Beiträge von Elke12

    Erst einmal vielen Dank für deine ausführliche Reaktion und die gute Einschätzung meiner Gedankengänge.

    Bei einer noch zu erwartenden Lebenszeit von ca. 20-25 Jahren sollte das Geld bei sparsamer Verwendung reichen.

    Es wäre dann jedoch auch bei geschickter Anlage höchstwahrscheinlich größtenteils verzehrt.

    Um mehr Spielraum zu haben, müsste ich also den geplanten Fondanteil erhöhen, was ich aber wegen Sicherheitsbedenken nicht riskieren möchte.

    Ich würde also den Teil (65%), der ca. 15 Jahre (weil man einem Fonds ja ebendiese Zeit geben soll) reichen soll, in Tages-/Festgelder vlt. als Zinstreppe anlegen (um deinen Einwand der geringen Flexibilität etwas abzumildern).

    Die restlichen 35% würde ich dann wohl in einen Fond geben, den ich mir noch überlegen muss.

    Übrigens nur mal so nebenbei, Achim:

    Ich habe zwei Kinder alleine großgezogen und dabei gearbeitet. Da blieb nichts übrig, um auch nur entfernt an eine Altersvorsorge zu denken.

    Die Biografien von Frauen sehen häufig ganz anders aus als bei Männern. Und das macht sich im Alter nicht selten bitter bemerkbar.

    Deinen Buchtip werde ich mir bei Gelegenheit zu Gemüte führen und bei Finanztip bin ich schon manchmal unterwegs. ?

    die bösen Kapitalisten i

    ich glaube das passt auf mich nicht: Habe in Kürze eine Rente unter dem Existenzminimum zu erwarten (immer gearbeitet aber in Teilzeit wg. der Kinder). Nun habe ich ein Erbe, dass mich vor der Altersarmut bewahren kann und vor der Bittstellung beim Staat. Sollte ich das Geld verlieren, müsste ich es dann ja doch, darum muss ich gut überlegen.

    Moin Elke12

    das ist aber trotz der verschiedenen Banken ein Klumpenrisikio das du eingehst da alle Anlagen die da machst in Euro sind und dann auch noch im Geldvermögen.

    Andere Anlageklassen (Aktien, Immobilien, Anleihen oder Rohstoffe) und weitere Streuung über andere Währungen würde dich robuster Aufstellen.

    Danke für die Info,

    Immobilien habe ich für mich z.Zt ausgeschlossen wg. der m.E. schwer vorherzusagenden Rendite. (Energetische Investitionen z.B.) Außerdem ist dann Kapital gebunden, dass ich wahrscheinlich benötigen werde.

    Und bei Aktien, ETF's etc. dachte ich, dass man das Geld für wenigstens 15 Jahre entbehren können muss. Da ich (65) nur eine kleine Rente haben werde, muss ich ziemlich sicher investieren. Und mit anderen Währungen kenne ich mich nicht aus. Es muss für mich einigermaßen überschaubar und nachvollziehbar bleiben.

    Sollte es zu einer Bankenkrise kommen, von der alle Banken in Deutschland betroffen sind, wird es wohl ganz Europa treffen. Daher kann man wohl bis 100.000 die oben genannten Banken nehmen. Bei einer Wahl zu ausländischen Banken ist auch noch zwingend eine Steuererklärung fällig, da diese nicht automatisch die Steuer oberhalb des Steuerfreibetrags berechnen.

    Danke für die Meinung

    Moin, moin im Forum,

    ich plane eine größere Summe Geld sicher auf drei verschiedene Banken verteilt anzulegen. Habe mir kleinere dt. Banken mit gutem Zinssatz (z.B. abcbank, GEFA BANK, pbb direkt oder Akf Bank (alles Tips von ebenhier)) ausgesucht, die alle über EdB und zusätzlich BdB abgesichert sind.

    Jetzt überlege ich, ob es nicht evtl. sicherer ist (z.B. im Falle einer schweren Bankenkrise) auch staatsrelevante Großbanken im europ. Ausland einzubeziehen ( z.B. Leaseplan (NL) oder CA Consumer (FR))

    Was meint Ihr? Bitte nicht zu kompliziert antworten, bin immer noch blutige Anfängerin.

