Bei 100k und 2% = 2k Zinsen, also 500€ pro Quartal. Darauf 26,375% Steuer = 131,88€.
Durchschnittliche Anlagedauer der Steuer wären 4,5 Monate.
527,5€ x 2% x (4,5/12) = 3,95€
Bei höheren Zinsen und längerem Horizont somit zumindest nicht ganz zu vernachlässigen, bspw 4% / 3 Jahre / monatliche Auszahlung sind wir schon bei ca 65€. Dann noch mal einen ähnlichen Betrag für Zinseszins - wer längerfristig Cash anlegen will, für den scheint der Geldmarkt ETF zumindest einen kleinen Vorteil ggü. Tagesgeld zu bieten, vom Aufwand fürs Hopping mal ganz abgesehen. Im aktuellen Zinsumfeld ist das fairerweise aber nicht riesig.
Hat man am 01.01.2026 100k EUR im thesaurierenden Geldmarktfonds mit 2% angelegt beträgt der Vorteil gegenüber einem Tagesgeld mit 2% und quartalsweiser Zinszahlung bei einer Anlagedauer von 1 Jahr ca. 7,70 EUR. Davon rund 4 EUR wegen der Steuerstundung und etwa 3,70 EUR aufgrund des Zinseszinseffekts.
Ist das echt so wenig? Wow. Hast du einen ungefähren Rechenweg / Quelle? Die 7.70€ werden ja dann auch noch durch VAP geschmälert.
Ich habe ein ähnliches Problem, wenn auch nicht mit dem Zeitdruck den du hast oder zu haben glaubst. Es gibt keine Lösung.
Du kannst ausschliesslich in deinem bestehenden Depot Aktien kaufen, und hoffen, dass du mit diesen in Zukunft Gewinn machst (bevor dein Broker merkt, dass du in die USA umgezogen bist), um den Verlusttopf so auszuschöpfen.
Ich hatte ein ähnliches Thema, allerdings mit geringeren Beträgen und Verlusten nur um 1000 Euro. Bei mir kamen bisher keine Rückforderungen. Ich habe das Gewerbe allerdings auch nicht abgemeldet. Warum auch? Das hat nur Nachteile, wenn es eine Chance grösser 0 gibt, es in Zukunft wieder aufzunehmen.
Hier noch ein ChatGPT Auszug mit einem fiktiven Vergleich mit 2 Ehepartnern und je 150k Vermögen. Des Rätsels Lösung ist, dass die Steuerklasse V einer 'willkürlichen' Berechnung unterliegt, die nicht trivial zu verstehen ist. Dies erklärt, warum sich unterjährige Steuervorteile ergeben, auch bei hohen Einkommen.
Überblick: Was ist die Jahres-Lohnsteuer?
Die Jahres-Lohnsteuer ist im PAP die Variable LSTJAHR. Sie wird aus dem hochgerechneten Jahresarbeitslohn berechnet und anschließend auf den Monat heruntergebrochen.
👉 Wichtig: Steuerklasse ≠ anderer Steuersatz, sondern anderer Rechenweg, wie der gleiche Einkommensteuertarif angewendet wird.
🔴 Die Steuerklasse ändert nicht eure endgültige Steuer, sondern nur:
Zeitpunkt der Zahlung
Liquidität unterjährig
Bei gleichen Einkommen ist:
III/V unterjährig günstiger
IV/IV näher an der echten Jahressteuer
IV/IV mit Faktor am genauesten
Wenn du willst, rechne ich dir die exakte gemeinsame Einkommensteuer (Splitting) dagegen und zeige, wer bei III/V wie viel nachzahlen muss und warum das fast exakt die 6.230 € sind.
Was ist denn der Zweck der GbR? Wenn ihr das „Projekt“ nicht weiter verfolgt, dann würde ich die GbR auflösen, denn wozu soll sie noch dienen?
Ansonsten kurz beim Stb anrufen und nachfragen.
