Beiträge von canuck

    Ich kenne den Grund nicht, da kenne ich mich nicht gut genug aus.

    Aber es gibt im Internet schon so einige Threads bei denen die Info gesammet wird, bei welchen Girokonten die vorgemerkte Zahlung schon im Saldo angezeigt wird:

    https://www.reddit.com/r/Finanzen/com…fort_vom_saldo/

    Darum geht es canuck doch, oder habe ich das missverstanden?

    Also das ist zumindest das, was mir auch wichtig ist.

    Genau, darum ging es mir. Mich persönlich stört diese Verzögerung, da ich immer gerne direkt den "tatsächlichen" Saldo sehen möchte. Das ist auch der Grund, warum ich das Girokonto der ING nun nach wenigen Tagen wieder gekündigt habe. Es wäre schön gewesen, alles unter einem Dach zu haben, aber soll wohl nicht sein. Mir ist klar, dass das eine persönliche Ansicht ist, aber so ist es nunmal.

    Wenn du einen besseren Überblick über zukünftige Abbuchungen möchtest, könntest dir noch eine App wie Finanzguru helfen. Allerdings natürlich nur, wenn es sich um regelmäßige Umsätze handelt und nicht, wenn "etwas außer der Reihe" ansteht.
    In den Fällen hilft dann nur das klassische Haushaltsbuch, wo man einträgt, dass "eigentlich" schon Geld weg ist ;)
    Interessehalber: Wird bei der Sparkasse bei Nutzung einer Debitkarte der vorgemerkte Umsatz angezeigt?

    Zu deiner Frage: Bei der Sparkasse wird eine Rubrik "Vorgemerkt" bei den Umsätzen eingeblendet, wenn es vorgemerkte Umsätze gibt. Bis zur Abbuchung steht zumeist dann auch Kreditor (bei "größeren", z.B. Edeka o.ä., auch mit Symbol/Name) da. Das Ganze geht, zumindest bei meiner Sparkasse, dann innerhalb von 24 h über die Bühne.

    Espresso4349 Vielen Dank für deinen Erfahrungsbericht. Ich bin aktuell noch bei der Sparkasse und wollte eigentlich gerne wechseln. Diese lange Abbuchungsdauer ist aber - auch wenn einige das als weniger störend oder gar Vorteil ansehen - für mich wirklich störend, so dass ich sogar überlege, das Konto dort wieder aufzugeben. Ich gehe davon aus, dass es auch egal ist, ob man mit Giro- oder Debitkarte bezahlt, was die Dauer der Abbuchungen anbetrifft.

    Ich habe bei mir gerade mal nachgeschaut, ich bin ebenfalls bei der ING. Die Abbuchung erfolgt bei mir üblicherweise 2-5 Tage später. Ich bekomme aber, wenn ich bezahle, direkt eine Push-Meldung (kann nicht mehr sagen, ob ich das aktiv eingestellt habe oder das so voreingestellt war) und habe entsprechende "vorgemerkte Umsätze".

    Vielen Dank für die Rückmeldung. Die vorgemerkten Umsätze habe ich auch; ich fände es allerdings besser, wenn nur die verbleibende Gesamtsumme unter Berücksichtigung der vorgemerkten Umsätze angezeigt würde, wenn es schon so lange mit der Abbuchung dauert. Ich meine auch, dass es bei der ING irgendwo stand, dass das eigentlich innerhalb von einem Werktag abgebucht werden sollte. Das stört mich aktuell doch sehr, wenn das tatsächlich der "Normalzustand" sein sollte.

    Hallo,

    ich bin derzeit dabei, mein Girokonto von der Sparkasse zur ING umzuziehen. Zu dem Girokonto habe ich eine Debit- und die separat erhältliche Girokarte bekommen. Ich habe nun einige wenige Online-Bestellungen mit der Debitkarte durchgeführt, die entsprechenden Abbuchungen sind jedoch auch nach nunmehr 3-4 Werktagen noch nicht erfolgt. Da es sich bei der Debitkarte ja um keine Kreditkarte im eigentlichen Sinne handelt, bin ich davon ausgegangen, dass die Abbuchungen direkt erfolgen würden. Das ist jedoch offenbar nicht der Fall. Ist das nun doch grundsätzlich anders als beim klassischen Sparkassen-Girokonto, bei dem die Abbuchung immer sehr zeitnah erfolge (was mir auch lieber ist)?

    Danke im Voraus für Rückmeldungen hierzu!

    Also ich sehe schon noch den Vorteil bei einer Kündigung, dass man selber "aufräumt". Mir wurde bisher noch kein Tagesgeldkonto wegen Inaktivität gekündigt und um nicht irgendwann einmal den Überblick zu verlieren, wo man alles ein TG-Konto hat, habe ich irgendwann angefangen selber zu kündigen. Außerdem fällt man so auch nach einer gewissen Zeit wieder unter "Neukunde".

