Verfolgt eben einen anderen Ansatz und hat den klassischen Ansatz nach Market Cap auf lange Sicht underperformed. Zudem relativ hohe TER. Geringes Fondsvolumen. Wenig "Werbung". Klassischer Rohrkrepierer.
Beiträge von Lightee
-
-
Klar, Edelmetalle kannst du beimischen - so wie Kryptos. Edelmetalle (Gold/Silber) am besten physisch kaufen. Es sei denn du möchtest nur vom Kurs profitieren, weil du zB denkst, Gold wird den Markt weiterhin outperformen - dann kannst du es natürlich auch in Form von ETCs ins Depot legen.
-
Solange du eine gute Übersicht hast, ist das doch schonmal ein Anfang!
Also welche ETFs (Welcher Schwerpunkt/Index, Ausschütter oder Thesaurierer, welche TER), Aktien sind sicher auch dabei, und wie diese ganzen Positionen in deine Strategie passen. Bei 115 Titel ist das Überblick behalten und managen des Portfolios schon ziemlich zeitaufwendig und du musst das bis zu deinem Tod so weiter managen, traust du dir das zu?
Am Ende kommt es immer auf die Frage hinaus, hat dein 115Positionen Portfolio die Benchmark (MSCI ACWI IMI oder vergleichbar) geschlagen? Und lohnt sich der Aufwand?
Ich persönlich würde hier schon mal aufräumen. Kann mir nicht vorstellen, in höherem Alter noch so in dem Aktien/ETF - Game drin zu sein und meine Zeit dafür aufzuwenden.
-
Bei den klassischen Regionalbanken kann man idR schon über Konditionen fürs Depot oder Zinsen "verhandeln". Einen kleinen Spielraum sollte es schon geben - aber kommt vermutlich auf die Filiale an. Aber sie werden nicht mit guten Online-Angeboten mithalten können.
-
Ich würde die 2% am Konto von TR oder SC nehmen wenn <100k.
Ist unkomplizierter, Einlagensicherung greift und es fallen keine Transaktionskosten bzw. laufende Kosten an. Alles über 100k würde ich selbst in einen Geldmarktfonds ETF schaufeln.
-
Die Aktien sind wertlos. Was genau erhoffst du dir an Rückzahlungen nach knapp 20 Jahren?...
-
Das Problem ist, dass die Aktien stumpf nach Marktkapitalisierung im Index vertreten sind. D.h. die ganzen Tech Werte bilden einen großen Klumpen. Wenn zB der KI Hype nicht die Erwartungen der Anleger erfüllt, schmieren diese ganzen Unternehmen ab und ziehen auch den MSCI ACWI runter. Klar, es werden dann andere Unternehmen "oben sein" aber der Prozess ist schmerzhaft, du nimmst die ganzen Kursverluste mit. Es gibt ja noch zig andere Indizes bzw. Ansätze, zB MSCI World Momentum Faktor. Dort wird zB nach Performance der letzten Monate gewichtet und der Index quartalsweise angepasst.
-
Wenn du den Hype noch konzentrierter als in einem World ETF mitnehmen willst, spricht ja zB nichts gegen Aktien von den Profiteuren des Hypes oder Themen ETFs. Du musst nur bedenken, aktuell werden Milliarden über Milliarden investiert. Wenn die ganzen Best Case Szenarien bei KI nicht aufgehen, wird es ordentlich rumpeln. Abgesehen von den Mega Caps wie Alphabet, Amazon, Nvidia, Meta Microsoft... gibt es noch andere Unternehmen in der Wertschöpfungskette. zB die Data Center bauen (Coreweave, Nebius) über Anbieter von Kühl Lösungen wie zB Vertiv, Ausrüster wie ASML, Anbieter von Speicher Chips wie Micron, SK Hynix, Samsung....
Jedenfalls solltest du dich selbst einlesen und dir ein Bild über gute Investitionsmöglichkeiten machen.
-
Mach dich Mal bei Reddit auf Wallstreetbets etc schlau.
Ansonsten Kryptos und Wetten auf Unternehmen aus dem Drohnen / Biotech Sektor. Beispiele aus der Vergangenheit uniqure oder droneshield. Aber wie gesagt, hier ist vermutlich der falsche Ort für solche Diskussionen.
-
80-90% in einen "All World" ETF.
10-20% Gerne in eine Wette wie AI/Tech etc.. oder Einzelaktien. Sofern man sich für den Kapitalmarkt interessiert und ein wenig Tatendrang hat.
-
Fährst du noch Golf, oder hebelst du schon?
-
Wenn die Kohle da ist, einfach in deinen Sparplan-ETF per Einmalzahlung den gewünschten Betrag anlegen. Fertig. Bei deiner relativ "kleinen" Depotgröße macht es mMn keinen Sinn hier ein neues Depot aufzumachen. Bei über 100k Depotwert kann man auf Grund von Diversifizierung oder persönlicher Präferenz drüber nachdenken, ein weiteres Depot aufzumachen. Wenn ein Broker Mal Pleite geht etc, hast du dann zumindest schon einen Zweitanbieter, wo du die Wertpapiere hintransferieren lassen kannst. Aber es ist selbst mit einem Millionen-Vermögen OK, ein Depot zu besitzen und dort alles zu verwalten. Die Wertpapiere(deine ETFs) sind sicher und können nicht verloren gehen.
