Beiträge von DidiRich

    Hallo ich vertrete meine Behörde selbst vor dem Sozialgericht, es reicht üblicherweise wenn Du schreibst, dass du fristwahrend Klage erheben möchtest und Du die Klagebegründung nachreichst (weil Du Dir einen Rechtsbeistand suche möchtest).

    Bevor eine Klage als unzulässig (wegen fehlender Begründung/Klageziel) abgewiesen wird, wirst Du üblicherweise vorher aufgefordert das innerhalb X Tage vorzulegen.

    Wichtig ist , wer ist Kläger, wer ist Beklagter, am besten den strittigen Bescheid als Anlage beigefügen. Das Sozialgericht ist da verhältnismäßig Bürgerfreundlich.


    Hier ein anständiges Muster ohne Schnickschnack

    Ich glaub, du hast die vielen Rückmeldungen nicht verstanden ^^

    so rein von der Rückmeldung des Fragesteller glaube ich nicht, dass es verstanden wurde .... :S

    matthilie mein Tipp an dich, mach das ganze über die Youtube-Kanäle von Finanztip und Finanzfluss. Schau Dir alle Videos an, dann hast Du genug Finanzbildung um zu entscheiden ob Du das Coaching brauchst.

    Wenn Du denkst, das müsste doch aber Geld kosten, wenn es was taugen soll ... dann werde Finanztip-Unterstützer und zahle einen Beitrag, dann kannst du sogar live mit dem Team von Finanztip reden und Fragen stellen.

    Ich glaube nicht, dass Du hier im Forum jemand findest der das Coaching gemacht hat, außer dass er erst danach hier aufgeschlagen ist, weil er festgestellt hat, dass er es nicht gebraucht hätte.

    Also zum Thema Bürgergeld kann ich Expertise dazu beitragen. Da ich hier in dem BEreich arbeite und "mein" Jobcenter da auch juristisch vertete.

    Zwar will die Bundesagentur für Arbeit meiner Meinung nach das Halbwissen vermitteln, das nur Riester und Rürup geschützt wären, aber der Gesetzeswortlaut ist da ganz eindeutig § 12 Abs. 2 Satz 2 Nr. 3 - 1. Halbsatz "Nicht zu berücksichtigen sind .... für die Altersvorsorge bestimmte Versicherungsverträge; ..."

    Heißt die ETF-netto-Police wäre dann vor dem Jobcenter sicher, wenn eine Auszahlung erst zum Renteneintrittsalter vorgesehen ist (früher galt da in der Regel auch das 60. Lebensjahr als ausreichend) und im Bestfall eine Rentenoption wählbar wäre. So ganz langsam gibt es zu dem Thema ein Rechtsprechung in der ersten Instanz (SG Landshut, Urteil vom 31.01.2025 - S 11 AS 160/23)

    Der ETF-Sparplan im Depot wäre hingegen für den Normalbürger - sofern über den Freibeträgen - zu verbrauchen. Alleine ein langjährig hauptberuflich Selbständiger -der von der Versicherungspflicht befreit war- könnte hier noch nach § 12 Abs. 1 Satz 2 Nr. 4 SGB II, da den Stempel geschütze Altersvorsorge draufhauen.

    Das Video von Finanzfluss sehe ich da relativ unkritisch, in den Beispielen wird gut erklärt, dass die Steuervorteile meistens nicht wirklich spürbar zum tragen kommen. Aber das Thema Risiko bei Pleite der Versicherungsgesellschaft hätte hier definitiv reingehört.

    Prof. Dr. Hartmut Waltz, habe ich hier zum ersten mal gesehen, aber das ist aus meiner Sicht kein gutes Reaction Video, er hat da jetzt nicht direkt viel aus dem Kontext gerissen, aber eben nur unvollständige Aussgagen von Finanzfluss gezeigt, er behauptet schon sehr intensiv, dass Finanzfluss auf den Steuervorteilen herumreiten würde, zeigt aber nicht, dass das Finanzlfuss in den Beispielen schon differenziert darstellt.

