privaten Finanzen ... !

    Hä aber wenn die aktuelle Planung nicht umsetzbar ist (ist sie denn fertig?) kann man sich doch einfach freuen wenn man gegen eine Besteuerung ist???

    Da Du Dich offensichtlich sowohl die Jurisprudenz betreffend als auch die Makroökonomie betreffend besten auskennst - vielleicht kannst oder magst Du meine mehrfach an andiii_98 gerichtete Frage an seiner Stelle beantworten, die nämlich Hintergrund und Ursache der Kreativität in Sachen neuer Steuern bildet (siehe Zuckersteuer, Plastiksteuer, Kryptosteuer, KI-Steuer) ... ? Eine Antwort seitens andiii_98 kann nämlich offensichtlich nicht erwartet werden.

    Siehe hier:

    Dafür bist Du aber übrigens komplett der Thematik (Nr. 25) ausgewichen, ob immer neue Steuern (Zuckersteuer, Plastiksteuer, Kryptosteuer, KI-Steuer) in unserer Lage die zielführende oder gar beste Lösung darstellen.

    Um die politikseitige aktuelle Energie und Kreativität in Sachen neuer Steuern einmal auf die seit Jahren überfällige Verbesserung der Rahmenbedingungen im Sinne der Wiederherstellung der Internationalen Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland zu übertragen:

    Würde unsere Politik doch nur die gleiche Kreativität und das gleiche Engagement entwickeln, um (endlich) wieder für Rahmenbedingungen zu sorgen, die (endlich) unsere Internationale Wettbewerbsfähigkeit (den Standort Deutschland betreffend) wieder in frühere Regionen zurückführen ... Mit adäquatem Wirtschaftswachstum haut es dann auch wieder mit den Steuereinnahmen und Sozialkassen viel besser hin ...


    Deiner Antwort mit Interesse entgegensehend

    Sovereign

    Genauso, wie Finanzen auch leider auch immer einige Schnittstellen zu Politik haben wird. Finanzpolitik, Wirtschaftspolitik, Steuern...

    :thumbup:

    Siehe auch schon Nr. 13. Für meinen Teil stellt sich diese (unauflösbare) Verquickung (private Finanzen/Politik diverse Felder betreffend) noch ausgeprägter dar. Deine normative Konkretisierung ("leider") teile ich.

    Politik als OT zu sehen manchmal genau da an, wo die Argumente fehlen, Statistiken/Umfragen nicht gefallen...

    :thumbup:

    Darf hier die nächste Sonntagsfrage zur Diskussionsgrundlage werden, ohne das alleine das Verbreiten von den Ergebnissen der Sonntagsfrage von manchem als Propaganda gesehen wird?

    :thumbup:

    Ganz generell ein beliebtes Procedere: "Propaganda" kommt immer von der anderen Seite. "Populismus" (inkl. Sozialpopulismus) ist übrigens auch immer auf der anderen Seite zu verorten.


    Vor dem Hintergrund

    Raum mit OT vermüllen.

    und insbesondere diesem

    Meldungen helfen uns definitiv

    war ich fast geneigt, diesen meinen eigenen Beitrag zu "melden" (ohne zu wissen, ob dies technisch überhaupt möglich ist) - sprich ist so ein Beitrag, wie dieser, als eine Replik auf einen Beitrag Nr. 1 (eher eine Initiative) in der Gesprächsecke überhaupt noch erlaubt ... ? :/

    ... mit Mißachtung zu strafen würde helfen, das Problem zu verkleinern.

    Dieses Procedere hatte sowohl in Deutschland als auch der EU die "Probleme" in diversen Bereichen nicht "verkleinert" - sondern sukzessive immer weiter vergrößert.

    Da könnte man direkt mit Deinem Spezialthema (als Sozialversicherungsfachangestellte(r) vermutlich sprich Sofa) der GRV als bestes Beispiel dafür anfangen ...


    Dir nichtsdestotrotz weiter ganz viel Glück mit Deinen privaten Finanzen ... !

    andiii_98, die von Dir gewählte Terminologie "politisches Geplauder" als Überschrift finde ich eine erstaunliche, überraschende bis befremdliche. Für meinen Teil wüßte ich nicht, wie ich meine "privaten Finanzen" hätte strukturieren und bewirtschaften sollen, ohne die Politik adäquat zu beobachten und zu berücksichtigen ... ? :rolleyes: In meinem Umfeld sehen und handhaben dies die meisten Menschen übrigens ebenso.