-
Wenn er schon ein Depot besitzt bzw. sich dafür interessiert, dann gib ihm das Geld und sag ihm, er soll es in einen breit gestreuten Welt-ETF investieren. Wenn er sich nicht daran hält -> Enterbung.
Wenn er noch kein Depot besitzt bzw. sich dafür bis jetzt nicht interessiert hat -> kannst du ihm dies symbolisch schenken und ihr setzt euch gemeinsam hin, macht ein Depot auf und ihr kauft gemeinsam Anteile iHv 10k.
-
Solides Portfolio. Aber Sobald man von dem MSCI ACWI / FTSE All World Standard abweicht, muss man eben mit dem Risiko einer Underperformance bzw. Chance eine Outperformance leben und man fragt sich dann natürlich: "Warum wähle ich nicht einfach einen ETF mit der größtmöglichen Streuung und Länderabdeckung?" Durch die Gewichtung nach Marktkapitalisierung würde die USA automatisch an Gewicht im Index/ETF verlieren, sollte es am Aktienmarkt dort nicht mehr so rund laufen. Das perfekte Produkt gibt es eben leider nicht. Eine Alternative wäre der Kommer ETF, den ich eigentlich vom Konzept her sehr gut finde. Hat aber seit Auflage auch die Benchmark im Sinne von MSCI ACWI / FTSE All World nicht "geschlagen". Man weiß es eben nicht.
-
Klar, wenn du dran glaubst und einen Case für dich hast, der schlüssig ist. Warum nicht. Anstatt einzelne Aktien zu wählen, kannst du dir ja auch einen Nuclear Technology ETF ins Depot legen
Es gäbe zudem noch Rüstungsunternehmen, die gerade im Hype sind. Kryptos schaden auch nie. Es gibt noch KI- Infrastrukturunternehmen, die den vermutlich zukünftig gewaltigen Bedarf abdecken müssen.
Bleibt jedem selbst überlassen, wie er sein Portfolio gestaltet. Auf Leute aus Internetforen würde ich aber nicht hören.
-
Hallo,
kurz und direkt beantwortet: Ihre Befürchtung ist leider zutreffend. Das Finanzamt wird bei der Steuererklärung zuerst Ihre gesamten Kapitalerträge mit den bescheinigten Verlusten verrechnen. Erst auf den Betrag, der danach übrig bleibt, wird der Sparerpauschbetrag angewendet.
Das bedeutet, dass der bereits bei den Banken A und B genutzte Freistellungsauftrag im Rahmen der Steuererklärung quasi "ignoriert" wird, da dort eine Gesamtbetrachtung aller Ihrer Kapitalanlagen stattfindet.
Die Reihenfolge der Verrechnung im Detail
Wenn Sie eine Verlustbescheinigung von Bank A einreichen, geht das Finanzamt wie folgt vor:
Ermittlung der Gesamterträge: Zuerst werden alle Ihre positiven Kapitalerträge des Jahres von allen Banken (in Ihrem Fall Bank A, B und C) zusammengerechnet. Dabei spielt es keine Rolle, ob bei einer Bank ein Freistellungsauftrag genutzt wurde oder nicht.
Verlustverrechnung: Von dieser Summe der positiven Erträge wird der Verlust aus der Verlustbescheinigung von Bank A abgezogen.
Anwendung des Sparerpauschbetrags: Nur wenn nach der Verlustverrechnung noch ein positiver Betrag übrig ist, wird darauf der Sparerpauschbetrag (1.000 € für Ledige / 2.000 € for gemeinsam Veranlagte) angerechnet.
Besteuerung: Ein eventuell danach noch verbleibender Betrag wird mit der Abgeltungsteuer (25 % zzgl. Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer) besteuert.
Ein konkretes Rechenbeispiel
Nehmen wir vereinfachte Zahlen, die Ihrer Situation ähneln:
Verlusttopf "Sonstige" bei Bank A: -4.500 € (Sie beantragen die Verlustbescheinigung)
Zinserträge bei Bank B: +2.000 € (Hier wurde ein Teil des Freistellungsauftrags genutzt)
Zinserträge bei Bank C: +1.500 € (Hier wurde kein Freistellungsauftrag genutzt und Kapitalertragsteuer abgeführt)
Ihr Sparerpauschbetrag: 1.000 €
So rechnet das Finanzamt:
Summe der positiven Erträge: 2.000 € (Bank B) + 1.500 € (Bank C) = 3.500 €
Verlustverrechnung: 3.500 € (Erträge) - 4.500 € (Verluste) = -1.000 €
Ergebnis: Ihr Saldo aus Kapitalvermögen für dieses Jahr beträgt 0 €. Da kein positiver Ertrag übrig bleibt, kann der Sparerpauschbetrag von 1.000 € nicht genutzt werden – er verfällt für dieses Jahr ungenutzt.