    Also auch hier Grüße eines Beamten aus dem (kommunalen) Jobcenter. Ich arbeite seit dem 17. Lebensjahr im sozialen Bereich und werde das solange tun wie es mir Spaß macht und ich eine Sinnhaftigkeit der Arbeit sehe.

    Die Beamtenversorgung sehe ich schon als Privileg, auf der anderen Seite hat man kaum Möglichkeiten und Anreize aus diesem goldenen Käfig auszubrechen. Ich persönlich finde das Berufsbeamtentum allerdings für überholt und wäre zu reformieren (Unkündbarkeit gegen Strickverbot, OK, das wäre für die Polizei usw. wichtig, aber dann bitte in die Bürgerversicherung (KV/PV) und eine gesetzliche Rente wie in Schweden mit dickem Aktienanteil) .

    Aber zum Thema, als Beamter sorgt man nicht viel anders für Alter vor, außer das man keine allzu dicke Sparquote ansteuern müsste. Ich bringe auch nur so ca. 10 % für die Altersvorsorge auf die Seite (allerdings zusätzlich zur Tilgungsrate fürs Eigenheim).

    Ich gehe dabei auf 100% Aktienquoten (weltweiter ETF), weil man durch die derzeitige Pensionshöhe eigentlich nichts weiter bräuchte.

    Die Unfallversicherung gibt halt ein besseres Gefühl ... dass ist das Verkaufsargument. Ständig bekommt man ne Story aufgetischt "erst letzte Woche war ein anderer Kunde ..... Gott sei Dank hatte er eine Unfallversicherung".

    Ich sehe schon. Ich muss stark sein und nein sagen, lieber Grundfähigkeitenversicherung oder BU für die Ehefrau und die Kinder sind dann irgendwann frühestmöglich mit der BU dran.

    Die Frage ist ob das Schließfach über eine schon bestehende Hausratversicherung adäquat abgesichert ist?

    Je nachdem welcher Wert dort gelagert ist würde ich also eher nach einer guten Hausratversicherung schauen.

    Ein Versicherungsverkäufer möchte mir in letzter Zeit eine Unfallversicherung für mich und meine Familie (eine Ehefrau zwei Kinder 5+7) aufquatschen. Ich gebe zu, so ganz lässt mich das Thema nicht los, ob es denn sinnvoll ist oder nicht?

    Wir haben keine gefährlichen Hobbys, ich bin mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung abgesichert RisikoLV sind auch in ausreichender Höhe da.

    Manko meine Frau bekommt vermutlich keine Berufsunfähigkeitsversicherung aufgrund psychosomatischer Reha im letzten Jahr... das Thema hatte sie leider immer wieder auf die lange Bank geschoben.

    Eure Meinung und Erfahrung?

    Hört sich an als ob Du nicht wirklich eine große Wahl hast, ich denke halt seltene Erkrankung klingt erstmal teuer für die PKV und daher lehnen die dankend ab.

    1. in die GKV - aber ohne Zuschuss des Dienstherren ist das wohl sehr uninteressant (dabei ist doch in Bayern alles besser?! 8o )

    2. Debeka anfragen

    3. Basistarif in der PKV

    Zu deiner Frage, bei der Öffnungsklausel dürfen keine Leistungsausschlüsse vorgenommen werden, https://www.pkv.de/positionen/kra…gelehnt%20wird.

    Es wäre wichtig zu wissen ob Du "nur" mit Vermächtnis begünstigt bist oder Teil der Erbengemeinschaft bist.

    Als Vermächtnisnehmer hast Du so gut wie keine Rechte nach außen hin, sondern nur gegen den/die Erben auf Erfüllung des Vermächtnisses.

    Sofern die Vollmacht über den Tod hinaus erteilt wurde und derjenige zudem Testamentsvollstrecker wäre (muss im Testament aber angeordnet sein), hättest Du es selbst als Erbe schwer.