    Auf die Schufa hat ein TG absolut gar keinen Einfluss. Ein TG-Konto wird zum einen ausschließlich auf Guthaben Basis geführt und zum anderen ist es kein Verkethskonto, sprich man kann es z.B. nicht für Lastschriften nutzen.

    Stimmt, diese Punkte (Ordnung/Übersicht und Neukunden-Status) sind natürlich auch nicht zu vergessen. Vielen Dank für die Ergänzung.

    Genau so ist es, wie du vermutest. Du bekommst die Zinsen gutgeschrieben, ganz gleich ob noch Geld auf dem Konto liegt oder nicht.

    Solltest du dich entschließen das Konto vor Zinsfälligkeit zu kündigen, erfolgt die Zinszahlung typischerweise bei wirksamwerden der Kündigung (ggf also früher).

    Alles klar, vielen Dank für die Bestätigung und die Info betreffend vorzeitiger Kündigung. Hierzu noch eine kleine Frage: Das ist vermutlich dann der einzige "Vorteil", den eine (frühzeitige) Kündigung eines nicht mehr benötigten Tagesgeldkontos hätte, oder? Ansonsten ist es meines Erachtens doch auch kein Problem, ein derartiges Konto einfach weiterlaufen zu lassen, bis es dann ggf. von Seiten der Bank wg. Inaktivität geschlossen wird. Oder hat das ggf. negative Auswirkungen wg. Schufa-Score o.ä.?

    Hallo zusammen,

    mir wurde gestern eine Frage gestellt, die ich auf Anhieb auch nicht mit 100%iger Sicherheit beantworten konnte. Daher würde mich dazu euer Input interessieren:

    Wenn man bei einer Bank ein Tagesgeld mit einem festgelegten Zinssatz bis zu einem bestimmten Datum garantiert hatte - z.B. 3,5% vom 01.01. bis 30.06. - und der Zinsbetrag z.B. einmalig zu Jahrseende gutgeschrieben wird, ist es dann notwendig, dass zu diesem Zeitpunkt noch Geld auf dem Konto ist? Beim Wechsel zwischen verschiedenen Angeboten für Tagesgeld kann es ja durchaus vorkommen, dass man vor Auszahlung der Zinsen oder auch sogar vor Ablauf (wegen eines besseren Angebots) des Zeitraums mit höherem Zinssatz die Bank für ein neues Tagesgeldangebot wechselt. Ich bin bislang sicher davon ausgegangen, dass für die Auszahlung der Zinsen irrelevant ist, ob zu diesem Zeitpunkt noch Geld auf dem Tagesgeldkonto ist. Die Auszahlung dürfte sich doch allein nach dem Zeitraum mit Beträgen auf dem Konto richten. Wenn also z.B. im o.g. Fall ein Wechsel vor Ablauf des Angebots stattfindet, z.B. am 15.04., dann würde gegen Jahresende auch bei 0 EUR auf dem Konto eine Zinsgutschrift (taggenau errechnet) für den Zeitraum 01.01. bis 15.04. erfolgen. Ist das so korrekt?

    Vielen Dank für Rückmeldungen dazu!

    Da es aktuell offenbar irgendwelche technischen Probleme mit dem Forum gibt, wodurch weder Reaktionen noch Zitate möglich sind, hier nochmal eine Rückmeldung zu den weiteren Antworten:

    Da wir ein "klassisches" Archiv und kein (größeres) (IT-)Unternehmen o.ä. sind, ist es natürlich in der Tat so, dass wir keine eigene Serveradministration übernehmen wollen bzw. können. Es scheitert allerdings auch nicht bereits an der Registrierung, wie hier geschrieben wurde, sondern diese gestaltet sich für einen etwaigen Testzeitraum einfach recht aufwendig (u.a. wegen Kreditkartenzwang).

    Ich denke, dass wir nun einen simplen object storage wie Wasabi testen werden. Damit sollte es dann hoffentlich funktionieren. Mir ist nur noch nicht ganz klar, wie das Datenmanagement bei diesen Anbietern funktioniert. Aber da scheint es ja - zumindest als Alternative zu Schnittstellen - auch entsprechende Oberflächen zu geben. Letztere würden für unsere Zwecke auch völlig ausreichen, weil im Prinzip die Daten nur einmalig abgelegt und dann nicht mehr angefasst werden.

    Object Storage ist hierfür die klassische Lösung bei solch einem Projekt. Vorteile: skalierbar, da keine Limits (könnte ja wachsen in der Zukunft), dank S3-Standard kann jederzeit der Anbieter gewechselt werden, Redundanz etc.