    Zum Generellen: Siehe beispielsweise schon hier:

    Wie von mir an anderer Stelle schon (mehrfach ?) dargestellt: Finanzen (und das ist doch ein Finanz-Form ?) und Politik sind denknotwendig sprich sachgesetzlich stark wenn nicht untrennbar miteinander verbunden (siehe Geldpolitik, Währungspolitik, Steuerpolitik, Wirtschaftspolitik, Finanzpolitik, Fiskalpolitik, Sozialpolitik usw. - Letzteres dann beispielsweise hinunter bis in die Ausgestaltung und Verästelungen der GRV, GKV usw.). Dies zu bestreiten oder zu ignorieren kommt - meines Erachtens - einer Realitätsverweigerung nahe um nicht zu sagen dieser fast gleich.

    Nur am Rande aber im Kontext dieser Deine Behauptung:

    Da es im Thread zur Kryptobesteuerung mal wieder (und nicht sehr nah am Thema) um die EU ging: Ich kann aus den Wahlergebnissen (weder aus denen zum EU-Parlament noch aus denen zum Bundestag) nicht ableiten, dass es eine Mehrheit in Deutschland gibt, die den Euro nicht will und die die Euro-Rettung damals abgelehnt hätte.

    (Nachträglich gefettet von mir)

    Meine Beiträge dort sind zum einen näher am Thema dran, als kaum näher vorstellbar, wie in dem Strang ganz leicht nachlesbar. Bitcoin - aber auch Gold als Versicherung, Tangible Assets, Fremdwährungen, fremde Sorten - halten nicht wenige Menschen gerade wegen dem Fiat-Money-System im Allgemeinen und dem Währungsexperiment europäische Einheitswährung (Euro) im Speziellen.

    Und zum anderen lag der absolute Fokus meines besagten Beitrags auf den persönlichen Kautelen (persönlichen Sicherheitsvorkehrungen) des Bürgers (als Sparer, Anleger, Investor). Und in keiner Weise auf den Europawahlen.

    In meiner Erwiderung hatte ich mir lediglich erlaubt auf die Tatsache hinzuweisen, daß bei Europawahlen letztlich jemand auf höchsten EU-Positionen landen (implementiert) werden kann - der/die vorher gar nicht auf dem Wahlzettel stand ... ^^ - während der Wahlgewinner am Ende leer ausgeht.

    Last but not least, da der entscheidende Hintergrund der neuen Krypto-Besteuerung (aber auch der weiteren geplanten oder angedachten, neuen Steuern (Zuckersteuer, Plastiksteuer, KI-Steuer).

    Dieses entscheidende Thema inkl. der Frage hast Du - trotz Nachfrage - "erfolgreich" ausgeblendet.

    Dafür bist Du aber übrigens komplett der Thematik (Nr. 25) ausgewichen, ob immer neue Steuern (Zuckersteuer, Plastiksteuer, Kryptosteuer, KI-Steuer) in unserer Lage die zielführende oder gar beste Lösung darstellen.

    ?

    Würde unsere Politik doch nur die gleiche Kreativität und das gleiche Engagement entwickeln, um (endlich) wieder für Rahmenbedingungen zu sorgen, die (endlich) unsere Internationale Wettbewerbsfähigkeit (den Standort Deutschland betreffend) wieder in frühere Regionen zurückführen ... Mit adäquatem Wirtschaftswachstum haut es dann auch wieder mit den Steuereinnahmen und Sozialkassen viel besser hin ...

    ?


    Dir nichtsdestotrotz weiter ganz viel Glück mit Deinen privaten Finanzen ... !

    andiii_98 mit Deinem Beitrag Nr. 60 ziehst Du das Ganze auf die Makro-Ebene bzw. die politische Ebene. Mir ging es aber in meinem Beitrag Nr. 58 gerade um die Mikro-Ebene sprich die Sicht des Bürgers, für den diese Einheitswährung (Euro) seit 2002 das Zahlungsmittel ist (als Bargeld, in Form von Euro-Geldscheinen, ein gesetzliches Zahlungsmittel und als Buchgeld bzw. Giralgeld zwar kein gesetzliches Zahlungsmittel, aber ein im Wirtschaftsverkehr der Eurozone allgemein anerkanntes Zahlungsmittel; als eine sozusagen stillschweigende oder vertragliche Übereinkunft (Usancen das Buchgeld/Giralgeld und Überweisungen (bargeldlos) betreffend). Nicht wenige Bürger sind der Ansicht, daß gegenüber dieser Einheitswährung im Speziellen und dem Fiat-Money-System im Allgemeinen gewisse Kautelen (Sicherheitsvorkehrungen) - Stichwort: Bitcoin, um ein Beispiel zu nennen - empfehlenswert bis indiziert sind.