Die Verluste aus früheren Jahren wurden nicht aberkannt. Aktuell hat die GbR keinen Zweck, da das Geschäft ruht. Ich möchte die GbR aber nicht auflösen, damit ich sie später nicht wieder neu erstellen muss, wenn es weitergeht.
Ich habe die Solidaritätsabgabe für 2022 und 2023 bereits unbewusst zurückgezahlt. Für 2024 befand ich mich in genau derselben Situation wie Sie und beschloss daher ebenfalls, keine Steuererklärung abzugeben.
Da ich mir aber unsicher war (ich bin Ausländer und kann nie sicher sein, wie schwerwiegend die Folgen wären, falls es auffällt), habe ich gegoogelt und bin auf deinen Beitrag gestoßen. Wurdest du vom Finanzamt kontaktiert, weil du plötzlich keine Steuererklärungen mehr abgegeben hast?
Und falls diese Situation in Zukunft nicht mehr auftritt und wir aufgrund der Steuererklärungen keine weiteren Solidaritätsabgaben mehr zahlen müssen, können wir dann einfach wieder Steuererklärungen abgeben, um die steuerlichen Vorteile für berufsbedingte Ausgaben zu nutzen?
Liebe Grüße!
Alles anzeigen
Ich war mal in der gleichen Situation, und meine Vermutung ist, dass mir das Finanzamt durch meine früheren Steuererklärungen "auf die Schliche" gekommen ist. Sieht also nicht so gut aus für dich. Im Zweifelsfall aber einfach mal Füße still halten, das FA meldet sich dann schon, wenn es eine Erklärung haben will. Und wenn du in der Vergangenheit noch nie zu spät abgegeben hast, gibts sehr wahrscheinlich auch keine Strafe.
"Dauerhaft gebührenfrei mit monatlicher Zinsgutschrift: Sichere dir 3% Zinsen p. a. auf dein Guthaben für 6 Monate." (von deren Webseite)
kann sein, dass sich die Konditionen inzwischen verschlechtert haben.. 6 Monate sind immer noch solide und deutlich besser als das miese Angebot von Raisin.
Zwar weiss ich immer noch nicht, wie sich die Steuer in der Klasse 3 oder 5 konkret berechnet, und ich konnte es trotz einiger Bemühungen nicht herausfinden - aber ich denke, ich habe den Passus im Gesetz gefunden, der das Mysterium erklärt, warum höhere Einkommen von den Nachteilen von Klasse 5 weniger betroffen sind, aus EStG § 39b :
Zitat
In den Steuerklassen V und VI ist die Jahreslohnsteuer zu berechnen, die sich aus dem Zweifachen des Unterschiedsbetrags zwischen dem Steuerbetrag für das Eineinviertelfache und dem Steuerbetrag für das Dreiviertelfache des zu versteuernden Jahresbetrags nach § 32a Absatz 1 ergibt; die Jahreslohnsteuer beträgt jedoch mindestens 14 Prozent des zu versteuernden Jahresbetrags, für den 13 785 Euro übersteigenden Teil des zu versteuernden Jahresbetrags höchstens 42 Prozent, für den 34 240 Euro übersteigenden Teil des zu versteuernden Jahresbetrags 42 Prozent und für den 222 260 Euro übersteigenden Teil des zu versteuernden Jahresbetrags 45 Prozent.
Diese 1.25 / 0.75 Regelung sorgt im Endeffekt dafür, dass Steuerklasse 5 dann besonders "schlecht" ist, wenn die Steigung der Lohnsteuerkurve rund um das eigene Bruttogehalt besonders steil ist, in anderen Worten, je niedriger das Einkommen, desto stärker wirkt sich Klasse 5 prozentual aus, je höher, desto weniger wirkt sie sich prozentual aus, da die Steuerkurve abflacht.
Wenn das Einkommen aber besonders niedrig ist, dann ist der hohen prozentuale Nachteil von 5 absolut gesehen aber gering; das erklärt, warum das 3/5 setup besonders dann interessant ist, wenn einer der beiden Ehegatten besonders wenig verdient.
