Die künstlerische, freiberufliche Tätigkeit muss außer beim Finanzamt nirgendwo angemeldet werden.
Krankenkasse vorsorglich? Für das zusätzliche Einkommen sind doch auch Sozialbeiträge abzuführen.
Die künstlerische, freiberufliche Tätigkeit muss außer beim Finanzamt nirgendwo angemeldet werden.
Krankenkasse vorsorglich? Für das zusätzliche Einkommen sind doch auch Sozialbeiträge abzuführen.
[...] Rheinmetall [...]
Daher stellt sich jetzt natürlich die Frage, halten oder den erzielten Gewinn bei Verkauf mitnehmen?
Ich habe heute morgen nach knapp einem Jahr Haltezeit die Hälfte verkauft mit +61%. Man muss auch mal zu Ende genießen ![]()
Bei Anleihen bin ich sehr konservativ, also nur Bundesanleihen oder allenfalls Anleihen von Dax-Unternehmen. Meinst Du, dafür lohnt es sich, zu TR zu gehen?
Nein. Ich bin zu TR wegen der Zinsen von 4% für das Verrechnungskonto, habe eine Lebensversicherung dort zwischengeparkt, warte auf niedrigere Kurse im derzeit brodelnden Aktienmarkt und habe daher einen Teil der LV in Anleihen investiert. Die Auswahl ist aber relativ dürftig und ich suche schon nach guter Rendite/Sicherheit auch außerhalb DAX und Staatsanleihen.
Ich habe Anleihen über TradeRepublic gekauft, die Auswahl ist nicht sehr umfangreich, aber die Kosten sehr niedrig.
Und als zweites Standbein ING, sehr große Auswahl, die Kosten sind jedoch höher.
Sorry für die folgende Direktheit, aber an diesem Thread und diesem Post im Speziellen kann man gut festmachen, warum fehlenden finanzielle Grundbildung in Deutschland ein Problem ist.
Deine düsteren Prognosen im Verbund mit frag-/merkwürdigen und falschen Unterstellungen und Annahmen kann ich nicht so recht nachvollziehen. Ich will nicht alles erwidern, aber ein paar Punkte will ich doch aufgreifen.
Zunächst wurden hier die klassischen Fehler gemacht:
- Aktive Fonds als Basisanlage (teuer in Anschaffung (Ausgabeaufschlag) und Unterhalt (TER >1%, bis zu 2.5 %), noch dazu idR mit deutlich weniger Rendite als ein passives Portfolio im Langzeitvergleich
Das geht weder aus der Ausgangsfrage noch aus meiner Antwort hervor. Meine basics sind mittlerweile abbezahlte Immobilie zur Altersvorsorge, und danach oder daneben verschiedene Anlagepositionen mit mehr oder minder hohen Risiken, Erträgen und Liquidität. Beim Ausgangsfrager weiß ich das nicht, ebenso wie du, und es ist auch nicht so interessant, weil es am Kern der Ausgangsfrage - die du nicht beantwortest - vorbeigeht. Es gibt übrigens durchaus auch erfolgreich aktiv gemanagte Fonds, die trotz hoher Kosten über passiven Fonds rentieren.
Anlage über Hausbank (dort in den Händen von als Beratern getarnten Verkäufern)
Wir haben traditionell bedingt zwei Hausbanken im Haushalt, die eine kanns, die andere eher nicht. Ob sich etwas im Nachhinein als schlecht erweist, kann man nicht prognostizieren. Ich würde Beratung über Hausbanken nicht pauschal als "klassischen Fehler" bezeichnen. Die anderen Punkte lasse ich aus, sind nur Vermutungen deinerseits.
So, und im Umgang mit diesen Fehlern werden nun die nächsten gemacht:
- Selbstüberschätzung mit Blick auf Prognosen ("alles eingepreist", "spätestens nächstes Jahr")
Dazu will ich noch was sagen: Die Tendenzen zeigen nahezu alle nach oben, beispielsweise der DAXseit Oktober und viele andere Indices. In meinem Portfolio habe ich 21 Positionen (ETF/Aktien/Fonds), von denen nur 4 seit Beginn des Jahres auf schlechteren Stand sind (erklärbar weil Energie und Co.), der Rest ist alles gestiegen, teils mehr als 50%. Inflationsängsts sind nicht mehr so stark ausgeprägt, Zinserwartungen sind stabiler, der Krieg ist politisch auf Dauer angelegt usw. Ich kenne deine Befürchtungen und Begründungen nicht, aber ich kann guten Gewissens sagen
weil viele Risiken nach den diversen Krisen in den letzten drei Jahren imho eingepreist sind.
Daher würde ich bei vielleicht aktuell 20% Minus auf jeden Fall warten und nicht darauf spekulieren, durch Anlage in andere Produkte wieder 25% wett zu machen.
Ich habe auch deutliche Verluste mit aktiv gemanagten Fonds einer Hausbank erfahren, und nicht nur ich, zahlreiche Bekannte hatten ähnliche Erfahrungen im traditionellen Hausbanksektor. Im vergangenen Jahr fast 25% ins Minus gerutscht, in den letzten Monaten aber wieder auf ca. -16% aufgeholt. Ich will erst verkaufen und in andere Anlagen investieren, wenn die Verluste < 5-10% betragen. Ich bin hier optimistisch, dass dies spätestens nächstes Jahr eintrifft, weil viele Risiken nach den diversen Krisen in den letzten drei Jahren imho eingepreist sind.
Verluste von >10% durch Anlagen in andere Investments kompensieren ist kurzfristig betrachtet meist mit deutlich höheren Risiken behaftet. Also warte ich lieber ab mit bestehenden Anlagen.
Ich möchte einen kleineren 5-stelligen Betrag ein wenig ertragbringend annähernd "sicher" anlegen/parken für 1-2 Jahre. Und könnte das Ende dieser Laufzeit sicherlich abwarten. 2-4% Koupon würden mir genügen, im Bereich Festgeld gibt es da noch nichts vergleichbares.
Anleihen sind mir jetzt erst aufgefallen, weil es wieder Zinsen gibt.
Vielen Dank euch...
Wenn ich bei 100% kaufe und am Ende der Laufzeit erhalte ich dann wieder 100%, auch wenn der Kurs nur 90% beträgt?
Der Kurs ist das, zu dem Du kaufst oder verkaufst. Ohne auf Feinheiten einzugehen
Hallo,
ich möchte auch in Anleihen investieren (beispielsweise 1000 EUR) und habe eine Verständnisfrage:
Wenn ich die 1000 EUR bei Kurs 100% mit einem Zins von 3% und einer Laufzeit von 1 Jahr anlege, dann erhalte ich nach Ablauf der Laufzeit 3% Zins auf 1000 EUR + 1000 EUR Anlagekapital?
Wenn ich vorzeitig verkaufe bei einem Kurs von 90%, erhalte ich 3% auf kürzere Laufzeit + 900 EUR aus Anlagekapital zurück?
Oder welche Rolle spielt der Kurs tatsächlich?
Danke schon mal.
pasquino