    Siehe hier:

    ... als Bürger ...

    ... persönliche "Kautelen"

    ... Sicherheitsvorkehrungen des Bürgers ...


    Nur am Rande: Wäre ich ab 2010 in der Situation von Madame "Alternativlos" (Merkel) gewesen, hätte ich aller Wahrscheinlichkeit auch versucht, den Euro - sprich dieses (politisch motivierte - "Ever closer Union") Währungsexperiment - zu retten. Allerdings zwingend auf eine Art und Weise, bei der zum einen die vertraglichen Säulen - sprich die Architektur auf der diese Währungskonstruktion beruht - nicht endgültig abgerissen werden (EU-Verträge, EU-Vertrag von Maastricht, AEUV) und zum anderen nicht noch dauerhaft Fehlanreize für die Zukunft der Eurozone gesetzt werden (Moral Hazard, Tragik der Allmende, Politisierung der EZB).


    Dafür bist Du aber übrigens komplett der Thematik (Nr. 25) ausgewichen, ob immer neue Steuern (Zuckersteuer, Plastiksteuer, Kryptosteuer, KI-Steuer) in unserer Lage die zielführende oder gar beste Lösung darstellen. Siehe hier:

    Würde unsere Politik doch nur die gleiche Kreativität und das gleiche Engagement entwickeln, um (endlich) wieder für Rahmenbedingungen zu sorgen, die (endlich) unsere Internationale Wettbewerbsfähigkeit (den Standort Deutschland betreffend) wieder in frühere Regionen zurückführen ... Mit adäquatem Wirtschaftswachstum haut es dann auch wieder mit den Steuereinnahmen und Sozialkassen viel besser hin ...

    Auch die lange überfälligen Reformen lassen sich bei einem adäquaten wirtschaftlichen Wachstum deutlich leichter einführen und umsetzen.

    Direkt nochmals zum Strangthema: Wenn der Gesetzgeber zukünftig so mit Krypto-Gewinnen verfährt, wie geplant, braucht er gute Gründe (Hintergrund: § 23 EStG), warum dies dann beispielsweise bei Gold anders bleiben soll.

    Ähnliche Überlegungen kann man beispielsweise für Immobilien (insbesondere vermietete) anstellen. Kenne (recht gut) zwei relativ hochrangige Politiker der SPD und von der Partei "Die Linke" (Landesebene). Deren Tenor im persönlichen (!) Gespräch: "Die 10-jährige Spekulationsfrist bei vermieteten Immobilien ist uns ein Dorn im Auge. Wäre das aber anders, würde die Attraktivität von Immobilien, insbesondere im Bereich Geschosswohnungen und Geschosswohnungsbau, noch weiter sinken, mit fatalen Folgen für den Wohnungsmarkt und die Mieter im gesamten Rhein-Main-Gebiet". Nur am Rande: Die Tatsache, daß diese "Spekulationsfrist" zum 1. Januar 1999 bereits von zwei auf 10 Jahre verlängert und damit verfünffacht wurde (im Rahmen des Steuerentlastungsgesetz ...) bleibt in dem Kontext von politischer Seite meist unerwähnt.


    War sonst noch was ... ? Ach ja ...

    Aber solange Wähler die Europawahlen zur Bewertung der Bundesregierung nutzen, wir da nicht viel zu erwarten sein

    Was soll der geneigte Bürger und "Wähler" von "Europawahlen" schon "erwarten", wenn am Ende nicht der Wahlsieger, sondern jemand ganz anderes an höchster Stelle implementiert wird - der/die nicht mal auf dem Wahlzettel stand (wie im Fall von Frau von der Leyen) ... ?

    In dem Kontext

    In diesem Thread werden Elektrofahrzeuge (und jetzt neu: Assistenzsysteme) überwiegend von Menschen kritisiert, die keine Erfahrung damit haben.

    (nachträglich gefettet von mir)

    In meinem Fall ist es damit folgendermaßen bestellt:

    Weil ich damit Erfahrung habe (dies im wahrsten Sinne des Wortes "erfahren" habe bzw. "erfahren" mußte - bei Fahrten eben), kritisiere ich diesen Trend (der immer weiter zunimmt). Siehe bereits Nr. 793.

    So lange ich dies also vermeiden kann - das dürfte noch sehr viele Jahre bzw. eher einige Jahrzehnte der Fall sein - bewege ich Kraftfahrzeuge ohne diese - aus meiner Sicht - nervtötenden "Helferlein".

    musste? Es war eine politische Entscheidung, dass man das tun will.