    Aber grundsätzlich hat die Tante das vermutlich nicht unklug gemacht und eine große Erbengemeinschaft verhindert durch einsetzen eines Erben und mehrerer Vermächtnisse. Darf ich fragen ob das alles Neffen/Nichten deiner Tante sind?

    Das Produkt Mehrzinssparen hat ja einen variablen Zins, gestaffelt nach Guthaben und die Zinsanpassung ist an aktuelle Marktzinsen gekoppelt, dürfte also automatisch passiert sein.

    Der Bevollmächtigte hatte und hat nun eine sehr große Macht über das Vermögen und den Ablauf, villeicht bildet er sich da einfach was drauf ein :/

    Also, es gibt für Personen die bei ihrer Altersvorsorge auf Versicherungen setzen, auch den passenden Content im Internet ... vielleicht schaust Du mal bei Sebastian Kunkel vorbei, der ist Versicherungsmakler und bietet Dir einen kostenlosen Check bestehender Versicherungen an, der hat übrigens auch einen ziemlichen guten Youtube-Kanal.

    Alternativ selbst eine Honorarberatung suchen.

    Meinen Sarkasmus, da muss ich mich entschuldigen. Ich denke als Arzt/Ärztin muss man echt was im Kopf haben und mich regt auf, dass selbst intelligenten Menschen zig Rentenversicherungen aufgequatscht werden. Sorry, das war einfach nur Frust, nicht gegen Dich oder Deine Frau gerichtet.

    Seit der ersten Geburt geht mir der Vortrag der Ärzte nicht mehr aus dem Kopf, der "mündige Patient" der selbst entscheidet, weil er informiert wurde und damit in die Lage versetzt wird selbst zu entscheiden was er möchte. Aber dazu gehört eben im finanziellen Kontext, dass man überhaupt in die Lage versetzt wird, gute Finanzentscheidungen zu treffen. Bei 4 Rentenversicherungen, habe ich da gewisse Zweifel.

    Ich kenne mich nicht mit Deiner 1. und 2. Schicht aus, die 3. Schicht schein total überfrachtet und unzusammenhängend (wie Du ja schon festgesetellt hast).

    Aber jemand der Euch in Sachen Versicherung berät, sollte es schaffen die Altersvorsorge zu verschlanken (was die Masse an Verträgen angeht), sollte aber das Thema BU nicht ganz aus den Augen verlieren und ggf. die Sinnhaftigkeit einer Doppelversicherung prüfen.

    Dabei kann es manchmal auch sinnvoll sein, bestehende Verträge zu kündigen und neue abzuschließen (Theme schon feststehender Rentenfaktoren - also zu welchen Konditionen wird das Kapital später verrentet).

    Ich denke halt, so einen gewisses Grundwissen sollte sich zumindest einer von Euch aneigne ....

    In was für ein Versorgungswerk? Hoffentlich nicht Notar oder Anwalt ... da wäre ich etwas enttäuscht von einer solchen Frage.

    Die Frage ist, was für Rentenversicherungen sind denn das? Fonds-Policen oder klassische Kapitallebensversicherung. Kapitallebensversicherung mit welcher Rendite (Garantiezins? Kosten?)

    Wenn Du weißt, was Dir die Rentenversicherung bringt, dann kannst Du Dir Gedanken machen ob Du die weiterführen willst. Unter Umständen reicht es nur zum Infaltionsausgleich.

    Die Rürup hat ja durchaus ggf. steuerliche Vorteile, aber auch da ist die Frage nach der Rendite, ob sich das lohnt.

    Je nachdem wir alt ihr seid, könnte es sich lohnen in eine ETF-netto-Police zu investieren, aber da ist euch vermutlich zu viel Rendite (...ähm sorry ... Risiko) drin.

    Auf Deine Frau kann ich gar nicht eingehen ... da ich da bei Dir da schon wenig Bereitschaft sehe, sich mal für ein paar Stunden selbst damit zu beschäftigen, warum sollte ich das dann machen.... sorry :) da kommt nur mein Frust druch, ich schluck den schnell wieder runter :)

    Das Problem, Du solltest Dir halt wirklich einen Honorarberater suchen, der Eure Situaiton anschaut und berät, vermutlich nach Stundensatz bezahlt. Aber auch hier kann man auf vermeintliche Honorarberater reinfallen, da gibt es eben leider auch solche und solche ...