    Die Bank11 wird von FT als Tagesgeldbank empfohlen. Sie arbeitet mit dem mTAN Verfahren. Ist das nicht veraltet und sollte abgeschafft werden wg. Sicherheitslücken? Und müsste das dann nicht kritisch von FT gesehen werden?

    Du musst halt das richtige Gerät für das von Deiner Bank unterstützte TAN-Verfahren haben. Kann Dir also im schlimmsten Fall passieren, dass Bank A ein anderes TAN-Verfahren nutzt als Bank B und Du doch 2 verschiedene TAN-Generatoren benötigst.:rolleyes:

    Vielen Dank für die Info.

    Bei mir ist es tatsächlich so, dass das Gerät nur meine Bank und zwei ihr gehörende Banken unterstützt.

    Das wusste ich bisher nicht.

    Unter dem von dir genannten Link habe ich gelesen, dass z.T. Lieferschwierigkeiten wg. fehlender Teile bestehen.

    Alles ganz schön kompliziert.

    Es gibt auch TAN-Verfahren, die mit einem externen TAN-Generator funktionieren (z.B. QR-TAN). Dann braucht es nicht mal ein Handy/Smartphone.

    Das wäre mir am liebsten. Für meine Hausbank nutze ich ein photoTAN Lesegerät. Aber das fkt nur bei eben dieser Hausbank. Das heißt man müsste für jede Bank eines erwerben? Oder gibt es da universelle Geräte?

    Die Wahrscheinlichkeit das Deine Immobilie höhere Verluste (bis hin zum Totalverlust) als ein weltweiter Aktien-ETF einfährt, ist m.M.n. um ein vielfaches höher.

    Ich glaube, dass meine Expertise auf dem Gebiet eine ETW zu kaufen, wesentlich höher ist, als im Geldmarktgeschäft.

    Aber du hast Recht, es gibt dabei vieles zu beachten.

    Ich habe mir jetzt, um weiterzukommen überlegt,den größten Teil des Geldes erstmal für ein paar Monate auf ein gut verzinstes Tagesgeldkonto zu legen. Dann kann ich die Entscheidung noch etwas verschieben.

    Und eine mittlere Summe im 5stelligen Bereich würde ich als Sparplan über ein Jahr (geht das überhaupt?) in einen FTSE All World (Vanguard) oder in einen MSCI (ACWI) (iShares oder SPDR) anlegen.

    Ich sehe in Deinem Fall ein ähnliches Szenario, wie das von Georg hier in einem Fallbeispiel geschildert wird: https://www.finanzen-erklaert.de/500-000-euro-i…oder-auf-raten/

    In geschilderten Fall kommt man auf eine sichere Entnahmerate von 3,74% aus dem Vermögen.

    Das fand ich sehr hilfreich!

    FAZIT

    Aufgrund der Unkenntnis welches Schicksal uns in den ersten Jahren der Entnahmephase ereilt, entscheiden wir uns für eine möglichst geringe und damit konservative Entnahmerate. Wer beispielsweise für den Ausbruch einer Weltwirtschaftskrise analog zu der von 1929 einen Tag nach Beginn der Entnahmephase gerüstet sein will, der soll nur 2,6% p.a. entnehmen. Andernfalls droht die Pleite. Wer aber nach ca. 5 Jahren Entnahmephase von einem solchen Ereignis verschont geblieben ist, der darf seine persönliche Entnahmerate näher in Richtung der bisherigen erzielten Rendite bringen. In jedem Fall kann nach einem erfolgreichen Start in die Entnahmephase der ex-ante risikobehafteten 4%-Regel mit gutem Gewissen gefolgt werden. Diese Erkenntnis hilft, den Ruhestand in Eigenregie bis ins hohe Alter bei voller Entspanntheit genießen zu können.

    Eine gute Altersrente bzw. -versorgung von Dir kommt Deinen Kindern ja indirekt auch zu Gute. Allein schon zu wissen, dass die Eltern gut versorgt sind, ist ein gutes Gefühl!

    Ich könnte jedenfalls nicht ruhig schlafen, wenn ich wüsste das sich meine Mutter um Ihren Lebensunterhalt sorgen müsste!

    Das ist der Originalton meiner Tochter von gestern Abend!