    Ob diese Währung (präziser dieses Währungsexperiment) nun gerettet werden "mußte" oder ob die Politik (inkl. der assoziierten (staatlichen) Notenbank - eine Notenbank für eine Währung ohne den zugehörigen Staat ...) dies tun "wollte" und weiterhin "will", macht im Ergebnis keinen Unterschied.

    Aus meiner Sicht sind als Bürger gegenüber einer derartigen Währung (präziser einem derartigen Währungsexperiment) persönliche "Kautelen" - sprich Sicherheitsvorkehrungen - unabdingbar.

    Dazu kann beispielsweise physisches Gold (als Versicherung) gehören und/oder beispielsweise auch "Bitcoin gehören - aber auch andere "Kautelen" (beispielsweise Tangible Assets - um nur ein weiteres Beispiel zu nennen und/oder Fremdwährungen - um ein anderes Beispiel zu nennen).

    Umso erstaunlicher (bedenklicher), daß dieser unser Staat (als (Mit)Urheber dieses Währungsexperiments) nunmehr eine verschärfte Besteuerung einer der Kautelen (Sicherheitsvorkehrungen des Bürgers) anstrebt.

    Vielleicht ist dies aber auch inzwischen nur symptomatisch ... ?


    Dir weiter ganz viel Glück mit Deinen privaten Finanzen ... !

    Auch wenn ich nicht Einundzwanzig bin ...

    Ich glaube, du unterliegst der Fehlannahme, dass Kryptos eine Währung sind.

    (nachträglich gefettet von mir)

    Ohne dabei in die Diskussion einsteigen zu wollen, ob Kryptos - insbesondere Bitcoin - eine Währung sind/ist oder zumindest perspektivisch eine solche werden könnte(n) und/oder Gold letztlich die ultimative Währung darstellt - jedenfalls mußten weder BTC noch Gold - nach meinem bescheidenen Kenntnisstand - jemals in ihrer Existenz gerettet werden (und zwar "Whatever it takes" ... - laut Mario Draghi (zu der Zeit Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB) in 2012) - so wie beispielsweise die Europäische Einheitswährung (Euro) als Währung für die gesamte Eurozone ...


    Dir weiter ganz viel Glück mit Deinen privaten Finanzen ... !

    Gesundheitspolitisch konsequenterweise müsste man auch eine Zuckersteuer auf Konditoreierzeugnisse einführen. Stattdessen lässt man die Konsumenten sehenden Auges in die Diabetes laufen.

    (nachträglich gefettet von mir)

    Wer ist übrigens mit "man" gemeint ? Unsere Obrigkeit bzw. Regierung ?

    Wäre bei dieser Deiner Haltung (vermutlich (auch oder wesentlich ) motiviert durch die so ausgelösten Folgekosten) nicht neue Steuern angefangen von B wie Bewegungsmangel bis Ü wie Übergewicht noch deutlich wichtiger und demzufolge konsequenter ... oder zumindest ebenso indiziert ?!

    Eine andere Frage wäre, wer in einem derart paternalistisch-dirigistisch ausgerichteten Staat gerne noch leben und wohnen würde ... ?

    verabscheuungswürdige Gewinne

    Habe immerhin VWL und BWL studiert aber an derartige Begrifflichkeiten wie "verabscheuungswürdige" Gewinne - kenne nur die Terminologie rechtswidrig erlangte Gewinne - (oder auch das Stichwort "Übergewinne" - um ein weitere Beispiel zu nennen) - kann ich mich in keiner einzigen Vorlesung und in keinem einzigen Lehrbuch erinnern ... ?

    Du ... ?

    Ist das vielleicht so was Ähnliches wie "überreich" ... ?


    Dir übrigens weiter ganz viel Glück mit Deinen privaten Finanzen ... !

    Ab 2027 soll die Steuerfreiheit für Kryptogewinne wegfallen. Ab dann gelten 25% plus Soli und Kirchensteuer, so wie bei Wertpapieren.

    Immerhin entwickelt unser genialer Finanzminister eine erhebliche Kreativität in Sachen neuer Steuern und zaubert eine neue (potentielle) Einnahmequelle nach der anderen aus dem Hut.

    Würde unsere Politik doch nur die gleiche Kreativität und das gleiche Engagement entwickeln, um (endlich) wieder für Rahmenbedingungen zu sorgen, die (endlich) unsere Internationale Wettbewerbsfähigkeit (den Standort Deutschland betreffend) wieder in frühere Regionen zurückführen ... Mit adäquatem Wirtschaftswachstum haut es dann auch wieder mit den Steuereinnahmen und Sozialkassen viel besser hin ...