Wenn wir jetzt noch rausfinden könnten, wie genau die Steuer sich fuer 3 berechnet, dann wäre das Mysterium abschliessend gelöst
Warum gleich klagen? Erst mal den Vermieter rügen und auffordern zu bezahlen. Nach 5 Jahren ist es allerdings ziemlich "zu spät". Der Grossteil ist verjährt.
PS: hier ein bisschen copy paste dazu.
Neu ab 1.1.2019: Der Vermieter muss in Textform von sich aus auf die Ausnahme hinweisen, anderenfalls kann er sich nicht auf die Ausnahme berufen. Holt er diesen Hinweis nach, gilt die Ausnahme erst nach 2 Jahren. Wichtig ist, dass die Erklärung des Vermieters über die Ausnahme dem Mieter in Textform vorliegt, bevor dieser den Mietvertrag unterschreibt. Kommt ein Vermieter der Auskunftspflicht nicht nach, kann er höchstens die nach der Mietpreisbremse zulässige Miete (maximal zehn Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete) verlangen, auch wenn eine Ausnahme vorliegt, die eine höhere Miete rechtfertigen würde.
Für Mieter ist es nun einfacher, Verstöße gegen die Mietpreisbremse zu rügen. Während der Mieter nach alter Rechtslage eine qualifizierte Rüge erheben musste, reicht nun eine einfache Rüge aus. Eine qualifizierte Rüge musste die Tatsachen enthalten, auf denen die Beanstandung der Miethöhe beruht. Der Mieter braucht nun bei Mietverträgen, die ab dem 1.1.2019 geschlossen wurden, seine Rüge nicht mehr zu begründen. Ein einfaches „Ich rüge“ ist ausreichend. Trotzdem sollte eine Begründung sorgfältig vorbereitet werden, falls es zu einer Auseinandersetzung kommen sollte.
Mieter haben seit dem 1.4.2020 die Möglichkeit, zu viel gezahlte Miete für bis zu 2,5 Jahre zurückzufordern. Und zwar für Mietverträge, die nach dem 31.3.2020 abgeschlossen wurden. Die Rüge an den Vermieter muss hierbei spätestens 30 Monate nach Vertragsabschluss dem Vermieter mitgeteilt werden, ansonsten gilt sie nur für die Zukunft.
Jetzt ist die Zeit gekommen, wo du uns erklärst, welche Rechnung richtig ist und warum. Angeblich weisst du es ja.
PS: Bei deinem Rechner liegt die Grenze halt bei ca. 76k statt bei 84k. Ändert jetzt nicht wirklich viel am Gesamtbild hier und dem Mysterium, warum höhere Einkommen auch bei gleichem Einkommen der Ehegatten von 3/5 profitieren, und warum dieser Effekt erst ab einer gewissen Schwelle eintritt, nämlich bei ca. 76k-84k.
PPS: Nachdem der Rechner des Bundesfinanzministeriums die gleichen Werte ausgibt, wie der von mir genutzte, kann man wohl davon ausgehen, dass steuertipps.de keine gute Quelle ist.
Kommt es nach der letzte seiner zeitlich gestreckten Einzahlungen beispielsweise zum Crash, dann ist er auch dabei und hat vorher noch dazu schon Rendite verpasst. Mithin das Schlechteste aus beiden Welten.
Verstehe ich nicht - nach einem Crash ist die komplette vorherige Rendite verpufft (ausser man hat Ausschuetter verwendet, aber DAS ist ja der echte Renditekiller durch den verpassten Zinseszinseffekt).
Kommt es während der gestreckten Einzahlungen zum Crash, so ist die Rendite nach 10 Jahren viel besser fuer den, der gestreckt eingezahlt hat, als fuer den, der alles auf eine Karte gesetzt hat.
Gestreckt einzahlen kann Sinn machen, besonders dann, wenn man auf einem Alltimehigh eine grosse Summe investieren will.