    Wie finde ich eine gute Honorarberatung?
    Unabhängige Honorarbeatung für Finanzprodukte.
    www.finanzwende.de

    Ja, ich bin in dieser Zeit durchgehend bedürftig. Vermögen habe ich keines, nur einen 7 Jahre alten Dacia Dokker.

    Je nachdem wie dein finanzieller Plan wäre, könntest Du dir natürlich die 11.000 € auch auszahlen lassen und z.B. noch notwendige Anschaffungen oder Reparaturen machen lassen und mit 9.999 € den Antrag auf Grundsicherung erneut stellen.

    Jetzt habe ich das doch glatt übersehen und hoffe, dass Du Dir die BAV als Rente auszahlen lässt. Hier sind auf alle Fälle 100 € mtl. anrechnungsfrei. Die Nachzahlung dürfte aber als einmalige Einnahme anzurechnen sein (evtl. auf 6 Monate verteilt angerechnet nach § 82 Abs. 7 SGB XII).

    Ich selbst arbeite beim Jobcenter und finde es ein Unding, dass der Antrag über 6 Monate schon rumliegt (da könntest Du theoretisch Untätigkeitsklage erheben) ... Du solltest aber mal kurz über Wohngeld nachdenken, je nachdem wie hoch deine Miete ist, könnte das bei deiner Rente höher sein und mit weniger "Schikane" verbunden sein.

    In den seltensten Fällen lohnt sich sowas für Dich. Lieber ordentlich Eigenkapital für den Hausbau/-kauf ansparen um damit eine günstigeres Annuitätendarlehen/Immodarlehen zu bekommen.

    Bei einem kurzen Anlagehorizont bieten sich hier für das Ansparen keine Aktien-ETFs an, sondern eher Festgeld, Tagesgeld und evtl. Geldmarkt-ETFs.

    Der Nachteil des Bausparvertrages ist, du brauchst beim Hauskauf sowieso erstmal ein klassisches Darlehen, welches dann üblicherweise tilgungsfrei gestellt wird und du den Bausparvertrag erstmal zuteilungsreif sparen musst (zu niedrigen Guthabenzins).

    Ich verstehe den Drang den Darlehenszins sichern zu wollen, aber das wird mit dem Bausparvertrag nicht für die ganze Immobilie funktionieren.

    Und wenn die DKB jetzt noch mit einem Wohnriester kommt, renn weg :)

    Muss das sein, dass sowas als Beitrag freigeschaltet wird?

    Geh halt zu auxmoney, smava oder wie die P2P-Plattformen alle heißen ... oder spare Dir das Geld an, wenn Du genug Zeit hast. Ich leihe schon kein Geld mehr an Freunde, geschweige denn an Fremde mit schlechtem Schufa-Score .... :?: :?: :?: :!: :!: :!:

    Ganz ehrlich, wenn Du mit 2750 € bis 3850 € netto, ohne Miete nichts auf die Seite kriegst hast Du entweder ein Ausgabenproblem oder eine große Familie?! Keine Ahnung .... man verzeihe es mir, es interessiert mich nicht wirklich.

    Mein Beileid an den Vater, dass er zwei Kinder hat, die angesichts eines Depots mit mehreren 100.000 Euro Null Bock haben sich damit zu beschäftigen. "Keine Zeit" ist eine faule Ausrede und "kein Interesse" ist beschämend und traurig zu gleich.

    Etwas zu hart :rolleyes: aber im Grunde hast Du ja recht. Die irrige Fehlannahme ist ja immer, dass man da waaaahnsinnig viel wissen muss und sich zeitlich und gedanklich ständig mit dem Depot beschäftigen.

    Fühlt sich irgendwie an wie ein Kampf gegen Windmühlen.