    Ob Zuckersteuer, Plastik oder Kryptogewinne - die Gesetzesentwürfe beschäftigen schon die Fachleute. Wie mir ein Berliner Korrespondent sagte, "die Umsetzung ist komplex bis schwierig, die Einnahmen ungewiss - nur die Planstellen sind sicher" ... :)

    "Aus Reihen der Koalition (Karsten Wildberger (CDU)) wird nun auch eine KI-Steuer (Tec-Konzerne stärker belasten) ins Spiel gebracht", so der gute Mann weiter. "Die unser genialer Finanzminister mehr als freudig und dankbar aufgegriffen habe" ...

    Eine rein deutsche Lösung wäre dabei sicherlich eine geniale Idee ...

    Wer mit der wohl am Ende belastet würde ... doch nicht etwa der Endverbraucher ... ?

    Und wie wohl Mister Trump darauf reagieren würde ... ?


    Immerhin wird es immer lustiger und putziger - für den Freund bizarr-kafkaesker Szenarien ... (zu diesen Freunden darf ich mich seit vielen Jahren schon zählen).


    Dir übrigens weiterhin ganz viel Glück mit Deinen privaten Finanzen ... !

    Nur am Rande aber in dem Kontext:

    Frage mich inzwischen ernsthaft, wie es mir in deutlich über 50-jähriger Fahrpraxis zum einen nur gelingen konnte (in keinem meiner Fahrzeuge war jemals und ist aktuell ein Navi vorhanden) stets zuverlässig mein Fahrziel zu erreichen - und zum anderen, wie es nur möglich war ohne alle diese elektrischen/elektronischen Warn- und Hilfsmittel mit sämtlichen meiner Fahrzeuge (von 14 bis knapp 700 PS) unfallfrei (von den unverschuldeten Unfällen abgesehen) zu bleiben ... ?

    Und nicht vergessen: ein Staatssekretär wechselte dort ganz prominent hin.

    Und nicht vergessen: Die politische Vernetzung der Strukturvertriebe und deren Verquickung mit der Politik ist eine uralte und betrifft zudem nicht nur eine Partei.

    An anderer Stelle:

    Der frühere Presse- und PR-Chef der DVAG - würde heute geschwollen als Director oder Head of Communication bezeichnet - (nach meiner Erinnerung ab 1998) und spätere DVAG-Vorstand war der Politiker Friedrich Bohl (CDU). Einstmals zuvor lange Bundesminister und von 1991 bis 1998 Chef des Bundeskanzleramtes. Die DVAG war schon immer mit der Politik gut bis bestens vernetzt. Nach meiner Erinnerung waren damals u. a. der damalige Bundeskanzler (Dr. Kohl, CDU) und der damalige Finanzminister (Dr. Waigel, CSU) im Beirat oder Aufsichtsrat der DVAG. Nach meiner Erinnerung stand damals auch mal einige Jahre unsere ehemalige Oberbürgermeisterin (Petra Roth, CDU) in Diensten der DVAG.

    Ganz ähnlich übrigens wie die politisch beste Vernetzung von Carsten Maschmeyer (damals AWD - inzwischen an Swiss Life verkauft) zur SPD und insbesondere zu Gerhard Schröder. Maschmeyer bekannte Ende der 90er die anonym geschalteten Anzeigen für Schröder als Kanzlerkandidaten der SPD mit 650.000 DM finanziert zu haben (im Kontext mit der Landtagswahl 1998 in Niedersachsen). Nach eigener Aussage wollte er damit nicht direkt Schröder unterstützen sondern Lafontaine als Bundeskanzler verhindern. Von 2010 bis 2013 unterhielt Maschmeyer mit dem ehemaligen Wirtschaftsweisen Bert Rürup (SPD) die "MaschmeyerRürupAG". Im November 2014 meldete der "Stern", daß Maschmeyer in 2006 ein "absurd hohes Honorar" von zwei Millionen DM für die Rechte an Schröders Memoiren gezahlt haben soll. Es wurde von den Journalisten damals ein Zusammenhang (präziser Gegenleistung) mit dem für den AWD sehr lukrativen Alterseinkünftegesetz (2004 erlassen) vermutet (siehe auch oben "MaschmeyerRürupAG").

    (Quelle: Eigene Erinnerungen und Wikipedia)


    Dir weiter ganz viel Glück mit Deinen privaten Finanzen ... !