Verbleibender Verlustvortrag: Der nicht genutzte Teil des Verlusts (in diesem Fall 1.000 €) wird vom Finanzamt festgestellt und ins nächste Jahr vorgetragen. Sie können ihn dann in der nächsten Steuererklärung wieder mit Kapitalerträgen verrechnen.
Der entscheidende Nachteil, den Sie korrekt erkannt haben: Obwohl Sie eigentlich einen Freibetrag von 1.000 € hätten, sorgt die Verrechnungsreihenfolge dafür, dass dieser ins Leere läuft, solange Ihre Verluste die Gewinne übersteigen.
Was ist die Alternative?
Die Alternative wäre, keine Verlustbescheinigung bei Bank A zu beantragen.
Konsequenz: Der Verlust von 4.500 € bleibt bei Bank A im Verlusttopf und kann nur mit zukünftigen Gewinnen bei derselben Bank verrechnet werden.
Ihre Steuererklärung: Sie würden die Gewinne von Bank B (2.000 €) und Bank C (1.500 €) angeben. Das Finanzamt würde darauf Ihren vollen Sparerpauschbetrag von 1.000 € anrechnen. Zu versteuern wären dann 2.500 € (3.500 € - 1.000 €). Die bereits von Bank C abgeführte Steuer würde Ihnen angerechnet werden.
Strategische Überlegung
Sie stehen also vor der Wahl:
Verlustbescheinigung beantragen: Sinnvoll, wenn Sie die Gewinne bei Bank B und C sofort mit den Verlusten von Bank A verrechnen möchten und/oder Sie bei Bank A in absehbarer Zeit keine ausreichenden Gewinne erwarten, um den Verlusttopf dort abzubauen. Sie nehmen dabei in Kauf, den Sparerpauschbetrag für dieses (und eventuell folgende) Jahr zu "verlieren".
Keine Verlustbescheinigung beantragen: Sinnvoll, wenn Sie den Sparerpauschbetrag für die Gewinne bei Bank B und C nutzen möchten und davon ausgehen, dass Sie bei Bank A in den nächsten Jahren wieder Gewinne erzielen, mit denen sich der Verlusttopf bankintern abbauen lässt.
Bitte beachten Sie, dass dies keine steuerliche Beratung darstellt und im Zweifel immer ein Steuerberater konsultiert werden sollte.
-
Warum FT am MSCI World als Standardempfehlung festhält, keine Ahnung. Vielleicht aus der Vergangenheit, wo es eben noch keine bzw. keine hohe Auswahl an All-World Produkten gab. MSCI World ETFs gab es schon vor 10 Jahren zu Hauf. Und überall sonst wird der MSCI World Index ja wie die Sau durchs Dorf getrieben und jeder spricht davon.
Diversification is the only free lunch. Als Investor möchte ich eine möglichst breite Streuung und das gibt es kostengünstig mit einem All-World Produkt. Sei es via MSCI ACWI (IMI) oder FTSE All World. Am Papier müsste ein MSCI ACWI IMI (Industrie+Schwellenländer, Large+Mid+Smallcaps) die Standardempfehlung sein.
Nur MSCI World? Ich verzichte bewusst auf Schwellenländer. Ist mMn eine aktive Entscheidung aber hat sich in den letzten Jahren auch ausgezahlt. Mit einem MSCI World macht definitiv, nix falsch, man ist aber nicht größtmöglich diversifiziert.
Genausowenig macht man mit einem ETF auf S&P 500 Index etwas falsch. Dürfte wohl auch ausreichen.
Jeder wie er mag. Aber ja, FT könnte die Standardempfehlungen vlt. mal überarbeiten.
-
Ein ETF auf den MSCI World ist im 5 Jahres Vergleich gestiegen:
in Euro: +94%
in USD: +93,5%
in CHF: +67%
Mhhh, war also kontraproduktiv. Außer viel Aufwand bringt es nix. Es sei denn du möchtest eine Strategische Reserve in anderen Währungen auf Geldkonten anlegen. (CHF, USD, GBP, DKK) Würde es aber dann nicht in einen Aktien ETF anlegen. Sollten die Verschwörungstheoretiker mal Recht haben und der EUR "stürzt" irgendwann mal ein und ist nichts mehr Wert, dann zieht das den globalen Aktienmarkt sowieso in den Abgrund. Wenn jemand mehr weiß, bitte Bescheid geben, dann verkaufe alle Aktien und gehe all in Gold/Silber

-
Wie schon erwähnt wurde, beide ETFs laufen identisch. Die Unterschiede ergeben sich einfach nur durch unterschiedliche Einstiegs Zeitpunkte.
Wo man das Kaufdatum beim DKB Broker sieht, kann ich nicht sagen, da ich einen andern Broker nutze. Aber was bei jedem Broker gleich ist: schau einfach in dein Postfach im DKB depot. Dort solltest du dann die Wertpapierabrechnungen der Käufe sehen.
-
Eigene Auslandsreisekrankenversicherung abschließen und gut ist es. Kostet dich nichtmal 20Eur im Jahr.
(Wenn du zB eine Visa oder MasterCard Gold hast ist hier idr auch schon eine dabei. Aber da muss man die Bedingungen wieder prüfen.)