    S3-kompatible Dienste sind AWS (teuerster von allen), OVH, Wasabi, iDrive, ... Manche Anbieter rechnen pro GB ab, manche zusätzlich für outgoing Traffic. Mit dem Begriff object storage findest du sicherlich einen passenden Anbieter.

    Vielen Dank für diesen Hinweis. Ich hatte schon mal bei AWS recherchiert, fand aber allein den Registrierungsprozess schon sehr umständlich, weshalb ich vorerst davon Abstand genommen habe. Könnten ggf. auch die diversen HiDrive-Angebote, z.B. von IONOS oder Strato geeignet sein? Oder sind die allein für das Sharing von Inhalten geeignet?

    Und wie funktioniert das mit dem Object Storage in der Praxis? Erhalte ich nach Anmeldung/Registrierung dann einfach einen Zugang, um z.B. per (S)FTP die Daten hochzuladen?

    Vielen Dank für die bisherigen Rückmeldung. Ich präzisiere die Anforderungen nachfolgend nochmal etwas, damit es klarer wird:

    Es geht grundsätzlich darum, für öffentlich recherchierbares Archivgut entsprechende Digitalisate (Scans der analogen Unterlagen) öffentlich zugänglich zu machen. Das Archivgut wird über das Internetportal des Landesarchivs NRW über eine Datenbank recherchierbar gemacht. Für manche Unterlagen sind nicht nur die inhaltlichen Informationen, sondern eben auch die Digitalisate einsehbar.

    Ein Beispiel:

    Archivsuche | Archive in Nordrhein Westfalen |

    per Klick auf die Schaltfläche "Digitalisat öffnen" wird dann über den DFG-Viewer (ein Tool zur Anzeige von Grafikdateien) das Digitalisat der jeweiligen Unterlage geöffnet:

    https://dfg-viewer.de/show/?tx_dlf[id]=https%3A%2F%2Fwww.kreis-warendorf.de%2Farchiv-daten%2FWar%2520Stadt%2520U%2F0882%2Fmets.xml

    Technisch ist der Hinterbau so, dass auf einem Server die Grafikdateien/ Digitalisate (JPG) sowie XML-Dateien abgelegt werden, die je nach ausgewähltem Dokument die richtigen Digitalisate anzeigen.

    Vielleicht noch ergänzend: Eine extra Sicherung (redundante Speicherung) oder besondere datenschutzrechtliche Sicherungen/ Zertifikate sind nicht notwendig, da es sich um öffentlich zugängliches Archivgut handelt, dessen Master-Digitalisate ohnehin zusätzlich bei uns gesichert sind.

    Hallo zusammen,

    für die Ablage von Digitalisaten (Scans im JPG-Format) benötige ich ca. 1,5-2,0 TB Speicherplatz bei einem Hosting-Anbieter. Es geht nicht um eine Sicherung, sondern um die öffentliche Bereitstellung dieser Grafikdateien über ein Portal. D.h. es sind auch keine weiteren Features wie Domain, E-Mail o.ä. notwendig.

    Hat hier jemand einen Tipp? Die meisten Anbieter scheinen irgendwo bei ca. 200 bis max. 500 GB bei ihren Angeboten zu enden.

    Danke im Vorhinein für Tipps!

    Mit dem Ergebnis dieses Neugier muss man dann aber umgehen können. Ich konnte das nicht. Ich hatte mal den Eurostoxx 600 beigemischt und schon diese 2 haben mich kirre gemacht. (Warum geht jetzt der 1% hoch und der 2% runter?)

    Seit ich nur den FTSE All World habe, alles entspannt.

    Nur ein Hinweis, entscheiden musst Du.

    Ja, das ist natürlich auch noch ein guter Punkt. Den hatte ich auch eigentlich noch erwähnen wollen. Danke.

    CryptoStef Eines vorweg: Ich bin - anders als viele andere hier - ebenfalls keinesfalls auch nur ansatzweise ein "Experte" und habe mich auch erst vor ca. 1-2 Jahren intensiver mit dem Thema ETF beschäftigt. Inzwischen bespare ich einen Vanguard FTSE All World als 1-ETF-Lösung und hoffe natürlich, dass das für mich langfristig "aufgehen" wird. Auch sehe ich es als Altersabsicherung an, bin also nicht der klassische "Renditejäger", der vom schnellen Erfolg träumt. Ich könnte das Thema nun also theoretisch auch ad acta legen und den Sparplan einfach werkeln lassen.

    Aber auch ich informiere mich gern nebenher aus Interesse darüber, welche Möglichkeiten es sonst noch theoretisch gäbe. Und auch ich kam da u.a. auf die Idee, ein wenig den S&P 500 ETF von Vanguard zu besparen. Auch deshalb, weil der in den USA meines Wissens ja sozusagen den Brot-und-Butter-ETF darstellt. Ich bleibe auf jeden Fall bei meiner FTSE All World Entscheidung, weil er einfach wesentlich breiter diversifiziert ist, werde aber evtl. mal einfach als "Testballon" ein wenig den S&P 500 besparen. Da steckt weniger die Überzeugung drin, dass der langfristig besser performen wird, als vielmehr reine Neugier am Vergleich.

    Was ich mit all diesen Worten sagen will: Ich würde das ebenfalls nicht so dogmatisch betrachten nach dem Motto "glaube entweder an das eine oder das andere". Ich sehe also keinen Widerspruch darin, aus mangelnder Expertise und aus der Risikoabwägung heraus hauptsächlich einen World ETF zu besparen, aber trotzdem nebenher mit einem fokussierteren ETF (z.B. eben den S&P 500) zu "spielen". Man muss sich natürlich bewusst sein, dass der S&P 500 viele Überschneidungen zu den World ETFs hat. Ich würde da jetzt also keine riesengroßen Überraschungen erwarten. Auch ist zu bedenken, dass das eigene Depot mit mehr ETFs und ggf. sogar Einzelaktien natürlich immer komplexer zu managen ist.

    itschytoo Ganz herzlichen Dank für deine ausführlichen Erläuterungen. Das hilft mir schon einmal sehr dabei, das ganze Verfahren besser einschätzen zu können. Es wäre toll, wenn du mir - wie angeboten - einen konkreten Makler empfehlen könntest. Ich werde dich dazu dann nochmal direkt kontaktieren. Eine echte Herausforderung (im Sinne von organisatorisch herausfordernd) ist natürlich das Zusammentragen der Krankengeschichte. Auch da vielen Dank für den Hinweis zu der Krankenkasse. Gibt es da eigentlich zeitliche Grenzen in die Vergangenheit, oder muss alles lückenlos "offengelegt" werden? Nochmals vielen Dank!

    Hallo zusammen,

    ich - 43 J. alt, derzeit überwiegend in einem Bürojob, aber auch mit vereinzelten Außenterminen tätig - trage mich mit dem Gedanken, evtl. noch eine BU abzuschließen. Da ein solcher Abschluss - insbesondere in nicht mehr ganz so jungen Jahren - mitunter wohl komplexer sein wird, würde ich gern eine Expertin/einen Experten an meiner Seite haben.

    Dem Studium des Forums habe ich bereits entnommen, dass es unabhängige Berater gibt, die (auch anonyme) Voranfragen bei den Versicherungen durchführen können.

    Könnte mir jemand - idealerweise aus eigener Erfahrung - kurz zusammenfassen, wie da genau der Ablauf ist? Insbesondere treiben mich folgende Fragen um:

    * Wie komme ich an eine(n) gute(n) Berater/in?

    * Wird hier eine Provision bei erfolgreichem Abschluss gezahlt, oder läuft es auf Honorarbasis?

    * Mit welchen Beträgen ist für die Beratung zu rechnen?

    Vielen Dank für Hinweise/Tipps!

    WerAuchImmer haha stimmt bei scalable waren das 0€ :D mein Fehler.

    Noch eine kleine letzte Frage und zwar sollte ich ausschüttende oder thesaurierende ETF wählen? Also ich sage mal mein Ziel ist es beide ETF mindestens 15 Jahre zu besparen. Ich meine ich hätte gelesen bis 25000€ sollte man ausschüttend nehmen. Ist das richrtig? Oder lieber gleich von Anfang an thesarierend?

    Vielen Dank

    Wenn Du deinen Freibetrag von 1.000,- (2.000,- bei gemeinsamer Veranlagung in der Ehe) auf absehbare Zeit nicht anderweitig ausschöpfen wirst, dann kannst du vorerst mit einem Ausschütter starten, um die Ausschüttungen bis zu eben jenen 1.000,- steuerfrei zu erhalten. Diese könntest du sinnvollerweise dann z.B. direkt wieder nutzen, um weitere Anteile zu kaufen (geht bei der ING z.B. auch ab einem gewissen Betrag automatisch per "Automatische Wiederanlage).

    Wenn Du in absehbarer Zeit den Freibetrag von 1.000,- EUR hingegen bereits voll ausnutzen wirst (z.B. durch Zinsen von Tages-/Festgeld), dann würde ich direkt mit einem Thesaurierer einsteigen. Zu beachten ist dann, dass inzwischen (wieder) eine Vorabpauschale anfällt, für die man ggf. ebenfalls den (noch nicht ausgeschöpften) Freibetrag nutzen kann.